Mehr zum Thema Private Krankenversicherung Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von ET2000

Informationen sind das A und O

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie entscheiden Sie sich ?
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Die Entscheidung in die Private Krankenversicherung zu wechseln werden Sie mit Sicherheit nicht bereuen. Allerdings sollten Sie die Wahl Ihres Tarifes und Ihrer Versicherung genau bedenken und nicht auf scheinbar günstige Lockangebote reagieren, die im Krankheitsfall zu erheblichen Einbussen und Problemen führen können. Wir möchten Sie daher bei Ihrer Wahl begleiten und haben ein Konzept aufgebaut, welches Sie schrittweise an die Gesellschaft IHRER Wahl heranführen soll.


Risiken
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Die meisten Kunden sehen im ersten Moment den Beitrag als das entscheidende Kriterium in der Privaten Krankenversicherung an. Gefolgt von der Leistung wie sie in \"oberflächlichen\"
Tarifbeschreibungen zu finden sind.
Hier verbergen sich allerdings einige Risiken, die wir Ihnen an dieser Stelle näher erläutern möchten:


Risiko Beitrag
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In den Anfängen der Privaten Krankenversicherungen gab es des öfteren das Problem, dass den Kunden sugeriert wurde, dass Sie jährlich oder alle 2 Jahre Ihre Private Krankenversicherung wechseln sollen. Diese Meinung vertreten auch heute noch einige ältere privat Versicherte und leider, provisionsbedingt, auch einige Vermittler.

Hierzu ist zu sagen, dass sich der Beitrag neben der Leistung vor allem am Eintrittsalter orientiert. Steigen Sie z.B. mit 30 Jahren in die PKV ein und zahlen einen Beitrag von 200 EURO, so kostet der Einstieg in die selbe Versicherung mit 32 Jahren z.B. schon 220 EURO.

Das liegt daran, dass Ihre Versicherung neben den gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen zusätzlich Rückstellungen fürs Alter bildet. Diese Rückstellungen verlieren Sie aber, wenn Sie die PKV wechseln.

Nichts desto trotz ist der Einstieg in die Private auch mit 55 Jahren noch günstiger als in der Gesetzlichen zu bleiben !

Ein weiteres Beitragsrisiko besteht, wenn eine Versicherung neu auf den Markt kommt und mit scheinbar extrem günstigen Tarifen wirbt (z.B. HUK). Die Gesellschaft besitzt nur junge und absolut gesunden Kunden, da eine PKV natürlich keine kranken Kunden aufnehmen wird. Erst im Laufe der Jahre steigen die Krankheitskosten und damit die Beiträge.

Am Beispiel der HUK sieht das so aus, dass diese im Bereich der PKV vor noch ca. 6 Jahren 40-50% günstiger als die Mitbwerber waren und mitlerweile nur noch 5-15% günstiger ist. Einige Kunden haben bereits wieder gekündigt, das sie bis zu 2 Erhöhungen pro Jahr nicht mehr hinnehmen wollten.
Die HUK ist aber nur als Beispiel zu sehen !

Ein weiteres nicht unwesentliches Risiko besteht darin, wenn Gesellschaften regelmässig Tarife schliessen !

Folgendes Beispiel:
Sie wählen den Tarif A, weil er besonders günstig ist. Die Gesellschaft macht natürlich mit diesem Tarif auch massiv Werbung, obwohl der Gesellschaft bewusst ist, dass man Verluste machen wird. Hat man genügend Kunden geworben, wird der Tarif geschlossen. Sprich, es kommen keine neuen Kunden in den Tarif. Die Kunden die aber den Tarif A gewählt haben, werden älter, kränker und verursachen immer mehr Kosten. Da keine neuen Kunden nachkommen die eine günstige Mischung gewährleisten, werden die Beiträge erhöht, bis Ihnen irgendwann der Wechsel in einen Tarif angeboten wird, der viel teurer ist, als Sie es bei Vertragsabschluss eigentlich vorgesehen haben.

Die Altersrückstellungen einer Gesellschaft spielen ebenfalls eine Rolle.
Seit einiger Zeit müssen die Gesellschaften 10% Ihrer KV Beiträge (gillt nicht für Tagegelder, Pflegeversicherung) zusätzlich zu bisherigen Massnahmen an Altersrückstellungen bilden.

Dies verhindert, dass im Rentenalter die Beiträge über Mass steigen können. Allerdings gibt es im Alter trotzdem noch grössere Unterschiede, da die Versicherer über diese 10% hinaus weitere Rückstellungen bilden. Eine Gesellschaft die z.B. nur 1% Rückstellungen zusätzlich bildet, wird logischer Weise zu Beginn etwas günstiger sein, als eine Gesellschaft die 5% Rückstellungen bildet.

Risiko Leistung
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Oberflächlich betrachtet können Leistungen mit hohem (prozentuale Angabe) Zahnersatz und Chefarztbehandlung natürlich Eindruck schinden.

Unter der Oberfläche aber sind sogenannte Grundschutztarife aber oft mit Leistungseinbussen versehen, die auf Dauer garantiert höhere Kosten verursachen, die die Beitragsersparnis mehr als aufzehren.

So erfährt man nur im Kleingedruckten, dass nur von \"einfachem\" Zahnersatz die Rede ist, dass die Ausgaben jhrl. auf 1000 EURO reduziert sind.
Auch können Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen beim Arzt ausgeschlossen sein.
Hilfsmittel wie Brillen, Rollstuhl, Krücken, Bandagen oder Massnahmen wie Massage usw. werden nur teilweise und lückenhaft erstattet.
Der ehemalige Beitragsvorteil ist schnell dahin !

Risiko Kinder
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Wer freiwillig in der Gesetzlichen ist und vorher noch nicht privat versichert war, der zahlt in der Gesetzlichen keinen Beitrag für die Kinder. Wer allerdings schon einmal in der Privaten war der zahlt auch in der Gesetzlichen einen Beitrag für die Kinder.

Wer 3 Kinder und mehr hat, für den rechnet sich die Private KV nicht.

Gibt es in der Familie nur einen Arbeitnehmer und der Ehepartner ist nicht berufstätig, so sind in der Gesetzlichen alle Personen familienversichert und zahlen nur einen Beitrag. In der Privaten muss sich jeder einzeln versichern. In dieser Konstellation wird die Private in der Regel zwischen dem 2. und 3. Kind finanziell uninteressant. AUSSER Sie berücksichtigen die höheren Leistungen der Privaten.


Wie vergleiche ich die Beiträge der Gesetzlichen und der Privaten ?
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Sind Sie angestellt, dann zahlt Ihr Arbeitgeber die Hälfte der KV Beiträge. Genauso sieht es auch in der Privaten aus. Auch hier zahlt der Arbeitgeber die Hälfte der KV Beiträge (bis zum durchschnittlichen Höchstsatz der Gesetzlichen).

Darüber hinaus berücksichtigen Sie bitte, dass Sie in der Gesetzlichen auch einen KV Beitrag für das 13. Gehalt zahlen. In der Privaten zahlen Sie nur für 12 Monate.


Beitragsrückgewähr
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Einige Versicherer bieten eine sogenannte Beitragsrückgewähr auf einige Tarife. Bleiben Sie leistungsfrei, ersattet man Ihnen auf entsprechende Tarife 0,5 bis 3 Beiträge. Sind Sie angestellt, bekommen Sie den die gleichen vollen Sätze erstattet, obwohl Ihr Arbeitgeber die hälfte der Beiträge bezahlt hat.


Selbstbeteiligung
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Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung macht häufig Sinn. So können 300 EURO Selbstbeteiligung im Jahr durchaus 600 EURO Beitragsersparnis bedeuten. Dies liegt daran, dass der Verwaltungsaufwand für die Erstattung von Kleinbeträgen oftmals höher ist, als der Rechnungsbetrag.

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