Milka Schoko&Keks Testbericht
ab 10,07 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von jolinden
Die Aufbaupackung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach meiner persönlichen Einschätzung gehört Schokolade zu den Rausch- und Betäubungsmitteln. Von allen Seiten, interessanterweise vor allem weiblicherseits, und auch aus diversen Käseblättern, wird immer wieder kolportiert, dass der Genuss von Schokolade Glücksgefühle auslöse.
Den hierfür zugrundeliegenden biochemischen Vorgang kann ich als Laie nicht analysieren, wohl aber fallen mir reichlich weitere Symptome ein, die meine eingangs formulierte Vermutung untermauern. Es ist nämlich nicht nur die bereits zitierte Glücksgefühlausschüttung zu beobachten, sondern es gibt auch den komplementären Fall. Schokoesser, die aus irgendwelchen Gründen ihre Schokolade nicht erhalten, verfallen in gewissem Maß in negative Stimmungen, werden betrübt, aggressiv oder sind sonstwie down. Sozusagen ein kleiner Schoko-Turkey.
Des weiteren sind suchttypische Statements der Süchtigen (zu denen ich mich selbst natürlich bei weitem nicht zähle) an der Tagesordnung. Z.B. definiert jeder den suchtkritischen Level für Schokokonsum OBERHALB der eigenen Verzehrrate - es gibt also überhaupt keine Süchtigen. Oder man könnte den Schokoladenkonsum ja JEDERZEIT einstellen, wenn man will - es gibt also gar keine Sucht. Usw.
Eine weitere Übereinstimmung mit Suchtmitteln besteht auf der gesundheitlichen Seite. Wie bei anderen weichen oder harten Drogen ist auch bei Schokolade ein negativer Einfluss auf den Körper zu beobachten. Biochemisch ist das so, dass die Schokolade sich unmittelbar, also bereits beim Beginn des Verzehrs, in ihre Hauptbestandteile ZUCKER und FETT aufspaltet.
Der Zucker wird sofort vom Zahnbelag aufgenommen und füttert von dieser Basis aus den Karies. Falls letzterer nicht existent sein sollte, oder falls keine Zähne mehr vorhanden sind, wandert der Zucker hingegen in die tieferen Gefilde des Verdauungstrakts und sorgt dort für akute -äh - Darmträgheit.
Das Fett hingegen wird unter Umgehung jeglicher eventueller Rückfragen und Bestätigungen schnurstracks und ohne Einspruchsmöglichkeit an Hüfte und Gesäß angelagert, um dort die von der Evolution bestimmte Aufgabe wahrzunehmen, nämlich eine Reserve für schlechtere Tage zu bilden. Also z.B. Feiertags-Cluster, an denen die Lebensmittelgeschäfte solange geschlossen haben, dass man zwischenzeitlich verhungern würde (wenn es keine Tankstellen gäbe).
So ein Blödsinn, von der Evolution. Wo ich doch als eifriger und regelmäßiger Kalenderleser solche (für den Einzelhandel besonders ungünstigen) Einkauf-Verzicht-Zeiten schon im voraus kenne, und der bevorstehenden Dauer-Ebbe durch generalstabsmäßige Hamster-Schokokäufe gezielt einen Strich durch die Rechnung mache.
Speziell bei solchen Panikkäufen stehe ich dann immer vor den Regalen, vor meinen Lieblingsschokoladen, habe bereits 10 Tafeln Rahm-Mandel und 10 Tafeln Weiße Crisp im Wagen, da erinnere ich mich an die Problematik der richtigen Menge. Meine besagten Lieblingsschokoladen sind nämlich in der praktisch-handlichen 200 Gramm Tafel zu erwerben, eine Menge, die mir für den täglichen Genuss VOR oder NACH dem Abendessen durchaus ausreicht, sofern mir meine bessere Hälfte nicht alles wegfrisst („ach, ich klau mir ein kleines Stückchen“ - und hastdunichtgesehen ist die Tafel um impertinente zwei oder drei Stücke dezimiert).
Um nicht mit knurrendem Magen zu Bett zu gehen, habe ich daher nach größeren Tafeln Ausschau gehalten - 300 Gramm ist die nächstgrößere Mengeneinheit, und bin dabei zwangsläufig bei Milka hängen geblieben. Wobei ich dann doch feststellen müssen habe, dass beim Verzehr eines solchen Schoko-Paneels die Freude am Genuss bei den letzten drei, vier Stücken irgendwie rapide gegen Null geht (wenn ich nicht eine kleine Pause zwischendrin einlege), wohl weil’s einfach zu viel von der selben Sorte ist, und dann auch irgendwie zu viel süß und zuviel fettig. Ein kleiner Kloß im Magen und leicht abstruse Traumbilder (nach tageszeitlich spätem Verzehr) sind die gelegentliche Folge gewesen.
Aber dann hab ich die Lösung gefunden: Die Milka Schoko & Keks, zwar ebenfalls 300 g schwer, aber leicht im Geschmack und luftig in der Konsistenz. Bereits die Inhaltsangabe erwähnt stolz, dass immerhin 13,7% Butterkeks enthalten wären. Obwohl ich normalerweise Butterkeks nur als letzte Möglichkeit vorm Verhungern akzeptiere (zu trocken, zu wasweißich, irgendwie halt nix gut), geht er doch in dieser Schokolade mit weiteren 23% Kakaocrème-Füllung und einer 18%-Sahnecremefüllung eine Partnerschaft ein, die mir den Genuss fast perfekt macht.
Die Kombination der Cremes, Kekse und der umhüllenden Schokolade kann auch nach 300 Gramm keine Abwehrgefühle erzeugen, sorgt (bei mir) für unverändert ungetrübten Schlaf - und führt nix an die körpereigenen Reserven ab (der Himmel weiß warum, denn Zucker und Fett sind hier doch ebenso reichlich enthalten wie sonstwo).
Nachteile hat diese Schokolade aber auch, und zwar ziemlich heftige. Zum einen ist das Brechverhalten (der Tafel, nicht das des Essers) äußerst merkwürdig. Ich hab’ schon ganze Versuchsreihen mit unterschiedlichen Temperaturen gefahren, aber das Resultat ist immer dasselbe: Die Schokolade bricht an allen Stellen, aber nicht an den dafür vorgesehenen Einkerbungen. Das führt dazu, dass gewisse Stücke (merkwürdigerweise immer meine) TOTAL klein, viel winziger als die eingekerbte Mindeststückgröße) ausfallen, wohingegen das obligatorische Klaustück meiner diebischen Frau mindestens anderthalb Stücke groß wird.
Beim Zerbrechen lösen sich außerdem sämtlich Schichten voneinander, so dass man ziemlich aufpassen muss, sonst hat man tausend Splitter Schokolade, Keks und Cremefüllung herumliegen (jawohl, Cremefüllung in Splitterform, das geht bei dieser Schokolade).
Last not least fliegen bei der Brechprozedur auch noch zahllose kleine Schokopartikel auf den Boden, wo sie sich wie beim Millikan’schen Öltröpfchenversuch auf riesige Flecken von Moleküldicke ausbreiten und das Zimmer nach dem Verzehr einer einzigen Tafel wie einen Schweinestall erscheinen lassen.
Nichsdestoweniger - eine der empfehlenswertesten Schokoladen die es zu Zeit gibt.
Den hierfür zugrundeliegenden biochemischen Vorgang kann ich als Laie nicht analysieren, wohl aber fallen mir reichlich weitere Symptome ein, die meine eingangs formulierte Vermutung untermauern. Es ist nämlich nicht nur die bereits zitierte Glücksgefühlausschüttung zu beobachten, sondern es gibt auch den komplementären Fall. Schokoesser, die aus irgendwelchen Gründen ihre Schokolade nicht erhalten, verfallen in gewissem Maß in negative Stimmungen, werden betrübt, aggressiv oder sind sonstwie down. Sozusagen ein kleiner Schoko-Turkey.
Des weiteren sind suchttypische Statements der Süchtigen (zu denen ich mich selbst natürlich bei weitem nicht zähle) an der Tagesordnung. Z.B. definiert jeder den suchtkritischen Level für Schokokonsum OBERHALB der eigenen Verzehrrate - es gibt also überhaupt keine Süchtigen. Oder man könnte den Schokoladenkonsum ja JEDERZEIT einstellen, wenn man will - es gibt also gar keine Sucht. Usw.
Eine weitere Übereinstimmung mit Suchtmitteln besteht auf der gesundheitlichen Seite. Wie bei anderen weichen oder harten Drogen ist auch bei Schokolade ein negativer Einfluss auf den Körper zu beobachten. Biochemisch ist das so, dass die Schokolade sich unmittelbar, also bereits beim Beginn des Verzehrs, in ihre Hauptbestandteile ZUCKER und FETT aufspaltet.
Der Zucker wird sofort vom Zahnbelag aufgenommen und füttert von dieser Basis aus den Karies. Falls letzterer nicht existent sein sollte, oder falls keine Zähne mehr vorhanden sind, wandert der Zucker hingegen in die tieferen Gefilde des Verdauungstrakts und sorgt dort für akute -äh - Darmträgheit.
Das Fett hingegen wird unter Umgehung jeglicher eventueller Rückfragen und Bestätigungen schnurstracks und ohne Einspruchsmöglichkeit an Hüfte und Gesäß angelagert, um dort die von der Evolution bestimmte Aufgabe wahrzunehmen, nämlich eine Reserve für schlechtere Tage zu bilden. Also z.B. Feiertags-Cluster, an denen die Lebensmittelgeschäfte solange geschlossen haben, dass man zwischenzeitlich verhungern würde (wenn es keine Tankstellen gäbe).
So ein Blödsinn, von der Evolution. Wo ich doch als eifriger und regelmäßiger Kalenderleser solche (für den Einzelhandel besonders ungünstigen) Einkauf-Verzicht-Zeiten schon im voraus kenne, und der bevorstehenden Dauer-Ebbe durch generalstabsmäßige Hamster-Schokokäufe gezielt einen Strich durch die Rechnung mache.
Speziell bei solchen Panikkäufen stehe ich dann immer vor den Regalen, vor meinen Lieblingsschokoladen, habe bereits 10 Tafeln Rahm-Mandel und 10 Tafeln Weiße Crisp im Wagen, da erinnere ich mich an die Problematik der richtigen Menge. Meine besagten Lieblingsschokoladen sind nämlich in der praktisch-handlichen 200 Gramm Tafel zu erwerben, eine Menge, die mir für den täglichen Genuss VOR oder NACH dem Abendessen durchaus ausreicht, sofern mir meine bessere Hälfte nicht alles wegfrisst („ach, ich klau mir ein kleines Stückchen“ - und hastdunichtgesehen ist die Tafel um impertinente zwei oder drei Stücke dezimiert).
Um nicht mit knurrendem Magen zu Bett zu gehen, habe ich daher nach größeren Tafeln Ausschau gehalten - 300 Gramm ist die nächstgrößere Mengeneinheit, und bin dabei zwangsläufig bei Milka hängen geblieben. Wobei ich dann doch feststellen müssen habe, dass beim Verzehr eines solchen Schoko-Paneels die Freude am Genuss bei den letzten drei, vier Stücken irgendwie rapide gegen Null geht (wenn ich nicht eine kleine Pause zwischendrin einlege), wohl weil’s einfach zu viel von der selben Sorte ist, und dann auch irgendwie zu viel süß und zuviel fettig. Ein kleiner Kloß im Magen und leicht abstruse Traumbilder (nach tageszeitlich spätem Verzehr) sind die gelegentliche Folge gewesen.
Aber dann hab ich die Lösung gefunden: Die Milka Schoko & Keks, zwar ebenfalls 300 g schwer, aber leicht im Geschmack und luftig in der Konsistenz. Bereits die Inhaltsangabe erwähnt stolz, dass immerhin 13,7% Butterkeks enthalten wären. Obwohl ich normalerweise Butterkeks nur als letzte Möglichkeit vorm Verhungern akzeptiere (zu trocken, zu wasweißich, irgendwie halt nix gut), geht er doch in dieser Schokolade mit weiteren 23% Kakaocrème-Füllung und einer 18%-Sahnecremefüllung eine Partnerschaft ein, die mir den Genuss fast perfekt macht.
Die Kombination der Cremes, Kekse und der umhüllenden Schokolade kann auch nach 300 Gramm keine Abwehrgefühle erzeugen, sorgt (bei mir) für unverändert ungetrübten Schlaf - und führt nix an die körpereigenen Reserven ab (der Himmel weiß warum, denn Zucker und Fett sind hier doch ebenso reichlich enthalten wie sonstwo).
Nachteile hat diese Schokolade aber auch, und zwar ziemlich heftige. Zum einen ist das Brechverhalten (der Tafel, nicht das des Essers) äußerst merkwürdig. Ich hab’ schon ganze Versuchsreihen mit unterschiedlichen Temperaturen gefahren, aber das Resultat ist immer dasselbe: Die Schokolade bricht an allen Stellen, aber nicht an den dafür vorgesehenen Einkerbungen. Das führt dazu, dass gewisse Stücke (merkwürdigerweise immer meine) TOTAL klein, viel winziger als die eingekerbte Mindeststückgröße) ausfallen, wohingegen das obligatorische Klaustück meiner diebischen Frau mindestens anderthalb Stücke groß wird.
Beim Zerbrechen lösen sich außerdem sämtlich Schichten voneinander, so dass man ziemlich aufpassen muss, sonst hat man tausend Splitter Schokolade, Keks und Cremefüllung herumliegen (jawohl, Cremefüllung in Splitterform, das geht bei dieser Schokolade).
Last not least fliegen bei der Brechprozedur auch noch zahllose kleine Schokopartikel auf den Boden, wo sie sich wie beim Millikan’schen Öltröpfchenversuch auf riesige Flecken von Moleküldicke ausbreiten und das Zimmer nach dem Verzehr einer einzigen Tafel wie einen Schweinestall erscheinen lassen.
Nichsdestoweniger - eine der empfehlenswertesten Schokoladen die es zu Zeit gibt.
Bewerten / Kommentar schreiben