Mentos Pink Grapefruit Testbericht

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ab 12,40
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  gut
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von roma1

Eine Abenteuer wie in der Werbung

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Suchtfaktor:  sehr gering
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

billig, freshmaker, Hoffnungswecker

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Hallo meine Liebsten :o)

Soeben von ein Paar Tagen habe ich einen Erfahrungsbericht von Tratschonkelchen über dieses Mentos gelesen und schon heute hat es mir Leben geretet. Wie - lest mal selber :o)

Ich weiss nicht, ob diese Werbung in Deutschland auch bekannt ist, aber in Polen konnte man vor ein Paar Jahren solche Werbung sehen. Eine atraktive Frau, vermutlich Bussinesswoman geht voran in einer großen Stadt. Schön und elegant bekleidet stoppelt plötzlich, verrenkt sich den Fuß und bricht den Absatz eines Stöckelschuhes. Zuerst etwas genervt, sucht sie Trost in einem Mentos - das Motto jeder Bussinnesswoman ist doch: keine Panik auf der Titanik. Der Mentos stellt sich vor ein Wundermacher zu sein, und unsere Frau bekommt plötzlich eine Idee. Ihr Gesicht schreit lautlos: \"heureka!\" -sie zieht ihren zweiten Schuh und bricht einfach den zweiten Absatz. Selbstbewusst und fröhlich geht sie weiter, fast tanzend, so wie sie eine Ballettänzerin wäre.

Etwas ähnliches ist mir heute passiert.

Heute war ich in der Stadt. Ich musste ein Paar Sachen erledigen, also Bücher aus der Bibliothek ausleihen, manche verlängern, andere noch bestellen, dann war ich auch bei Oriflame (letztens bin ich auch Beraterin, Oriflame ist eine solche Kosmetikfirma wie Avon). Ganz spontan meinte ich auch, ich solle mal in die Kirche, es wäre gut bei der Gelegenheit des ersten Freitag im Monat mal zu beichten. Ja, ich scheint nur ein Engeln zu sein, im Wirklichkeit bin ich ein richtiger Teufel :o) und Sünde sind mir gar nicht fremd.

Alles gut, ich trat die Kirche ein – die erste Sache, die ich immer mache, ist im Mittelschiff vorm Allerheiligsten Sakrament knien und beten – das machte ich auch.

Ich vergas aber , wie ich angekleidet war, ich hatte zwar ein sehr langes Rock, aber auch sehr eng, nur mit Durchschnitt in der Mitte, damit ich gehen kann – ein Jeansrock aus Stretch, das mich optisch schlanker macht. Ich zog es heute an, denn ich bin echt stolz daran, dass ich etwas abgenommen habe, und dass ich es tragen kann. Der Durchschnitt war aber genug anständig, sodass ich in die Kirche konnte.

Vermutlich aber immer denke ich zu viel über geistlichen Dingen statt über die praktischen, denn ich vergaß, dass dieses Rock nicht geeignet ist, um drin zu knien. Ich kniete und hörte als erstes Wort des Gebetes ein kräftiges „Krach“ - mein Rock wurde plötzlich...zu Mini. Anders gesagt hat der Rock aufgetrennt und der Durchschnitt wurde plötzlich sehr hoch.

Selbst wenn ich Figur eines Miss Universum hätte, würde es mir sehr peinlich sein, ich bin der Meinung, dass man kein Minirock in der Kirche tragen soll, denn die ist doch eine Heiligtum, genauso wie soll man es auch nicht in einer Synagoge oder in einem Moschee tragen. Wenn ich schlank wäre, wäre ich auch mit diesem Fakt sehr geschämt. Wenn ich aber schlank wäre, wäre es mir aberbesser zu mute, denn ich könnte wenigstens in diesem Rock ruhig nach Hause zurückkommen, mit Lächeln auf dem Mund, denn ich könnte vortäuschen, dass dieses Rock genau so gemacht wurde, also scheinbar lang, aber doch ein Mini Rock.

Da ich aber Beine wie Säulen habe, oder wie ein römischer Legionär, war mir sehr peinlich zumute. Vor allem konnte ich nicht aufstehen – aber doch habe ich es schnell gemacht, noch schneller habe ich die Kirche verlassen – um keinen Anstoß und auch keinen Lachen zu erregen – also keine Beichte, aber stattdessen eine Buße – und welche!!!!! Ich fühlte mich wie Maria aus Magdala.

Es war aber echt ein Anfang des Problems – ich musste doch nach Hause, aber mir war es immer wieder peinlich. Bei jedem Schnitt wurden meine Beine sichtbar. Ich hatte Eindruck, dass alle auf getroffene Menschen auf mein Rock schauen, und auf meine Beine. Wenn ich könnte, wollte ich mich so tief verstecken, wie ich könnte. Plötzlich habe ich mich erinnert, dass ich doch Mentos im Rucksack habe. Einen Mentos mit Grapefruit Geschmack – ein Grapefruit ist zwar bitter, aber mir war schon so bitter, dass es mir ganz egal war Wie unsere Bussinesswoman begann ich den Drops zu lutschen und plötzlich kam „Eureka“ – „Geh Joanna zu Kurzwarengeschäft und kaufe dich Sicherheitsnadel!“ Ich habe es gemacht, und den Durchschnitt zusammengeheftet – die kleine Sicherheitsnadel war echt eine Sicherheitsnadel (nomen – omen) und der Mentos stellte sich heraus ein echter Freshmaker zu sein. Danke, Mentos!

Sorry, für etwas längeres „Drum – herum“ – aber es gehört auch zu Werbung, in welchen Situationen kein unserer kleiner, aber oho Helder, Mentos behilflich sein. Also habt mir bitte nichts dagegen, dass ich es geschrieben habe. Nun werde ich unseren Helden beschreiben.


MENTOS THE FRESHMAKER - eine Vorstellung:

NAME: Mentos Chewy Dragees pink Grapefruit with Vitamin C

HERSTELLER: P.O. BOX 3000
4800 DA BREDA
HOLLAND
PREIS: bei uns, in Polen - Groschen, in Deutschland – 0,50 – 0,80 €, wenn ich mich gut
erinnere
INGREDIENS:

Zucker, Glukosensirup, 3 % Grapefruitsirup. Pflanzöl (gehörtet), Zitronensäure, Stärke, Verdickungsmittel (Gummiarabikum), Vitamin C, E 473, Aroma, Farbstoffen, Geliermittel (Wachs Carnauba, Bienenwachs)

NAHRWERTE:

Brennwert 100 g: 390 kcal / 1630 kJ
Kohlenhydrate – 91 g
Fett 2 g
Eiweiß – 0 g
Vitamin C – 150 mg
1 Bonbon enthält 4,3 mg von Vitamin C, eine Rolle der Bonbons deckt 100 % den Tagesbedarf auf Vitamin C

Nettogewicht: 83 g = 15 Drops


AUSSEHEN:

Die Drops namens Mentos sind in einer Rolle verpackt. Oben gibt es einen rosa Papier, darunter eine Alufolie. Wie gesagt, der Verpackungspapier ist rosa, eher hellrosa etwa zwischen Nuance Lachsrosa und Rosen namens Sonia. Alle große Aufschriften wie Logo und auch Infos sind dunkelblau, die Aufschrift : „pink Grapefruit with Vitamin C“ ist rot – grün – gelb.

Die Verpackung öffnet man sehr einfach und auch praktisch, man muss ganze Verpackung nicht entfernen, sodass man kann den Rest der Rolle unverpackt „für später“ lassen kann, und die Bonbons fallen nicht aus der Verpackung. Die Folie lässt sich sehr leicht entfernen.

Unter der Folie in der Rolle gibt es 15 Stück der Bonbons, jeder Bonbon ist hellrosa, und ovalförmig – sodass er an etwas große Pille – mich persönlich an polnische Zusammensetzung der Vitaminen namens Falvit.

DUFT:

In diesem Punkt muss ich dem Tratschonkelchen zustimmen – die Drops duften gar nicht, man fühlt absolut keine Aroma, was seine Vor- und Nachteile hat. Ein Vorteil ist zum Beispiel, dass man die Drops in einer Tasche mit Unterlagen tragen – die Sachen bekommen keinen duft von den Dropsen, wie bei manchen Kaugummis, ein Nachteil ist einfach, dass ich solche Bonbons mag, die auch duften,. Ich bin ein sehr „sinnlicher“ Mensch, wenn es ums Essen geht, und ich mag alles mit allen Sinnen schmecken – also es muss gut aussehen, gut riechen, nicht nur gut schmecken. Ich bin ein Ästhet beim Essen. Die Bonbons sehen nur gut aus, und auch gut schmecken, riechen aber nicht.

GESCHMACK:

Um den wunderbaren Geschmack den Dropsen zu spüren, muss man sehr geduldig sein – am besten sind also die Bonbons für Menschen geeignet, die zu „Kuh – Art“ der Feinschmeckern gehören. Wieso sollen Menschen wie Kühe sein? Ganz einfach – eine Kuh war schon für ältesten christlichen Vätern der Meditation – ein Symbol für Meditation. Wir, Menschen sind heutzutage immer unterwegs, immer im Stress, und es betrifft auch unsere Essensgewohnheiten. Viele von uns haben einfach vergessen, was es bedeutet mal zu kauen, stattdessen schlucken wir einfach schnell das Essen und dann bewundern wir, dass wir Verdauungsprobleme haben – es betrifft auch mich – ich esse zu schnell und bin deswegen auch dick. Na ja, aber zur Sache.

Wie gesagt, sind die Bonbons besonders für kontemplative und meditative Menschen geeignet, sie können aber auch viele Menschen lehren, wie soll man das Essen schmecken. Wer ab sofort den Geschmack des Bonbons spüren will, kann sehr enttäuscht sein, denn der Bonbon ist mit einer Hülle umgehüllt, sodass er am Anfang wie eine Pille schmeckt – es kann echt irren. Wer aber sich mit Benediktinergeduld charakterisiert, kauen bzw. lutschen kann, und etwas wartet, der wird wunderbare Seele des Bonbons kennerlernt. Unter der Umhüllung befindet sich nämlich Grapefruitinnere des Bonbons, die Konsistenz einer Kaugummi hat und einen tollen Geschmack. Obwohl der Drops nach dem Lutschen intensiv nach Grapefruit schmeckt und duftet, ist er überhaupt nicht bitter, sondern mittelsüß. Die Seele des Bonbons ist echt wunderbar, sie weckt alle Sinne, und ist einer Sünde wert, auch einer der Todsünde, und zwar Naschhaftigkeit bzw. Gefräßigkeit – ich kann leider eine solche Rolle am einem Tag essen, besonders wenn ich meine Magisterarbeit über Grabsteine schreibe und das Thema schon mich depressiv zu mute macht – eine Meditation und Naschen zusammen ist bestimmt nicht zu empfehlen, zu empfehlen ist aber bestimmt der Mentos allein. Er lehrt doch kauen statt fressen, um den Geschmack zu spüren, woanders ist er eine gute Lösung, wenn man schon hoffnungslos zu mute ist, wie ich heute, manchmal endlich ein Freschmaker bei Hitze zum Beispiel. Unser rosa Held ist zwar klein – aber oho !


Mein Fazit lautet – MENTOS THE FRESHMAKER!

22 Bewertungen