Mera Dog Welpenmilch - 2,5 kg Testbericht

ab 15,43
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Erfahrungsbericht von danysahne123

Das Glück hat vier Pfoten - Ein Tagebuch

Pro:

sehr gute Verträglichkeit, angenehmer Geschmack, fairer Preis

Kontra:

bisher nichts

Empfehlung:

Ja

Das Glück hat vier Pfoten - Ein Tagebuch
Wir teilen unser Heim mit drei Golden Retriever Hunden. Einmal im Jahr haben wir Nachwuchs. Ich will meine Erlebnisse bei der Welpenaufzucht in einem kleinen Tagebuch wiedergeben.

18.August 2005
Heute ist der errechnete Termin für die Geburt von Daisys Welpen. Noch ist alles ruhig. Sie spielt ausgelassen mit Max, unserem Rüden. Sie zeigt noch keine Anzeichen einer bevorstehenden Geburt. Aber der kleine Babybauch ist jetzt schon etwas tiefer, es kann also nicht mehr lange dauern.
19.August 2005
13 Uhr: Daisy ist unruhig, sie läuft endlose Runden und baut sich im vorbereiteten Stall ein Nest im Stroh. Ich habe mich dieses Mal gleich für Stroh entschieden. Beim letzten Mal hatte ich ihr ein Nest aus Decken gemacht. Sie hat aber immerzu rumgewuselt. Stroh ist da optimaler. Die Babys liegen warm und trocken und können nicht erstickt werden.
19 Uhr: Die Kinder wollen mit mir zum Fackelzug gehen. Morgen ist unser Dorffest. Sie müssen allein gehen, denn ich will bei Daisy bleiben. Sie ist nach wie vor sehr unruhig. Ich versuche sie zu beruhigen.
21 Uhr: Die Kinder kommen vom Fackelzug nach hause. Ihr erster Weg führt sie zu Daisy. Kaum, dass alle um sie versammelt sind, wird das erste Baby geboren. Ein kräftiger blonder Rüde. Sie wollte uns bei sich haben. Jetzt ist sie ruhiger. Sie säubert das Baby sorgfältig. Es sucht Mamas Nähe. 15 Minuten später wird das nächste Baby geboren. Wieder ein kräftiger Rüde. Diesmal eher etwas dunkler. Daisy macht ihren Job super. Wir platzen fast vor Glück. Um 22 Uhr dann kommt der dritte Bursche. Wieder etwas dunkel und sehr kräftig. Ich bin so stolz auf meine Daisy.
23 Uhr: Ein viertes Baby wird geboren. Es bewegt sich nicht. Die Zunge ist blau. Alle Wiederbelebungsversuche sind umsonst. Die Tränen sprießen mir.
23.30 Uhr: Ein fünftes Baby wird geboren. Ein sehr kleines schwaches Mädchen. Daisy kümmert sich prima um die kleine. Ich habe trotzdem nicht viel Hoffnung, dass sie es schaffen wird.
20.August 2005
Hinter mir liegt eine schlaflose Nacht. Immer wieder bin ich aufgestanden und habe nach den Babys gesehen. Hoffentlich erdrückt Daisy keines. Und hoffentlich vertragen alle die Milch ihrer Mutter. Beim letzten Mal sind alle Welpen innerhalb einer Woche gestorben. Der Tierarzt vermutete Muttermilchunverträglichkeit. Ein nicht seltenes Problem. Ich habe mich aber vorbereitet:
Die ersten 24 Stunden müssen die Welpen die Muttermilch trinken und damit ihre Abwehrstoffe stärken. Dann kann man die kleinen mit Welpenmilch aufziehen. Ich habe mich für die Welpenmilch von MERADOG entschieden. Gekauft habe ich sie bei Zooplus. Der Preis für 2,5 kg Milchpulver inklusive Versandkosten lag bei 18 Euro. Ein akzeptabler Preis. Viel wichtiger waren allerdings die positiven Kundenrezensionen. Das Pulver ist in einem rechteckigen Eimer mit luftsicher verschließendem roten Deckel untergebracht. Es ist cremweiß und riecht ein wenig nach Puddingpulver. Die angerührte Milch sieht aus wie Babymilch. Der Geschmack erinnert auch ein wenig an Pudding. Allerdings nicht so süß.
Hinweise des Herstellers (der Einfachheit halber originalgetreu übernommen):
Mera Dog Welpenmilch
Der beste Ersatz für die Milch der Hündin
Alleinfuttermittel für Hunde
-als Zusatznahrung für Welpen
als Zusatz zu Mera Dog Welpmix und Mera Dog Prestart
als Aufbaunahrung der Muttertiere
Zusammensetzung: Milch und Molkereierzeugnisse, Öle und Fette, Getreide und Mineralstoffe.
Fütterungsanleitung: Welpenmilch in heißem Wasser (60°) klumpenfrei anrühren (Schneebesen), Mischungsverhältnis 1:1,5 (1 Tasse Mera Dog Welpenmilch in 1,5 Tassen Wasser), Milch abkühlen lassen und körperwarm füttern.
Fütterungsempfehlung: je kg Körpergewicht täglich:
bis zur 4. Woche 230 g fertige Milch
bis zur 8. Woche 180 g fertige Milch
Die empfohlenen Angaben sind Richtwerte, die je nach Entwicklung und Gesamtfutteraufnahme des Welpen angepasst werden müssen. Die Tagesmenge wird in der ersten Woche auf 8-10 Rationen verteilt, später abnehmend bis auf vier Fütterungen pro Tag.


14 Uhr: Meine Kinder tanzen beim Dorffest. Ich werde sie begleiten. Mein Mann übernimmt inzwischen die Babywache. Die kleine zarte Maus lebt noch, ist aber sehr schwach. Sie wird die heutige Nacht sicher nicht überstehen.
19 Uhr: Das kleine Mädchen ist tot! Ich habe damit gerechnet und war vorbereitet. Trotzdem tut es weh. Daisy möchte nicht, dass ich sie ihr wegnehme. Sie ist auch unglücklich. Die drei Rüden sind aber unverändert kräftig und mobil.
24.August 2005
Die kleinen Burschen haben einen ständig größer werdenden Hunger. Sie vertragen die Muttermilch hervorragend. Kein Durchfall, keine Schwäche. Die Welpenmilch gebe ich Daisy einmal täglich zur Stärkung. Ich gebe dazu 5 Esslöffel Pulver in eine Schüssel und verrühre dieses dann mit handwarmem Wasser. Sie trinkt diese Milch gern und lässt keinen Tropfen übrig. Es bekommt ihr offensichtlich. Den kleinen kommt es zu Gute. Ich habe den Welpen nun inzwischen Namen gegeben: Fritzchen, Freddy und Pauchen.
26.August 2005
Nun sind meine drei Jungs exakt eine Woche alt. Sie haben inzwischen ihr Gewicht locker verdoppelt. Kleine Speckröllchen sind auch schon da. Die Kinder sind so begeistert und helfen mir eifrig bei der Arbeit. Freude und Neugierige dürfen nur von außen durch die Scheibe sehen. Ich will nicht, dass die kleinen mit fremden Keimen in Kontakt kommen. Wenn sie erst mal etwas größer sind, werde ich da wohl lockerer werden.
31.August 2005
Die kleinen öffnen ihre Augen. Sie können mich noch nicht richtig sehen, sondern nur erst einmal Schatten und Umrisse wahrnehmen. Auch die Ohren öffnen sich nun. Sie reagieren auch schon auf akustische Reize. Bisher nahmen sie ihre Umwelt nur mit dem Geruchssinn wahr. Sie erschnüffelten ihre Mama. Nun werden sie sie auch hören und bald auch richtig sehen können.
2.September 2005
Zwei Wochen sind nun bereits vergangen. Die kleinen sind richtige kleine Wonneproppen. Sie haben ihre Augen nun richtig geöffnet. Ob sie mich nun schon sehen können? Die Milch ihrer Mutter bekommt ihnen nach wie vor super. Sie sind rund und gesund. Mama bekommt nach wie vor einmal täglich die Welpenmilch von MERADOG. Sie bekommt ihr sehr gut. Kein Durchfall, keine Erschöpfung. Die Milch fließt sehr gut.
9.September 2005
Unglaublich! Unsere Babys sind nun schon drei Wochen alt. Sie laufen jetzt schon zunehmend herum und entdecken den Spaß am Spielen. Die Zähnchen sind auch schon zu spüren, noch sind sie aber nicht durchgebrochen. Mama bekommt immer noch einmal täglich die Welpenmilch von MERADOG. Ab und an mal einen Becher Quark. Ansonsten normales hochwertiges Futter für laktierende Hündinnen. Heute habe ich die Welpen das erste Mal entwurmt. Dazu mussten sie aber erst einmal gewogen werden. Gar nicht so einfach. Letztendlich habe ich sie aber einfach auf den Rücken auf meine Küchenwaage gelegt und schnell abgelesen. Sie wogen alle sage und schreibe 2500 Gramm. Und das alles von Muttermilch! Ein Wunder der Natur. Ich bin begeistert.
11.September 2005
Ich habe die Tür weit geöffnet, um Daisy Freilauf zu gewähren. Ein etwa 20 cm hohes Brett, eingekeilt im Türrahmen, soll verhindern, dass die nun inzwischen schon sehr mobilen Welpen stiften gehen. Heute Nachmittag geschah das unglaubliche aber doch. Der erstgeborene ist tatsächlich über das Brett in den Vorraum geklettert. Ihm ist nichts passiert. Ich werde die Barriere erhöhen müssen. Es ist wichtig, dass die Mutter auch nach draußen kann. Wichtig für ihre Gesundheit und auch für ihre Seele. Kleine Spaziergänge belohnen für die gute Nestarbeit. Die Welpen lecken nun schon an meiner Hand. Sie putzen sich auch schon gegenseitig. Na ja, sie über erst einmal. Ich werde wohl bald zufüttern müssen. Aber so lange die Muttermilch ausreicht, werde ich abwarten.
14.September 2005
Die Welpen bekommen von Anfang an jeden Tag Besuch von ihrem Vater. Daisy akzeptiert dies ohne Murren. Wenn aber unsere andere Hündin, die Sisi, die kleinen besuchen will, knurrt sie schon mal. Sie entscheidet, wann Sisi zu ihnen darf. Heute bekamen die kleinen einen etwas ?fremden? Besuch: eine meiner kleinen Maikätzchen. Das Paulchen, der ?jüngste? und auch kesseste, nahm sofort den fremden Geruch wahr. Er stand mit seinen patschigen Pfötchen mitten im Stall und bewegte sein Köpfchen in die Richtung, aus die dieser fremde Geruch kam. Oh, wer bist du denn. Die Katze blieb ganz still stehen und wartete ab. Als dann aber alle Welpen die Katze untersuchen wollten, wurde es ihr zu viel und sie türmte. Gestern habe ich Welpen-Trockenfutter bestellt. Die kleinen sind nun fast 4 Wochen alt und brauchen sehr bald feste Nahrung. Die Zähne sind nun durch, wie kleine Stecknadeln sehen sie aus. Wenn ich auf dem Hof zu tun habe, kann ich jetzt immer öfter hören, wie die Welpen miteinander spielen. Sie knurren und bellen sich schon richtig an. Einfach süß.....

30. September 2005

Inzwischen sind die Welpen schon 6 Wochen alt. Welpenmilch wird nicht mehr benötigt. Sie wollen jetzt feste Nahrung. Ich habe vor zwei Wochen, als sie also 4 Wochen alt waren, Milchbrei aus Welpenmilch für sie gekocht. Ein wenig Grieß hat einen Brei daraus gemacht. Die Kleinen fanden es von Anfang an total lecker und ließen nichts übrig. Nach drei Tagen habe ich dann Welpentrockenfutter probiert. Ich habe es in heißem Wasser eingeweicht. Als die kleinen Kroketts dann schön weich und inzwischen auch abgekühlt waren, habe ich sie den Welpen angeboten. Mmmmh! Die haben gar nicht lange gefackelt. Nach und nach habe ich das Trockenfutter in festerer Form angeboten. Eine Schale mit Wasser steht immer für sie da. Am Anfang wussten sie gar nicht so recht, wofür das gut sein soll. Als aber einer von ihnen daran schleckerte und merkte, wie lecker Wasser ist, machten die anderen beiden es prompt nach. Zwischendurch wird aber immer noch an Mamas Milchbar getrunken.

4. Oktober 2005

Die kleinen sind nun schon richtige Persönlichkeiten. Jako, der mittlere, ist Hans Dampf in allen Gassen. Ihn stört keine grimmige Ziege oder Pfützen. Überall ist er dabei. Fritzi, der erstgeborene, ist ein kleiner Schläfer. Aber wenn er dann mal ausgeschlafen hat, rette sich wer kann... Ausgelassen spielen die Welpen mit unseren Maikatzen, die das natürlich total klasse finden. Paulchen, unser letztgeborener, ist eher vorsichtig, wenn´s mal heikel wird. Er lässt seine Brüder immer erst alles probieren, bevor er mitmacht. Aber dann ist er kaum zu bremsen. Die Welpen machen irrsinnig viel Spaß. In zwei Wochen können sie nun in ihr neues Zuhause einziehen. Ich mag garnicht daran denken. Am liebsten würde ich sie gar nicht hergeben...


3. November 2005

Vor einer Woche wurde der letzte meiner Welpen abgeholt. Sie sind alle in die Nähe von Berlin gekommen. Ob sie sich jemals wiedersehen? Ich hoffe, dass sie ein tolles Hundeleben haben werden. Meinen Anteil habe ich dazu beigetragen. Ich habe sie als selbstbewusste, gesunde und für alles offene Tiere an die neuen Besitzer abgegeben. Was bleibt, ist eine große Leere und meine zerrissene Kuscheldecke. Eine wunderschöne Zeit war es, wenn auch sehr anstrengend. Die neuen Besitzer haben von mir auch noch etwas von dem Welpentrockenfutter mitbekommen. Eine Familie brachte vorher einen alten Schlafanzug und nahm damit den Geruch der Mutter mit. Eine Starthilfe in der neuen Umgebung.

Macht es gut meine kleinen Freunde. Ich wünsche euch den Himmel auf Erden. Passt immer schön auf und hört auf eure Menschen, dann wird alles gut...
Tierische Grüße
(C)OnkelBodo, danysahne123

26 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Tweety88

    05.03.2006, 12:36 Uhr von Tweety88
    Bewertung: sehr hilfreich

    Echt super schöner und auch anrührender Bericht. Bericht

  • Angelina88

    30.12.2005, 17:55 Uhr von Angelina88
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht. <br/>LG, Angelina (würd mich über Gegenlesungen freuen ;-)

  • Tweety30

    15.10.2005, 20:03 Uhr von Tweety30
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH. Liebe Grüße, Tweety30!

  • nele83

    14.09.2005, 11:16 Uhr von nele83
    Bewertung: sehr hilfreich

    hätt ich ehr wissen müssen, mein wauz ist gerad aus dem Alter raus.