Mehr zum Thema Wechseljahre Testbericht

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Erfahrungsbericht von Michaela36

Nur für Frauen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Wechseijahre - weder Krankheit noch Frauenschicksal

Lasst Euch durch solche Vorstellungen nicht schrecken.
Die Realität sieht völlig anders aus.
Die Wechseijahre sind keine Krankheit, sondern ein hor­moneller Umstellungsprozess.
Dass sie mit Be­schwerden einhergehen können, ist bekannt.
Sie müssen es aber nicht.
Fast allen Beschwerden lässt sich gezielt vorbeugen. Die WechseLjahre sind längst kein Frauenschicksal mehr, das es geduldig zu ertragen gilt.
Sie sind eine Lebensphase, die man selbst aktiv gestalten kann.
Sie sind der Eintritt in ein Drittes Lebensalter, daß nicht geprägt sein muss von Problemen, Beschwerden und Krankhei­ten, sondern das Euch neue Perspektiven, Freiräume und Möglichkeiten eröffnet.

Vor allem sind die Wechseljahre auch ein Thema, über das inzwischen offen gesprochen wird.

Aus dem Dunkel falsch verstandener Scham­haftigkeit ist das Thema Wechseijahre ins helle Licht des Medieninteresses gerückt.


Das man in die Wechseljahre kommt, kann man nicht vermeiden.
Wie man durch die WechseLjahre kommt, bestimmt Ihr jedoch weitgehend selbst.

Es überwiegt die Angst.
Wechseljahre, daß ist noch immer ein Thema, das fast ausschließlich negativ besetzt ist.
Wechseijahre, das bedeutet das Ende der Fruchtbarkeit, heißt alt und unattraktiv zu werden, sich mit einer Vielzahl unangenehmer Be­schwerden auseinandersetzen zu müssen.

Viele Ärzte tragen das ihrige zu diesem Negativimage bei, indem sie den Begriff Klimakterium , so der medizi­nische Fachausdruck für die Wechseijahre ,wie eine Diagnose für einen Krankheitszustand verwenden. Auf diesem Wege verfestigt sich ein Bild der Frau in den Wechseljahren, das geradezu karikaturistische Züge annimmt.
Die klimakterische Frau als ein von Hitzewallungen und Depressionen geplagtes Wesen mit tröpfelnder Blase, verkalkenden Arterien und zerbröselnden Knochen.



Die Wechseijahre,was biologisch passiert.Die Rolle der Eierstöcke.

Die Eierstöcke sind Organe auf Zeit.
Jedes neuge­borene Mädchen kommt mit Eierstöcken zur Welt, in denen bereits hunderttausende von ruhenden Eizellen angelegt sind.
Erst mit der Pubertät beginnt jener Zyklus, in dem alle 4 Wochen eine der Eizellen in einem sogenannten Follikel heranreift und etwa in der Zyklusmitte durch den Eisprung freigesetzt wird.
Die Follikel dienen aber nicht nur der Eirei­fung, sie produzieren auch das zentrale weibliche Geschlechtshormon ,das Östrogen.


Nach dem Eisprung wandelt sich der Follikel zum sogenannten Geibkörper, dessen wesentliche Funk­tion es ist, die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten.
Dazu pro­duziert der Geibkörper das zweite wichtige Ge­schlechtshormon,das Progesteron.

Die beiden Geschlechtshormone wirken direkt auf die Gebärmutterschleimhaut.
In der ersten Zyklushälfte baut sie sich unter dem Einfluss des Östro­gens auf, in der zweiten Zyklushälfte wird sie durch das Progesteron umgewandelt, um der befruchteten Eizelle die Möglichkeit zu geben, sich einzunisten.
Tritt keine Schwangerschaft ein was ja der Normalfall ist,so degeneriert der Gelbkörper.
Die Progesteronkonzentration im Blut sinkt, und die Ge­bärmutterschleimhaut wird abgestoßen.
Es kommt zur Menstruation.
Schon reift im Eierstock jedoch ein weiteres Eibläschen heran, und ein neuer Zyklus beginnt.



Die Vielfalt an Informationen ist sicherlich be­grüßenswert,zu einem klaren Bild hat sie bisher jedoch nicht geführt.
Im Gegenteil.
Vor allem mit der Hormonsubstitution,also dem Ersatz der fehlenden Hormone in den Wechseljahren verbinden sich viele Hoffnungen, aber auch tiefsitzende Ängs­te.
Hormone helfen gegen Hitzewallungen.

Hirnzentren steuern die Hormonproduktion

Aus diese Funktionen des Eierstocks werden durch übergeordnete, im Gehirn befindliche Zentren gesteuert, wo das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteini­sierende Hormon (LH) produziert werden, mit denen sowohl die Eireifung als auch die Hormonpro­duktion der Eierstöcke angeregt werden.
Die Steu­erung unterliegt einem sogenannten Regelkreis.

Ist die Konzentration von Hormonen, die die Eier­stöcke ins Blut abgeben, zu niedrig, werden über die Hypophyse vermehrt die stimulierenden Hor­mone FSH und LH ausgeschüttet, bis die gewünsch­te Konzentration wieder erreicht ist.
Sind zuviele Hormone im Blut, erhält die Hypophyse den Auftrag, die Stimulation der Eierstöcke zu drosseln.
Durch diesen fein ausgeklügelten Regelkreis gelingt es, über Jahrzehnte hinweg ein hormonelles Gleichge­wicht aufrechtzuerhalten, welches sich in einem sta­bilen Zyklus manifestiert.




Blutungen in den Wechseljahren

Die letzte Regetblutung in den Wechseljahren wird als Menopause bezeichnet.
Statistisch gesehen fällt sie in das 51. Lebensjahr. Allerdings gibt es große individuelle Unterschiede. Bei manchen Frauen blei­ben die Blutungen schon mit Mitte 40 aus, andere haben noch mit Mitte 50 regelmäßige Menstru­ationen.
All das ist völLig normal.
Vorsicht ist ledig­lich dann geboten, wenn mehr als ein Jahr nach der Menopause noch einmal erneut Blutungen auftre­ten.
Diese sogenannten Postmenopausenblu­tungen sind zumeist bedingt durch hormonelle Nachschwankungen. In seltenen Fällen aber verbirgt sich hinter ihnen ein beginnender Gebärmutter­körperkrebs.
Daher müssen solche Blutungen unbe­dingt gynäkologisch abgeklärt werden.


Hitzewallungen

Die häufigste vegetative Störung, die geradezu zu einem Synonym für Wechseljahrsbeschwerden ge­worden ist, ist die Hitzewallung.
Sie betrifft zumeist die obere Körperhälfte, steigt zum Kopf auf und kann von einer starken Rötung mit anschließendem Schweißausbruch begleitet sein.
Die Wallung dauert zumeist weniger als eine Minute. Ihr kann sich ein unangenehmes Kältegefühl anschließen.

Sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der Hitzewalluungen unterliegen großen Schwankungen.
Von seltenen Hitzeanflügen bis hin zu 50 bis 6o schweren Attacken pro Tag, die ein mehrfaches Wechseln der völlig durchnässten Wäsche erfordern, sind alle Verläufe möglich.
Hitzewallungen können auch Nachts auftreten und sind dann besonders lästig, weil sie den Schlaf empfindlich stören.


Michaela