Muxmäuschenstill (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von schalkman
Mux ist Mux und sein Mäuschen ist still...
Pro:
toller Film; witzige Episoden; schönes DVD-Menü
Kontra:
etwas zu dürftige DVD-Specials; entfernte Szenen auf der DVD wurden nicht ordentlich nachbearbeitet; hoher Preis
Empfehlung:
Ja
1. Einleitung
===============
Da ich doch sehr gerne Filme sehe und auch „besondere” Filme sehr zu schätzen weiß bin ich leider mit unserem „Provinzkino” hier unzufrieden, denn oft werden die besten deutschen Filme, die leider keine große Publicity wie die Hollywoodblockbuster haben, einfach nicht gezeigt oder laufen erst mit sehr großer Verspätung an. Ein Film, der leider nicht gezeigt wurde ist „Muxmäuschenstill”, den es seit kurzem auch auf DVD zu kaufen gibt. Der Ladenpreis für die DVD beträgt ca. 22 Euro, wobei man bei Ebay durchaus schon für 12 Euro (plus Porto) eine originale DVD bekommen kann.
2. Handlung
===============
Mux (Jan Henrik Stahlberg) stinkt die Kriminalität und die Missachtung von Vorschriften in Deutschland gewaltig und da er der Polizei nicht zutraut all das zu lösen, entschließt er sich auf eigene Faust auf Verbrecherjagd zu gehen. Egal ob Schwarzfahrer in der Berliner U-Bahn, Raser, Kaufhausdiebe, Perverse, Hehler oder inkontinente Informatikstudenten (der Typ auf dem Cover, der das Schild „Ich habe ins Becken gepinkelt” hält) – Mux erwischt sie alle. Natürlich sieht er das ganze als Full-Time-Job und für einen Job wird man schließlich bezahlt – seinen Lohn bezieht er zum einen aus Spendengeldern dankbarer Mitmenschen, denen er aus misslichen Lagen geholfen hat und zum anderen verlangt er für jeden aufgeklärten Fall vom Straftäter eine Bearbeitungspauschale.
Natürlich braucht Mux auch Informanten, die für jeden nützlichen Tipp einige Euro von ihm bekommen. Der Film an sich steigt damit ein, dass Mux den Langzeitarbeitslosen Gerd (Fritz Roth) als Hilfskraft einstellt. Gerds Aufgabe wird es fortan sein Mux\' Taten mit einer Videokamera zu dokumentieren – die Bänder werden aus Gründen der Abschreckung unzensiert und mit Namen der Straftäter im Film gezeigt.
Neben vielen Episoden von Mux und Gerd bei der Verbrechensaufklärung beinhaltet der Film auch zwei Handlungsstränge: Zum einen Mux Anziehung zu Kira (Wanda Perdelwitz), einer jungen Kellnerin in einem Landgasthof außerhalb Berlins und zum anderen den zunehmenden Erfolg Mux\' in der Verbrechensbekämpfung. Der zunehmende Erfolg ermöglicht es Mux seriöse Büros anzumieten und noch mehr Mitarbeiter und Informanten zu beschäftigen, auch Büros in anderen großen deutschen und europäischen Städten plant Mux.
Doch während Mux\' Geschäfte prächtig laufen bandelt sich eine verhängnisvolle Beziehung zwischen ihm und Kira an – was anfangs wie füreinander geschaffen scheint entpuppt sich als Missverständnis. Mux, eher ruhiger, darauf bedacht Kira nicht weh zu tun scheitert an Kiras Jugend, die tanzen und Männer kennenlernen will. Die ganze Sache eskaliert als Mux Kira, sein „Mäuschen”, dabei erwischt, wie sie einem Kerl einen bläst, dieses Problem will Mux auf seine ganz eigene Art und Weise lösen...
Es sei hier zur letzten Viertelstunde nur soviel gesagt, dass Mux eben Mux ist und das Mäuschen ist still - „Muxmäuschenstill” und alles endet im sommerlichen Rom...
3. Schauspieler
===============
Jan Henrik Stahlberg ist wohl die beste Besetzung für die Rolle von Mux – er hat diesen Charakter als Autor von „Muxmäuschenstill” erschaffen und verkörpert ihn auch perfekt. Stahlberg verkörpert Mux\' Rolle, die eine Mischung aus Selbstjustiz und Zivilcourage (mit Hang zu ersterem) mit einem gewaltigen Schuss Wahnsinn darstellt wirklich gekonnt und wird so enorm glaubwürdig.
Fritz Roth in der Rolle des Ex-Langzeitarbeitslosen Gerd, der zu allem Überfluss auch noch geschieden ist und aus seiner WG rausgeschmissen wurde, wirkt als hätte ihn Stahlberg irgendwo in einem Berliner Sozialamt aufgegabelt – und das ist wohlgemerkt ein Lob an Fritz Roth! Der gleichgültige Blick, die dummen Aussagen und die stark eingeschränkte Aktivität scheinen Fritz Roth angeboren zu sein – so gut findet er sich in dieser Rolle zurecht.
Wanda Perdelwitz, alias Kira, ist der wohl „farbloseste” Hauptcharakter. Sie bleibt im Gegensatz zu Mux und Gerd eher am Rande und hat mit der Verbrechenensbekämpfung selbst nichts zu tun. Das einfache, stille Mädchen vom Lande kauft man ihr noch ab, aber als sie mit Mux im Restaurant sitzt und sagt „Ich möchte tanzen” denkt man nicht an Disco, doch gerade dies meint sie. Kiras beide Gesichter – die Unschuld vom Lande und das Luder sind gut umgesetzt von ihr, obwohl man ihr den ersten Teil der Rolle wohl am ehesten Abkauft.
4. Fakten
===============
Deutschland
Regie: Marcus Mittermeier
Buch: Jan Henrik Stahlberg
Länge: ca. 92 Minuten
Freigegeben ab 16 Jahren
http://www.mux-braucht-dich.de
5. DVD-Features
===============
Folgende DVD-Specials sind auf der DVD enthalten:
- Audiokommentar von Regisseur Mittermeier, Autor und Hauptdarsteller Stahlberg und „Andreas aus Leipzig”: Die Kommentare liegen immer irgendwo zwischen humorvoll und informativ – ein Gewinn für den Film.
- Biographien: Die Biographien der beiden Hauptdarsteller, des Regisseurs und des Produzenten, alle auf zwei kurzen Seiten zusammengefasst.
- Fotogalerie: Circa 20 bis 25 Fotos von der Produktion oder aus dem Film, ganz nette Zugabe.
- Nicht verwendete Szenen: Meist handelt es sich bei diesen Szenen um einige der Verbrechensbekämpfungsepisoden, teils aber auch um gekürzte storytragende Szenen. Leider ist die Nachbearbeitung dieser Szenen schlecht, besonders was den Ton angeht – man versteht die Schauspieler teils sehr schlecht.
- Trailer: Hierzu gibts nicht viel zu sagen – ein Teaser, ein Trailer, beide lustig und ansprechend.
Die Ton- und Bildqualität des Films genügt den hohen Erwartungen. Die DVD-Ausstattung ist angesichts des hohen Neupreises von knapp 23 Euro aber etwas dürftig. Eine zweite DVD mit einem „Making of” hätte schon drin sein müssen.
6. Kritik
===============
Von „Muxmäuschenstill” könnte sich so mancher großer Hollywood-Film was abschneiden: Zur Verfügung stand ein Budget von 40.000 Euro, gedreht wurde an 25 Tagen im Sommer in Berlin und an einem Tag in Rom. Nicht viel mehr als zwei normalen Minicams standen dem Team zur Verfügung und der Hauptcharakter war auch noch der Drehbuchschreiber. Gedreht wurde teilweise einfach spontan, zufällig wurden Leute auf der Straße angesprochen, ob sie mitmachen wollen oder eine Alltagssituation wurde von Stahlberg einfach ausgenutzt. (Anmerkung: Wer mehr hierüber lesen will, der sollte sich die „Produktionsnotizen” unter der sehr informativen Seite http://www.mux-braucht-dich.de näher ansehen)
Gerade dieser Charakter ist das, was „Muxmäuschenstill” ausmacht: spontan, glaubwürdig, unabhängig und etwas abgedreht. Der Film wirkt glaubwürdig – durch und durch. Manchmal kommt man sich fast wie in einer Reportage vor, lässt sich verzaubern von der personifizierten Zivilcourage (Mux), fiebert mit und ist durch die teils drakonischen Strafen im Inneren doch irgendwie befriedigt.
Dieser Film verzaubert einen, reißt mit, zeigt die Wirklichkeit und jemanden, der versucht diese Bundesrepublik der Gegenwart etwas besser zu machen. „Muxmäuschenstill” ist ein Film, gedreht völlig unabhängig von Filmförderfonds oder einem großen Verleih, bezeichnet sich selbst als Kamikaze-Kino und wird von der Szene hochgelobt – ABSOLUT SEHENSWERT.
7. Fazit
===============
„Muxmäuschenstill” ist ein toller Film, der Inhalt, die Umsetzung, die Atmosphäre – alles mitreißend, durchdacht und vor allem spontan und glaubwürdig wirkend. Durch die beschränkten Mittel der Produktion konnte es leider nicht zu einem „Making of” kommen – es war einfach zu wenig Geld da. Die DVD an sich ist abgesehene von dem fehlenden „Making of” ordentlich ausgestattet, jedoch wurden die entfernten Szenen nicht mehr ordentlich nachbearbeitet. Das DVD-Menü ist passend zum Film und kreativ gestaltet, über die Bild- und Tonqualität kann man nicht meckern.
Alles in allem vergebe ich für die DVD von „Muxmäuschenstill” vier von fünf Sternen: Der Film an sich hätte volle fünf Sterne verdient, jedoch gibt es Abzug wegen des hohen Preises und der für dieses Preis-Leistungsverhältnis etwas zu dürftig ausgestatteten DVD. Trotzdem eine klare Kaufempfehlung für die DVD.
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Da ich doch sehr gerne Filme sehe und auch „besondere” Filme sehr zu schätzen weiß bin ich leider mit unserem „Provinzkino” hier unzufrieden, denn oft werden die besten deutschen Filme, die leider keine große Publicity wie die Hollywoodblockbuster haben, einfach nicht gezeigt oder laufen erst mit sehr großer Verspätung an. Ein Film, der leider nicht gezeigt wurde ist „Muxmäuschenstill”, den es seit kurzem auch auf DVD zu kaufen gibt. Der Ladenpreis für die DVD beträgt ca. 22 Euro, wobei man bei Ebay durchaus schon für 12 Euro (plus Porto) eine originale DVD bekommen kann.
2. Handlung
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Mux (Jan Henrik Stahlberg) stinkt die Kriminalität und die Missachtung von Vorschriften in Deutschland gewaltig und da er der Polizei nicht zutraut all das zu lösen, entschließt er sich auf eigene Faust auf Verbrecherjagd zu gehen. Egal ob Schwarzfahrer in der Berliner U-Bahn, Raser, Kaufhausdiebe, Perverse, Hehler oder inkontinente Informatikstudenten (der Typ auf dem Cover, der das Schild „Ich habe ins Becken gepinkelt” hält) – Mux erwischt sie alle. Natürlich sieht er das ganze als Full-Time-Job und für einen Job wird man schließlich bezahlt – seinen Lohn bezieht er zum einen aus Spendengeldern dankbarer Mitmenschen, denen er aus misslichen Lagen geholfen hat und zum anderen verlangt er für jeden aufgeklärten Fall vom Straftäter eine Bearbeitungspauschale.
Natürlich braucht Mux auch Informanten, die für jeden nützlichen Tipp einige Euro von ihm bekommen. Der Film an sich steigt damit ein, dass Mux den Langzeitarbeitslosen Gerd (Fritz Roth) als Hilfskraft einstellt. Gerds Aufgabe wird es fortan sein Mux\' Taten mit einer Videokamera zu dokumentieren – die Bänder werden aus Gründen der Abschreckung unzensiert und mit Namen der Straftäter im Film gezeigt.
Neben vielen Episoden von Mux und Gerd bei der Verbrechensaufklärung beinhaltet der Film auch zwei Handlungsstränge: Zum einen Mux Anziehung zu Kira (Wanda Perdelwitz), einer jungen Kellnerin in einem Landgasthof außerhalb Berlins und zum anderen den zunehmenden Erfolg Mux\' in der Verbrechensbekämpfung. Der zunehmende Erfolg ermöglicht es Mux seriöse Büros anzumieten und noch mehr Mitarbeiter und Informanten zu beschäftigen, auch Büros in anderen großen deutschen und europäischen Städten plant Mux.
Doch während Mux\' Geschäfte prächtig laufen bandelt sich eine verhängnisvolle Beziehung zwischen ihm und Kira an – was anfangs wie füreinander geschaffen scheint entpuppt sich als Missverständnis. Mux, eher ruhiger, darauf bedacht Kira nicht weh zu tun scheitert an Kiras Jugend, die tanzen und Männer kennenlernen will. Die ganze Sache eskaliert als Mux Kira, sein „Mäuschen”, dabei erwischt, wie sie einem Kerl einen bläst, dieses Problem will Mux auf seine ganz eigene Art und Weise lösen...
Es sei hier zur letzten Viertelstunde nur soviel gesagt, dass Mux eben Mux ist und das Mäuschen ist still - „Muxmäuschenstill” und alles endet im sommerlichen Rom...
3. Schauspieler
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Jan Henrik Stahlberg ist wohl die beste Besetzung für die Rolle von Mux – er hat diesen Charakter als Autor von „Muxmäuschenstill” erschaffen und verkörpert ihn auch perfekt. Stahlberg verkörpert Mux\' Rolle, die eine Mischung aus Selbstjustiz und Zivilcourage (mit Hang zu ersterem) mit einem gewaltigen Schuss Wahnsinn darstellt wirklich gekonnt und wird so enorm glaubwürdig.
Fritz Roth in der Rolle des Ex-Langzeitarbeitslosen Gerd, der zu allem Überfluss auch noch geschieden ist und aus seiner WG rausgeschmissen wurde, wirkt als hätte ihn Stahlberg irgendwo in einem Berliner Sozialamt aufgegabelt – und das ist wohlgemerkt ein Lob an Fritz Roth! Der gleichgültige Blick, die dummen Aussagen und die stark eingeschränkte Aktivität scheinen Fritz Roth angeboren zu sein – so gut findet er sich in dieser Rolle zurecht.
Wanda Perdelwitz, alias Kira, ist der wohl „farbloseste” Hauptcharakter. Sie bleibt im Gegensatz zu Mux und Gerd eher am Rande und hat mit der Verbrechenensbekämpfung selbst nichts zu tun. Das einfache, stille Mädchen vom Lande kauft man ihr noch ab, aber als sie mit Mux im Restaurant sitzt und sagt „Ich möchte tanzen” denkt man nicht an Disco, doch gerade dies meint sie. Kiras beide Gesichter – die Unschuld vom Lande und das Luder sind gut umgesetzt von ihr, obwohl man ihr den ersten Teil der Rolle wohl am ehesten Abkauft.
4. Fakten
===============
Deutschland
Regie: Marcus Mittermeier
Buch: Jan Henrik Stahlberg
Länge: ca. 92 Minuten
Freigegeben ab 16 Jahren
http://www.mux-braucht-dich.de
5. DVD-Features
===============
Folgende DVD-Specials sind auf der DVD enthalten:
- Audiokommentar von Regisseur Mittermeier, Autor und Hauptdarsteller Stahlberg und „Andreas aus Leipzig”: Die Kommentare liegen immer irgendwo zwischen humorvoll und informativ – ein Gewinn für den Film.
- Biographien: Die Biographien der beiden Hauptdarsteller, des Regisseurs und des Produzenten, alle auf zwei kurzen Seiten zusammengefasst.
- Fotogalerie: Circa 20 bis 25 Fotos von der Produktion oder aus dem Film, ganz nette Zugabe.
- Nicht verwendete Szenen: Meist handelt es sich bei diesen Szenen um einige der Verbrechensbekämpfungsepisoden, teils aber auch um gekürzte storytragende Szenen. Leider ist die Nachbearbeitung dieser Szenen schlecht, besonders was den Ton angeht – man versteht die Schauspieler teils sehr schlecht.
- Trailer: Hierzu gibts nicht viel zu sagen – ein Teaser, ein Trailer, beide lustig und ansprechend.
Die Ton- und Bildqualität des Films genügt den hohen Erwartungen. Die DVD-Ausstattung ist angesichts des hohen Neupreises von knapp 23 Euro aber etwas dürftig. Eine zweite DVD mit einem „Making of” hätte schon drin sein müssen.
6. Kritik
===============
Von „Muxmäuschenstill” könnte sich so mancher großer Hollywood-Film was abschneiden: Zur Verfügung stand ein Budget von 40.000 Euro, gedreht wurde an 25 Tagen im Sommer in Berlin und an einem Tag in Rom. Nicht viel mehr als zwei normalen Minicams standen dem Team zur Verfügung und der Hauptcharakter war auch noch der Drehbuchschreiber. Gedreht wurde teilweise einfach spontan, zufällig wurden Leute auf der Straße angesprochen, ob sie mitmachen wollen oder eine Alltagssituation wurde von Stahlberg einfach ausgenutzt. (Anmerkung: Wer mehr hierüber lesen will, der sollte sich die „Produktionsnotizen” unter der sehr informativen Seite http://www.mux-braucht-dich.de näher ansehen)
Gerade dieser Charakter ist das, was „Muxmäuschenstill” ausmacht: spontan, glaubwürdig, unabhängig und etwas abgedreht. Der Film wirkt glaubwürdig – durch und durch. Manchmal kommt man sich fast wie in einer Reportage vor, lässt sich verzaubern von der personifizierten Zivilcourage (Mux), fiebert mit und ist durch die teils drakonischen Strafen im Inneren doch irgendwie befriedigt.
Dieser Film verzaubert einen, reißt mit, zeigt die Wirklichkeit und jemanden, der versucht diese Bundesrepublik der Gegenwart etwas besser zu machen. „Muxmäuschenstill” ist ein Film, gedreht völlig unabhängig von Filmförderfonds oder einem großen Verleih, bezeichnet sich selbst als Kamikaze-Kino und wird von der Szene hochgelobt – ABSOLUT SEHENSWERT.
7. Fazit
===============
„Muxmäuschenstill” ist ein toller Film, der Inhalt, die Umsetzung, die Atmosphäre – alles mitreißend, durchdacht und vor allem spontan und glaubwürdig wirkend. Durch die beschränkten Mittel der Produktion konnte es leider nicht zu einem „Making of” kommen – es war einfach zu wenig Geld da. Die DVD an sich ist abgesehene von dem fehlenden „Making of” ordentlich ausgestattet, jedoch wurden die entfernten Szenen nicht mehr ordentlich nachbearbeitet. Das DVD-Menü ist passend zum Film und kreativ gestaltet, über die Bild- und Tonqualität kann man nicht meckern.
Alles in allem vergebe ich für die DVD von „Muxmäuschenstill” vier von fünf Sternen: Der Film an sich hätte volle fünf Sterne verdient, jedoch gibt es Abzug wegen des hohen Preises und der für dieses Preis-Leistungsverhältnis etwas zu dürftig ausgestatteten DVD. Trotzdem eine klare Kaufempfehlung für die DVD.
15 Bewertungen, 1 Kommentar
-
18.03.2005, 18:59 Uhr von Audiomanic
Bewertung: sehr hilfreich..habe den Film heute Nachmittag in der Videothek gesehen und ihn stehen lassen. War sonst nichts neues verfügbar. Hätte ich ihn mal mitgenommen!! Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Schön geschrieben. Eine der wirklich sehr guten Rezensio
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