Memento (VHS) Testbericht
ab 10,05 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von CyberQueeny
*~*~*~*~*Erinnerungen aus Liebe*~*~*~*~*
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Memento ist ein Film, der sich von den meisten Filmen, die man sonst im Fernsehen oder im Kino sieht, hervorhebt. Alleine sein Handlungsablauf ist schon das Geld für die Kinokarte wert. Zwar fand ich den Film auf den ersten Blick komisch und war nicht so sehr begeistert, aber wenn man den Film hat sacken lassen und die gewonnenen Eindrücke verarbeitet hat, findet man ihn sehr gut inszeniert.
Die Hauptperson Leonard, gepielt von Guy Pearce, leidet an einer anterograder Amnesie. Die Folge ist, sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Dies wird zwar erst später erklärt, aber soll mit der ersten Einstellung verdeutlicht werden. Er hält ein Polaroid in der Hand. Auf diesem Polaroid ist eine Leiche abgebildet. Mit jeder Sekunde wird das Bild blasser, bis es gänzlich verschwunden ist. Die Zeit läuft rückwärts und zeigt somit dem Zuschauer, was vorher passiert ist, bevor das Foto entstanden ist.
Der Ganze Film ist in ähnlicher Weise aufgebaut. Wobei es zwei verschiedene Perspektiven gibt, die abwechselnd gezeigt werden. Zum Einen wird eine Handlungsperspektive vorwärts und die andere stückchenweise rückwärts erzählt. Wobei die Szenen, welche vorwärts gezeigt werden, in Schwarz/Weiß sind.
Zur Handlung selbst: Leonard, ehemaliger Sachbearbeiter für Lebensversicherungen, wacht in einem Hotelzimmer auf. Seine Erinnerungen beschränken sich auf die Zeit, bevor er sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Sofern er sich wichtige Informationen merken will, muss er diese aufschreiben oder er fotografiert wichtige Personen und Orte. Einige der wichtigsten Fakten hat er sogar auf seinen Körper tätowiert lassen. So wird er täglich daran erinnert, was mit seiner Frau passiert ist und was seine Aufgabe ist. Seine Frau wurde von einer männlichen, weißen Person, die mit Drogen handelt und die Initialien J.G. hat, vergewaltigt und ermordet. Bei dem Versuch ihr zu helfen, bekommt er einen Schlag auf den Kopf und verliert so sein Kurzzeitgedächtnis.
Neben Leonard spielen Teddie, der gleich in der ersten Szene ermordet wird und Natalie eine Kellnerin eine größere Rolle. Aber auch in der Schwarz/Weiß Handlung gibt es eine wichtige Person, Sammy. Er hat wie Leonard sein Gedächtnis und später auch seine Frau verloren.
Um nicht zu viel zu verraten, höre ich hier mit der Filmbeschreibung auf, denn das Beste am Film ist der Schluss. Ein Schluss mit dem man nicht rechnen kann. Die einzelnen Abschnitte sind so konstruiert, dass einem bei den "rückwärtslaufenden" Szenen nur so weit erzählt wird, bis der alte Abschnitt, den man schon kennt, anfängt. Die Abschnitte sind meist sehr kurz gehalten und der Anfang läßt viele Fragen offen, die einen auf den neuen Abschnitt hoffen lassen, damit die offenen Fragen keine Rätsel mehr verbergen. Der "vorwärtslaufende Teil" ist der Anfang des gesamten Films und wird auch nur in kurzen Happen serviert. Diese Zeitsprünge und abschnittsweise Präsentation des Films macht ihn so einzigartig. Man wird wirklich sehr überrascht sein, wenn man den Schluss, der die Vorgeschichte und den eigentlichen Anfang bzw. den Verlauf bis zu dem Filmanfang beinhaltet serviert bekommt.
Ich würde mir den Film zwar nicht nochmal ansehen, aber durch seinen Aufbau ist er wirklich ein "positiver Dorn im Auge". Er wurde nicht nach dem üblichen Hollywood-Muster zusammengeschnitten sondern hat seinen eigenen fabelhaften Stil. Ich kann ihn euch wirklich nur empfehlen. Schade ist nur, dass er in den wenigsten Kinos läuft, da "Harry Potter oder Herr der Ringe" noch zu viele Kinos in anspruchnehmen und "Memento leider fast gleich mit "Herr der Ringe" rauskam. Trotzdem würde ich ihn mir ansehen, wenn er in einem Kino in eurer Nähe läuft. Wer Thriller und Filme der etwas anderen Art mag, wird hier auf seine Kosten kommen.
Auch sie Schauspieler haben einiges zum Film beigetragen und ihn zu dem gemacht, was er ist. Einfach gut.
Eure Sarah
Die Hauptperson Leonard, gepielt von Guy Pearce, leidet an einer anterograder Amnesie. Die Folge ist, sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Dies wird zwar erst später erklärt, aber soll mit der ersten Einstellung verdeutlicht werden. Er hält ein Polaroid in der Hand. Auf diesem Polaroid ist eine Leiche abgebildet. Mit jeder Sekunde wird das Bild blasser, bis es gänzlich verschwunden ist. Die Zeit läuft rückwärts und zeigt somit dem Zuschauer, was vorher passiert ist, bevor das Foto entstanden ist.
Der Ganze Film ist in ähnlicher Weise aufgebaut. Wobei es zwei verschiedene Perspektiven gibt, die abwechselnd gezeigt werden. Zum Einen wird eine Handlungsperspektive vorwärts und die andere stückchenweise rückwärts erzählt. Wobei die Szenen, welche vorwärts gezeigt werden, in Schwarz/Weiß sind.
Zur Handlung selbst: Leonard, ehemaliger Sachbearbeiter für Lebensversicherungen, wacht in einem Hotelzimmer auf. Seine Erinnerungen beschränken sich auf die Zeit, bevor er sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Sofern er sich wichtige Informationen merken will, muss er diese aufschreiben oder er fotografiert wichtige Personen und Orte. Einige der wichtigsten Fakten hat er sogar auf seinen Körper tätowiert lassen. So wird er täglich daran erinnert, was mit seiner Frau passiert ist und was seine Aufgabe ist. Seine Frau wurde von einer männlichen, weißen Person, die mit Drogen handelt und die Initialien J.G. hat, vergewaltigt und ermordet. Bei dem Versuch ihr zu helfen, bekommt er einen Schlag auf den Kopf und verliert so sein Kurzzeitgedächtnis.
Neben Leonard spielen Teddie, der gleich in der ersten Szene ermordet wird und Natalie eine Kellnerin eine größere Rolle. Aber auch in der Schwarz/Weiß Handlung gibt es eine wichtige Person, Sammy. Er hat wie Leonard sein Gedächtnis und später auch seine Frau verloren.
Um nicht zu viel zu verraten, höre ich hier mit der Filmbeschreibung auf, denn das Beste am Film ist der Schluss. Ein Schluss mit dem man nicht rechnen kann. Die einzelnen Abschnitte sind so konstruiert, dass einem bei den "rückwärtslaufenden" Szenen nur so weit erzählt wird, bis der alte Abschnitt, den man schon kennt, anfängt. Die Abschnitte sind meist sehr kurz gehalten und der Anfang läßt viele Fragen offen, die einen auf den neuen Abschnitt hoffen lassen, damit die offenen Fragen keine Rätsel mehr verbergen. Der "vorwärtslaufende Teil" ist der Anfang des gesamten Films und wird auch nur in kurzen Happen serviert. Diese Zeitsprünge und abschnittsweise Präsentation des Films macht ihn so einzigartig. Man wird wirklich sehr überrascht sein, wenn man den Schluss, der die Vorgeschichte und den eigentlichen Anfang bzw. den Verlauf bis zu dem Filmanfang beinhaltet serviert bekommt.
Ich würde mir den Film zwar nicht nochmal ansehen, aber durch seinen Aufbau ist er wirklich ein "positiver Dorn im Auge". Er wurde nicht nach dem üblichen Hollywood-Muster zusammengeschnitten sondern hat seinen eigenen fabelhaften Stil. Ich kann ihn euch wirklich nur empfehlen. Schade ist nur, dass er in den wenigsten Kinos läuft, da "Harry Potter oder Herr der Ringe" noch zu viele Kinos in anspruchnehmen und "Memento leider fast gleich mit "Herr der Ringe" rauskam. Trotzdem würde ich ihn mir ansehen, wenn er in einem Kino in eurer Nähe läuft. Wer Thriller und Filme der etwas anderen Art mag, wird hier auf seine Kosten kommen.
Auch sie Schauspieler haben einiges zum Film beigetragen und ihn zu dem gemacht, was er ist. Einfach gut.
Eure Sarah
8 Bewertungen, 1 Kommentar
-
23.02.2003, 20:42 Uhr von SusanneRehbein
Bewertung: sehr hilfreichIch habe den Film gestern gesehen und fand ihn wirklich gut. Man muss sich nur irgendwie wesentlich mehr merken als bei "normalen" Filmen.
Bewerten / Kommentar schreiben