Meßmer Kelten-Tee Testbericht

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ab 2,93
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von dodger

Urintee

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Zu lesen bekommt ihr heute einen Bericht über den Kelten-Tee Verbena-Zitrone aus dem Hause Meßmer.

Gekauft habe ich meine letzte Packung im Walmart für etwa 2 Euro. Der genau Preis ist mir leider nicht bekannt, da ich den Kassenzettel verloren habe

Was ist Keltentee?
Es ist allgemein bekannt, dass die Druiden der Kelten geheimnisvolle Kräutermischungen kannten. Mit ihrer Ausbreitung nach Frankreich fanden sie das wohltuende Verbenenkraut, aus dem dieser Tee nun zum Großteil besteht.

Die Verpackung:
Die 20 Doppelkammerbeutel sind in einer typischen Teepackung verpackt, die sehr schön gestaltet ist. Sie ist in grün und gelb gehalten. Alle nötigen Informationen sieht man auf den ersten Blick. Den Hersteller des Tees, die Teesorte und wie viele Tassenportionen enthalten sind. Verschönert wird das ganze Layout noch durch ein Keltisches Symbol (vermute ich mal). Beim Blick auf die Packung denke ich unwillkürlich an den Druiden Miraculix aus den Asterix Comics. Mag daran liegen, dass ich ein großer Asterix-Fan bin und das der einzige Druide ist, den ich kenne.
Auf dem Boden ist das Haltbarkeitsdatum (11.2004) eingestanzt. Außerdem stehen dort Informationen über die Zutaten (Verbenenkraut, Zitronenschalen, Aroma) und die Zubereitung.

Das Öffnen:
Zum Öffnen muss man einfach nur den Deckel an einer Lasche hochheben. Eine Seite ist perforiert und reißt beim Öffnen auf. Durch die Perforation kann man sicher gehen, dass die Packung vorher noch nicht im Laden geöffnet wurde und der Tee noch frisch ist. Ich finde das sehr wichtig, da Tees sehr empfindlich sind und leicht Fremdgerüche annehmen.

Nach dem Öffnen sieht man die 20 nochmals einzeln Verpackten Teebeutel in einer Reihe stehen und ein zitroniger Duft schlägt einem entgegen.

Die Teebeutel:
Die Teebeutel sind nochmals in Papier verpackt. Darauf abgebildet ist alles, was auch auf dem Deckel der Packung zu finden ist und zusätzlich noch, wie man den Tee zubereitet.
An einer Lasche kann man die Teebeutelverpackung leicht öffnen.
Meßmer verwendet Doppelkammerbeutel mit jeweils 2 Gramm Füllgewicht. Der Tee wurde also in einen Filterschlauch abgefüllt, dieser wurde dann einmal in der Mitte geknickt und die Öffnungen nicht wie bei anderen Herstellern zusammengetackert, sondern mit einem Faden verschnürt, welcher dann auch dazu dient den Teebeutel später aus der Tasse zu ziehen. Diese Methode Teebeutel herzustellen hat den großen Vorteil, dass kein Klebstoff gebraucht wird, welches den Geschmack und Geruch des Tees beeinflussen könnte.

Das Verbenenkraut ist sehr fein geschnitten (oder gehackt?) und die Zitronenschalen sind etwa Sandkorn groß. Dadurch, dass das Kraut bei der Herstellung so kleingehackt wird entsteht wohl auch ein feiner Staub, bestehend aus diesem Kraut. Dieser ist so fein, dass er durch den Filter passt. Übergießt man den Filter nun mit Wasser schwimmen diese kleinen Mikropartikel auf der Wasseroberfläche, was ich optisch nicht sehr schön finde. Es sieht aus, als wenn die Tasse schon eine Woche steht und verstaubt wäre. Man merkt beim Trinken jedoch nichts von den kleinen Partikeln.
Ich hab es mir jedoch angewöhnt den Teebeutel vorher abzuklopfen, um den Kräuterstaub zu entfernen, bevor ich den Teebeutel mit Wasser übergieße.

Zubereitung:
Die Zubereitung ist denkbar einfach. Einfach den Teebeutel in einer Tasse mit heißem Wasser übergießen und 6 Minuten warten. Je nach Vorlieben mit Zucker süßen. Ich nehme immer noch einen Löffel Zucker, weil ich es lieber etwas süßer mag.

Zusammen mit dem Wasserdampf steigt sofort der Zitronen- und Verbenenkrautgeruch in die Luft. Anfangs fand ich den Geruch einfach widerlich. Der Zitronengeruch roch nach Zitronenreinigungsmittel und das Verbenenkraut nach Gras. Ich war sehr gespannt wie das ganze letztendlich wohl schmecken würde. Gutes hab ich jedoch nicht erwartet.

Der Filter ist sehr fein und so wird der Tee optimal umspült. Das Wasser nimmt eine dunkel gelbliche Färbung an. Meine Freundin meint es sieht wie Urin aus, womit sie auch noch recht hat.

7 min. später:
ich lasse den Tee lieber etwas länger ziehen, weil er dann stärker schmeckt.
Der Geschmack ist schwer zu beschreiben. Auf jeden fall schmeckt man die Zitronenschalen raus, die ein Bestandteil der Mischung sind. Das Verbenenkraut lässt sich schwer beschreiben. Man muss es selbst mal probiert haben. Es schmeckt halt wie ein Kraut. Ähnlich Kamille oder Pfefferminz. Die Zitronenschalen schmecken jedoch nicht richtig zitronig, sondern eher nach Reinigungsmittel. Das muss wohl an den Aromen liegen, mit denen der Tee versetzt ist.
Meiner Meinung nach sind solche Aromen total überflüssig. Ich möchte den Tee schmecken und nicht irgendeinen künstlichen Geschmack.

Meine Meinung:
Dieser Tee ist sehr gewöhnungsbedürftig. Als ich ihn zum ersten mal getrunken habe, hat er mir nicht sehr gut geschmeckt. Heute trink ich ihn nur, wenn ich grad keinen anderen Tee zur Hand habe. Denn er schmeckt mir immer noch zu sehr wie ein Reinigungsmittel. Die künstlichen Aromen sind überflüssig und machen den Tee wahrscheinlich nur schlechter.

Fazit:
Der keltische Druidentee bringt mir weder Superkräfte wie Miraculix Zaubertrank, noch bringt er mich um. Es ist ein ganz normaler Tee, dessen Geschmack durch das Aroma zu künstlich schmeckt.
Hier eine Kaufempfehlung auszusprechen fällt mir schwer. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Doch wenn man den Duft von Citrusreiniger mag, sollte man sich den Tee kaufen.


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Ich danke allen Lesern, Bewertern und Kommentarschreibern. Bei schlechten Bewertungen bitte eine Begründung als Kommentar hinterlassen, damit ich den Bericht verbessern kann.

© Feb. 2003 by Dodger a.k.a. Sternenglanz @ ciao.com

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