Mehr zum Thema Medion ALDI PCs Testbericht

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Erfahrungsbericht von der_dominator

Und ab in die Kälte...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es ist war einige Zeit her, das ich die letzten Berichte geschrieben hatte. Nicht etwa weil ich keine Lust hatte oder keine Zeit, nein mein Computer, mit dem ich schon das ganze Jahr Probleme habe, streikte. Also beschloss ich nach monatelangem hin und her mit einem Media Markt PC, der sich bei mir nie richtig heimig fühlen wollte, dass mein neuer Rechner auf jeden Fall einen Vor-Ort Service haben sollte denn auf ein erneutes, ewiges PC hin und her schicken hatte ich nun wirklich keine Lust.


Und ab in die Kälte…
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Da ich am Mittwochvormittag normalerweise in der Schule weile und mir die Zeit mit eher spannenden Themen wie etwa der Lichtreaktion der Fotosynthese oder der Industriellen Revolution herumschlage musste meine Mutter dran glauben uns so stellte sie sich, wie vermutet in die ellenlange Aldischlange, die obgleich es dort neue Computer gibt oder nicht, jeden Mittwoch Morgen auf den gemeinen Aldi Kunden wartet. Was mich nun noch von meinem neuen Computer trennte waren etwa zwanzig Minuten Wartezeit vor der verschlossenen Alditür und etwa zwanzig Mitbewerber, die meine Mutter, wie auch immer in die Flucht schlug und mir eines der heiß begehrten Schnäppchen sicherte.


Und ab ins Warme…
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Als ich dann endlich nach Hause kam, begann ich damit den Computer anzuschließen, was mir (und wohl auch jedem anderen Bundesbürger der des Lesens mächtig und nicht ganz Farbenblind ist) nicht sonderlich schwer fiel. Nach wenigen Minuten war der Computer konfiguriert, auf den Namen „Hugo“ getauft und schnurrt seit diesem Moment leise unter meinem Schreibtisch.


Was kann er denn nun?
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Schnäppchen hin oder her für einen Preis von 1199 Euro bekommt man zwischen Leberwurst und Käse einen Computer der durchaus auch anspruchvollen Aufgaben gewachsen ist. Im Inneren des schicken Gehäuses werkelt ein Pentium 4 mit 2,66 Ghz und ist damit einer der schnellsten Intel Prozessoren, nebenher sorgen 256 MB Arbeitsspeicher dafür, dass auch das mitgelieferte Windows XP nicht so schnell schlapp machen. Daten werden auf einer in drei Partitionen geteilte und 116 Gigabyte großen Festplatte gesichert die für den ein oder anderen Ciao Bericht reichen sollte. Besonders wichtig für Leute die mit ihrem PC nicht nur arbeiten sondern auch spielen wollen ist sicherlich die Grafikkarte. Medion spendiert seinem kleinen Titanium MD 8000 eine GeForce4TI – 4200 eine der wohl schnellsten Grafikkarten auf den Markt womit auch Spiele der etwas weiteren Ferne flüssig spielbar seien sollten. Nebenbei bringt der Medion PC alles mit was man so braucht, ein Modem ist genauso an Bord wie etwa die nötigen Netzwerkanschlüsse und der Sound kann sogar in Dolby Digital bzw. DTS ausgegeben werden was das 16x DVD Laufwerk auch für Filmfreunde interessant macht. Auch der Mittlerweile obligatorische CD/RW Brenner ist mit an Bord und beschreibt Cd`s in bis zu vierzigfacher Geschwindigkeit.

Was der Medion allerdings nicht hat ist ein Diskettenlaufwerk. Ob sich dies als Fehler erweist wird sich zeigen. Im Gegensatz dafür besitzt er Steckplätze für Smart Media, Multi Media und Compact Flash Karten, sowie für einen Memory Stick. Diese vier Kartenlesegeräte bilden mit drei der fünf USB Ports und einem Firewireanschluss das Kommunikationszentrum des kleinen Pc`s und ist im Gegensatz zu allen anderen Anschlüssen hinter einer Klappe auf der Vorderseite angebracht. Dazu gibt es noch einen Stereo FM Tuner und Maus sowie Tastatur.


Was es dann noch gibt - Software…
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Auch die beiliegende Software ist nicht gerade knapp bemessen. So gibt es neben dem Betriebssystem Windows XP auch noch die komplette Workssuitem, (inkl. dem neuen Encarta 2003 und natürlich Microsoft Works) diverse Programme zur Videobearbeitung (unter anderem DivX) und mir Nero 5.5 findet sich auch ein Brennprogramm in der Sammlung ein. Auch ein Soft DVD Player ist mit an Bord.


Erster Eindruck…
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Nun, allzu lange steht das wirklich schicke Ding mit dem vielversprechenden Inhalt ja noch nicht in meinem Zimmer, der erste Eindruck ist aber wirklich gut. Theoretisch ist alles möglich was der normale Mensch braucht. Fürs Spielen und Arbeiten findet man für diesen Preis sicherlich keinen besseren Computer zumal ihm in seiner Anwendung kaum Grenzen gesetzt sind. Wenn ich möchte kann ich fernsehen, Radio hören, ne neue Cd brennen und all das geht schnell einfach und vor allem leise, denn bemerkbar macht sich der Aldi PC kaum. Dafür soll der Stromverbrauch recht hoch sein, wir werden sehen…


Was fehlt…
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… ist sicherlich der von vielen erhoffte DVD Brenner der es nicht in das wirklich gute Angebot geschafft hat und warum ein simples Diskettenlaufwerk fehlt ist mir doch eher unklar. Auch wären mir natürlich 512 MB Arbeitsspeicher lieber als die Hälfte. Aber immerhin bekomme ich drei Jahre Vor-Ort Service und das ist sicherlich nicht (überall) selbstverständlich.


Fazit
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Wer die Chance noch hat und auf der Suche nach einem neuen PC ist, der sollte ruhigen Gewissens zuschlagen, für etwa 1200 Euro bekommt man ein richtig gutes und soweit man das im Bereich der Computer sagen kann, „zukunftfähiges“ Gesamtpaket, mit dem er viel Freude haben wird.

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