Metal Gear Solid 3 - Snake Eater (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2012
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von BenMan
Der Schlangenfresser
Pro:
Super Charackterdesign cooler Snake Filmreife Story geniale Präsentation
Kontra:
Kamera nerviges Heilfeature sehr viele Zwischensequenzen
Empfehlung:
Ja
Jo, da ist er also, der langerwartete Nachfolger von Metal Gear Solid 2 : Sons of Liberty, welches Fachpresse und Fans gleichermaßen mit einem fahlen Nachgeschmack zurückließ. Umso mehr Hoffnung wird nun in den Dritten Teil der altehrwürdigen Metal Gear Reihe gesetzt. Berechtigt?
Story
Ein heikler Punkt, bei dem ich mich aus gutem Grund sehr kurz fassen werde. MGS3 lebt sehr stark von seiner Story und den dadurch geweckten Emotionen und der geschaffenen Atmosphäre. Nur soviel: Big Boss, der \"Klonvater\" vom späteren Snake lebt in der Zeit des kalten Krieges. Gerade erst ausgebildet muss er in seiner ersten Mission einen amerikanischen Wissenschaftler aus russischer Gefangenschaft befreien. Es geht dabei um nicht weniger als die Verhinderung des 3ten Weltkriegs.
Präsentation
Bei diesem Punkt handelt es sich um eine der größten Stärken von Metal Gear. Mit einem Wort: Kinoreif. Die Zwischensequenzen sind allererst Sahne und lassen Filmflaire aufkommen. So kommen auch die James Bond Anspielungen nicht von ungefähr. Die Entwickler bezeichnen das Game dementsprechend als spielbaren Film.
Aber Vorsicht: Wer keine Lust hat die Hälfte des Spiels nur zuzusehen sollte sich den Kauf gut überlegen.
Characktere
Auch hier will ich nicht zu viele verraten. Die Characktere sind nicht bloß oberflächliche KI-Statisten, sondern tragen in besonderem Maß zur Atmosphäre bei und haben alle ihren besonderen Touch. In gewohnter Metal Gear Tradition ist von durchgedreht über cool bis witzig alles dabei. Hier erwartet sie etwas ganz Besonderes.
Gameplay
Das Gameplay würde ich als gewohnt Metal Gear bezeichnen. Man steuert seinen Charackter aus der Third-Person-Perspektive bei nicht frei beweglicher Kamera. Genau hier hackt es ein bischen. Man kann sie zwar leicht verändern, aber Splinter Cell zeigt wie so etwas perfekt umgesetzt wird. Aufgrund der Kamera, die oft nicht so steht wie man es sich wünscht übersieht man schon mal den ein oder anderen Gegner, was zu ungewollten Frustmomenten führen kann.
Wieder geht es primär ums schleichen. Also steht lautloses, unbemerktes vorgehen im Vordergrund. Nicht so toll ist dabei jedoch, dass dieses Vorgehen nicht ausreichend belohnt wird. Wer in Amok Manier alle Gegner umballert kommt genau so ans Ziel. Dabei werden einem jedoch viele Details des Spiels verwährt bleiben.
Soweit blieb alles beim Alten. Neu hingegen ist das gesamte Szenario in dem das Game angesiedelt ist. Man befindet sich nicht mehr in kühlen Betonbunkern, wie noch in den beiden Vorgängern sondern streift im belebten Jungle umher. Dabei kann man allerlei Getier beobachten. Alles was sich bewegt, kann man grundsätzlich auch essen. Snake wird euch später sagen wies ihm geschmeckt hat. Ein weiteres neues Feature ist die Verartzungsfunktion. Bei Verletzungen muss sich Snake in Rambo-Manier selbst behandeln um nicht zuviel Ausdauer und Lebensenergie zu verlieren. Dies kann im Verlauf des des Spiels schon das ein oder andere mal nerven, da es mit der Zeit zur lästigen Plichtaufgabe wird.
Snake muss sich dem Jungel natürlich auch anpassen, was er durch verschieden Tarnazüge und Gesichtsfarben, die der Spieler abhängig von der Umgebung anlegt, bewrkstelligt. Ein Tarnindex gibt Auskunft darüber wie hoch seine prozentuale Tarnug ist.
Umfang
Beim ersten Durchlauf wird man durchschnittlich 15 Stunden beschäftigt sein. Die genaue Zeit hängt maßgeblich vom gewählten Schierigkeitsgrad ab.(Very easy/Easy/Medium/Hard/European Extrem). Aber dann muss noch nicht Schluss sein. Ein zweiter Durchlauf lohnt insofern, als das man einige Gimmiks freispielen kann. Neue Tarnanzüge und -farben, Bossanzüge mit Spezialfähigkeiten und Bonuslevels sind hier die Wichtigsten.
Fazit
Wer ein Game mit filmreifer Story, genialer Präsentation, guter Spielbarkeit und hoher Langzeitmotivation sucht und dabei kleine Gameplaymacken verschmerzen kann, sollte sich Metal Gear Solid 3: Snake Eater nicht entgehen lassen.
Story
Ein heikler Punkt, bei dem ich mich aus gutem Grund sehr kurz fassen werde. MGS3 lebt sehr stark von seiner Story und den dadurch geweckten Emotionen und der geschaffenen Atmosphäre. Nur soviel: Big Boss, der \"Klonvater\" vom späteren Snake lebt in der Zeit des kalten Krieges. Gerade erst ausgebildet muss er in seiner ersten Mission einen amerikanischen Wissenschaftler aus russischer Gefangenschaft befreien. Es geht dabei um nicht weniger als die Verhinderung des 3ten Weltkriegs.
Präsentation
Bei diesem Punkt handelt es sich um eine der größten Stärken von Metal Gear. Mit einem Wort: Kinoreif. Die Zwischensequenzen sind allererst Sahne und lassen Filmflaire aufkommen. So kommen auch die James Bond Anspielungen nicht von ungefähr. Die Entwickler bezeichnen das Game dementsprechend als spielbaren Film.
Aber Vorsicht: Wer keine Lust hat die Hälfte des Spiels nur zuzusehen sollte sich den Kauf gut überlegen.
Characktere
Auch hier will ich nicht zu viele verraten. Die Characktere sind nicht bloß oberflächliche KI-Statisten, sondern tragen in besonderem Maß zur Atmosphäre bei und haben alle ihren besonderen Touch. In gewohnter Metal Gear Tradition ist von durchgedreht über cool bis witzig alles dabei. Hier erwartet sie etwas ganz Besonderes.
Gameplay
Das Gameplay würde ich als gewohnt Metal Gear bezeichnen. Man steuert seinen Charackter aus der Third-Person-Perspektive bei nicht frei beweglicher Kamera. Genau hier hackt es ein bischen. Man kann sie zwar leicht verändern, aber Splinter Cell zeigt wie so etwas perfekt umgesetzt wird. Aufgrund der Kamera, die oft nicht so steht wie man es sich wünscht übersieht man schon mal den ein oder anderen Gegner, was zu ungewollten Frustmomenten führen kann.
Wieder geht es primär ums schleichen. Also steht lautloses, unbemerktes vorgehen im Vordergrund. Nicht so toll ist dabei jedoch, dass dieses Vorgehen nicht ausreichend belohnt wird. Wer in Amok Manier alle Gegner umballert kommt genau so ans Ziel. Dabei werden einem jedoch viele Details des Spiels verwährt bleiben.
Soweit blieb alles beim Alten. Neu hingegen ist das gesamte Szenario in dem das Game angesiedelt ist. Man befindet sich nicht mehr in kühlen Betonbunkern, wie noch in den beiden Vorgängern sondern streift im belebten Jungle umher. Dabei kann man allerlei Getier beobachten. Alles was sich bewegt, kann man grundsätzlich auch essen. Snake wird euch später sagen wies ihm geschmeckt hat. Ein weiteres neues Feature ist die Verartzungsfunktion. Bei Verletzungen muss sich Snake in Rambo-Manier selbst behandeln um nicht zuviel Ausdauer und Lebensenergie zu verlieren. Dies kann im Verlauf des des Spiels schon das ein oder andere mal nerven, da es mit der Zeit zur lästigen Plichtaufgabe wird.
Snake muss sich dem Jungel natürlich auch anpassen, was er durch verschieden Tarnazüge und Gesichtsfarben, die der Spieler abhängig von der Umgebung anlegt, bewrkstelligt. Ein Tarnindex gibt Auskunft darüber wie hoch seine prozentuale Tarnug ist.
Umfang
Beim ersten Durchlauf wird man durchschnittlich 15 Stunden beschäftigt sein. Die genaue Zeit hängt maßgeblich vom gewählten Schierigkeitsgrad ab.(Very easy/Easy/Medium/Hard/European Extrem). Aber dann muss noch nicht Schluss sein. Ein zweiter Durchlauf lohnt insofern, als das man einige Gimmiks freispielen kann. Neue Tarnanzüge und -farben, Bossanzüge mit Spezialfähigkeiten und Bonuslevels sind hier die Wichtigsten.
Fazit
Wer ein Game mit filmreifer Story, genialer Präsentation, guter Spielbarkeit und hoher Langzeitmotivation sucht und dabei kleine Gameplaymacken verschmerzen kann, sollte sich Metal Gear Solid 3: Snake Eater nicht entgehen lassen.
35 Bewertungen, 2 Kommentare
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01.04.2005, 16:06 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichden Bericht finde ich gut.... danke für deine Bewertung ich bewerte auch gerne deine
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31.03.2005, 20:44 Uhr von gangster09
Bewertung: sehr hilfreich.. nicht der mann für die spiele.. lg rene
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