Mona Lisas Lächeln (VHS) Testbericht

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ab 11,89
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Erfahrungsbericht von hollerbusch

Mit Malen nach Zahlen zum Künstler

Pro:

schöne Geschichte, regt zum Nachdenken an

Kontra:

etwas langatmig

Empfehlung:

Ja

Hallo......

Zur Feier aller geschafften (und auch bestandenen) Prüfungen nach dem 1. Semester hielt es mein Freund für angemessen mich ins Kino einzuladen (na ja gut, ich hatte die Freikarten :-) ) Diesmal war der Film der Begierde: Mona Lisas Lächeln. Die Werbung in Fernsehen und Kino hat uns beide sehr neugierig gemacht. Gewesen waren wir schon vor etwa 4 Wochen (na ja, der Bericht liegt schon eine Weile ;-) )

°°°° Inhalt

Massachusetts im Jahre 1953/54: Die aufgeschlossene Kunstgeschichtslehrerin Katherine (Julia Roberts) Watson kommt an das renommierte Wellesley Mädchen College. Obwohl sie dort nur hochtalentierte und motivierte Studentinnen antrifft muss sie feststellen, dass diese nicht viel mehr im Sinn haben als möglichst bald zu heiraten – trotz ihre Talentes plant keine von ihnen ernsthaft zu studieren. Katherine ist geschockt, versucht jedoch auf ihre Art zu unterrichten und eckt damit überall an. Doch die Sache hat auch etwas Gutes, denn sie verändert das Leben der Mädchen.

Nun gut, ich will nicht mehr sagen um die Spannung nicht zu nehmen, obwohl viele den Film sicher schon gesehen haben.

°°°° Personen

ich nenne nur die wichtigsten und bekanntesten Charaktere:

Julia Roberts als Katherine Watson
Julia verzaubert mal wieder alle mit ihrem Lachen. Ich mag es bei der Frau am liebsten. Sie spielt auch die Lehrerin und „Anders – Denkerin“ sehr gut, in dem sie den Charakter voll ausschöpft.

Kirsten Dunst als Betty Warren
Ich habe bis jetzt noch nicht bewusst auf diese Schauspielerin geachtet, aber ihr Name kam mir bekannt vor. Betty glaubt, dass sie mit ihrer Heirat alles erreicht hat. Sie richtet sich wortgewandt gegen Miss Watson auf. Was mich sehr an ihr fasziniert hat, ist der Entschluss am Ende (wird nicht verraten). Kirsten spielt diese Rolle sehr überzeugend, obwohl es eine ungewöhnliche Rolle ist.

Julia Stiles als Joan Brandwyn
Joan ist ein warmherziges Mädchen mit Mut und Verstand. Sie ist sehr offen für diese Zeit, doch auch ihr Entscheidung im Laufe des Filmes ist überraschend. Auch diese Rolle wird sehr überzeugend gespielt.


°°°° Weiteres und Wichtiges

Als Musik wurden die Jazzklassiker der Fünfziger genommen und neu verarbeitet. Die Musik passt zu der Zeit und super in den Film, aber sie ist nicht so mein Fall.


Genre: Drama
Regie: Mike Newell, USA 2003
Filmlänge: 115 Minuten
Homepage: www.mona-lisas-laecheln.de


°°°° Fazit

Es war kein schlechter Film, weil er mal nicht mit einem „Friede – Freude – Eierkuchen“ – Ende endet (obwohl ich ja für solche Enden zu haben bin :-) ). Vom Hocker hat er mich aber nicht gerissen (nur 4 Sterne), denn teilweise war er doch sehr langatmig. Der Film regt zum Nachdenken an, denn er sagt, dass man (oder besser Frau) seine (ihre) eigenen Entscheidungen treffen soll. Die emanzipierte Art der Katharina Watson gibt einem das Gefühl, dass man alles erreichen kann. Aber in der heutigen Zeit sind wir ja nicht mehr so steif wie damals. Verhütung ist zum Bespiel kein Tabu – Thema mehr, deswegen hat der Film auf mein weiteres Leben keinen wirklichen Einfluss.
Wer möchte kann ihn sich anschauen, es schadet auf keinen Fall.




Den Titel habe ich gewählt, weil Julia im Film mit „Malen nach Zahlen“ (kennt sicher jeder) ein Bild von van Goug malt und ihre Schüler ihre eigenen Varianten davon haben.

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