Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von meridian_star
Lehrer bei der Schülerhilfe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als Nachhilfelehrerin habe ich über zwei Jahre bei der Schülerhilfe gearbeitet. Hier einige Informationen zu diesem Nebenjob:
Allgemeines über die Schülerhilfe:
Die Schülerhilfe e. V. ist eine Organisation, die mit einem dichten Netz von Zweigstellen (zum Teil im franchising-System) Schülern aller Klassenstufen und Schultypen Nachhilfe anbietet.
Lehrer werden hier immer gesucht: bevorzugt sind dies Lehramtsstudenten, fertig studierte Pädagogen oder auch Studenten verwandter Fächer.
Diese sollen dann hauptsächlich in Fächern wie Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch unterrichten. Sicherlich wird in einigen Schülerhilfen auch noch mehr angeboten. Fächer, die weniger für Gruppenunterricht geeignet sind wie Geschichte oder Geographie wird man wohl eher nicht vorfinden.
Die Anforderungen:
Man muss in der Lage sein, mit Kleingruppen von 4-6 oder auch 7 Schülern gleichzeitig fertig zu werden. Sie sind zwar nach Fach zugeordnet, aber es können verschiedene Schultypen und Klassenstufen vorhanden sein. Ich habe die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik unterrichtet. In Deutsch/Englisch waren dann zum Beispiel ein Fünftklässler (Mittelschule, Englisch), zwei Siebentklässler (Gymnasium, Englisch), ein Achtklässler (Mittelschule, Deutsch) und zwei Neuntklässler (Gymnasium, Englisch + Mittelschule, Deutsch) in einem Raum. Das verlangt Koordinationsvermögen und Geduld :-)
Lehrmaterialien hat man vor Ort. Primäres Ziel ist das Beaufsichtigen der Hausaufgaben, ansonsten Übung und Vertiefung des aktuellen Lehrstoffes. So kann das Aufgabenverteilen am Anfang schon mal etwas dauern, wenn zum Beispiel keine Hausaufgaben erledigt werden müssen und für jeden Schüler eine adäquate Aufgabe gefunden werden muss. Dies lernt man mit der Zeit aber recht gut.
Auch der Umgang mit den Schülern wird dann immer leichter, wenn man sich erst einmal kennengelernt hat.
Bezahlung:
Ich habe für 90 Minuten Unterricht 23,50DM erhalten. Ist man zwei Jahre dabei, gibt es eine Erhöhung. Außerdem gibt es jeweils im Januar eine Tarifangleichung.
Fazit:
Dieser Job macht riesige Freude, kann aber auch stark an den Nerven zerren (90 Minuten können so lang sein...) - denn die Kinder sind natürlich nicht immer motiviert, etwas zu tun. Bei großen, sehr heterogenen Gruppen ist das Arbeiten natürlich nicht ganz so einfach, man lernt aber im Laufe der Zeit dazu.
Die Bezahlung ist einmalig - allerdings ist die Arbeitszeit genau festgelegt. Mehr als 90 (evtl auch 180) Minuten pro Tag sind nicht drin, die Zeiten werden von der Schülerhilfe vorgegeben. Die Wochentage kann man aber nach seinem Stundenplan mitbestimmen. (Zeitmangel war auch letztlich mein Kündigungsgrund)
Insgesamt ist es eine schöne Arbeit, aber man sollte schon wissen, worauf man sich einläßt - schließlich erwarten die Eltern ja auch etwas für ihr Geld.
Allgemeines über die Schülerhilfe:
Die Schülerhilfe e. V. ist eine Organisation, die mit einem dichten Netz von Zweigstellen (zum Teil im franchising-System) Schülern aller Klassenstufen und Schultypen Nachhilfe anbietet.
Lehrer werden hier immer gesucht: bevorzugt sind dies Lehramtsstudenten, fertig studierte Pädagogen oder auch Studenten verwandter Fächer.
Diese sollen dann hauptsächlich in Fächern wie Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch unterrichten. Sicherlich wird in einigen Schülerhilfen auch noch mehr angeboten. Fächer, die weniger für Gruppenunterricht geeignet sind wie Geschichte oder Geographie wird man wohl eher nicht vorfinden.
Die Anforderungen:
Man muss in der Lage sein, mit Kleingruppen von 4-6 oder auch 7 Schülern gleichzeitig fertig zu werden. Sie sind zwar nach Fach zugeordnet, aber es können verschiedene Schultypen und Klassenstufen vorhanden sein. Ich habe die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik unterrichtet. In Deutsch/Englisch waren dann zum Beispiel ein Fünftklässler (Mittelschule, Englisch), zwei Siebentklässler (Gymnasium, Englisch), ein Achtklässler (Mittelschule, Deutsch) und zwei Neuntklässler (Gymnasium, Englisch + Mittelschule, Deutsch) in einem Raum. Das verlangt Koordinationsvermögen und Geduld :-)
Lehrmaterialien hat man vor Ort. Primäres Ziel ist das Beaufsichtigen der Hausaufgaben, ansonsten Übung und Vertiefung des aktuellen Lehrstoffes. So kann das Aufgabenverteilen am Anfang schon mal etwas dauern, wenn zum Beispiel keine Hausaufgaben erledigt werden müssen und für jeden Schüler eine adäquate Aufgabe gefunden werden muss. Dies lernt man mit der Zeit aber recht gut.
Auch der Umgang mit den Schülern wird dann immer leichter, wenn man sich erst einmal kennengelernt hat.
Bezahlung:
Ich habe für 90 Minuten Unterricht 23,50DM erhalten. Ist man zwei Jahre dabei, gibt es eine Erhöhung. Außerdem gibt es jeweils im Januar eine Tarifangleichung.
Fazit:
Dieser Job macht riesige Freude, kann aber auch stark an den Nerven zerren (90 Minuten können so lang sein...) - denn die Kinder sind natürlich nicht immer motiviert, etwas zu tun. Bei großen, sehr heterogenen Gruppen ist das Arbeiten natürlich nicht ganz so einfach, man lernt aber im Laufe der Zeit dazu.
Die Bezahlung ist einmalig - allerdings ist die Arbeitszeit genau festgelegt. Mehr als 90 (evtl auch 180) Minuten pro Tag sind nicht drin, die Zeiten werden von der Schülerhilfe vorgegeben. Die Wochentage kann man aber nach seinem Stundenplan mitbestimmen. (Zeitmangel war auch letztlich mein Kündigungsgrund)
Insgesamt ist es eine schöne Arbeit, aber man sollte schon wissen, worauf man sich einläßt - schließlich erwarten die Eltern ja auch etwas für ihr Geld.
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