Musikvideos Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von sprox
Frau Spears als Metalbraut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wenn ich es mir allerdings recht überlege, stimmt meine
Überschrift zu Britneys neuestem Videoclip \"I love
rock\'n\'roll so gar nicht, denn hat sie nicht kürzlich
noch folgende spektakuläre Erkenntnis von sich gegeben:
\"I\'m not a girl, not yet a woman\"? Scheint als hätte
sie sich entschieden jetzt mal richtig die Sau
rauszulassen *g*.
Vermutlich ist die Sache allerdings
so abgelaufen, daß selbst ihre Image-Berater gemerkt
haben, daß ihr Teenie-Pop-Heiligenschein sich langsam
aber sicher in Luft aufgelöst hat und sie der völligen
Demontierung desselben Vorsorge tragen wollten, indem
sie ihrem Schützling (oder sollte ich besser sagen
\"Goldesel\"?) nahegelegt haben diese sensationelle
Version des Klassikers \"I love rock\'n\'roll zum Besten
zu geben und außerdem noch dieses wahnsinnig
aufsehnerregende Video dazu zu produzieren. Schade nur,
daß das Ergebnis wirklich mehr als grauenhaft ist.
Schade auch, wie in so vielen Fällen, um das eigentlich
hörenswerte Original von Joan Jett and the Blackhearts,
das in den 80ern aktuell war und das zwei Vorteile
hat, die damals natürlich noch niemand in diesem
Ausmaß erkannte:
1. Das Lied hörte sich tatsächlich wie ein Rock-Song
an, anders gesagt: Die Stimme von Joan Jett paßt
zur Musik.
2. Durch ihre Darbietung glaubte man der Sängerin und
ihrer Band, daß sie wirklich Rock\'n\'roll liebt.
Die Handlung(?) des Videoclips von B. Spears:
Der Zuschauer sieht ein Mikrophon in Großaufnahme in
Schwarzweiß. Plötzlich aus dem Hintergrund taucht
taucht die frischgebackenen Rockmusikerin auf und
haucht etwas in der Art von: Is this thing on? in das
Mikro. Jetzt setzt die Melodie ein und Britney gibt
sofort alles, obwohl sich die Musik seltsam blechern
und auch farblos anhört, aber was will man auch
erwarten bei echter Rockmusik, die offenbar komplett
aus dem Computer stammt. Sobald setzt sie mit ihrem
Gesang ein und auch diese Handlung läßt doch eher
Mitleid bei mir aufkommen, obwohl dieses dünne
Stimmchen doch irgendwie zu der künstlichen Musik paßt.
Der Videoclip, dessen erster Teil nur Schwarzweiß und
mit einem diffusen Hintergrund gehalten ist, erstrahlt
plötzlich in Farbe. Welchem Zweck dieses dienlich sein
soll, wird wohl auf ewige Zeiten das Geheimnis des
Regisseurs bleiben. Vermutlich soll es aber die
\"Königin der Rochmusik\" in ihrem verwegenen Lederdress,
inclusive noch verwegenerer Leder-Kappe zeigen. Die
Frau hat es echt drauf *g*, zumindest ist das wohl die
Meinung, die sie selbst gerne von sich hätte, während
der geneigte Zuschauer noch rätselt, ob er sich jetzt
übergeben soll oder angesichts der Peinlichkeit laut
loslachen soll.
Aber Frau S. hat ihr Potential tatsächlich noch nicht
ausgereizt. Frau Pseudo-Jungfrau hat doch wirklich
eine Horde von Pseudo-Musikern engagiert, die posen,
was das Zeug hält, während sie selbst vor Pseudo-Boxen
versucht pseudo-erotisch zu wirken, inclusive
(wichtig!) Pseudo-Headbanging und Pseudo-Luftgitarre.
Wer nun meint das wäre alles, der wird leider
enttäuscht werden, denn das Grauen geht weiter.
Es folgt noch eine merkwürdige Räkelei auf einem
Motorrad (ein anderes Wort als \"merkwürdig\" fällt mir
dazu echt nicht ein). Nachder Explosion einer
Disco-Kugel, zerstört die böse Britney doch tatsächlich
einen Verstärker mit einer E-Gitarre, welch tolle, neue
Idee, ich bin überwältigt von soviel Kreativität.
Fazit:
Obwohl ich diese teilweise im oberen Teil schon
vorweggenommen habe hier nochmal eine kleine
Zusammnenfassung. Irgendwie erinnert mich dieses Video
an das letzte von Marilyn Manson (Cover von \"Tainted
Love), nur unter umkegehrten Vorzeichen. Sollte
Marilyn Manson in diesem weichgespült dargestellt
werden, was ich extrem lächerlich fand, so wird
im Video der Frau S. wirklich kein Klischee der harten
Metal-Queen zu Pseudo-Rock-Klängen und null
Gesangspotential ausgelassen, da die Fans (die anderen
Goldesel) ja nicht zu sehr verschreckt werden dürfen.
Der plötzlich Sinneswandel und das Lied/Video, das
weder Fisch oder Fleisch ist, scheint allerdings sogar
diese irritert zu haben, denn im Gegensatz zu vielen
der vorherigen Hits war diese Coverversion nicht
besonders erfolgreich und das finde ich wirklich
erstaunlich und erfreulich.
Kurz gesagt: Das Lied in dieser Version ist definitiv
kein Rock\'n\'roll, das Video wirkt wie eine
Fließbandproduktion, bei der der Regisseur einzig und
allein auf die in diesem Fall extrem lächerlich
wirkenden Reize von B.S. gesetzt hat und verloren hat.
Man sollte einem Show-Profi (und dafür hielt ich sie
bis jetzt durchaus, obwohl sie nicht gerade mein
Liebling ist) doch mehr Gespür zutrauen derart
peinliche Auftritte zu vermeiden.
Mein Vorschlag: Ein Duett von Britney-man-nennt-mich-
jetzt-auch-Metalbraut-Spears mit Marilyn Manson. Das
wäre doch eine unschlagbare Kombination *g*.
Überschrift zu Britneys neuestem Videoclip \"I love
rock\'n\'roll so gar nicht, denn hat sie nicht kürzlich
noch folgende spektakuläre Erkenntnis von sich gegeben:
\"I\'m not a girl, not yet a woman\"? Scheint als hätte
sie sich entschieden jetzt mal richtig die Sau
rauszulassen *g*.
Vermutlich ist die Sache allerdings
so abgelaufen, daß selbst ihre Image-Berater gemerkt
haben, daß ihr Teenie-Pop-Heiligenschein sich langsam
aber sicher in Luft aufgelöst hat und sie der völligen
Demontierung desselben Vorsorge tragen wollten, indem
sie ihrem Schützling (oder sollte ich besser sagen
\"Goldesel\"?) nahegelegt haben diese sensationelle
Version des Klassikers \"I love rock\'n\'roll zum Besten
zu geben und außerdem noch dieses wahnsinnig
aufsehnerregende Video dazu zu produzieren. Schade nur,
daß das Ergebnis wirklich mehr als grauenhaft ist.
Schade auch, wie in so vielen Fällen, um das eigentlich
hörenswerte Original von Joan Jett and the Blackhearts,
das in den 80ern aktuell war und das zwei Vorteile
hat, die damals natürlich noch niemand in diesem
Ausmaß erkannte:
1. Das Lied hörte sich tatsächlich wie ein Rock-Song
an, anders gesagt: Die Stimme von Joan Jett paßt
zur Musik.
2. Durch ihre Darbietung glaubte man der Sängerin und
ihrer Band, daß sie wirklich Rock\'n\'roll liebt.
Die Handlung(?) des Videoclips von B. Spears:
Der Zuschauer sieht ein Mikrophon in Großaufnahme in
Schwarzweiß. Plötzlich aus dem Hintergrund taucht
taucht die frischgebackenen Rockmusikerin auf und
haucht etwas in der Art von: Is this thing on? in das
Mikro. Jetzt setzt die Melodie ein und Britney gibt
sofort alles, obwohl sich die Musik seltsam blechern
und auch farblos anhört, aber was will man auch
erwarten bei echter Rockmusik, die offenbar komplett
aus dem Computer stammt. Sobald setzt sie mit ihrem
Gesang ein und auch diese Handlung läßt doch eher
Mitleid bei mir aufkommen, obwohl dieses dünne
Stimmchen doch irgendwie zu der künstlichen Musik paßt.
Der Videoclip, dessen erster Teil nur Schwarzweiß und
mit einem diffusen Hintergrund gehalten ist, erstrahlt
plötzlich in Farbe. Welchem Zweck dieses dienlich sein
soll, wird wohl auf ewige Zeiten das Geheimnis des
Regisseurs bleiben. Vermutlich soll es aber die
\"Königin der Rochmusik\" in ihrem verwegenen Lederdress,
inclusive noch verwegenerer Leder-Kappe zeigen. Die
Frau hat es echt drauf *g*, zumindest ist das wohl die
Meinung, die sie selbst gerne von sich hätte, während
der geneigte Zuschauer noch rätselt, ob er sich jetzt
übergeben soll oder angesichts der Peinlichkeit laut
loslachen soll.
Aber Frau S. hat ihr Potential tatsächlich noch nicht
ausgereizt. Frau Pseudo-Jungfrau hat doch wirklich
eine Horde von Pseudo-Musikern engagiert, die posen,
was das Zeug hält, während sie selbst vor Pseudo-Boxen
versucht pseudo-erotisch zu wirken, inclusive
(wichtig!) Pseudo-Headbanging und Pseudo-Luftgitarre.
Wer nun meint das wäre alles, der wird leider
enttäuscht werden, denn das Grauen geht weiter.
Es folgt noch eine merkwürdige Räkelei auf einem
Motorrad (ein anderes Wort als \"merkwürdig\" fällt mir
dazu echt nicht ein). Nachder Explosion einer
Disco-Kugel, zerstört die böse Britney doch tatsächlich
einen Verstärker mit einer E-Gitarre, welch tolle, neue
Idee, ich bin überwältigt von soviel Kreativität.
Fazit:
Obwohl ich diese teilweise im oberen Teil schon
vorweggenommen habe hier nochmal eine kleine
Zusammnenfassung. Irgendwie erinnert mich dieses Video
an das letzte von Marilyn Manson (Cover von \"Tainted
Love), nur unter umkegehrten Vorzeichen. Sollte
Marilyn Manson in diesem weichgespült dargestellt
werden, was ich extrem lächerlich fand, so wird
im Video der Frau S. wirklich kein Klischee der harten
Metal-Queen zu Pseudo-Rock-Klängen und null
Gesangspotential ausgelassen, da die Fans (die anderen
Goldesel) ja nicht zu sehr verschreckt werden dürfen.
Der plötzlich Sinneswandel und das Lied/Video, das
weder Fisch oder Fleisch ist, scheint allerdings sogar
diese irritert zu haben, denn im Gegensatz zu vielen
der vorherigen Hits war diese Coverversion nicht
besonders erfolgreich und das finde ich wirklich
erstaunlich und erfreulich.
Kurz gesagt: Das Lied in dieser Version ist definitiv
kein Rock\'n\'roll, das Video wirkt wie eine
Fließbandproduktion, bei der der Regisseur einzig und
allein auf die in diesem Fall extrem lächerlich
wirkenden Reize von B.S. gesetzt hat und verloren hat.
Man sollte einem Show-Profi (und dafür hielt ich sie
bis jetzt durchaus, obwohl sie nicht gerade mein
Liebling ist) doch mehr Gespür zutrauen derart
peinliche Auftritte zu vermeiden.
Mein Vorschlag: Ein Duett von Britney-man-nennt-mich-
jetzt-auch-Metalbraut-Spears mit Marilyn Manson. Das
wäre doch eine unschlagbare Kombination *g*.
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