Moët & Chandon Brut Impérial Testbericht

Moet-chandon-brut-imperial
ab 78,37
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Erfahrungsbericht von nici-nic

Prickelnde Perlen

Pro:

fruchtig süßer Geschmack mit herben Abgang, keine Kopfschmerzen am nächsten Morgen :)

Kontra:

Preis

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben.
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Heute möchte ich Euch einmal von meiner neuentdeckten Leidenschaft berichten: Es handelt sich dabei um den Moet & Chandon Champagner.

Wie bin ich darauf gekommen?
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Wir hatten eine sehr stressige und besorgniserregende Woche hinter uns, deren Gründe ich hier nicht weiter erläutern möchte. Als alles ausgestanden war, meinten wir, dies natürlich gebürend feiern zu müssen. Allerdings hatten mein Schatz und ich da eine andere Vostellung vom Feiern. So zähle ich mich mehr zu den Prosecco - Trinkern und fragte mich, was er wohl vor hatte, als er an meinem heiß geliebten Prosecco vorbeiging. Dann zog er eine dunkelgrüne Flasche aus dem Regal, packte sie in unseren Korb und ging weiter. Jetzt war ich natürlich neugierig, um was es sich handelte und mir gingen die Augen über als ich \"Moet & Chandon Champagner Brut 1er Cru\" laß und erst recht als ich einen Blick auf den Preis riskierte.


Mein erstes Glas Champagner:
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Eine absolute Premiere für mich und ebenso vorsichtig hielt ich das Glas auch in den Händen. Der Champagner sollte vorher mindestens eine Viertelstunde ins Eisfach gelegt werden, damit er eine Temperatur zwischen 8 und 12 °C besitzt. Die Gläser sollten höchstens 2/3 gefüllt werden, damit sich das Aroma besser entfaltet.
Ich hielt das Glas in meiner Hand und beschaute den Champagner, der gelb bis leicht grünlich schimmernd aussah. Der Geruchstest sagte mir auch erstmal nichts weiteres. Er roch wie Sekt, vielleicht etwas süßer und milder.
Ich nippte vorsichtig. Zuerst merkte ich nur Süße und wie die Perlen in meinem Mund sprudelten. Ich ließ den Champagner kurze Zeit in meinem Mund hin und her gehen ehe ich ihn runter schluckte. Beim runterschlucken machte sich dann ein leicht herber Geschmack breit, den ich jetzt aber auf keinen Fall als bitter oder unangenehm bezeichnen würde. Ich war überrascht von diesem Wandel von fruchtig süß bis leicht herb. Natürlich war mein Glas schnell leer und ich streckte mit den Augen klimpernd mein leeres Glas in Richtung Flasche.


Gestaltung
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Die dunkelgrüne Flasche besitzt am Flaschenhalt ein goldenes Etikett auf dem in großen Lettern \"Moet\" zu lesen ist. Darunter befindet sich eine schwarze Schleife mit rotem Siegel. Das Etikett der Flasche selbst ist schwarz und die Champagnersorte wurde mit goldener Schrift darauf gedruckt. Nur die spezielle Sorte \"Brut 1er Cru\" wurde mit einem helleren Farbton, aber dennoch dezent hervorgehoben. Die ganze Flasche macht einen edlen, aber dennoch unauffälligen Eindruck, was ich sehr positiv empfand. Andere Sorten hatten ein quietschoranges Etikett, was ich als mit unangenehm und protzig erschien.


Nachwirkungen
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Das für mich wichtigste Kapitel, denn für mich hieß es ja wieder früh aufstehen und zur Uni gehen und meinem Schatz ging es da nicht anders. Ich war relativ erstaunt, als ich am nächsten Morgen aufwachte. Denn bereits in der Nacht wachte ich kurzzeitig auf und hatte unsäglichen Durst. Da dachte ich mir schon: Ohje, wenn Du schon so einen Brand hast, dann wirst Du Dich morgen über Kopfschmerzen freuen. Aber nichts dergleichen: Mir war, als hätte ich nie Alkohol getrunken, was sehr positiv war, bei 12, 5 % Vol.. Schade nur, dass dies nicht bei allem so ist.


Preis und Verkaufsstelle
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Für eine Flasche, die mit 750ml Champagner gefüllt war, musste man (n) 31 Euro bezahlen. Ein nicht gerade billiger Spaß, aber das Geld war er Wert. Gekauft haben wir ihn in der Edeka, so wie fast alles. Aber in anderen großen Supermärkten oder im Weingeschäft ist er mit Sicherheit auch erhältlich.


Zusätzliches
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Ich könnte jetzt noch seitenweise über das Haus Moet berichten, über seine Geschichte, seine Ursprünge, die Winzer, die Kellereinen oder die Anbaugebiete, aber das würde den Rahmen hier sprengen. Wen es aber dennoch interessiert, kann sich auf www.moet.com ausführlicher informieren. Ein Blick auf die Site lohnt sich auf jeden Fall, denn sie wurde sehr liebevoll gestaltet und läßt für Interessierte keine Fragen offen.


Fazit
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Wer sich einmal etwas Besonderes gönnen möchte, der sollte auf jeden fall auf den Moet zurückgreifen, auch wenn er im Gegensatz zu anderen Sorten etwas teurer ist. Der Aufpreis macht sich aber dennoch bezahlt. Und wer für Zwischendurch nicht soviel ausgeben möchte, der hat ja bald zu Sylvester die Möglichkeit.
Aber auf jeden Fall gilt: wer noch nie in den Genuss gekommen ist, so wie auch ich es war, der sollte mal ein Gläschen probieren!



In diesem Sinne,
Eure Nici

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