Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von TheRoof
TheRoof hilft und verdient! Für Lehrer und Schüler eine gute Alternative!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
All die Jenigen unter euch, die sich noch mit dem täglichen Schulstress herumschlagen müssen, oder deren Schulzeit noch nicht so lange her ist, wissen genau, wie schwierig es oft ist, in allen Fächern gut mitzukommen und mitzuhalten. Beim Einen sind es die Sprachen, die zu schaffen machen, der Andere kommt mit den Naturwissenschaften nicht klar. Viele Eltern sehen keinen Ausweg und schicken ihren Kind zur Schülerhilfe – aber warum?
Ich habe durch verschiedene Bekannte die Erfahrung gemacht, dass die Schülerhilfe bei ihnen kaum geholfen hat. Man bezahlt 15-20 Euro pro Stunde (!!) und oft kommt nicht mal etwas dabei raus. Kein Wunder, dass einige Eltern auf andere Nachhilfelehrer zurückgreifen, wie z.B. ältere Schüler.
Schon in meinen Tipps zum Aufbessern des Taschengeldes habe ich erwähnt, dass es sich für Schüler, die ein bestimmtes Fach sehr gut beherrschen lohnt, jüngeren Schülern Nachhilfe zu geben. Es ist ein angenehmer Job, man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sondern sitzt im warmen und man kann seinen Lohn (natürlich in bestimmten Grenzen) selbst bestimmen.
Aber auch der Nachhilfenehmende Schüler hat so einige Vorteile vom Schüler als Lehrer. Zum einen müssen seine Eltern nicht so viel bezahlen – in der Schülerhilfe kommt man locker auf 20 Euro pro Stunde, einem 16-jährigen Schüler zahlt man zwischen 5 und 10 Euro pro Stunde. Des weiteren kann man davon ausgehen, dass der junge Nachhilfelehrer besser als ein Erwachsener weiß, was für seinen Nachhilfeschüler wichtig ist, was er lernen muss u.s.w., da er selbst noch zur Schule geht. Wenn er sogar die selbe Schule wie sein Nachhilfeschüler besucht kennt er vielleicht auch dessen Lehrer und weiß genau, was dieser von seinem Sprössling verlangt.
Wenn man sich nun also als Elternteil dazu entschieden hat, seinem Kind von einem anderen Schüler Nachhilfe geben zu lassen, gibt es meist zwei Möglichkeiten. Zum einen Kann man in der Zeitung eine Annonce in der Zeitung aufgeben bzw. Zettel in Supermärkten etc. aufhängen auf denen ganz klar festgelegt ist, wie viel Euro man bezahlen möchte, welche Fächer dem eigenen Kind nicht liegen und so weiter. Hier muss man jedoch damit rechnen, dass sich sehr viele Jugendliche melden, da alle Teenies Geld gebrauchen können und das Angebot gerne annehmen. Natürlich kann es sein, dass ein geeigneter Nachhilfelehrer dabei ist, doch ich empfehle lieber die sichere Variante:
Am besten ist es meist, dem Lehrer bescheid zu sagen, der das eigene Kind in seinem Problemfach unterrichtet, denn dieser hat wahrscheinlich auch in höheren Klassen Unterricht und weiß, wer als qualifizierter Nachhilfelehrer in Frage käme.
Die gleichen Möglichkeiten gelten auch für Schüler, die ihr Taschengeld durch das Geben von Nachhilfe aufbessern wollen. Sie können entweder Zettel aufhängen, Annoncen schalten u.s.w., in denen deutlich wird in welcher Stufe sie sind, welche Fächer sie geben möchten und wie viel sie verdienen wollen. Oder sie sprechen den jeweiligen Fachlehrer an, falls sich jemand bei im melde sei man bereit, demjenigen Nachhilfe zu erteilen.
Nun sollte man sich natürlich als nachhilfegebender Schüler Gedanken machen, wie viel Geld man pro Stunde nehmen möchte.
Ich bin beispielsweise in der 10ten Klasse auf einem Gymnasium und gebe einem Sechstklässler von unserer Schule Englischnachhilfe. Für eine volle Zeitstunde nehme ich 7 Euro. Manche mögen es als zu wenig empfinden, andere als zu viel, ich halte den Preis für recht angemessen. Ein Klassenkamerad von mir, daher logischerweise ebenfalls in Stufe 10 gibt auch einem Sechstklässler Nachhilfe und bekommt von dessen Eltern 10 Euro pro Stunde!! Als Schüler freut man sich selbstverständlich darüber, meines Ermessens ist das jedoch etwas zu hoch...
Wenn die Eltern des Nachhilfeschülers beide berufstätig sind oder aus anderen Gründen ihr Kind nicht zu einem bringen können ist es das Beste, wenn man zu seinem Nachhilfeschüler fährt, je nach Entfernung kann man dann natürlich etwas mit dem Lohn hoch gehen.
Direkt zu Anfang sollte man den Eltern klar machen, dass man als Nachhilfelehrer zwar dem Kind den Stoff beibringen und erklären kann und auch etwas mit im lernen kann und ihm zeigt, wie man lernt. Doch für das eigenständige Lernen zu Hause ist das Kind selbst verantwortlich, da hat man schließlich keinen Einfluss drauf. Es muss also auch vom Nachhilfeschüler selbst Initiative kommen – das ist wichtig! Denn viele Eltern denken, wenn ihr Kind nur Nachhilfe nimmt kommt der Erfolg in dem jeweiligen Fach schon von ganz allein.
Wenn der Kontakt zum Nachhilfeschüler also aufgebaut ist und das oben Angesprochene geklärt wurde, sollte man zunächst eine Stunde zum kennen lernen zwischen Lehrer und Schüler stattfinden lassen, die dem Nachhilfelehrer jedoch voll bezahlt wird. Natürlich unterhält man sich nicht nur, sondern kann auch schon etwas in den Stoff einsteigen. Falls beide der Meinung sind, dass sie wohl miteinander Arbeiten können kann’s losgehen, man vereinbart, wie oft man sich wöchentlich treffen soll und zu welchen Zeiten bzw. an welchen Wochentagen.
Hier ist aus Erfahrung zu empfehlen, dass es nicht schon kurz nach Ende der Schule des Nachhilfeschülers sein sollte, denn es brauch eine Pause, in der er sich vom Schulstress erholen kann. Allerdings sollte man sich nach Möglichkeit auch nicht erst irgendwann Abends treffen, da der Nachhilfeschüler dann schon zu sehr abgeschaltet hat. Eine sehr empfehlenswerte Zeit ist hierbei daher ca. 15 Uhr (Bei Nachmittagsunterricht natürlich etwas später).
Im Fall einer anstehenden Arbeit oder einem kurzbevorstehenden Test besteht die Möglichkeit, per Telefon einen weiteren, zusätzlichen Nachhilfetermin zu vereinbaren, um den Stoff noch einmal durchzugehen. In den meisten Fällen dürfte das kein Problem sein.
Für den Nachhilfelehrer ist es wichtig im Laufe der Zeit, die Schwächen seines Schülers kennen zu lernen. So sollte man mit dessen Eltern reden, sich seine Arbeiten genau angucken und auch nach Möglichkeit mit seinen Lehrern reden. Denn bei einigen ist es der Ausdruck, andere haben mit der Grammatik Schwierigkeiten. Ich war bei meinem Nachhilfeschüler einige Zeit sehr verwundert, während der Stunden konnte er meist Alles, trotzdem kam er regelmäßig mit einer Fünf nach Hause, bis ich herausfand, dass es sich bei ihm um Konzentrationsschwierigkeiten handelt. Wenn man das genaue Problem kennt, kann man es besser bearbeiten!
Und auch, wenn es nicht direkt die erste Arbeit ist, in der der Nachhilfeschüler ‚ne Eins schreibt – dranbleiben und nicht aufgeben!
© by TheRoof / 14.03.02
Ich habe durch verschiedene Bekannte die Erfahrung gemacht, dass die Schülerhilfe bei ihnen kaum geholfen hat. Man bezahlt 15-20 Euro pro Stunde (!!) und oft kommt nicht mal etwas dabei raus. Kein Wunder, dass einige Eltern auf andere Nachhilfelehrer zurückgreifen, wie z.B. ältere Schüler.
Schon in meinen Tipps zum Aufbessern des Taschengeldes habe ich erwähnt, dass es sich für Schüler, die ein bestimmtes Fach sehr gut beherrschen lohnt, jüngeren Schülern Nachhilfe zu geben. Es ist ein angenehmer Job, man muss nicht bei Wind und Wetter raus, sondern sitzt im warmen und man kann seinen Lohn (natürlich in bestimmten Grenzen) selbst bestimmen.
Aber auch der Nachhilfenehmende Schüler hat so einige Vorteile vom Schüler als Lehrer. Zum einen müssen seine Eltern nicht so viel bezahlen – in der Schülerhilfe kommt man locker auf 20 Euro pro Stunde, einem 16-jährigen Schüler zahlt man zwischen 5 und 10 Euro pro Stunde. Des weiteren kann man davon ausgehen, dass der junge Nachhilfelehrer besser als ein Erwachsener weiß, was für seinen Nachhilfeschüler wichtig ist, was er lernen muss u.s.w., da er selbst noch zur Schule geht. Wenn er sogar die selbe Schule wie sein Nachhilfeschüler besucht kennt er vielleicht auch dessen Lehrer und weiß genau, was dieser von seinem Sprössling verlangt.
Wenn man sich nun also als Elternteil dazu entschieden hat, seinem Kind von einem anderen Schüler Nachhilfe geben zu lassen, gibt es meist zwei Möglichkeiten. Zum einen Kann man in der Zeitung eine Annonce in der Zeitung aufgeben bzw. Zettel in Supermärkten etc. aufhängen auf denen ganz klar festgelegt ist, wie viel Euro man bezahlen möchte, welche Fächer dem eigenen Kind nicht liegen und so weiter. Hier muss man jedoch damit rechnen, dass sich sehr viele Jugendliche melden, da alle Teenies Geld gebrauchen können und das Angebot gerne annehmen. Natürlich kann es sein, dass ein geeigneter Nachhilfelehrer dabei ist, doch ich empfehle lieber die sichere Variante:
Am besten ist es meist, dem Lehrer bescheid zu sagen, der das eigene Kind in seinem Problemfach unterrichtet, denn dieser hat wahrscheinlich auch in höheren Klassen Unterricht und weiß, wer als qualifizierter Nachhilfelehrer in Frage käme.
Die gleichen Möglichkeiten gelten auch für Schüler, die ihr Taschengeld durch das Geben von Nachhilfe aufbessern wollen. Sie können entweder Zettel aufhängen, Annoncen schalten u.s.w., in denen deutlich wird in welcher Stufe sie sind, welche Fächer sie geben möchten und wie viel sie verdienen wollen. Oder sie sprechen den jeweiligen Fachlehrer an, falls sich jemand bei im melde sei man bereit, demjenigen Nachhilfe zu erteilen.
Nun sollte man sich natürlich als nachhilfegebender Schüler Gedanken machen, wie viel Geld man pro Stunde nehmen möchte.
Ich bin beispielsweise in der 10ten Klasse auf einem Gymnasium und gebe einem Sechstklässler von unserer Schule Englischnachhilfe. Für eine volle Zeitstunde nehme ich 7 Euro. Manche mögen es als zu wenig empfinden, andere als zu viel, ich halte den Preis für recht angemessen. Ein Klassenkamerad von mir, daher logischerweise ebenfalls in Stufe 10 gibt auch einem Sechstklässler Nachhilfe und bekommt von dessen Eltern 10 Euro pro Stunde!! Als Schüler freut man sich selbstverständlich darüber, meines Ermessens ist das jedoch etwas zu hoch...
Wenn die Eltern des Nachhilfeschülers beide berufstätig sind oder aus anderen Gründen ihr Kind nicht zu einem bringen können ist es das Beste, wenn man zu seinem Nachhilfeschüler fährt, je nach Entfernung kann man dann natürlich etwas mit dem Lohn hoch gehen.
Direkt zu Anfang sollte man den Eltern klar machen, dass man als Nachhilfelehrer zwar dem Kind den Stoff beibringen und erklären kann und auch etwas mit im lernen kann und ihm zeigt, wie man lernt. Doch für das eigenständige Lernen zu Hause ist das Kind selbst verantwortlich, da hat man schließlich keinen Einfluss drauf. Es muss also auch vom Nachhilfeschüler selbst Initiative kommen – das ist wichtig! Denn viele Eltern denken, wenn ihr Kind nur Nachhilfe nimmt kommt der Erfolg in dem jeweiligen Fach schon von ganz allein.
Wenn der Kontakt zum Nachhilfeschüler also aufgebaut ist und das oben Angesprochene geklärt wurde, sollte man zunächst eine Stunde zum kennen lernen zwischen Lehrer und Schüler stattfinden lassen, die dem Nachhilfelehrer jedoch voll bezahlt wird. Natürlich unterhält man sich nicht nur, sondern kann auch schon etwas in den Stoff einsteigen. Falls beide der Meinung sind, dass sie wohl miteinander Arbeiten können kann’s losgehen, man vereinbart, wie oft man sich wöchentlich treffen soll und zu welchen Zeiten bzw. an welchen Wochentagen.
Hier ist aus Erfahrung zu empfehlen, dass es nicht schon kurz nach Ende der Schule des Nachhilfeschülers sein sollte, denn es brauch eine Pause, in der er sich vom Schulstress erholen kann. Allerdings sollte man sich nach Möglichkeit auch nicht erst irgendwann Abends treffen, da der Nachhilfeschüler dann schon zu sehr abgeschaltet hat. Eine sehr empfehlenswerte Zeit ist hierbei daher ca. 15 Uhr (Bei Nachmittagsunterricht natürlich etwas später).
Im Fall einer anstehenden Arbeit oder einem kurzbevorstehenden Test besteht die Möglichkeit, per Telefon einen weiteren, zusätzlichen Nachhilfetermin zu vereinbaren, um den Stoff noch einmal durchzugehen. In den meisten Fällen dürfte das kein Problem sein.
Für den Nachhilfelehrer ist es wichtig im Laufe der Zeit, die Schwächen seines Schülers kennen zu lernen. So sollte man mit dessen Eltern reden, sich seine Arbeiten genau angucken und auch nach Möglichkeit mit seinen Lehrern reden. Denn bei einigen ist es der Ausdruck, andere haben mit der Grammatik Schwierigkeiten. Ich war bei meinem Nachhilfeschüler einige Zeit sehr verwundert, während der Stunden konnte er meist Alles, trotzdem kam er regelmäßig mit einer Fünf nach Hause, bis ich herausfand, dass es sich bei ihm um Konzentrationsschwierigkeiten handelt. Wenn man das genaue Problem kennt, kann man es besser bearbeiten!
Und auch, wenn es nicht direkt die erste Arbeit ist, in der der Nachhilfeschüler ‚ne Eins schreibt – dranbleiben und nicht aufgeben!
© by TheRoof / 14.03.02
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