Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung Testbericht

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Erfahrungsbericht von Juliane18

Nachhilfe,.....nützlich für jeden!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie bin ich dazu gekommen Nachhilfe zu geben?

Zu meiner ersten Nachhilfeschülerin bin ich ganz klar durch „Beziehungen“ gekommen.
Dazu muss gesagt werden, dass meine Eltern beide Lehrer sind. (Manchmal ist das zwar nicht angenehm, aber immer öfters zahlt es sich aus)
Also, ein guter Freund sprach meinen Vater vor 2Jahren an, ob er nicht seiner Tochter in Mathe Nachhilfe geben könnte.
Mein Vater lehnte dies aber ab, weil er schon genug zu tun hatte. Er schlug seinem Freund aber mich vor.
Ich sagte auch gleich zu, denn ich konnte gut Geld gebrauchen.
So, kam ich zu meiner ersten Nachhilfeschülerin. Sie ging genauso wie mein Bruder in die 6.Klasse und demnach war sie 12Jahre alt.


Die erste Nachhilfestunde

Ich muss schon sagen, mir war etwas komisch vor meiner ersten Nachhilfestunde. Denn ich hatte dieses Mädchen noch nie gesehen und sollte ihr jetzt 45min etwas beibringen.
Als es dann soweit war, stand ein zierliches, schüchternes Mädchen vor mir, die genauso aufgeregt war wie ich.
Dennoch haben wir das gut in den Griff bekommen und nach ein paar Wochen rief mich ihr Vater dann an und fragte mich, ob ich ihr nicht 2Nachilfestunden geben könnte, also eine in Mathe und die andere in Englisch.


Nachhilfeschüler

Nun gab ich also diesem Mädchen zwei Nachhilfestunden. Aber bei dieser einen Schülerin sollte es nicht bleiben.
Ein weiterer Freund von meinem Vater hat 2Töchter, die nun auch bei mir Nachhilfe bekommen sollten.
Die eine Tochter ging in die 3.Klasse. Sie unterrichtet ich auch 2mal die Woche.
Seit den Sommerferien habe ich jetzt auch die andere Tochter. Ihr gebe ich eine Nachhilfestunde in Englisch. Sie ist in der 6.Klasse.
Dazu bekam ich dann noch einen Schüler, der auch in die 6.Klasse geht. Ihn bekam ich auch durch meine Eltern. Ihm gebe ich auch zwei Nachhilfestunden. Eine in Mathe und eine in Englisch.

Also, ich habe zur Zeit 4 Nachhilfeschüler und gebe 7 Nachhilfestunden.


Wie ich meine Nachhilfestunden aufbaue:

Meine erste Nachhilfeschülerin ist jetzt in der 7.Klasse auf dem Gymnasium und da ist es nicht mehr so einfach Nachhilfe zugeben. Auf ihre Stunden muss ich mich immer intensiv vorbereuten. Anders als bei der Nachhilfe in der 4.Klasse. Da muss ich mich fast gar nicht vorbereiten.
Ich mache es in allen meinen Stunden so, dass wir viele Übungen noch mal wiederholen und wenn diese gut klappen, bringe ich ihnen etwas neues bei. Das hat dann den Vorteil, wenn die Lehrer es in der Schule erklären, wissen meine Nachhilfeschüler schon worum es geht und kommen besser mit. Oft kopiere ich auch Übungen aus Hefen meiner Eltern.


Erfolgserlebnisse:

2 meiner Nachhilfeschüler wurden in Englisch bzw. Mathe hochgestuft, d. h. sie durften einen Kurs mit höherem Leistungsniveau belegen.
Ich muss aber sagen, das beide es nicht „nur“ von der Nachhilfe geschafft haben, denn sie waren in den jeweiligen Fächern schon vorher gut.


Probleme:

Nachhilfe soll den Kindern lediglich eine Hilfe in der Schule sein. Man darf nicht erwarten, dass die Kindern jetzt zu superintelligenten Schülern werden.
Intelligenz ist angeboren und auch wenn ich jemanden mit sehr wenig Intelligenz jeden Tag Nachhilfe geben würde, würde er nicht zu einem guten Schüler werden.
Ich habe einen Nachhilfeschüler mit diesem Problem, nicht das er od. sie zu wenig Intelligenz hat, aber eine Art „Lernbehinderung“. Das heißt auch wenn ich alles 5mal erkläre wird es nicht verstanden. Aber da sind meine Hände gebunden, denn bei diesem Schüler können Psychologen mehr erreichen als ich.
Irgendwie schaffen wir es aber das nicht immer eine 5 geschrieben wird, obwohl es leider ziemlich häufig ist.

Eine andere Nachhilfeschülerin hat aber auch schon ne 6 geschrieben, da war aber der Lehrer schuld, naja, was heißt Schuld? Sie kam mit dem Lehrer nicht klar, wurde abgestuft und schreibt jetzt nur noch 2en.


Fazit
Für jeden ist Nachhilfe nützlich. Doch jedem muss klar sein, ein Nachhilfegeber kann nicht zaubern. Ich gebe mir die größte Mühe und leide mit meinen Schülern mit.

Es macht Spaß einem guten Schüler Nachhilfe zu geben, da er alles schon kann und schnell begreift.
Bei schlechteren Kinder ist es dagegen anstrengend, aber dafür werde ich ja bezahlt, dass ich mich dieser Anstrengung hingebe. Übrigens nehme ich 5Euro die Stunde und das ist, denke ich ist relativ wenig. Aber ich bin ja selbst noch Schülerin und keine ausgebildete Lehrkraft.

Eure Juliane

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