Schmidt Spiele Mensch ärgere Dich nicht klein Testbericht

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ab 10,58
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  gut
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Sellina

Ein Nachmittag voller Begeisterung, zur Nachahmung empfohlen ;-)))

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In der letzten Woche bat mich meine Nachbarin um Hilfe. Oma war in Urlaub und es fehlte eine Aufsichtsperson für die Kids ( 4 + 6 Jahre alt).

Null Problemo, Sellina hilft ja gern, und so war ich zur verabredeten Zeit zur Stelle. Und schon schauten mich verschmitzte Kinderaugen an. Duuuuu, spielst du war mit uns??????? Na klar, was habt ihr denn so im Kinderzimmer? Komm`mit nach oben, wir haben gaaaaaaz viele Spiele. Der kleine Tim nahm mich an die Hand und zog mich die Treppe hoch.

Der Schrank flog auf, meine Augen erblickten unzählige Spielkartons. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele Spiele wir in der nächsten Stunde auf-und abgebaut haben, die Kids beherrschten sie ALLE aus dem "ff". Mir ging es alles viel zu schnell, gab es denn nix was ein wenig länger dauert?

Und schon kam mir die Idee ;-)))!
Habt ihr denn kein Mensch-ärgere-Dich-Spiel? Und schon sprudelte es aus beiden Plappermäulchen gleichzeitig als wäre es das Stichwort schlechthin gewesen.
Nee, Mama kauft es uns ja nicht, aber bei Oma und Opa spielen wir es immer.

Tja und nu, was machen wir denn da? Der kleine Tim hatte sofort wieder die passende Antwort. Dann geht es ja wohl nicht, wir müssen Mama nachher sagen, das Spiel brauchen wir UNBEDINGT. Logo, darauf wartet Mama bestimmt ;-)))).

Sellina hat ja manchmal auch gute Gedanken, und schon hörte ich mich sagen:
Hey Kids, wir "BASTELN" uns das Spiel selber. Jipeeeee, Kulleraugen schauten mich fragend an - jaaaaa, aber wie - ????? Kannst du das denn auch?

Ja Sellina, jetzt mal Butter bei die Fische, das wirste ja wohl noch gebacken bekommen. Na gut, wir brauchen eine Pappe, ein Lineal, einen Stift und 4 Buntstifte - blau - gelb - rot - grün. Die Kids sausten davon und meine Gedanken versuchten das Spiel schon mal "aufzumalen". Oh je, wie war das denn noch gleich, hatte es auch schon Ewigkeiten nicht mehr gespielt.

Auf einem Blatt Papier machte ich schnell eine Skizze. Geht doch, mein kleines Selbstgespräch und die "Zählarbeit" war abgeschlossen. Und da waren sie auch schon wieder, alle Utensilien wurden auf den Tisch gelegt, mönsch Kidds, ihr habt ja wirklich nichts vergessen - suuuuuuper -!

Und schon huschten sie auf ihre Stühle, die Bastelstunde konnte beginnen. Die Pappe wurde in die Mittel gelegt und Sellina markierte die 4 Eckfelder. Also los, Lasse malt auf seiner Seite die zwei Kästchen mit den jeweils 4 Kreisen - Tim auf der anderen Seite. Köstlich, ich hatte meine Freude mit welchem Eifer hier die ersten "Kuller" entstanden.

Und schon wurden die Buntstifte gebraucht, es gab überhaupt kein Murren, jeder hatte nur seine Seite im Auge. So, die Ecken waren fertig, ich teilte die Pappe mit dem Lineal in 4 gleiche Teile, in der Mitte malte ich ein Rechteck. Von diesem Punkt konnten schnell die 4 "Heimfelder" gemalt werden, die ebenfalls bunt ausgemalt wurden.

Und dann wurden die Kreise für das Spiel aufgemalt. Lustiges Geplapper: eins-zwei-drei-vier, ups, Kurve und wieder eins-zwei-drei-vier, das Spiel nahm richtig Formen an. Und schon flogen die Stifte auf den Tisch - F E R T I G -!
Nee, noch nicht ganz, die Startfelder müssen noch bunt gemacht werden. Klaro, sonst sieht man ja auch nicht, wo es los geht ;-)))).

Das war also geschafft, huch, wir haben ja gar keine Figuren. Ich hatte es noch nicht ganz ausgesprochen, schon waren meine Jungs wieder auf Tauchstation und schon standen lustige Männchen auf dem Spielfeld - und Hut ab - auch die Würfel wurden ohne Ansage von mir mitgebracht.

Ich war nur noch begeistert mit welchem Elan sie bei der Sache waren, die Wangen waren schon ganz rot.

Seeeeellina, ich hab`sooooo`n Durst, iiiiiiiiiich auch kam das Echo. Dürfen wir ein Glas Apfelsaft? Bei unserem Eifer war selbst das Trinken in Vergessenheit geraten. Aber bevor das Spiel begann gab`s erst mal ne`kleine Sause: Saft und Kekse, wie konnte ich das nur vergessen ;-))))) ???????

Und, fragte ich vorsichtig in unserer kleinen Pause, kennt ihr denn auch die Spielregeln? Wie konnte ich nur, tzzz, klar, spielen wir doch immer bei Oma und Opa. Also gut, Gläser beiseite. Lasse wählte die grünen Männchen, Tim entschied sich für rot, Sellina wie immer blau.

Wer die höchste Zahl würfelte durfte anfangen. Lasse machte das Rennen und durfte dreimal würfeln um eine 6 zu bekommen, denn damit kommt das erste Männchen ins Spiel. Hat man keine 6, wird der Würfel weiter gegeben, Warteschleife bis zur nächsten Runde.

Hat man aber die ersehnte 6, kommt das Männchen nach draussen, danach darf noch einmal gewürfelt werden und die entsprechende Zahl wird gesetzt. Vier Männchen stehen ja im Haus, die alle nacheinander per 6 ins Rennen kommen, wenn man an der Reihe ist.

Im Uhrzeigersinn wird jetzt gewürfelt und gesetzt, manchmal zügig z.B. bei einer 5, manchmal im Schneckentempo bei einer 1. Aber die Tücke es Spiel`s ist schnell erkannt: Steht ein Männchen einer anderen Farbe auf dem Feld, wohin dich die "Würfelaugen" bringen, wird dieser mit einem mehr oder weniger ironischem Lächeln rausgeworfen (autsch) und wird zurück ins Haus geschickt. Dort wartet er dann auf einen Neustart hi hi ;-))))).

Hat man aber schon mehrere Figuren auf dem Brett kommt die Taktik hinzu: Wer wird rausgeschmissen? Natürlich der, der vielleicht schon ein Männchen im Zielhäuschen hat, der muss natürlich gehemmt werden sein Ziel zu erreichen.

Eine Überlegung ist es auch, ob man sich auf das Anfangsfeld einer anderen Farbe stellt. Bei der gefürchteten 6 darf man dann auch wieder ins Häuschen zurück. Aber es gibt ja wieder die Chance bei einer 6 herauszukommen.

Ziel des Spiel`s ist es, seine Männchen nach "Hause" zu bekommen, also genau eine Runde, dort sind die 4 Felder der jeweiligen Farbe mit der man spielt. Wer es bis dahin geschafft hat, ist in Sicherheit, da kann nix mehr passieren.

Unsere letzte Runde war an Spannung kaum noch zu überbieten, denn wir standen alle kurz vor dem Haus. Jeder hatte seine 3 Männchen bereits im Häuschen. Es zählten also die letzten Würfe, wer war der SCHNELLSTE? Rauswerfen war nicht mehr, es ging nur noch um Augen. (kj)

Die Kids waren schier aus dem Häuschen, es war wirklich ein Wettrennen. Tim war der Sieger, der kleine "Pups" ist vor lauter Freude fast vom Stuhl gefallen. Und Lasse war beim nächsten Wurf im Haus. Arme Sellina, da haste wohl verloren ;-))))))).

Nee, hab`ich gar nicht, denn allein das Spiel mit den Kids zu basteln war Freude genug. Für mich war es ein wunderschöner Nachmittag. Vielleicht fehlt euch diese Spiel ja auch, die Utensilien gibt es in jedem Haushalt, ich kann die Machart und das Spiel nur empfehlen.

Selten soooooooo viel Spass gehabt.

In diesem Sinne - Sellina -

32 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Tris.

    15.05.2003, 12:38 Uhr von Tris.
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht..!

  • jowitka

    18.05.2002, 00:04 Uhr von jowitka
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht!

  • uteker

    05.03.2002, 00:13 Uhr von uteker
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hasse immer noch "Mensch-ärgere-dich-nicht", gesteht Ute

  • funnyy

    26.02.2002, 22:03 Uhr von funnyy
    Bewertung: sehr hilfreich

    not macht erfinderisch *lacht* ist aber wirklich ein geniales spiel.

  • expansin

    25.02.2002, 20:06 Uhr von expansin
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klingt wirklich nach eine quirligen Nachmittag ohne Ärger. Zum Rezept, einfach mal ausprobieren, es lohnt sich auch ohne Gäste. Gruß, expansin