Microsoft XP Home Edition Testbericht

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ab 187,72
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Installation:  durchschnittlich
  • Übersichtlichkeit:  sehr gut
  • Funktionsvielfalt:  groß
  • Benutzerfreundlichkeit:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  schnell
  • Hardware-Unterstützung:  sehr gut
  • Updatemöglichkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von KittyCat69

Windows XP Home Edition SP3

4
  • Installation:  durchschnittlich
  • Übersichtlichkeit:  gut
  • Funktionsvielfalt:  groß
  • Benutzerfreundlichkeit:  gut
  • Geschwindigkeit:  schnell
  • Hardware-Unterstützung:  sehr gut
  • Updatemöglichkeit:  sehr gut
  • Handbuch:  schlecht

Pro:

Übersichtlich, Design, Updates

Kontra:

manche Menüpunkte schwer zu finden

Empfehlung:

Ja

Da ich so viel Gutes über Windows XP gehört hatte, bin ich vor ca 8 Jahren umgestiegen.
Betriebssysteme zu installieren war für mich nichts neues, eher reine Routine.
Der Autostart startete die Anwendung und ich stand vor einem benutzerfreundlichen kleinen Fenster, dass mir mehrere Optionen anbot:
Windows XP installieren
Weitere Informationen über den Setup-Prozess
Optionale Windows-Kompetente installieren
Zusätzliche Aufgaben durchführen
Systemkompatibilität prüfen
Ersteres erschien mir logisch, und das wählte ich dann auch. Die Windows Installation wechselte in den Vollbildmodus und bot mir noch weitere Optionen an, wie das Installieren von zusätzlichen Sprachen und ein vollautomatisches Update über das Internet während des Installationsvorganges. Alles eingestellt, dauerte es ca. 10 Minuten, dann startete sich der Rechner automatisch neu. Nachdem auch diese Hürde geschafft war, dauerte es einige Momente, bis er die temporären Installationsdaten von der CD auf meine Festplatte kopiert und meine Hardware erkannt hatte. Nun stand ich schon wieder vor diversen Optionen. Unter anderem konnte ich entscheiden, ob ich meine Festplatte während der Installation formatieren möchte. Dies empfehle ich immer.
Erneut hatte ich eine Entscheidung zu treffen: Diesmal, als was ich die Festplatte formatieren möchte. Entweder NTFS oder FAT32. Da ich aus Wissen, dass auch aus Erfahrung gesammelt hatte wusste, dass NTFS die bessere Wahl ist, entschied ich mich prompt dafür. Dann kam ein kleiner Statusbalken der sich auf dem blauen Hintergrund gelb verfärbte, je höher der prozentuale Fortschritt ist. Eine gute viertel Stunde später war auch das geschafft, der Rechner startete erneut neu und die Installation ging weiter.
Wieder in den Optionen angelangt wählte ich aus, dass ich Windows neu installieren möchte. Nicht lange dauerte es, da zeigte er mir auch schon seine neuen Farben. Links ein grüner Statusbalken, darüber die ungefähre Dauer der Installation. Zweiunddreißig Minuten stand dort, wechselte aber schnell runter auf 20. Während ich wartete, stellte mir Windows seine neuen Funktionen und Möglichkeiten vor. Meist nur Dinge, die mich nicht interessierten und die ich wohl nie in Anspruch nehmen würde. Nach einer Weile erschienen mehrere Fenster in den Farben von Windows 2000 und ich konnte mal wieder entscheiden, ob ich Zusatzsprachen installieren möchte, welche Art Internetanbindung ich habe und ich wurde aufgefordert, meinen Windows Key einzugeben.
Als der Statusbalken mit der Zeit vollständig grün wurde, startete der Rechner neu, und ich wurde von der Windows-Tour begrüßt. Jedenfalls ging es nun darum einen Namen für den Hauptadministrator zu wählen, falls notwendig ein Passwort und falls noch weitere Nutzer am selben System werkeln, noch weitere Benutzernamen. Dann wollte er erneut versuchen über eine nicht bestehende Internetverbindung Updates herunterzuladen, war zwar unlogisch, aber okay.
Und schon fand ich mich auf meinem neuen, im Vergleich wirklich farbenfrohen, Desktop wieder. Die Taskleiste ist blau, mit Ausnahme des grünen Startbuttons ganz links. Die Startleiste beherbergt große Symbole, die man bei bedarf über die Einstellungen (Rechtsklick auf "Start" -> "Eigenschaften") verkleinern kann.
Nun ging es daran, das Internet wieder einzurichten. Zugegeben hatte ich anfangs kleine Startschwierigkeiten mich zurechtzufinden. Es dauerte aber nicht lange, und ich fand den Assistenten zur Einrichtung einer Internetverbindung. Diese optionen standen mir zur Verfügung:
Verbindung mit dem Internet herstellen
Verbindung mit dem Netzwerk am Arbeitsplatz herstellen
Ein Heim- oder kleines Firmennetzerwek erstellen
Eine erweiterte Verbindung errichten
Da ich eine Internetverbindung benötigte, nahm ich die erste Option. Gelang dadurch wieder zu einer Frage, hier musste ich die zweite Option auswählen. Nun eigentlich nur noch den Benutzernamen, das Passwort und einen Dienstnamen angeben, und schon konnte es losgehen.
Zum Internet Explorer kann und will ich nur sagen, dass ich ihn nie verwendet habe, ihn nach wie vor nicht verwende und es wohl auch nie tun werde. Ich bevorzuge da lieber Mozilla Firefox, da dieser Browser bei mir bis jetzt immer am stabilsten lief!
Was ich gut an diesem Windows nach wie vor finde ist, dass er sehr viele Treiber bereits integriert hat. Dank Plug&Play erspart man sich so meistens das mühsame Suchen nach dem passenden Treiber. Das entsprechende Gerät einfach anschließen und schon erscheint entweder der Hardwareassistent, der einem beim Installieren der neuen Hardware helfen kann, oder das jeweilige Gerät sofort im Arbeitsplatz und ist voll nutzbar. Leider sind Treiber für ältere Gerät nicht enthalten und müssen im Zweifelsfall aus dem Internet heruntergeladen werden.
Der integrierte MSN Messenger ist leider stark veraltet, wer auf neuestem Stand sein will, sollte sich diesen kostenlos herunterladen und installieren. Nervig ist das Mailprogramm Outlock Express, dass sich automatisch startet, wenn man auf einen E-Mail Link klickt.
In der Systemsteuerung hat man sozusagen Zugriff auf das Herz des Systems. Neben dem Punkt Software, das alle installierten Programme anzeigt; den Benutzerkonten, das wie der Name schon sagt, die Benutzerkonten verwalten lässt; den Energieoptionen und dem System, dass Systemdaten wie Hardware und Betriebssystem anzeigt, hat man auch Einsicht auf das Sicherheitscenter. Durch dieses kann man aktuelle Sicherheitseinstellungen wie automatische Updates und die interne Windows-Firewall verwalten.
Das mit dem schnelleren Bootvorgang ist so eine Sache. Je langsamer der Computer an sich ist, desto langsamer ist der Bootvorgang natürlich. Hat man sehr viele Programme im Autostart, beschleunigt das den Vorgang natürlich auch nicht, sondern bewirkt das Gegenteil. Ich für meinen Teil kann sagen, dass er mit der Bootzeit ganz weit vorne liegt, sofern meine Festplatte nicht völlig fragmentiert ist und ich zu viele Programme im Autostart habe.
Wie weiter oben bereits erwähnt erstrahlt das neue Windows in vielen Farben. Die Taskleiste ist für meinen Geschmack etwas zu breit geworden, aber auch das lässt sich, wie auch die Farben ändern.
Mit Spielen hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Die meisten neuen Spiele wurden auf Windows XP optimiert, ist dies nicht der Fall, kann man sie im Kompitabilitätsmodus starten.
Insgesamt ist die ganze Benutzeroberfläche farbenfroher gestaltet worden. Die bereits integrierten Treiber bereiteten mir weniger Kummer, als bei älteren Windows Versionen, in denen man ausnahmslos alle Treiber manuell installieren musste.
Der Windows Media Player gefällt mir allerdings gänzlich gar nicht. Zumal er ungefragt, Informationen über die abgespielten Videos/Lieder aus dem Internet abruft und sich selbst updatet. Wirklich gefallen hat er mir nie, auch nicht vom aussehen, deshalb greife ich auch hier auf andere Programme zurück, wie z.B. Winamp!
Festplatten lassen sich wie gewohnt über einen Rechtsklick im Arbeitsplatz von Datenmüll befreien und Defragmentieren. Ob diese Möglichkeiten besser geworden sind, kann ich nicht sagen. Aufgefallen ist mir in der Hinsicht nichts.
Als letztes muss ich sagen, dass ich bestätigen kann, dass man, falls sich das System aufhängt, es ganz einfach über den Task-Manager beenden kann. Ab und zu ist einfach ein Neustart erforderlich. Außerdem hat mir der Standby-Modus ab und an mal Probleme bereitet, weshalb ich ihn nicht mehr benutze. Eines der Probleme war, dass er sich nicht mehr aus dem Standby-Modus hat "wecken" lassen bzw. er sich währenddessen vollständig aufhing.

39 Bewertungen, 10 Kommentare

  • paula2

    12.10.2009, 19:15 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • peter_nordberg

    08.10.2009, 17:58 Uhr von peter_nordberg
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht von dir. lg Peter

  • Ilka123

    06.10.2009, 19:33 Uhr von Ilka123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße, Ilka

  • Gemini_

    06.10.2009, 13:33 Uhr von Gemini_
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schön geschrieben, LG von Gemini_

  • tk7722

    06.10.2009, 11:25 Uhr von tk7722
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht, liebe Grüße

  • Lale

    06.10.2009, 00:53 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Besten Gruß

  • geligiraffe

    05.10.2009, 21:38 Uhr von geligiraffe
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht Liebe Grüße Angelika

  • _Jessy_

    05.10.2009, 20:32 Uhr von _Jessy_
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht. liebe Grüße :-)

  • sigrid9979

    05.10.2009, 19:22 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hört sich gut an dein Bericht ..Lg Sigi

  • FeliChan

    05.10.2009, 17:25 Uhr von FeliChan
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schön berichtet! SH und Liebe Grüße :) Freue mich auch über Gegenlesung.