Mövenpick Café Testbericht

Moevenpick-cafe
ab 41,89
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Duft:  sehr angenehm
  • Verträglichkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von modschegibbchen

ICH BIN KAFFEESACHSE

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Duft:  angenehm
  • Verträglichkeit:  gut
  • Kaufanreiz:  Preis

Pro:

Aroma, Preis (war allerdings im Sonderangebot), Geschmack - toller Kaffee eben

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Hallo, grüßt euch Kaffeetrinker der Nation,

oft kommt es ja nicht vor, dass ich zuhause Kaffee koche, denn Tee und Cappucino gehen einfach schneller, aber hin und wieder doch. Letztens bei unserem Penny hatten sie einen Kaffee im Angebot, der eigentlich immer ziemlich teuer ist, und da meiner zuhause gerade dem Ende zuging, hab ich mir ein Päckchen mitgenommen.

Nachdem ich nun bereits mehrere Tassen dieses Kaffees beim Lesen genießen konnte, will ich euch über meine Entdeckung beim Penny berichten. Es handelt sich um keine neue Sorte, sondern um den sicherlich allseits bekannten

MÖVENPICK
OF SCHWITZERLAND.


Nun steht sie vor mir, de bereits angebrochene Packung Kaffee und mir steigt dieser angenehme Kaffeeduft sowohl aus Tasse und Packung in die Nase. Aber gemach, gemach. Arbeiten wir uns wieder von außen nach innen durch.


1. DIE VERPACKUNG

Wenn ich so die Packung vor mir, mit dem Bild bei Ciao vergleiche, beschleicht mich dass Gefühl, mein Sonderangebot ist auch eine Sonderausgabe, denn das äußere Erscheinungsbild unterscheidet sich in einigen Punkten – Schrift und Wappen statt Vogel – von der bekannten Verpackung.

Vor mir steht für eventuelle Rückfragen die 500gr.-Packung MÖVENPICK-Kaffee in ihrem sehr intensiven rotbraunen Kleidchen, das jedoch wahllos mit ebenfalls in einem (aber anderen) Braunton gehaltenen Strichen durchzogen ist. Der Kaffee ist zum einen mit einer äußeren Verpackung aus Papier und einer inneren Verpackung aus der typischen, schwer zu öffnenden, goldenen Metallfolie verpackt.
Auf der Vorder- und Rückseite der Verpackung ist in der Mitte ein schwarzes Rechteck mit Goldrand zu sehen auf dem mit weiß-goldener Schrift MÖVENPICK steht. Ebenfalls auf dem schwarzen Rechteck wir uns in Goldschrift verraten, dass es „Der Himmliche/ The Divine“ ist. Auf der oberen goldenen Linie des Rechteckes sieht man ein Wappen in Gold, Rot und Schwarz.
Weiter unten ist das Firmenlogo und kaum sichtbar – ebenfalls in Goldschrift „J.J.Darboven, Hamburg“ zu lesen.

Die Seitenflächen wurden für die vielfältigen Produktinformationen genutzt. Ebenfalls in Goldschrift und auf dem rotbraunen Untergrund ist sie zwar zweisprachig – deutsch und englisch – aber schlecht zu lesen.


2. DAS PRODUKT/ DER KAFFEE

Der Kaffee in dieser Packung ist gemahlen. Der Kaffee wurde aus ausgesuchten, erstklassigen Hochland-Arabica-Kaffeebohnen verschiedener Regionen mit besonders kräftigen und reichhaltigen Aromen hergestellt und unter sorgfältiger Temperaturkontrolle geröstet, gemahlen und sofort aromageschützt verpackt. Der Kaffe bleibt in der ungeöffneten Vakuumverpackung mehrere Monate röstfrisch. Damit das auch nach dem Öffnen der Packung so bleibt, verpacke ich ihn in eine extra Kaffeedose und stelle sie in den Kühlschrank.

Der gemahlene Kaffee von Mövenpick unterscheidet sich nicht wesentlich von seinen Artgenossen, es ist ein dunkelbraunes Pulver, dass sehr aromatisch riecht.


3. DIE ZUBEREITUNG

Jeder von uns weiß sicherlich, wie man Kaffee kocht. Ich für meine Person koche eigentlich nicht gerne Kaffee, aber ich kenne genug Leute, die das auch können :o) Für alle, die es nicht wissen oder es noch nie gemacht haben, hat der Hersteller auf der seitlichen Verpackung, die Grundgriffe nochmals in goldener Schrift festgehalten. Also hier sind die goldenen Regeln für einen bekömmlichen Mövenpick-Kaffee:

1. Nur kalt aufgesetztes, frisches Wasser verwenden.
2. Die ideale Dosierung ist 1 Kaffeelöffel je Tasse. Die Regelung unserer Großeltern, dass man zusätzlich einen weiteren Kaffeelöffel für die Kanne rechnen soll, kann man aufgrund des starken Aromas aber getrost zu den Akten legen, denn dann wird er zu kräftig und schmeckt fast bitter.
3. Das Wasser darf beim Aufgießen nicht mehr kochen (ca. 90°). Letzte Regel ist für uns ja eher nicht so wichtig, weil unsere intelligente Kaffeemaschine kennt sich ja aus in der Materie...

Um die Bitterstoffe, die in jedem Kaffee mehr oder weniger anzutreffen sind, etwas zu entschwächen, hatte meine Mutter früher immer eine Prise Salz in den Kaffeefilter getan. Das hilft wirklich.

Kaffee kann man allerdings noch auf verschiedene Weise verfeinern. Ich tu manchmal, wenn ich einen besonders „schönen“ Kaffee haben möchte, auch mal schnell eine kräftige Prise Kakao (den bitteren zum Kochen, kein Instantkakao) oder zu Weihnachten auch schon mal eine Prise Zimt in den Filter. Aber das kann jeder machen, wie er will.

Wie üblich verfeinert sich jeder seinen fertigen Kaffee entweder mit Zucker und/oder Milch/Kaffeesahne oder trinkt in schwarz.


4. DER GESCHMACK

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Und jeder empfindet den Geschmack bestimmt anders, die Unterschiede in der geschmacklichen Wahrnehmung können enorm sein. Dieser Kaffee von Mövenpick ist schon ein sehr aromatischer und im Geschmack würziger Kaffee. Im Gegensatz zu anderen Kaffeesorten ist er aber dennoch eher nicht so herb, sondern hat einen eher milden, nicht so bitteren Geschmack – angenehm eben. Er schmeckt mir in Maßen genossen sehr gut und ich empfinde ihn als sehr gut bekömmlich. Wer allerdings 5 – 10 Tassen und mehr trinkt, der wird dies bald als völlig anders empfinden; kenne ich noch aus meiner Kaffeetrinkerphase mit 20 Tassen Kaffee am Tag. Da schmeckte keine mehr wirklich gut. Ich trinke Kaffee stets ungesüßt und mit einen ganz kleinen Schluck Milch, gerade so viel, dass der Kaffee einen goldbraunen Farbton annimmt. Freunde meinen sogar, bei mir reicht es, wenn die Milch nur daneben steht...

Die Zeiten der 20 Tassen Kaffee am Tag sind Gott sei Dank vorbei, so dass ich jede Tasse Kaffee nun sehr intensiv genieße.


5. DER HERSTELLER

Hergestellt wird dieser Mövenpick-Kaffee durch die Firma

J.J. Darboven
Pinkertweg 13
D-22113 Hamburg.

Eine kostenlose Servicenummer für den Notfall gibt es auch. Se lautet: 0800 – 31 05 031.

Bevor ich nun zu meiner eigenen Feststellung komme, hier kurz einen Blick auf die Geschichte des Kaffees.


6. HISTORISCHES

Woher kommt die Bezeichnung „Kaffee“?

Kaum jemandem ist bewusst, dass der Name Kaffee – wie bei Cognac und Champagner auch – vermutlich eine Herkunftsbezeichnung ist, die auf die Urheimat der Kaffeepflanze in der äthiopischen Provinz Kaffa verweist. Im ostafrikanischen Äthiopien, insbesondere im abessinischen Hochland, war Kaffee vermutlich bereits um 1000 n. Chr. verbreitet.

Nach einer alternativen Deutung geht das Wort Kaffee auf die türkische Bezeichnung für Wein – „qavah” oder „kahve” – zurück. Da Muslimen der Genuss von alkoholischen Getränken streng untersagt ist, wichen sie gerne auf Kaffee aus, der ähnlich belebend wie Wein empfunden wurde. Irgendwann übertrug sich die Bezeichnung für Wein auf das beliebte schwarze Aufgussgetränk. Aus „qavah” oder „kahve” entwickelte sich im deutschen Sprachraum das Wort Kaffee.


Wie kam der Kaffee nach Deutschland?

In Bremen öffnete 1673 das erste deutsche Kaffeehaus in Bremen seine Pforten. Doch es sollte noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dauern, dass der Kaffee die Trinkgewohnheiten der Deutschen vollends veränderte und das „traditionelle deutsche Frühstücksgetränk” – Bier bzw. Biersuppe – verdrängt hatte.

Ein Versuch des Preußenkönigs Friedrich der Große, dass braune Getränk dem normalen Fussvolk vorzuenthalten, in dem er es 1768 unter Strafandrohung verboten hatte, scheiterte kläglich. Zwar sollen in der damaligen Zeit extra Kontrolleure durch Straßen und Gassen geschickt worden sein, die erschnüffeln sollten, ob sich das Volk an dieses Verbot auch hielt oder ob es irgendwo nach frischem Kaffee roch. Aber auch damals war es wie heute, man entdeckte, wie man über den Kaffee an Geld kommen konnte un d so wurde schon bald das Verbot aufgehoben und das Handelsgut Kaffee vom Staat als lukrative Einkunftsquelle entdeckt. Legitimiert durch das staatliche Kaffeemonopol ist Kaffee seither mit Einfuhrzöllen und Steuern belegt.

Die Leute trafen sich fortan nicht mehr heimlich zum Kaffee und nach und nach entstanden allerorten Kaffeehäuser, in denen sich Angehörige aller Schichten und Berufsgruppen trafen, um bei einer Tasse Kaffee, Tee oder Schokolade über aktuelle politische, wirtschaftliche und kulturelle Themen zu diskutieren. Aber eben wegen dieser populären Art des Miteinanders und Diskutieren hatte man insbesondere in Preußen gegenüber dem kräftig-würzigen Muntermacher aus den Tropen schärfste Vorbehalte. Aber was taugen die Vorbehalte, der Kaffee brachte Geld in die auch damals nicht üppig gefüllten Kassen.

Das mir in diesem Zusammenhang am bekanntesten ist der Leipziger Coffeebom in den engen Gassen der Leipziger Altstadt, der vor einigen Jahren total saniert und wieder eröffnet wurde, nachdem er zu DDR-Zeiten Jahrzehnte lang geschlossen war und verwahrloste.


7. MEINE MEINUNG

Ich habe den Kaffee im Sonderangebot für 2,59 € (für 500 gr.) bekommen. Ich weiß, dass er gewöhnlich wesentlich teurer ist um die 4.00 € hab ich ihn bei uns schon gesehen.

Da der Kaffee mir besonders gut bei jeder sich bietenden Gelegenheit schmeckt, keine Bitterstoffe den Geschmack unangenehm beeinflussen und zudem hier in diesem Fall auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, kann ich ihn eigentlich uneingeschränkt weiterempfehlen.

Die Haltbarkeit des Kaffees ist ach ausreichend, für das vor 3 Wochen gekaufte 500gr-Päckchen habe ich noch bis 06/2006 Zeit und damit werde ich sicherlich keine Schwierigkeiten haben.

Da er jedoch nicht immer zu den von mir – zugegeben – bezahlten günstigen Preis zu haben ist, ziehe ich hier nach langem Überlegen ein Sternchen ab.

Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt, denn es ging ja „nur“ um Kaffee, und ich hoffe, ich habe alle Infos zu diesem Gebräu in diesem Bericht untergebracht. Nun freue ich mich – bei einer Tasse Kaffee, den ich übrigens zu jeder Tag und Nachtzeit ohne Schlafproblem zu bekommen, trinken kann – über eure Bewertungen und Kommentar.

Lieben Gruß an alle Leser euer Modschegibbchen, das eigentlich ein Gaffeesachse is :o)

34 Bewertungen, 1 Kommentar

  • theConsultant

    23.02.2005, 16:32 Uhr von theConsultant
    Bewertung: sehr hilfreich

    um mir dort das Produktbild anzusehen. Scheint aber die gleiche Tüte zu sein wie hier bei yopi, nur nicht so gut erkennbar.