Mehr zum Thema Merian live! Reiseführer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Elfe04
In Island kommt ihr damit leider nicht weit ;-)
Pro:
Nette Bilder
Kontra:
zu wenig Infos
Empfehlung:
Nein
Hi Leute,
dieses Jahr war ich im wunderschönen Island. Nun ist Island ja kein typisches Urlaubsland und viele haben mich gefragt, wieso ich da hin fliege und nicht nach Mallorca oder Antalya. Nee, es musste Island sein.
Was natürlich im Handgepäck nicht fehlen darf, ist ein Reiseführer. Eigentlich wollte ich einen Bildband und einen Reiseführer kaufen, aber das erwieß sich als Herausforderung. Ich dachte, ich gehe in Karstadt und suche mir zwischen hunderten von Reiseführern den Besten aus. Ich hätte dafür auch ein bisschen was hingeblättert. Doch leider gab es für Island überhaupt keinen gescheiten Reiseführer. Ich ging dann nochmal in eine Bücher Fachhandlung, aber auch da gab es nix nix nix.
So musste ich also notgedrungen, den Merian live Island Reiseführer nehmen. Der schien mir ein bisschen dünn, aber was sollte ich machen? Vorne drauf sind 2 süße Islandponys und ein Häusschen. Auf der Frontseite wird mit einer Erlebnis –Garantie für Reisen mit dem Merian Reiseführer geworben. O.K. Erlebnisgarantie hat man in Island sowieso.
Preis
~ . ~ .
Für 7,95 Euro ist der Reiseführer nicht gerade teuer. Wie gesagt, ich hätte auch mehr ausgegeben, aber es gab ja nix.
Seitenanzahl
~ . ~ . ~ . ~
Der Merian live Reiseführer für Island hat 128 Seiten und 2 ausklappbare Buchdeckel. Vorne befindet sich die Legende der zig verschiedenen Kennzeichen und eine kleine Karte von Island unterteilt in 6 verschiedene Landesteile mit den Seitenzahlen. Im Büchrücken hinten befindet sich dann ein Stadtplan von Reykjavik selbst.
Besonderheiten
~ . ~ . ~ . ~ .
Der Merian Reisefüher verfügt über ein sogen. Farbleitsystem. Es gibt verschiedene Farben für
Übernachten
Essen gehen
Island entdecken
Trips mit Tipps
Topaktuelle Infos
Also dieses Farbleitsystem ist totaler Müll, aber das ist ja auch erstmal nebensächlich. Irgendwas müssen die ja machen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Dann gibt es noch der Merian Top Ten Bewertung, was man unbedingt sehen sollte. Diese sind mit einem roten Stern gekennzeichnet. Die Top Ten befinden sich dann auf der ersten Seite des Reiseführers. Eigentlich muss man in Island alles gesehen haben, denn es ist einfach zu vielfältig um es auf eine bestimmte Route zu reduzieren. In den Top Ten befinden sich auch nur die totalen Touristenknüllen, aber gerade die Strecken sind doch die interesantesten, wo man alleine ist oder? Daher gebe ich dieser Top Ten Bewertung keine großen Punkte.
O.k., dann fangen wir jetzt mal an, diesen Reiseführer unter die Lupe zu nehmen. Die Einleitung
Ein Land stellt sich vor
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
beginnt auf Seite und endet auf Seite 9. Hier wird, wie der Titel schon sagt, erstmal eine Einleitung zu Island geschrieben und dies sehr gut. Es werden die wichtigsten Stationen (Top Ten) vorgestellt und einige geschichtliche Hintergründe. Die Bilder zeigen typische isländische Sensationen, wie Papagienetaucher, eine Schaafherde und die süßen Islandponys vor einem Vulkan. Man erfährt hier z.B., dass nach Island mehr Touristen jährlich kommen, als es dort überhaupt Einwohner gibt. Natürlich kann man über Islands Geschichte tausend Bücher schreiben, aber das weiß man auch erst, wenn man dort war. Die Einleitung ist trotzdem sehr informativ und nett geschrieben.
Hotels und Andere Unterkünfte
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~
Von Seite 11-15 geht es nun um die Übenachtungsmöglichkeiten in Island. Diese sind nämlich nicht gerade unproblematisch, da Island schweineteuer ist. Ausserdem lohnt es sich nicht, 2 Wochen in einem Hotel zu gastieren. Da sieht man ja auch gar nichts vom Land. Merian hat das gut erkannt und eröffnet Alternative zu teuren Hotels, z.b. Schlafsackunterkünfte, Berghütten, Jugendherbergen und Bauernhöfe. Erst wird über die eben genannten Unterkünfte berichtet und was am günstigen und am sinnvollsten ist. Man erfährt etwas über die durchschnittlichen Preise bei der jeweiligen Übernachtungsmöglichkeit im Gegensatz zu den Hotels.
Dann erhält man Adressen inkl. Homepageadresse für die besten Buchungsketten- und Infozentralen. Dies ist sicherlich hilfreich, wenn man nicht ganz ins kalte Wasser gestoßen werden will. Die einzelnen Ketten werden von Merian mit Sternchen gekennzeichnet. Diese Sternen bedeuten Preiskategorien. Kein Sternchen bedeutet ab 1000 Isländische Kronen bis 8000 isländische Kronen (10-85 Euro). 2 der angegebenen Ketten haben kein Sternchen und sind daher sehr günstig.
Auf der letzten Seite dieser Kategorie findetn man nun alle empfohlenen Unterkünfte auf einen Blick. Diese sind untergliedert in Luxushotels, über komfortable, gepflegte Mittelklasse und preiswerte Hotels. Es geht über Bauernhofunterkünfte, Gasthäuser, Jugendherbergen und Campingplätze. Nur bei 2 Unterkünften wird eine gute Bewertung gegeben. Diese wird mit einem, zwei oder drei blauen M´s bezeichnet. Die Unterkünfte, wo wir übernachtet haben, sind da nicht mit drauf, aber es gibt ja auch zigtausende Möglichkeiten dort zu übernachten.
Essen und Trinken
~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
In den folgenden 6 Seiten geht es also um die isländische Küche. Das klingt hier alles so lecker und genüßlich beschrieben, aber die isländische Küche ist grauenvoll !! Die „fr“essen wirklich alles, was denen in den Mund kommt. Die Spezialität ist gesenkte Schafsköpfe und Widderhoden. Von diesen lustigen Traditionen wird da leider gar nichts erwähnt, sonst häte man sich ja schonmal warm anziehen können oder ein paar Päckchen mehr Nudeln einpacken können. Ausserdem kann man da, aufgrund der hohen Preise, sowieso nicht esse gehen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass bis auf HOT DOG die anderen Fast Food Sachen ebenso teuer sind. Man hätte aber vielleicht deutlicher erwähnen können, dass man sich fast ausschließlich von Hot Dogs ernähren wird *g
Ganz toll finde ich den 2seitigen Essdolmetscher, der von Fohlenfleisch bis Papageientaucher reicht. Man sollte da also wirklich drauf achten, was da auf der Karte steht. Am besten ist, ihr haltet euch , wie wir, an Hot Dogs.
Sehenswerte Orte
~ . ~ . ~ . ~ . ~
heißt die nächste Kategorie, die logischer Weise den meisten Teil des Buches einnimmt. Man beginnt im Südwesten und arbeitet sich dann um die Insel herum. Es werden immer die Städte mit der Einwohnerzahl genannt, 1-2 Sätze Text dazu und die dazugehörigen Sehenswürdigkeiten, sowie Unterkunftmöglichkeiten und Essen und Trinkmöglichkeiten. Der Text, der unter der Rubrik „Sehenswertes“ steht, ist meist sehr spärlich. Wir hätten uns wirklich etwas mehr gewünscht. Bei manchen sehr attraktiven Sehenswürdigkeiten steht einfach mal nur ein Satz. Wir waren ja Gott sei Dank mit einer Reisegruppe und einer erfahrenen Reiserführerin, sonst hätten wir das Schönste vielleicht gar nicht gesehen. Die Reiseführerin hatte einen ordentlichen 4x so dicken Reiseführer, wo wir dann die Punkte verglichen haben. Der Halbinsel Snaefelsness wird z.B. nur einer halben Seite gegönnt und in deren Reiseführer erfährt man in mehreren Seiten interessante Dinge über diese Halbinsel.
Es gibt noch 2 Extras in dieser Kategorie und zwar „Island mit Kindern“ und „Sport und Freizeitaktivitäten“. Dies ist wirklich eine gute Idee und sicherlich hilfreich, wenn es Einen betrifft, aber ich brauche ja nicht nach Island zum River Rafting fahren, denn das kann man auch hier und von der Natur bekommt man bei dem Geschüttel ja gar nichts mit *g
Routen und Touren
~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
In Island gibt es zig Routen und Touren, die man machen kann. Das Beste ist natürlich einmal rundherum, allerdings findet man im Landesinneren ja auch noch total spannende Sachen, die man nicht verpassen sollte. Es gibt hier 3 Unterkategorien und zwar Routen mit dem Auto, zu Fuss und mit dem Bus. Die Strecke wird mit Dauer und Kilometerzahl angegeben. Es wird anschaulich beschrieben, was man bei jeder Station erlebt. Es werden 2 Touren mit dem Auto, eine Tour mit dem Bus und eine Trackingtour zu Fuss vorgestellt. Hier findet man zwar viele Informationen zu den einzelnen Stationen, aber ich würde die Touren nicht so gestalten.
Wie gesagt, am Besten ist es mit dem Auto rundherum und dann nochmal durchs Landesinnere. Wir waren allerdings nur 2 Wochen da und haben nur einen Bruchteil von dem gesehen, was wir sehen wollten. Man hält die Touren sowieso nicht durch, weil es einem vielleicht an einem Ort besonders gut gefällt und dort länger verweilen möchte. Also diesen Teil kann man eigenlich abhacken, obwohl dort wirklich viel beschrieben wird.
Wichtige Informationen
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
Hier wird man nun von Alkohol bis Zoll über alles informiert, was wichtig ist. Hier erfuhren wir, dass es ein Alkoholmonopol in Island gibt und dies war wirklich gut zu wissen. D.h. Alkohol muss eingepackt werden, allerdings muss man sich da wieder an die Zollbestimmungen halten, die einem auch aufgeführt werden. Es werden die verschiedenen Anreisemöglichkeiten vorgestelt und Kontaktdaten zu Islandair und zu den Fähren. Wir erfahren etwas über die Bevölkerung, die Einkaufsmöglichkeiten und die Souvenirs. Es stehen hier interessante Dinge, z.B. über die Energieversorgung in Island, Fest- und Feiertage, sowie Traditionen.
Eine Wechselkurstabelle ist auch abgebildet und ein paar Nebenkosten in Euro umgerechnet, wie z.B. eine Tasse Kaffe, einen Liter Benzin und eine Fahrt im Bus. Dies ist sehr hilfreich. Es geht weiter über Kleidung zu Politik, mediz. Versorgung, Reisedokumente usw usw.
Eine Reisewettertabelle zeigt auf, wieviele Sonnenstunden und Regentage die einzelnen Monte haben. Der Januar hat satte 20 Regentage und im Juli und August fällt am wenigsten Regen. Daher sind wir auch im August geflogen.
Geschichte auf einen Blick
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
In den 2 vorletzten Seietn wird die Geschichte Islands in chronoligischer Reihenfolge kurz abgehandelt. Es beginnt mit vor 20 Mio Jahren und endet bei 2001, wo es wiedermal um das leidige Thema Walfang geht. Leider sind die Isländer ja da so verrückt und knallen die armen Wale ab.
Sprachführer
~ . ~ . ~ . ~
Nun sind wir auch schon fast am Ende angelangt, aber es folgen noch 2 Seiten mit den wichtigsten Übersetzung, wie „ja/nein“ „Guten Tag“ und viele Fragen, Antworten und Höflichkeiten. Leider steht da nur der isländische Begriff und nicht, wie es ausgesprochen wird. Woher soll man wissen dass „fyrir“, wie ferrisch (Danke) ausgesprochen wird? Daher ist der Sprachführer nicht gerade der Hit, aber zur Not kann man ja auf die entsprechenden Sätze zeigen, wenn man einen Isländer was fragen will. Ausserdem verstehen dort alle englisch, aber freuen sich einen Ast ab, wenn man was auf isländisch sagt.
Es folgen nun noch ein paar Karten, das Register und das
Impressum
~ . ~ . ~
Gräfe und Unzer Verlag
München
ISBN 3-7742-0648-1
www.merian.de
Fazit
~ . ~ .
Also angesichts der Tatsache, dass ich so schnell keinen anderen Reiseführer bekommen habe, hat er uns teilweise geholfen, aber teilweise waren wir sehr enttäuscht über die spärlichen Auskünfte bei einigen Atrakktionen. Aber alles in Allem haben die das ganz gut hinbekommen. Dieser Reiseführer eignet sich allerdings nicht für Leute, die auf eigene Faust ohne Reiseleitung nach Island fahren wollen. Da sollte man sich schon bei Amazon oder ebay was gescheites raus suchen. Für Island ist diese Reiseführer leider eindeutisch zu karg.
Tip
~ . ~
Im Internet findet ihr viele Informationen zu Island Reisen. Am Besten ist es wirklich, wenn ihr euch nen ordentlichen Reiseführer holt, eine Route gestaltet und ab nach Island. Eine Abenteuer Garantie gebe ich Euch auch ;-)
Liebe Grüße
Island Elfe
dieses Jahr war ich im wunderschönen Island. Nun ist Island ja kein typisches Urlaubsland und viele haben mich gefragt, wieso ich da hin fliege und nicht nach Mallorca oder Antalya. Nee, es musste Island sein.
Was natürlich im Handgepäck nicht fehlen darf, ist ein Reiseführer. Eigentlich wollte ich einen Bildband und einen Reiseführer kaufen, aber das erwieß sich als Herausforderung. Ich dachte, ich gehe in Karstadt und suche mir zwischen hunderten von Reiseführern den Besten aus. Ich hätte dafür auch ein bisschen was hingeblättert. Doch leider gab es für Island überhaupt keinen gescheiten Reiseführer. Ich ging dann nochmal in eine Bücher Fachhandlung, aber auch da gab es nix nix nix.
So musste ich also notgedrungen, den Merian live Island Reiseführer nehmen. Der schien mir ein bisschen dünn, aber was sollte ich machen? Vorne drauf sind 2 süße Islandponys und ein Häusschen. Auf der Frontseite wird mit einer Erlebnis –Garantie für Reisen mit dem Merian Reiseführer geworben. O.K. Erlebnisgarantie hat man in Island sowieso.
Preis
~ . ~ .
Für 7,95 Euro ist der Reiseführer nicht gerade teuer. Wie gesagt, ich hätte auch mehr ausgegeben, aber es gab ja nix.
Seitenanzahl
~ . ~ . ~ . ~
Der Merian live Reiseführer für Island hat 128 Seiten und 2 ausklappbare Buchdeckel. Vorne befindet sich die Legende der zig verschiedenen Kennzeichen und eine kleine Karte von Island unterteilt in 6 verschiedene Landesteile mit den Seitenzahlen. Im Büchrücken hinten befindet sich dann ein Stadtplan von Reykjavik selbst.
Besonderheiten
~ . ~ . ~ . ~ .
Der Merian Reisefüher verfügt über ein sogen. Farbleitsystem. Es gibt verschiedene Farben für
Übernachten
Essen gehen
Island entdecken
Trips mit Tipps
Topaktuelle Infos
Also dieses Farbleitsystem ist totaler Müll, aber das ist ja auch erstmal nebensächlich. Irgendwas müssen die ja machen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Dann gibt es noch der Merian Top Ten Bewertung, was man unbedingt sehen sollte. Diese sind mit einem roten Stern gekennzeichnet. Die Top Ten befinden sich dann auf der ersten Seite des Reiseführers. Eigentlich muss man in Island alles gesehen haben, denn es ist einfach zu vielfältig um es auf eine bestimmte Route zu reduzieren. In den Top Ten befinden sich auch nur die totalen Touristenknüllen, aber gerade die Strecken sind doch die interesantesten, wo man alleine ist oder? Daher gebe ich dieser Top Ten Bewertung keine großen Punkte.
O.k., dann fangen wir jetzt mal an, diesen Reiseführer unter die Lupe zu nehmen. Die Einleitung
Ein Land stellt sich vor
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
beginnt auf Seite und endet auf Seite 9. Hier wird, wie der Titel schon sagt, erstmal eine Einleitung zu Island geschrieben und dies sehr gut. Es werden die wichtigsten Stationen (Top Ten) vorgestellt und einige geschichtliche Hintergründe. Die Bilder zeigen typische isländische Sensationen, wie Papagienetaucher, eine Schaafherde und die süßen Islandponys vor einem Vulkan. Man erfährt hier z.B., dass nach Island mehr Touristen jährlich kommen, als es dort überhaupt Einwohner gibt. Natürlich kann man über Islands Geschichte tausend Bücher schreiben, aber das weiß man auch erst, wenn man dort war. Die Einleitung ist trotzdem sehr informativ und nett geschrieben.
Hotels und Andere Unterkünfte
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~
Von Seite 11-15 geht es nun um die Übenachtungsmöglichkeiten in Island. Diese sind nämlich nicht gerade unproblematisch, da Island schweineteuer ist. Ausserdem lohnt es sich nicht, 2 Wochen in einem Hotel zu gastieren. Da sieht man ja auch gar nichts vom Land. Merian hat das gut erkannt und eröffnet Alternative zu teuren Hotels, z.b. Schlafsackunterkünfte, Berghütten, Jugendherbergen und Bauernhöfe. Erst wird über die eben genannten Unterkünfte berichtet und was am günstigen und am sinnvollsten ist. Man erfährt etwas über die durchschnittlichen Preise bei der jeweiligen Übernachtungsmöglichkeit im Gegensatz zu den Hotels.
Dann erhält man Adressen inkl. Homepageadresse für die besten Buchungsketten- und Infozentralen. Dies ist sicherlich hilfreich, wenn man nicht ganz ins kalte Wasser gestoßen werden will. Die einzelnen Ketten werden von Merian mit Sternchen gekennzeichnet. Diese Sternen bedeuten Preiskategorien. Kein Sternchen bedeutet ab 1000 Isländische Kronen bis 8000 isländische Kronen (10-85 Euro). 2 der angegebenen Ketten haben kein Sternchen und sind daher sehr günstig.
Auf der letzten Seite dieser Kategorie findetn man nun alle empfohlenen Unterkünfte auf einen Blick. Diese sind untergliedert in Luxushotels, über komfortable, gepflegte Mittelklasse und preiswerte Hotels. Es geht über Bauernhofunterkünfte, Gasthäuser, Jugendherbergen und Campingplätze. Nur bei 2 Unterkünften wird eine gute Bewertung gegeben. Diese wird mit einem, zwei oder drei blauen M´s bezeichnet. Die Unterkünfte, wo wir übernachtet haben, sind da nicht mit drauf, aber es gibt ja auch zigtausende Möglichkeiten dort zu übernachten.
Essen und Trinken
~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
In den folgenden 6 Seiten geht es also um die isländische Küche. Das klingt hier alles so lecker und genüßlich beschrieben, aber die isländische Küche ist grauenvoll !! Die „fr“essen wirklich alles, was denen in den Mund kommt. Die Spezialität ist gesenkte Schafsköpfe und Widderhoden. Von diesen lustigen Traditionen wird da leider gar nichts erwähnt, sonst häte man sich ja schonmal warm anziehen können oder ein paar Päckchen mehr Nudeln einpacken können. Ausserdem kann man da, aufgrund der hohen Preise, sowieso nicht esse gehen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass bis auf HOT DOG die anderen Fast Food Sachen ebenso teuer sind. Man hätte aber vielleicht deutlicher erwähnen können, dass man sich fast ausschließlich von Hot Dogs ernähren wird *g
Ganz toll finde ich den 2seitigen Essdolmetscher, der von Fohlenfleisch bis Papageientaucher reicht. Man sollte da also wirklich drauf achten, was da auf der Karte steht. Am besten ist, ihr haltet euch , wie wir, an Hot Dogs.
Sehenswerte Orte
~ . ~ . ~ . ~ . ~
heißt die nächste Kategorie, die logischer Weise den meisten Teil des Buches einnimmt. Man beginnt im Südwesten und arbeitet sich dann um die Insel herum. Es werden immer die Städte mit der Einwohnerzahl genannt, 1-2 Sätze Text dazu und die dazugehörigen Sehenswürdigkeiten, sowie Unterkunftmöglichkeiten und Essen und Trinkmöglichkeiten. Der Text, der unter der Rubrik „Sehenswertes“ steht, ist meist sehr spärlich. Wir hätten uns wirklich etwas mehr gewünscht. Bei manchen sehr attraktiven Sehenswürdigkeiten steht einfach mal nur ein Satz. Wir waren ja Gott sei Dank mit einer Reisegruppe und einer erfahrenen Reiserführerin, sonst hätten wir das Schönste vielleicht gar nicht gesehen. Die Reiseführerin hatte einen ordentlichen 4x so dicken Reiseführer, wo wir dann die Punkte verglichen haben. Der Halbinsel Snaefelsness wird z.B. nur einer halben Seite gegönnt und in deren Reiseführer erfährt man in mehreren Seiten interessante Dinge über diese Halbinsel.
Es gibt noch 2 Extras in dieser Kategorie und zwar „Island mit Kindern“ und „Sport und Freizeitaktivitäten“. Dies ist wirklich eine gute Idee und sicherlich hilfreich, wenn es Einen betrifft, aber ich brauche ja nicht nach Island zum River Rafting fahren, denn das kann man auch hier und von der Natur bekommt man bei dem Geschüttel ja gar nichts mit *g
Routen und Touren
~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
In Island gibt es zig Routen und Touren, die man machen kann. Das Beste ist natürlich einmal rundherum, allerdings findet man im Landesinneren ja auch noch total spannende Sachen, die man nicht verpassen sollte. Es gibt hier 3 Unterkategorien und zwar Routen mit dem Auto, zu Fuss und mit dem Bus. Die Strecke wird mit Dauer und Kilometerzahl angegeben. Es wird anschaulich beschrieben, was man bei jeder Station erlebt. Es werden 2 Touren mit dem Auto, eine Tour mit dem Bus und eine Trackingtour zu Fuss vorgestellt. Hier findet man zwar viele Informationen zu den einzelnen Stationen, aber ich würde die Touren nicht so gestalten.
Wie gesagt, am Besten ist es mit dem Auto rundherum und dann nochmal durchs Landesinnere. Wir waren allerdings nur 2 Wochen da und haben nur einen Bruchteil von dem gesehen, was wir sehen wollten. Man hält die Touren sowieso nicht durch, weil es einem vielleicht an einem Ort besonders gut gefällt und dort länger verweilen möchte. Also diesen Teil kann man eigenlich abhacken, obwohl dort wirklich viel beschrieben wird.
Wichtige Informationen
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
Hier wird man nun von Alkohol bis Zoll über alles informiert, was wichtig ist. Hier erfuhren wir, dass es ein Alkoholmonopol in Island gibt und dies war wirklich gut zu wissen. D.h. Alkohol muss eingepackt werden, allerdings muss man sich da wieder an die Zollbestimmungen halten, die einem auch aufgeführt werden. Es werden die verschiedenen Anreisemöglichkeiten vorgestelt und Kontaktdaten zu Islandair und zu den Fähren. Wir erfahren etwas über die Bevölkerung, die Einkaufsmöglichkeiten und die Souvenirs. Es stehen hier interessante Dinge, z.B. über die Energieversorgung in Island, Fest- und Feiertage, sowie Traditionen.
Eine Wechselkurstabelle ist auch abgebildet und ein paar Nebenkosten in Euro umgerechnet, wie z.B. eine Tasse Kaffe, einen Liter Benzin und eine Fahrt im Bus. Dies ist sehr hilfreich. Es geht weiter über Kleidung zu Politik, mediz. Versorgung, Reisedokumente usw usw.
Eine Reisewettertabelle zeigt auf, wieviele Sonnenstunden und Regentage die einzelnen Monte haben. Der Januar hat satte 20 Regentage und im Juli und August fällt am wenigsten Regen. Daher sind wir auch im August geflogen.
Geschichte auf einen Blick
~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ . ~ .
In den 2 vorletzten Seietn wird die Geschichte Islands in chronoligischer Reihenfolge kurz abgehandelt. Es beginnt mit vor 20 Mio Jahren und endet bei 2001, wo es wiedermal um das leidige Thema Walfang geht. Leider sind die Isländer ja da so verrückt und knallen die armen Wale ab.
Sprachführer
~ . ~ . ~ . ~
Nun sind wir auch schon fast am Ende angelangt, aber es folgen noch 2 Seiten mit den wichtigsten Übersetzung, wie „ja/nein“ „Guten Tag“ und viele Fragen, Antworten und Höflichkeiten. Leider steht da nur der isländische Begriff und nicht, wie es ausgesprochen wird. Woher soll man wissen dass „fyrir“, wie ferrisch (Danke) ausgesprochen wird? Daher ist der Sprachführer nicht gerade der Hit, aber zur Not kann man ja auf die entsprechenden Sätze zeigen, wenn man einen Isländer was fragen will. Ausserdem verstehen dort alle englisch, aber freuen sich einen Ast ab, wenn man was auf isländisch sagt.
Es folgen nun noch ein paar Karten, das Register und das
Impressum
~ . ~ . ~
Gräfe und Unzer Verlag
München
ISBN 3-7742-0648-1
www.merian.de
Fazit
~ . ~ .
Also angesichts der Tatsache, dass ich so schnell keinen anderen Reiseführer bekommen habe, hat er uns teilweise geholfen, aber teilweise waren wir sehr enttäuscht über die spärlichen Auskünfte bei einigen Atrakktionen. Aber alles in Allem haben die das ganz gut hinbekommen. Dieser Reiseführer eignet sich allerdings nicht für Leute, die auf eigene Faust ohne Reiseleitung nach Island fahren wollen. Da sollte man sich schon bei Amazon oder ebay was gescheites raus suchen. Für Island ist diese Reiseführer leider eindeutisch zu karg.
Tip
~ . ~
Im Internet findet ihr viele Informationen zu Island Reisen. Am Besten ist es wirklich, wenn ihr euch nen ordentlichen Reiseführer holt, eine Route gestaltet und ab nach Island. Eine Abenteuer Garantie gebe ich Euch auch ;-)
Liebe Grüße
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