Mehr zum Thema Rechner/Komplettsysteme Testbericht

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Erfahrungsbericht von TrAgIc

[Tips & Tricks] Schotten und andere PC-Bastler

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Seid den letzten paar Jahren erhält der PC immer größere Bedeutung, und das auch im privaten Bereich. Bloß was braucht man, wie teuer sollte es werden und wie verhindere ich es, dass man mich übers Ohr haut? Das sind wohl die häufigsten Fragen die beim Hardwarekauf auftreten können.


Einleitung
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Also, was es nicht alles an schönen Kategorien hier gibt. Das ist doch mal genau der Bereich, wo ich euch gerne mal ein wenig beraten möchte. Deshalb fangen wir auch gleich mal an.


Der PC
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Ein kompletter Computer besteht aus folgenden Komponenten. Wobei die ersten zwingend notwendig sind.

1. Gehäuse
2. Motherboard / Mainboard
3. Prozessor / CPU
4. Speicher / RAM
5. Grafikkarte
6. Festplatte

So, das sind die Komponenten ohne die ein Rechner erst gar nicht laufen würde, der Rest sind nur Extras.

7. CD - Rom / DVD - Rom / Diskettenlaufwerk
8. Soundkarte
9. Netzwerkkarten / ISDN Karte / Modem

Ich habe jetzt hier nur die gängigste Hardware aufgezählt, TV- Karten und anderen Zubehör, wie auch WebCams möchte ich jetzt außen vor lassen, da sonst der Rahmen dieses Themas gesprengt werden würde.


Gehäuse
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Früher war das Gehäuse nur Nebensache, jedenfalls war dies bei mir so. Heute sieht es da ganz anders aus. Grundsätzlich gibt es 4 Formen. Den Mini, Midi, Big und Tischtower. Servergehäuse gehören hier wohl auch wieder nicht hin.
Die ersten drei unterscheiden sich nur in der Größe, und werden alle horizontal aufgestellt. Das praktischste ist zwar der Tischtower, weil er einfach unter den Monitor gestellt werden kann und auch nicht viel Platz wegnimmt. Dafür ist er aber nicht so weit verbreitet was wahrscheinlich daran liegt, dass er zu klein ist um bequem Ein- und Ausbauten durchzuführen. Und zum anderen weil sich dort die Wärme unnötig staut.

So komme ich auch gleich zum nächsten Punkt. Die Wärme. Wie gesagt werden die Gehäuse heute immer wichtiger, da durch immer schnellere Komponenten auch die Hitze steigt. Und die gilt es gut aus dem Gehäuse zu befördern und frische hineinzubekommen. Ich zähle die Lüfter jetzt hier mit als Bestandteil des Gehäuses. War früher einer Standart, meist nur der im Netzteil, sind heute schon mindestens 2 angesagt. Einer Vorne um frische Luft anzusaugen und hinten einer zum Ausstoß. Ich © TrAgIc habe insgesamt 7 Lüfter installiert, wo ich jetzt die vom Netzteil mitzähle, nicht aber die der Grafikkarte oder der CPU.

Nächster wichtiger Punkt. Das Netzteil. Früher reichten normale 230 Watt Netzteile vollkommen aus, jetzt sollte man darauf achten wie viele Festplatten, CD-Roms und dergleichen man eingebaut hat, sowie welche Grafikkarte und welchen Prozessor. Da gehen die Netzteile schon mal bis 550 Watt.


Mainboard
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Hier wird es schon kompliziert. Muss man doch beachten welchen Prozessor man einbauen will, und was man noch für alte Karten hat. Genauso wie die Speicherart. Grundsätzlich sollte man sich hier vor dem Kauf gründlichst informieren, denn schließlich ist das Motherboard der Grundstein eines PCs. Bei den Karten muss man nur beachten welche Art man einbauen will. Hier gibt es momentan ISA, PCI und AGP - Karten. Wobei ISA immer mehr zurückgeht und in neueren Boards schon gar nicht mehr vorhanden sind. Im ISA Format gibt es meistens noch alte Soundkarten oder Controllerkarten für SCSI.

Über den AGP - Slot laufen fast alle Grafikkarten, und er ist auch nur speziell dafür ausgelegt. Dadurch kann die Grafikkarte ohne Umwege über den Prozessor auf den Speicher zugreifen.


Prozessor
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Der Prozessor wird meistens als Herz des Computers beschrieben, und ist der Teil des Rechners der die meiste Arbeit leistet. Dies sind z.B. Rechenoperationen und logische Verknüpfungen. Hier wird die Leistung in Mhz gerechnet, und mittlerweile auch in GHz.
Empfehlen kann ich hier nur den Hersteller AMD, denn diese Prozessoren sind sehr günstig und auch leistungsstark.


Speicher
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RAM ist eine Art Zwischenablage. Hier werden Informationen gespeichert und zur Bearbeitung aufbewahrt. Allerdings gehen die hier gespeicherten Informationen nach einem Neustart verloren.
Mittlerweile gibt es auch hier viele verschiedene Arten, wobei ich nur auf die neueren Eingehen werde.
SD - RAM, der wohl noch geläufigste Speicher, kann mit 100 oder 133 Mhz Taktung gekauft werden.
Der DDR Ram hat einen doppelten Datendurchsatz wie SD - Ram und wird mit 200 und 266 Mhz angeboten.
Der Rambus von Intel hat sich nicht so durchgesetzt, weil er einfach zu teuer ist, und wird auch nur auf Motherboards für den Pentium verwendet und läuft mit 400 Mhz.
Da die Preise ziemlich niedrig sind, sollte man immer genügend Speicher für seinen Rechner haben.
Mindestens sollten es aber 128 MB sein, normal wäre 256 und 512 wäre dann schon genug.
Aber kommt es hier auch wieder auf den Bereich der Anwendung an, denn wer viel Grafiken bearbeitet Brauch viel Speicher und sollte mindestens 512 haben.

Maximal kann man moderne Boards mit 3 GByte Speicher ausrüsten.


Grafikkarte
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Geht es um Spiele ist eine moderne Grafikkarte nicht wegzudenken! Hier sind die neusten Modelle mit 64 MB DDR Ram ausgestattet und fast alle 3 - 4 Monate kommt ein neuer Chipsatz raus. Auch gehen hier die Preise von ca. 200,- los und enden erst jenseits der 1000,- Grenze.
Aber wer nur mit seinem PC arbeitet, braucht so was nicht! Hier sind Extras wie doppelter Monitorausgang viel wichtiger, genauso wie die Farbwiedergabe und die maximale Auflösung.

Bei teuren 3D Karten sollte man am besten immer eine Generation zurückliegen, denn dann sind diese Karten mit vernünftigen Preisen zu bekommen. Zudem werden sie vorher gar nicht richtig ausgereizt.


Festplatte
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Festplatten gibt es auch schon wie Sand am Meer. Wichtig sind aber diese Angaben: Kapazität, Geschwindigkeit, Cache, Bustyp und Modies.

Die Kapazität wird jedem klar sein. Empfehlen kann ich hier für einen Normalverbraucher 40 GByte.

Bei der Geschwindigkeit gibt es 7200 U/min, 5600 U/min und 4400 U/min (können ein wenig abweichen, da ich mir nicht mehr ganz sicher bin. Es gibt natürlich auch schnellere und langsamere)
Um so schneller diese Angabe, um so schneller auch der Zugriff und der Datentransfer. Aber leider auch die Lautstärke steigt extrem an. Also, so eine Platte mit 7200 U/min kann schon eine kleine Turbine sein.

Der Cache ist ein Zwischenspeicher im Bereich von ca. 2 MB. Dadurch wird der Datentransfer Nocheinmahl beschleunigt.

Bei Platten muss man vor allem zwischen SCSI und IDE unterscheiden. SCSI war früher weitaus schneller, was heute nicht mehr so extrem ist. Zudem bietet es den Vorteil, dass der Prozessor bei Zugriffen belastet wird. Allerdings hat das seinen Preis. Eine Festplatte mit 40 GByte kostet in IDE Form ca. 250,- DM, eine SCSI dagegen schlägt locker mit 1000,- zu Buche. Zudem kommen noch andere Schwierigkeiten auf. Denn die meisten Boards unterstützen nur IDE und so Brauch man noch eine extra Controllerkarte.

Modies beziehe ich jetzt nur auf IDE Platten, denn SCSI kenn ich nicht so sehr. Es gibt Normalbetrieb,
U-DMA 33, U-DMA 66 und U-DMA 100. Am besten nimmt man das schnellste, allerdings muss es das Board und die Festplatte können.

Mit den jetzt genannten Komponenten ist der PC komplett lauffähig. Allerdings sollte man schon ein paar Extras einbauen.


Laufwerke
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Laufwerke sind alle Geräte mit denen man Daten von Transportfähigen Medien lesen kann. Da sollte das Diskettenlaufwerk jedem was sagen, und auch CD-Rom sollte kein Fremdwort sein. DVD ist kurz gesagt eine Weiterentwicklung der CD und hat höhere Kapazitäten und Datendurchsätze.
Auf jeden Fall sollten sie mindestens eins dieser Geräte einbauen, denn sonst sieht es schlecht damit aus, Software aufzuspielen.


Soundkarte
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Für jeden Gebrauch von Audiomaterial brauchen Sie eine Soundkarte. Sei es zum Spielen, Musik komponieren oder nur zum CD hören.
Auch hier gibt es spätestens seid Dolby Sourround für jeden Geldbeutel etwas. Vom einfachen Soundblaster für 30,- DM, der alles nötige kann bis hin zum 600,- Soundstudio mit tausend Ein- und Ausgängen.


Netzwerk
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Zur Verbindung mit der Außenwelt braucht es noch eine Netzwerkkarte oder ein Modem.
Mit der Netzwerkkarte ist es möglich sich mit mehreren lokalen Rechnern zu verbinden. Das heißt, man muss diese Rechner kennen und auch in deren unmittelbaren Nähe sein. Ich glaube 500m Radius.
Es gibt hier drei Typen, die sich nur in der Schnelligkeit unterscheiden. 10MBit, 100MBit und 1GBit. Wobei hier wieder mal 100 vollkommen ausreichen und schon für 30 ,- DM zu bekommen sind. Man muss auch nicht mehr als 30,- ausgeben, denn die Leistung solcher Billigkarten reicht, auch gehen diese nicht schnell kaputt.

Bei Verbindung mit dem Internet gibt’s es sehr viele verschiedene Methoden. Die gebräuchlichsten sind über Modem und ISDN - Karte. In beiden Fällen braucht man eine Steckkarte oder auch ein externes Gerät und einen Telefonanschluß.


Fazit
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Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man sich einen PC aus Einzelteilen zusammenbauen oder zusammenbauen lassen sollte.

http://www.funcomputer.de

macht dies sogar als Service.
Denn bei Komplettrechner weiß man entweder gar nicht was genau drin ist, oder es ist immer was schlechtes dabei. Die meisten werben immer nur mit dicken Mhz Angaben der Prozessoren, bieten aber ansonsten wenig.

Zudem sind diese Rechner meist schlecht aufrüstbar, was bedeutet, dass man sich nach spätestens 2 Jahren schon fast einen neuen kaufen kann.

Ein Beispiel wäre der Aldi PC, dieser hatte in einem alten Model kein AGP - Slot auf dem Board, was bedeutete, dass man keine modernen Grafikkarten nachrüsten konnte.

Und in Komplettrechnern sind meistens nur Billigkomponenten drin.

Also am besten ist es wirklich sich privat damit zu beschäftigen, und ihn zusammenzuschrauben. Oder man kennt Verwandte und Freunde. Zur Not halt noch im Geschäft für bezahlen.

Eine schöne Möglichkeit Preise zu vergleichen bietet

http://www.HardwareSchotte.de

Hier bekommt man garantiert den billigsten Preis heraus. Und handeln lohnt sich bei Hardware immer! Denn die Preise entwickeln sich einfach zu schnell, als das ein Händler auf Ware sitzen bleiben darf.

Na gut. Ein Update kommt bestimmt, denn ich habe noch viel vergessen. Wer Anregungen hat, soll sich melden, genauso wie bei Fragen.

Na ja, ich bezweifele eh, dass einer bis hierher gelesen hat :)

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Beauregarde

    09.03.2002, 20:59 Uhr von Beauregarde
    Bewertung: sehr hilfreich

    So weit,so gut.Aber was macht derjenige,der weder Geld für teure selbstzusammengestellte PC's noch Kontakte zu PC-Kennern hat.Dem bleibt doch nur der Weg nach Aldi und Lidl. Ansonsten ein sehr informativer Bericht, Gruß vom Jadebusen