Mozart Chocolate Liqueur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
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Erfahrungsbericht von theConsultant
Alles Echt !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sie hatten mich schon oft genug angelacht, die kleinen, kugelrunden Flaschen mit der auffallenden Goldpapierbeklebung, die neben diversen anderen Likören in den Regalen der Supermärkte standen. Aber 11 Euro für einen halben Liter Schokolikör? So viel für ein Genussmittel ausgeben, ist das moralisch vertretbar? Wenn es wenigstens noch was richtig nahrhaftes wäre – Kaviar z.B.
Meine Kaufhemmung wurde überwunden, als ich im Frühjahr im Dutyfree des Frankfurter Flughafens die 0,7-Liter-Flasche Mozart Schokoladen Likör im Sonderangebot für etwa 11 Euro angeboten sah. Ich entschied mich damals für die Sorte „Black Chocolate“, und war so begeistert, das ich später auch 13,50 Euro für die gleiche Menge Mozart „Capuccino“ gegen Vorlage meiner Einsteigekarte über den Ladentisch schob.
Aber am besten ist eigentlich die „Original“ Sorte, d.h mit Milchschokolade. Auch hier gilt wieder: „Liebe auf den ersten Schluck“.
Das Etikett auf der Flasche gibt nicht übermäßig viel an Informationen her. „Premium blend of milk chocolate“, 17% VOL, Liqueur Manufactur H.C. König – Salzburg, Product of Austria.
Etwas mehr werden wir später von der Webseite http://www.mozart-liqueur.com erfahren, aber machen wir erst einmal den Praxistest. Der schwarze, goldbeschriftete Kunststoffdeckel geht gut auf – ohne dass man schweres Werkzeug dazu braucht. In dem Stutzen (oder wie sonst nennt man die Ausgießöffnung) befindet sich ein Kunststoffeinsatz, er ermöglich gleichmäßiges, blubberfreies Ausgießen.
Der Likör selbst, der sich jetzt in meinem Glas befindet (leider habe ich nur etwas unpassende Schnapsgläser zur Verfügung) ist milchig-braun, wie geschmolzene, sehr helle Milchschokolade – oder Nougat. Für einen Likör ist der Grad der Süße sehr gering – das finde ich angenehm. Und er zeigt auch nur ganz wenig alkoholische Schärfe – eigentlich noch weniger, als die 17% vermuten lassen. Den Geschmack würde ich einfach als „vollmundig schokoladig“ bezeichnen. Ich habe jetzt leider keine tausend Schokoladentafeln neben mir liegen, um zu vergleichen zu können, welcher er am ehesten entspricht. Von der geschmacklichen Sensation vielleicht am ehesten „Lindor“ von Lindt – aber weniger süß, eben doch etwas herb.
Doch was das besondere an diesem Likör ist: er hat den Schokoladenschmelz. Das ist, wie wenn man ein Stück gute Schokoladen in den Mund steckt, und sie beginnt, auf der Zunge zu schmelzen. Sie wird nicht einfach flüssig, sondern man fühlt eine Cremigkeit, bei der das Schokoladenpulver noch ganz leicht zu spüren ist. Bei normaler Schokolade wird diese Konsistenz übrigens dadurch erreicht, dass sie sehr sehr lange im halbflüssigen Zustand durchgeknetet wird – das habe ich mal beim Besuch des Stollwerk Schokoladenmuseums in Köln gelernt. Dort lernte ich übrigens auch, dass die Deutschen einen besonderen Schokoladengeschmack haben – sie bevorzugen einen besonders hohen Vanilleanteil. Mal sehen, wie das bei unserem Mozart Schokoladenlikör ist – also auf zur Webseite des Herstellers.
Ich lese „\"ORIGINAL Mozart Chocolate Liqueur wird aus Milchschokolade und ihren wertvollsten Zutaten und Edelobstdestillaten zu einer Spirituose von höchster Qualität verschmolzen. ORIGINAL Mozart Chocolate Liqueur wird zu 100 % mit natürlichen Zutaten hergestellt. Er enthält keine künstlichen Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe. ORIGINAL Mozart Chocolate Liqueur hält sich in der verschlossenen Flasche mindestens 2 Jahre. Nach dem Öffnen ist er im Kühlschrank aufzubewahren.“
Aha, also offenbar kein billiges Vanillin - sondern wenn, dann echte Vanille, aber das ist alles Spekulation meinerseits. Das Produkt ist auf jeden Fall gelungen – so wie die anderen Liköre von H.C.König. Inzwischen gibt es fünf verschiedene Liköre dieses Herstellers, vier habe ich bislang davon kennen gelernt. Jeder ist anders – und dabei meiner Meinung nach voll gelungen.
Die Webseite ist übrigens nicht ganz aktuell, sind dort doch die letzten 2 Likörkreationen noch gar nicht beschrieben. Dafür wird aber ein bisschen über die Geschichte der „Likörmanufaktur“ berichtet. Die Firma in Salzburg entstand nämlich 1954 als Niederlassung eines westfälischen Schnapsfabrikanten, der seinen „Steinhäger“ in Österreich vermarkten wollte. 1981 hatte dann diese Niederlassung den „Mozart Schokoladenliqueur“ entwickelt, und von da an ging’s bergauf.
Für die Freunde des Mixens: neben dem passablen Vorschlag, den Schokolikör mit Eiscreme zu verbinden, gibt es auf der Webseite u.a. ein gräuliches Rezept unter Verwendung von Sprite. Das hört sich nun für mich an wie Kaviar mit Heinz Tomato Ketchup...
Meine Kaufhemmung wurde überwunden, als ich im Frühjahr im Dutyfree des Frankfurter Flughafens die 0,7-Liter-Flasche Mozart Schokoladen Likör im Sonderangebot für etwa 11 Euro angeboten sah. Ich entschied mich damals für die Sorte „Black Chocolate“, und war so begeistert, das ich später auch 13,50 Euro für die gleiche Menge Mozart „Capuccino“ gegen Vorlage meiner Einsteigekarte über den Ladentisch schob.
Aber am besten ist eigentlich die „Original“ Sorte, d.h mit Milchschokolade. Auch hier gilt wieder: „Liebe auf den ersten Schluck“.
Das Etikett auf der Flasche gibt nicht übermäßig viel an Informationen her. „Premium blend of milk chocolate“, 17% VOL, Liqueur Manufactur H.C. König – Salzburg, Product of Austria.
Etwas mehr werden wir später von der Webseite http://www.mozart-liqueur.com erfahren, aber machen wir erst einmal den Praxistest. Der schwarze, goldbeschriftete Kunststoffdeckel geht gut auf – ohne dass man schweres Werkzeug dazu braucht. In dem Stutzen (oder wie sonst nennt man die Ausgießöffnung) befindet sich ein Kunststoffeinsatz, er ermöglich gleichmäßiges, blubberfreies Ausgießen.
Der Likör selbst, der sich jetzt in meinem Glas befindet (leider habe ich nur etwas unpassende Schnapsgläser zur Verfügung) ist milchig-braun, wie geschmolzene, sehr helle Milchschokolade – oder Nougat. Für einen Likör ist der Grad der Süße sehr gering – das finde ich angenehm. Und er zeigt auch nur ganz wenig alkoholische Schärfe – eigentlich noch weniger, als die 17% vermuten lassen. Den Geschmack würde ich einfach als „vollmundig schokoladig“ bezeichnen. Ich habe jetzt leider keine tausend Schokoladentafeln neben mir liegen, um zu vergleichen zu können, welcher er am ehesten entspricht. Von der geschmacklichen Sensation vielleicht am ehesten „Lindor“ von Lindt – aber weniger süß, eben doch etwas herb.
Doch was das besondere an diesem Likör ist: er hat den Schokoladenschmelz. Das ist, wie wenn man ein Stück gute Schokoladen in den Mund steckt, und sie beginnt, auf der Zunge zu schmelzen. Sie wird nicht einfach flüssig, sondern man fühlt eine Cremigkeit, bei der das Schokoladenpulver noch ganz leicht zu spüren ist. Bei normaler Schokolade wird diese Konsistenz übrigens dadurch erreicht, dass sie sehr sehr lange im halbflüssigen Zustand durchgeknetet wird – das habe ich mal beim Besuch des Stollwerk Schokoladenmuseums in Köln gelernt. Dort lernte ich übrigens auch, dass die Deutschen einen besonderen Schokoladengeschmack haben – sie bevorzugen einen besonders hohen Vanilleanteil. Mal sehen, wie das bei unserem Mozart Schokoladenlikör ist – also auf zur Webseite des Herstellers.
Ich lese „\"ORIGINAL Mozart Chocolate Liqueur wird aus Milchschokolade und ihren wertvollsten Zutaten und Edelobstdestillaten zu einer Spirituose von höchster Qualität verschmolzen. ORIGINAL Mozart Chocolate Liqueur wird zu 100 % mit natürlichen Zutaten hergestellt. Er enthält keine künstlichen Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe. ORIGINAL Mozart Chocolate Liqueur hält sich in der verschlossenen Flasche mindestens 2 Jahre. Nach dem Öffnen ist er im Kühlschrank aufzubewahren.“
Aha, also offenbar kein billiges Vanillin - sondern wenn, dann echte Vanille, aber das ist alles Spekulation meinerseits. Das Produkt ist auf jeden Fall gelungen – so wie die anderen Liköre von H.C.König. Inzwischen gibt es fünf verschiedene Liköre dieses Herstellers, vier habe ich bislang davon kennen gelernt. Jeder ist anders – und dabei meiner Meinung nach voll gelungen.
Die Webseite ist übrigens nicht ganz aktuell, sind dort doch die letzten 2 Likörkreationen noch gar nicht beschrieben. Dafür wird aber ein bisschen über die Geschichte der „Likörmanufaktur“ berichtet. Die Firma in Salzburg entstand nämlich 1954 als Niederlassung eines westfälischen Schnapsfabrikanten, der seinen „Steinhäger“ in Österreich vermarkten wollte. 1981 hatte dann diese Niederlassung den „Mozart Schokoladenliqueur“ entwickelt, und von da an ging’s bergauf.
Für die Freunde des Mixens: neben dem passablen Vorschlag, den Schokolikör mit Eiscreme zu verbinden, gibt es auf der Webseite u.a. ein gräuliches Rezept unter Verwendung von Sprite. Das hört sich nun für mich an wie Kaviar mit Heinz Tomato Ketchup...
25 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.12.2005, 21:03 Uhr von Rauschkugel
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht sh
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