Menschenrechte Allgemein Testbericht
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Erfahrungsbericht von Anubis71
USA treten Menschenrechte mit Füssen
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Diese Gefangenen werden unter menschenunwürdigen Zuständen festgehalten. Ihr Köpfe wurden geschoren und ihre Bärte, welche Bestandteil ihrer Glaubensansicht sind, abrasiert. Jeder der Gefangenen hat Einzelhaft. Auf den gezeigten Bildern, trägt jeder Häftling eine orangefarbenen Anzug. Die Hände und Füße sind gefesselt und durch einen Ledergurt sind diese Fesseln miteinander verbunden. Allein dies ist schon durch die Menschenrechtskonventionen verboten. Überdies tragen die Inhaftierten Handschuhe und Augenbinden, so dass ihnen keine Orientierung Möglich ist. Ebenfalls mussten sie knien und durften nicht sitzen. Auch diese Maßnahmen sind ebenfalls durch die Menschenrechtskonventionen nicht geduldet.
Die Bilder haben eindeutig bewiesen, das hier ganz klar die Menschenrechte verletzt werden. Auch wenn es sich nicht um Kriegsgefangenen handelt so haben auch diese Menschen ein Recht gemäß den Menschenrechten behandelt zu werden, egal was sie gemacht haben. Auch wenn Amerika hingeht und dies mit dem kaltblütigen Anschlag vom 11. September, die Zerstörung des World Trade Centers, begründet, so gibt es ihnen noch lange nicht das Recht, diese Gefangenen so zu behandeln.
Ein gefangengenommener US-Amerikaner, welcher auf der Seite der Taliban kämpfte, wird in einem normalen Gefängnis verwahrt und wird nicht so behandelt wie die Gefangenen auf Guantanamo. Da fragt man sich zurecht, warum nicht, denn auch er trägt dieselbe Schuld wie die anderen Gefangenen. Nach eigener Aussage hat er sogar mit dem Terroristen Osama Bin Laden persönlich gesprochen. Vielleicht wird er ja auch deshalb besser behandelt.
Der Gipfel des Beitrages an Verstoß gegen die Menschenrecht war dies allerdings in dem Beitrag noch lange nicht. Der kam von einen Mann, de in einen Interview meinte, dass er sich vorstellen könne, dass zum Schutz der Allgemeinheit Gefangene, bei denen man Wissen über bevorstehen Anschläge vermutet, doch foltern können solle. Ja, ihr habt richtig gelesen, der Mann sprach von foltern! Er meinte weiter, das diese Folter nicht töten solle, sondern lediglich starke Schmerzen zuführen solle, damit derjenige alles auspackt, was er weiß. Als Beispiel führte er an, dass man eine sterilisierte Nadel unter die Fingernägel schieben können, das würde unerträgliche Schmerzen bereiten, wäre aber ansonsten ungefährlich und nicht tödlich. Ein netter Mensch, ich muss schon sagen. Aber Hauptsache, die Amis können wieder ruhiger schlafen und das bisschen Foltern ist ja wohl auch nicht so schlimm, denn schließlich werden dadurch viele Menschenleben gerettet. Da kann man doch wohl die Menschenrechte ein wenig mit Füßen treten.
Ein weiteres Beispiel für die Menschenfreundlichkeit der USA ist die Tatsache, dass in einige Bundesstaaten immer noch die Todesstrafe verhängt und auch ausgeführt wird. Sicher kann man dieser das Für und Wider diskutieren, das habe ich aber nicht vor. In den USA werden Menschen aufgrund von Indizien zum Tode verurteilt du auch hingerichtet, was nach meiner Ansicht ein Unding ist. Was wenn man sich geirrt hat, den Delinquenten allerdings schon hingerichtet. Diese Fälle gab es bereits und sind leider auch keine Einzelfälle.
Ist Amerika denn übergeschnappt? Die USA spielen sich als Weltpolizei auf und machen was sie wollen. Andere Staaten der Welt werden von Amerika wegen Verletzung der Menschenrechts angeprangert und selbst sind die USA in keinem Punkt auch nur einen deut besser. Lediglich die Tatsache, dass sie die letzte Großmacht dieser Welt sind, lässt die US-Amerikaner glauben, sie könnten sich alles erlauben, wenn es sein muss auch gegen die Entscheidungen der UN. Ich denke man sollte unseren Freunden in den USA einmaldeutlich sagen, dass es so nicht geht. Leider hat keine Politiker in diesem Lande hierzu genügend Rückgrat.
Eines möchte ich an der Stelle nochmals betont wissen: Ich bin nicht USA-feindlich eingestellt, ebenso wie ich nicht mit Terroristen sympathisiere. Eventuell dahingehende Untertöne in vorangegangenem Text sind ironisch aufzufassen.
22 Bewertungen, 6 Kommentare
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26.04.2003, 14:39 Uhr von Darkatos
Bewertung: sehr hilfreichDie USA ist in vielen Fällen nicht gerade ein Vorbild in sachen Demokratie, milde ausgedrückt.
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29.05.2002, 12:02 Uhr von werwoelfin666
Bewertung: sehr hilfreichDie Quittung für Ihr Weltgendarm-Spielen haben sie ja nun voriges Jahr bekommen. Leider hat es aber einen Haufen Unschuldiger getroffen, nämlich die Zivilbevölkerung.
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28.03.2002, 09:53 Uhr von Mandinka
Bewertung: sehr hilfreichaußerdem finde ich das ein George W Bush sich nicht auf irgendwelche Menschenrechte berufen kann wenn in seinem ehem. Budesstaat immer noch die Todestrafe fabriziert wird und er sich offen für die Todesstrafe ausspricht.
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15.02.2002, 18:29 Uhr von Mischka27
Bewertung: sehr hilfreichFolter geht zu weit, aber ist leider noch Alltag auf diese Welt
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14.02.2002, 18:11 Uhr von Nanie
Bewertung: sehr hilfreichDu hast vollkommen recht. Außerdem finde ich eine bodenlose Frechheit, dass Amerika nun in ihrem "Kampf gegen den Terrorismus" alle möglichen Länder bombadieren wollen, auch solche, die nichts mit konkreten Attentaten zu tun haben
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14.02.2002, 18:09 Uhr von Mystik_Journeyman
Bewertung: sehr hilfreichAlso, ich hab ja meine Meinung zu der Ami-Politik, und die ist sicher nicht positiv, wie kann man nur so arrogant und selbstgefällig durch die Welt gehen und sich ausser um die Lobbys um alles n Scheißdreck scheren...Turbo-Kapitalismus ohne Ende
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