Meßmer Kamaya-Tee Süßholz-Orange Testbericht

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ab 3,00
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von BjoernS

Lass uns Süßholz rasplen :-)

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

guter Geschmack, mild, Umweltgedanke bei der Verpackung

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Bei dem Versuch, meinen Kaffeekonsum ein wenig ein zu schränken und mehr Flüssigkeiten zu trinke, die auch „zu der Menge des Getrunkenen“ zählen, bin ich auf die Teesorte Süßholz-Orange von Meßmer gestossen.


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Fakten
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Wie das Bild oben bereits zeigt, kommen die Teebeutel der Sorte „Kamaya-Tee Süßholz-Orange“ des Herstellers Meßmer in einem gelb-orangen Pappkarton daher. Der Karton kostet – beim örtlichen Marktkauf – 1.49 Euro und beinhaltet 20 Doppelkammerbeutel mit jeweils 2 Gramm Tee darin. Jeder einzelne Beutel ist noch einmal in einer einzelnen Papierverpackung eingeschlagen.
Diese Sort wird als entspannend-mild angepriesen. Der Name Kamaya kommt aus der asiatischen Philosophie und steht für die Erfüllung. Meine Packung ist bis September 2005 haltbar und es wird empfohlen, sie trocken zu lagern. Eine Zubereitungsempfehlung befindet sich auf der Kartonunterseite.


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Meine Meinung – Teil 1
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Eigentlich empfinde ich Teebeutel ja als eine realtiv große Umweltsünde, doch dass ist bei diesem Produkt ein wenig anders. Zwar entsteht auch hier eine Menge an Abfall, jedoch ist mehr oder weniger alles wiederverwendbar. Der Hauptkarton besteht aus Pappe, die Verpackung der einzelen Teebeutel aus Papier und damit kann beides ins Altpapier. Wie bei Teebeuteln üblich hängt an dem eigentlich Beutel ein Bindfanden, an dem nocheinmal ein Etikett angebracht ist – ebenfalls aus Papier und damit recyclbar. Der Beutel selber kann samt Inhalt in den Biomüll oder auf den Kompost, da er verrottet, was übrigens auch für den Bindfaden gilt, der das Etikett mit dem Beutel verbindet. Dummerweise war es bisher üblich, dass an Teebeutel und Etikett der Bindfaden mit einer Metallklammer befestigt gewesen ist – was entsorgungstechnisch nicht gerade der Brüller war. Dies hat Meßmer bei dieser Sorte anders gelöst, in dem der Faden angeknotet ist – und damit die Metallklammer entfällt. Auch bei dem Hauptkarton selber wird auf weitere Verpackungen in Form von Folie verzichtet, so dass dieses Produkt samt aller Verpackungsmaterialien recyclbar ist. An dieser Stelle mal eine großes Lob an die Firma Meßmer für dieses umweltbewusste Vorgehen.


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Zubereitung
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Ein einzelner Beutel Tee reicht sehr gut für einen guten Becher aus. Den Beutel möglichst mit kochendem Wasser übergiessen und den Tee ca. 7 Minuten ziehen lassen. Wer es nicht ganz so stark mag, kann den Beutel auch eher rausnehmen, länger drinnen lassen bringt in der Regel aber nichts, da nach 7 Minuten der Tee im Beutel keinen weiteren Geschmack an das Wasser abgibt. Ich persönlich verzichte bei dieser Sorte auf jegliche Zusätze wie Zucker, Milch oder Zitrone, da ansonsten der Geschmack des Tees verloren geht.


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Meine Meinung – Teil 2
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Wenn der Tee seine 7 Minuten gezogen hat, hat er in der Regel auch eine Temperatur, dass man ihn ohne Verbrühungen trinken kann. Beim Ansetzen des Bechers strömt mir eine leicht süßlich-frischer Geruch in die Nase, der zwar schwer zu definieren ist, aber keineswegs künstlich oder unangenehm wirkt. Ähnlich geht es mir mit dem Geschmack – leicht süßlich und irgendwie auch frisch, aber schwer zu definieren. Ich kann nicht sagen, dass ich die Orange oder das Süßholz direkt heraus schmecken kann, aber die gesamte Komposition aus diesen Zutaten schmeckt angenehm und mild, genauso wie es die Packung versprochen hat.

Nach dem Genuss kann ich nicht wirklich behaupten, dass ich super entspannt bin – was aber ja eigentlich auch nicht mit dem Tee selber, sondern eher mit der Situation, in der man ihn trinkt, zusammen hängt. Auf jeden Fall puscht dieser Tee den Kreislauf nicht, so wie es andere Sorten tun. Ich habe diesen Tee auch schon bei leichten Magenbeschwerden getrunken – und geschadet hat es mir nicht. Ich denke die Beschreibung entspannend kann man also durchaus durchgehen lassen. Dieses Produkt enthält übrigens keinen Anteil an schwarzen Tee (der dem Körper eher Wasser entzieht als zuführt) und zählt zu den Kräuterteesorten. Der Tee kann also der Menge der aufgenommenen Flüssigkeit zugerechnet werden – für Menschen wie mich, die in der Regel zu wenig trinken, ein wichtiger Faktor.

Wenn man seinen Becher einmal vergisst, kann man den Tee auch noch kalt trinken. Der Geschmack leidet dann zwar ein wenig, aber es ist durchaus noch genießbar.


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Fazit
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Dieser Tee schmeckt mir persönlich ziemlich gut, ist mild und macht insgesamt einen runden Eindruck. Auch wenn es sich um einen Teebeutel handelt ist der Umweltfaktor der Verpackung passable. Ingesamt kann ich dieses Produkt auf jeden Fall empfehlen und vergebe die volle Punktzahl.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
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