Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Ingwer
Typgerecht lernen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist mal wieder soweit- der Sommer naht und die Köpfe qualmen- denn bald stehen nicht nur viele Klausuren (sowohl an den Schulen als auch an den Universitäten) ins Haus, sondern damit verbunden auch die Versetzung bzw. ein zügiges Weiterkommen im Studium.
Erstmal ein paar [f]allgemeine Lerntipps[/f], auf Nachhilfe werde ich später noch kurz eingehen:
Wichtig ist vor allem, sich nicht auf den letzten Drücker vor die Bücher zu klemmen, sondern wenn möglich schon langfristig den Lernstoff vorzubereiten bzw. zu lernen. Sicherlich ist das nicht immer möglich (sei es aus Zeitgründen oder einfach aus mangelnder Motivation), aber wünschenswert ist es schon:
Erstens ist Lernen auf die letzte Minute extremer Stress.
Das Gehirn kann nur eine bestimmte Informationskapazität aufnehmen (die allerdings von Fall zu Fall variiert, also nicht allgemeingültig festgelegt werden kann),
andererseits verringert sich die Aufregung vor der Prüfung nicht gerade, wenn man auf dem Gang noch schnell die letzten zwei Kapitel lesen muss.
Zweitens setzt man sich selbst mit so einer Lernweise \"auf den letzten Drücker\" unter enormen psychischen Stress. Unter solchen Umständen geht einem das Lernen und Behalten natürlich noch schwerer von der Hand, als es unter normalen, entspannten Umständen der Fall wäre.
Es ist deshalb wichtig, sich das Lernen etwas einzuteilen. Wenn man den Klausurtermin weiß, kann man sich vielleicht schon mal grob überlegen, was für Themenbereiche Klausurschwerpunkte sind, und was man alles lernen muss.
Anschließend denkt man darüber nach, wieviel Zeit man -großzügig geschätzt- für den geasamten Lernstoff bzw. dessen Teilbereiche benötigt.
Auf diese Weise kann man sich einen flexiblen Plan aufstellen, an welchem Tag man was lernt. Besonders empfehlenswert ist so eine Planung natürlich auch in der Hauptklausurenzeit, wenn man pro Woche zwei oder drei Klausuren schreibt. Man hat wenigstens einen groben Plan, wann man was tun soll.
Es ist nicht notwendig, stundenlang über Büchern zu brüten, wenn man sich seine Zeit sinnvoll einteilt, bzw. früh genug mit dem Lernen anfängt.
Je nach Fach und Thema braucht man natürlich mehr oder weniger Vorbereitungszeit: Mathematik zum Beispiel ist ein reines Lern- und Übungsfach und braucht entsprechend viel Vorbereitungszeit, Fächer wie Religion oder Philosophie bauen die Kenntnisse eher im Unterrichtsgespräch auf, und wer meistens zur Schule kommt und sich dort mit dem Fach beschäftigt, wird zuhause nicht mehr viel Arbeit haben.
Lernen mit System ist wichtig: Nicht alles unstrukturiert durcheinanderlernen, sondern lieber vorher ein wenig Zeit opfern, um einen logischen Plan aufzustellen.
Welche Themenbereiche bauen aufeinander auf?
Was ist mit welchem Thema verknüpft?
Welches Hintergrundwissen ist wichtig?
Diese und ähnliche Fragen sollte man sich stellen.
Auch auf den individuellen Lerntyp sollte man achten: Es gibt Menschen, die besser durch visuelle Reize lernen (sehen, lesen), andere besser durch Hören. Jeder sollte seine Weise zu lernen selbst finden.
Tips, dass man zum Beispiel keine Musik hören soll, finde ich blödsinnig: Man sollte beim Lernen auf eine entspannte Atmosphäre achten, und sich selbst wohlfühlen.
Zum Thema Nachhilfe kann ich nur sagen, dass es vielleicht nicht immer nötig ist, zu den großen (und teilweise unmöglich teuren) Nachhilfeinsituten zu gehen (Studienkreis etc.) In verschiedenen Testes (z.B. Stiftung Warentest) schnitten diese Großunternehmen nicht immer besonders glorreich ab, vom Preis-Leistungs-Verhältnis will ich da überhaupt nicht reden.
Meiner Meinung nach ist es am sinnvollsten, private Nachhilfe in Anspruch zu nehmen, entweder von Schülern höherer Klassen, Studenten oder anderen Personen die sich im jeweiligen Lernfach zuhause fühlen. Private Nachhilfe hat den Vorteil, dass sie flexibler gestaltbar ist (allein schon zeitlich), dass man keinen festen Vertrag abschließen muss (wie bei den meisten großen Nachhilfeunternehmen) und dass man sich die \"Lehrenden\" selbst aussuchen kann (weil ja oft auch Sympathien eine große Rolle für das Lernklima spielen).
Ich habe jahrelang Nachhilfe in verschiedenen Fächern gegeben und eigentlich recht gute Erfolge dabei erzielt.
Wichtig ist auch hier, dass man möglichst FRÜHZEITIG damit anfangen sollte, denn kein Nachhilfelehrer der Welt kann einen innerhalb einer Woche vor der drohenden Nicht-Versetzung retten.
Ich hoffe, ich konnte ein paar sinnvolle Tipps geben-
und wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag
MfG
Chris
(Bewertung unten nicht beachten)
Erstmal ein paar [f]allgemeine Lerntipps[/f], auf Nachhilfe werde ich später noch kurz eingehen:
Wichtig ist vor allem, sich nicht auf den letzten Drücker vor die Bücher zu klemmen, sondern wenn möglich schon langfristig den Lernstoff vorzubereiten bzw. zu lernen. Sicherlich ist das nicht immer möglich (sei es aus Zeitgründen oder einfach aus mangelnder Motivation), aber wünschenswert ist es schon:
Erstens ist Lernen auf die letzte Minute extremer Stress.
Das Gehirn kann nur eine bestimmte Informationskapazität aufnehmen (die allerdings von Fall zu Fall variiert, also nicht allgemeingültig festgelegt werden kann),
andererseits verringert sich die Aufregung vor der Prüfung nicht gerade, wenn man auf dem Gang noch schnell die letzten zwei Kapitel lesen muss.
Zweitens setzt man sich selbst mit so einer Lernweise \"auf den letzten Drücker\" unter enormen psychischen Stress. Unter solchen Umständen geht einem das Lernen und Behalten natürlich noch schwerer von der Hand, als es unter normalen, entspannten Umständen der Fall wäre.
Es ist deshalb wichtig, sich das Lernen etwas einzuteilen. Wenn man den Klausurtermin weiß, kann man sich vielleicht schon mal grob überlegen, was für Themenbereiche Klausurschwerpunkte sind, und was man alles lernen muss.
Anschließend denkt man darüber nach, wieviel Zeit man -großzügig geschätzt- für den geasamten Lernstoff bzw. dessen Teilbereiche benötigt.
Auf diese Weise kann man sich einen flexiblen Plan aufstellen, an welchem Tag man was lernt. Besonders empfehlenswert ist so eine Planung natürlich auch in der Hauptklausurenzeit, wenn man pro Woche zwei oder drei Klausuren schreibt. Man hat wenigstens einen groben Plan, wann man was tun soll.
Es ist nicht notwendig, stundenlang über Büchern zu brüten, wenn man sich seine Zeit sinnvoll einteilt, bzw. früh genug mit dem Lernen anfängt.
Je nach Fach und Thema braucht man natürlich mehr oder weniger Vorbereitungszeit: Mathematik zum Beispiel ist ein reines Lern- und Übungsfach und braucht entsprechend viel Vorbereitungszeit, Fächer wie Religion oder Philosophie bauen die Kenntnisse eher im Unterrichtsgespräch auf, und wer meistens zur Schule kommt und sich dort mit dem Fach beschäftigt, wird zuhause nicht mehr viel Arbeit haben.
Lernen mit System ist wichtig: Nicht alles unstrukturiert durcheinanderlernen, sondern lieber vorher ein wenig Zeit opfern, um einen logischen Plan aufzustellen.
Welche Themenbereiche bauen aufeinander auf?
Was ist mit welchem Thema verknüpft?
Welches Hintergrundwissen ist wichtig?
Diese und ähnliche Fragen sollte man sich stellen.
Auch auf den individuellen Lerntyp sollte man achten: Es gibt Menschen, die besser durch visuelle Reize lernen (sehen, lesen), andere besser durch Hören. Jeder sollte seine Weise zu lernen selbst finden.
Tips, dass man zum Beispiel keine Musik hören soll, finde ich blödsinnig: Man sollte beim Lernen auf eine entspannte Atmosphäre achten, und sich selbst wohlfühlen.
Zum Thema Nachhilfe kann ich nur sagen, dass es vielleicht nicht immer nötig ist, zu den großen (und teilweise unmöglich teuren) Nachhilfeinsituten zu gehen (Studienkreis etc.) In verschiedenen Testes (z.B. Stiftung Warentest) schnitten diese Großunternehmen nicht immer besonders glorreich ab, vom Preis-Leistungs-Verhältnis will ich da überhaupt nicht reden.
Meiner Meinung nach ist es am sinnvollsten, private Nachhilfe in Anspruch zu nehmen, entweder von Schülern höherer Klassen, Studenten oder anderen Personen die sich im jeweiligen Lernfach zuhause fühlen. Private Nachhilfe hat den Vorteil, dass sie flexibler gestaltbar ist (allein schon zeitlich), dass man keinen festen Vertrag abschließen muss (wie bei den meisten großen Nachhilfeunternehmen) und dass man sich die \"Lehrenden\" selbst aussuchen kann (weil ja oft auch Sympathien eine große Rolle für das Lernklima spielen).
Ich habe jahrelang Nachhilfe in verschiedenen Fächern gegeben und eigentlich recht gute Erfolge dabei erzielt.
Wichtig ist auch hier, dass man möglichst FRÜHZEITIG damit anfangen sollte, denn kein Nachhilfelehrer der Welt kann einen innerhalb einer Woche vor der drohenden Nicht-Versetzung retten.
Ich hoffe, ich konnte ein paar sinnvolle Tipps geben-
und wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag
MfG
Chris
(Bewertung unten nicht beachten)
17 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.06.2002, 15:12 Uhr von Andreas68
Bewertung: sehr hilfreichIch muss aufschreiben, was ich lernen will u. darüber nachdenken. Danach weiß ich es meistens - jedenfalls bis zur Prüfung.
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