Mehr zum Thema Nudeln Testbericht
ab 6,30 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von MONETIX
Spaghetti & Co
Pro:
Multi-lukullisch einsetzbar
Kontra:
fällt mir keines ein
Empfehlung:
Ja
Nach dem hier soviele Nudelgerichte und Nudelprodukte vorgestellt worden sind, werde ich heute mal etwas generelles über „die Nudel“ schreiben.
Von den Chinesen erfunden, von den Italiener verfeinert, von aller Welt geliebt:Nudeln.
Sie sind im Nu fertig und schmecken dank der vielen Sossen und Macharten immer wieder anders.
Jahr für Jahr fahren Millionen von Bundesbürgern in den Ferien nach Italien. Wegen der Sonne, der Strände, der Kultur, der Lebensart. Ich persönlich kann das nicht so ganz nachvollziehen, bin ich doch fast schon auf Kreta eingemeindet und die Strände dort sind sauberer, die Sonne scheint dort öfter und intensiver und über Kultur brauche ich ja wohl nichts zu sagen.
Also kann es nur einen anderen Grund geben. Und in der Tat so ist es: Wegen der Pasta –die haben die Deutschen zum Fressen gern.
Auch hier zu Lande gehören Nudeln zu den absoluten Lieblingen –auf dem heimischen Herd genauso wie auf der Speisekarte der Restaurants. Mütter (und natürlich auch Väter) sind glücklich über ein schnelles Mittagessen, das sogar ihren in Sachen Nachrung sehr wählerischen Kindern schmeckt. „Koch-Amateure“ (keine Hobby-Köche, obwohl die auch) begeistert die unkomplizierte Zubereitung. Und Gourmets schätzen die nahezu unbegrenzten kulinarischen Möglichkeiten, die ihnen Pasta & Co. bietet.
Von leicht bis üppig: Zu Spaghetti passen alle Saucen
Ganz oben auf der Hitliste der Nudel-Favoriten stehen die langen, feinen Spaghetti –ein Klassiker, der sich mit einer üppigen Käsesauce genauso gut versteht wie mit einer Sauce Bolognese oder einer leichten Tomatensauce. Rang zwei auf der Beliebtheitsskala belegen Spiralnudeln (Fusilli). Wegen ihrer enormen Saugfähigkeit setzt man sie gerne überall dort ein, wo die Sauce besonders gut schmeckt, z. B. zu Braten und Rouladen, oder in Eintöpfen.
Zwar habe ich bei meinen bisher veröffentlichten „Wildgerichten“ stets Kroketten als Beilage vorgeschlagen, dass wiederum entspricht eher der Wildgerichte-Tradition. Es ist aber durchaus möglich hier auch Nudeln und dort besonders Fusilli als Beilage zu verwenden.
Farbe, Formm, Füllung: Die Fantasie der Nudel-Designer ist grenzenlos
Weitere Lieblinge: die Bandnudeln (Fettuccine). Man serviert sie dekorativ in Form runder Nester, die mit einer dicken Sauce gefüllt werden. Gut passen sie auch zu Brokkoliröschen und Karottenstückchen in eine bunte Gemüse-Nudel-Pfanne. Viel Fassungsvermögen für dicke Sugos und sämige Saucen bieten Muschelnudeln (Cochiglioni) und Hohlnudeln, die es in kurz (Penne) und in lang gibt (Maccheroni).
Als Suppeneinlage machen sich kleine Buchstaben-, Sternchen- oder Fadennudeln gut, im Salat schmecken kurze, gedrehte Teigwaren am besten.
Dann sind da noch die Tortellini und Ravioli, die bereits mit Füllung angeboten werden, die ganz grossen Röhrennudeln (Cannelloni), die man vor dem Kochen selber füllen darf. Und, und, und......
Der Vermerk „eifrei“ bedeutet nicht, dass in den Nudeln keine Eier stecken
Klarer Fall: Nudeln sind eine typisch italienische Erfindung. Falsch!
Erdacht wurden die Teigwaren vor rund 4000 Jahren in Asien, wo sie neben dem Reis auch heute noch das Hauptnahrungsmittel von Milliarden Menschen sind.
Aus dem fernen Osten brachte Marco Polo die Nudel um das Jahr 1300 nach Europa. Seither wird auch in deutschen Haushalten „genudelt“. Ganz besondere Fans sind die Schwaben, die mit Begeisterung ihre selbst geschabten Spätzle essen –zu Linsen genausogern wie zum Sonntagsbraten.
Alle noch so unterschiedlichen Nudelsorten, ob selbst gemacht oder gekauft, ob aus China oder Italien, bestehen aus Wasser und Mehl. Die meisten Hersteller verwenden Hartweizengriess, weil er besser klebt als das normale weisse Haushaltsmehl. Das hält den Teig gut zusammen –nach italienischer Tradition sogar ganz ohne Ei. Viele deutschen Hersteller geben trotzdem Eier in den Teig, damit die Nudeln goldgelb glänzen und auf der Zunge zergehen.
Wer unter einem zu hohen Cholesterinspiegel leidet, sollte Nudelsorten ohne Ei bevorzugen.
Ein wichtiger Tipp für Ei-Allergiker: Lasst euch von der Aufschrift „eifreie Teigwaren“ nicht irreführen –es können trotzdem Eier enthalten sein, allerdings weniger als die bei Eierteigwaren vorgeschriebene Mindestmenge von drei Eigelb pro Kilo. Erst das Zutaten-Verzeichnis gibt genau an, ob sich in den Nudeln Eier verbergen. Aber wem erzähl ich das: Haben doch fast alle Yopianer das „Zutaten-Syndrom“!
Gesunde Fastfood-Alternative: Mit Nudeln stressfrei durch den Alltagsmarathon
Vollwertfreunde (wie meine Frau) greifen lieber zu Nudeln aus dunklem Mehl. Im Vergleich zu Teigwaren aus Weissmehl oder Hartweizengriess, stecken da doppeltsoviele Ballast- und Mineralstoffe, sowie das Zehnfache an Vitamin B1 drin. Einziger kleiner Nachteil: Vollkornnudeln brauchen ein paar Minuten länger, bis sie gar sind.
Was Ausdauersportler an der Nudel ganz besonders lieben: die Kohlehydrate, die nur langsam wieder abgebaut werden. Das gibt ihnen konstant die notwendige Energie. Deshalb finden vor Marathon-Rennen traditionell Nudelpartys statt; allerdings ohne fette Sahnesaucen und Parmesan –sonst würden aus den „Fitmachern“ lauter kleine „Dickmacher“.
Aber auch wenn man keinen Marathon, sonder „nur“ einen ganz normalen Stresstag vor sich hat, hilft einem die Nudel übern Berg. Sie ist die gesunde Fastfood-Alternative zu Leberkäs-Semmel und Hamburger oder Currywurst: Blitzartig gekocht, fettarme Tomatensauce aus dem Glas dazu –fertig ist der schnelle Power-Snack. Er hält den Blutzucker und damit die Leistungskurve konstant. So können graue Zellen und kräftige Muskeln immer ihr Bestes geben.
Zum Schluss noch meine Pasta-Formel die sich bereits sehr,sehr oft bewährt hat:
Mit dieser Formel wird das Nudeln kochen zum Kinderspiel (das bekommst sogar Du hin H²O).
1000 : 100 : 10
Das Geheimnis? Man nimmt 1000 g Wasser (1 Liter) für 100 g Nudeln und koche das Wasser mit 10 g Salz (ein Esslöffel voll) auf, bevor man die Nudeln hineingibt. Dann leicht köcheln lassen und etwas Olivenöl ins Wasser geben, damit die Nudeln nicht aneinander kleben bleiben. Die Kochzeit hängt von der Nudelsorte ab und steht auf der Verpackung. Aber man probiert zwei Minuten vor Ende der angegebenen Garzeit schon mal, ob die Zeitangabe stimmt. Nudeln sollten „al dente“ (bissfest) gekocht sein, aussen weich und innen noch etwas festen Kern. Die heissen Nudeln kommen sofort mit der Sauce auf den Tisch; frisch geriebener Parmesan macht die Pasta perfekt.
So wer bis hierhin durchgehalten hat, hat sich einen Pasta-Snack verdient!
Ich bedanke mich fürs lesen und bewerten, Günter.
Von den Chinesen erfunden, von den Italiener verfeinert, von aller Welt geliebt:Nudeln.
Sie sind im Nu fertig und schmecken dank der vielen Sossen und Macharten immer wieder anders.
Jahr für Jahr fahren Millionen von Bundesbürgern in den Ferien nach Italien. Wegen der Sonne, der Strände, der Kultur, der Lebensart. Ich persönlich kann das nicht so ganz nachvollziehen, bin ich doch fast schon auf Kreta eingemeindet und die Strände dort sind sauberer, die Sonne scheint dort öfter und intensiver und über Kultur brauche ich ja wohl nichts zu sagen.
Also kann es nur einen anderen Grund geben. Und in der Tat so ist es: Wegen der Pasta –die haben die Deutschen zum Fressen gern.
Auch hier zu Lande gehören Nudeln zu den absoluten Lieblingen –auf dem heimischen Herd genauso wie auf der Speisekarte der Restaurants. Mütter (und natürlich auch Väter) sind glücklich über ein schnelles Mittagessen, das sogar ihren in Sachen Nachrung sehr wählerischen Kindern schmeckt. „Koch-Amateure“ (keine Hobby-Köche, obwohl die auch) begeistert die unkomplizierte Zubereitung. Und Gourmets schätzen die nahezu unbegrenzten kulinarischen Möglichkeiten, die ihnen Pasta & Co. bietet.
Von leicht bis üppig: Zu Spaghetti passen alle Saucen
Ganz oben auf der Hitliste der Nudel-Favoriten stehen die langen, feinen Spaghetti –ein Klassiker, der sich mit einer üppigen Käsesauce genauso gut versteht wie mit einer Sauce Bolognese oder einer leichten Tomatensauce. Rang zwei auf der Beliebtheitsskala belegen Spiralnudeln (Fusilli). Wegen ihrer enormen Saugfähigkeit setzt man sie gerne überall dort ein, wo die Sauce besonders gut schmeckt, z. B. zu Braten und Rouladen, oder in Eintöpfen.
Zwar habe ich bei meinen bisher veröffentlichten „Wildgerichten“ stets Kroketten als Beilage vorgeschlagen, dass wiederum entspricht eher der Wildgerichte-Tradition. Es ist aber durchaus möglich hier auch Nudeln und dort besonders Fusilli als Beilage zu verwenden.
Farbe, Formm, Füllung: Die Fantasie der Nudel-Designer ist grenzenlos
Weitere Lieblinge: die Bandnudeln (Fettuccine). Man serviert sie dekorativ in Form runder Nester, die mit einer dicken Sauce gefüllt werden. Gut passen sie auch zu Brokkoliröschen und Karottenstückchen in eine bunte Gemüse-Nudel-Pfanne. Viel Fassungsvermögen für dicke Sugos und sämige Saucen bieten Muschelnudeln (Cochiglioni) und Hohlnudeln, die es in kurz (Penne) und in lang gibt (Maccheroni).
Als Suppeneinlage machen sich kleine Buchstaben-, Sternchen- oder Fadennudeln gut, im Salat schmecken kurze, gedrehte Teigwaren am besten.
Dann sind da noch die Tortellini und Ravioli, die bereits mit Füllung angeboten werden, die ganz grossen Röhrennudeln (Cannelloni), die man vor dem Kochen selber füllen darf. Und, und, und......
Der Vermerk „eifrei“ bedeutet nicht, dass in den Nudeln keine Eier stecken
Klarer Fall: Nudeln sind eine typisch italienische Erfindung. Falsch!
Erdacht wurden die Teigwaren vor rund 4000 Jahren in Asien, wo sie neben dem Reis auch heute noch das Hauptnahrungsmittel von Milliarden Menschen sind.
Aus dem fernen Osten brachte Marco Polo die Nudel um das Jahr 1300 nach Europa. Seither wird auch in deutschen Haushalten „genudelt“. Ganz besondere Fans sind die Schwaben, die mit Begeisterung ihre selbst geschabten Spätzle essen –zu Linsen genausogern wie zum Sonntagsbraten.
Alle noch so unterschiedlichen Nudelsorten, ob selbst gemacht oder gekauft, ob aus China oder Italien, bestehen aus Wasser und Mehl. Die meisten Hersteller verwenden Hartweizengriess, weil er besser klebt als das normale weisse Haushaltsmehl. Das hält den Teig gut zusammen –nach italienischer Tradition sogar ganz ohne Ei. Viele deutschen Hersteller geben trotzdem Eier in den Teig, damit die Nudeln goldgelb glänzen und auf der Zunge zergehen.
Wer unter einem zu hohen Cholesterinspiegel leidet, sollte Nudelsorten ohne Ei bevorzugen.
Ein wichtiger Tipp für Ei-Allergiker: Lasst euch von der Aufschrift „eifreie Teigwaren“ nicht irreführen –es können trotzdem Eier enthalten sein, allerdings weniger als die bei Eierteigwaren vorgeschriebene Mindestmenge von drei Eigelb pro Kilo. Erst das Zutaten-Verzeichnis gibt genau an, ob sich in den Nudeln Eier verbergen. Aber wem erzähl ich das: Haben doch fast alle Yopianer das „Zutaten-Syndrom“!
Gesunde Fastfood-Alternative: Mit Nudeln stressfrei durch den Alltagsmarathon
Vollwertfreunde (wie meine Frau) greifen lieber zu Nudeln aus dunklem Mehl. Im Vergleich zu Teigwaren aus Weissmehl oder Hartweizengriess, stecken da doppeltsoviele Ballast- und Mineralstoffe, sowie das Zehnfache an Vitamin B1 drin. Einziger kleiner Nachteil: Vollkornnudeln brauchen ein paar Minuten länger, bis sie gar sind.
Was Ausdauersportler an der Nudel ganz besonders lieben: die Kohlehydrate, die nur langsam wieder abgebaut werden. Das gibt ihnen konstant die notwendige Energie. Deshalb finden vor Marathon-Rennen traditionell Nudelpartys statt; allerdings ohne fette Sahnesaucen und Parmesan –sonst würden aus den „Fitmachern“ lauter kleine „Dickmacher“.
Aber auch wenn man keinen Marathon, sonder „nur“ einen ganz normalen Stresstag vor sich hat, hilft einem die Nudel übern Berg. Sie ist die gesunde Fastfood-Alternative zu Leberkäs-Semmel und Hamburger oder Currywurst: Blitzartig gekocht, fettarme Tomatensauce aus dem Glas dazu –fertig ist der schnelle Power-Snack. Er hält den Blutzucker und damit die Leistungskurve konstant. So können graue Zellen und kräftige Muskeln immer ihr Bestes geben.
Zum Schluss noch meine Pasta-Formel die sich bereits sehr,sehr oft bewährt hat:
Mit dieser Formel wird das Nudeln kochen zum Kinderspiel (das bekommst sogar Du hin H²O).
1000 : 100 : 10
Das Geheimnis? Man nimmt 1000 g Wasser (1 Liter) für 100 g Nudeln und koche das Wasser mit 10 g Salz (ein Esslöffel voll) auf, bevor man die Nudeln hineingibt. Dann leicht köcheln lassen und etwas Olivenöl ins Wasser geben, damit die Nudeln nicht aneinander kleben bleiben. Die Kochzeit hängt von der Nudelsorte ab und steht auf der Verpackung. Aber man probiert zwei Minuten vor Ende der angegebenen Garzeit schon mal, ob die Zeitangabe stimmt. Nudeln sollten „al dente“ (bissfest) gekocht sein, aussen weich und innen noch etwas festen Kern. Die heissen Nudeln kommen sofort mit der Sauce auf den Tisch; frisch geriebener Parmesan macht die Pasta perfekt.
So wer bis hierhin durchgehalten hat, hat sich einen Pasta-Snack verdient!
Ich bedanke mich fürs lesen und bewerten, Günter.
Bewerten / Kommentar schreiben