Nahrungsergänzung Allgemein Testbericht
ab 16,14 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Mattes1203
Blaue Bohnen für das Blut...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Erstmal ein wenig Grundlegendes über Eisen.
Als Farbstoff der Erythrozythen (Roten Blutkörperchen) ist Hömoglobin für den Sauerstofftransport mitverantwortlich. \"Erythros\" kommt aus dem Griechischen und bedeutet \"Rot\". Ein Molekül Hämoglobin enthälz vier Eisenatome. Eisen ist ein Schwermetall, welches der Körper nicht selbst bilden kann. Es muß daher mit der Nahrung zugeführt werden.
Eisen(II)sulfat entsteht u. a. beim Lösen von Eisen in verdünnter Schwefelsäure. Aus der wäßrigen Lösung kristallisiert es als FeSO4 * 7 H2O. In dieser Verbindung ist Eisen zweiwertig. Man verwendet es auch zur Tintenherstellung, in der Färberei, als Unkrautvernichtungsmittel und zum Konservieren von Holz. Es ist auch als \"Eisenvitriol\" bekannt.
Ein Eisenmangel äußert sich u. a. in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Nervosität und blasser, spröder Haut. Der Eisenmangel kann aber definitiv nur durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden.
Ursachen für den Eisenmangel sind z. B.:
- Phasen erhöhten Eisenbedarfs, wie sie im Wachstum oder Schwangerschaft auftrten
- Blutverluste durch Operationen, Unfälle, Blutspenden, Regelblutungen
- Nach einer operativen Entfernung von Magen- bzw. Darmteilen kann es zu einer verminderten Eisenresorption kommen, die man mit Eisenpräparaten behandelt.
Unter Umständen reicht die Nahrung unter den oben genannten Punkten nicht aus, den Eisenbedarf zu decken, sollte die Ernährung auch noch unausgewogen und einseitig sein!!!
Bei Eisenverwendungsstörungen werden Eisenpräparate nicht angewendet. Bei Magen- oder Darmgeschwüren ist Vorsicht geboten, da sich die Schleimhautentzündung ggf. verschlimmern könnte.
Durch die Einnahme von Eisenpräparaten kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Magensäüre - bindende Medikamente, die Aluminium, Magnesium oder Calcium enthalten, vermindern die Eisenaufnahme.
Eisen vermindert bei den Antibiotika die Aufnahme von Tetracyclinen und bei blutdrucksenkenden Mitteln die Aufnahme von Methyldopa.
Bei den Parkinsonmitteln wird die Aufnahme von Levodopa und Carbidopa vermindert.
Eisenpräparate sollte man deshalb zwei Stunden vor den oben genannten Medikamenten einnehmen.
Am Besten wirkt Vitaferro, wenn man es mit einem Glas Vitamin C ca. 1 Stunde vor der Hauptmahlzeit zu sich nimmt. Nur bei Magen-Darm-Beschwerden sollte man es nach der Hauptmahlzeit zu sich nehmen. Aber Vorsicht! Vegetarische Kost, Kaffe, Tee und Milch beeinträchtigen die Eisenaufnahme!
Es kann übrigens bis zu 10 Wochen dauern, bis sich der Hämoglobingehalt des Blutes normalisiert hat. Um die Eisenreserve im Körper wieder aufzufüllen, empfiehlt es sich, die Einnahme darüber hinaus fortzusetzen.
Als Neben wirkungen können, müssen aber nicht, Magen-Darm-Störungen und Verstopfung auftreten. Eine Schwarzfärbung des Stuhls ist eine unbedenkliche Nebenwirkung.
Eine Kapsel enthält als Wirkstoff 304,3mg Eisen(II)sulfat * 1 H20. Das entspricht 100mg zweiwertigem Eisen. Als sonstige Bestandteile enthält Vitaferro 100:
- Gelatine
- Glycerol
- Teilweise hydrierte Pflanzenöle
- Phospholipide aus Sojabohnen
- Rüböl
- Hydriertes Sojabohnenöl
- Gelben Wachs
- Farbstoffe E 124, E 171, E 172.
Um die sonstigen Bestandteile zu erklären, hier ein wenig Chemie:
Gelatine dürfte ja jedem bekannt sein. Hergestellt wird sie z. B. aus Kalbsfüßen, Schweineschwänzen und Schweineköpfen, Bindegewebe, Sehnen und Knorpel. Die darin enthaltenen Kollagene sind eine Untergruppe der Skleroproteine (Gerüsteiweißstoffe), ein Protein bzw. einfacher Eiweißkörper. Der schwedische Chemiker Jöns Jakob Berzelius (1749 - 1848) benannte 1838 die Eiweiße als \"Proteine\". \"Protos\" kommt aus dem Griechischen und bedeutet \"das Erste\". Proteine sind also Stoffe, die vor den Fetten und Kohlenhydraten die erste Stelle einnehmen.
Glycerol ist ein dreiwertiger Alkohol, der bei der Fettspaltung in Glycerin und Fettsäuren entsteht. Es dient als Gleitmittel.
Hydrierte Pflanzenöle und hydriertes Sojabohnenöl entstehen bei der Fetthärtung. Fein verteilter Nickel (Raney-Nickel) dient als Katalysator, wobei sich Wasserstoff an die Doppelbindungen der ungesättigten Carbonsäuren anlagern läßt. Kontrolliert angewendet, kann man Fetten die gewünschte Konsistenz geben.
Zu den Phospholipiden gehört zum Beispiel das Lecithin. Gewonnen wird Lecithin aus Ei, Sojabohnen oder Sonnenblumen. Lecithin dient als Katalysator, da es bewirkt, daß sich zwei nicht mischbare Phasen aus Fett und Wasser miteinander mischen. Durch die chemische Zwitterionenstruktur des Lecithins erfolgt eine Anlagerung an die Grenzflächen der beiden Phasen. Bewirkt wird dadurch eine Herabsetzung der Oberflächenspannung an der Phasengrenzfläche.
Hinter den Farbstoffen verbergen sich:
- Ponceau 4 R (E 124)
- Titandioxid (E 171)
- Eisenoxid (E 172).
Vitaferro gibt es in den Packungsgrößen:
- N1 20 Kapseln (10,85 DM / 5,11 Euro)
- N2 50 Kapseln (24,50 DM / 12,53 Euro)
- N3 100 Kapseln (42,55 DM / 21,76 Euro.
Pharmazeutischer Unternehmer ist:
HEXAL AG
Industriestr. 25
83607 Holzkirchen
Tel.: 08024 / 908 - 0
Fax: 08024 / 908 - 290.
Hergestellt wird Vitaferro von:
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben.
Als Farbstoff der Erythrozythen (Roten Blutkörperchen) ist Hömoglobin für den Sauerstofftransport mitverantwortlich. \"Erythros\" kommt aus dem Griechischen und bedeutet \"Rot\". Ein Molekül Hämoglobin enthälz vier Eisenatome. Eisen ist ein Schwermetall, welches der Körper nicht selbst bilden kann. Es muß daher mit der Nahrung zugeführt werden.
Eisen(II)sulfat entsteht u. a. beim Lösen von Eisen in verdünnter Schwefelsäure. Aus der wäßrigen Lösung kristallisiert es als FeSO4 * 7 H2O. In dieser Verbindung ist Eisen zweiwertig. Man verwendet es auch zur Tintenherstellung, in der Färberei, als Unkrautvernichtungsmittel und zum Konservieren von Holz. Es ist auch als \"Eisenvitriol\" bekannt.
Ein Eisenmangel äußert sich u. a. in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Nervosität und blasser, spröder Haut. Der Eisenmangel kann aber definitiv nur durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden.
Ursachen für den Eisenmangel sind z. B.:
- Phasen erhöhten Eisenbedarfs, wie sie im Wachstum oder Schwangerschaft auftrten
- Blutverluste durch Operationen, Unfälle, Blutspenden, Regelblutungen
- Nach einer operativen Entfernung von Magen- bzw. Darmteilen kann es zu einer verminderten Eisenresorption kommen, die man mit Eisenpräparaten behandelt.
Unter Umständen reicht die Nahrung unter den oben genannten Punkten nicht aus, den Eisenbedarf zu decken, sollte die Ernährung auch noch unausgewogen und einseitig sein!!!
Bei Eisenverwendungsstörungen werden Eisenpräparate nicht angewendet. Bei Magen- oder Darmgeschwüren ist Vorsicht geboten, da sich die Schleimhautentzündung ggf. verschlimmern könnte.
Durch die Einnahme von Eisenpräparaten kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Magensäüre - bindende Medikamente, die Aluminium, Magnesium oder Calcium enthalten, vermindern die Eisenaufnahme.
Eisen vermindert bei den Antibiotika die Aufnahme von Tetracyclinen und bei blutdrucksenkenden Mitteln die Aufnahme von Methyldopa.
Bei den Parkinsonmitteln wird die Aufnahme von Levodopa und Carbidopa vermindert.
Eisenpräparate sollte man deshalb zwei Stunden vor den oben genannten Medikamenten einnehmen.
Am Besten wirkt Vitaferro, wenn man es mit einem Glas Vitamin C ca. 1 Stunde vor der Hauptmahlzeit zu sich nimmt. Nur bei Magen-Darm-Beschwerden sollte man es nach der Hauptmahlzeit zu sich nehmen. Aber Vorsicht! Vegetarische Kost, Kaffe, Tee und Milch beeinträchtigen die Eisenaufnahme!
Es kann übrigens bis zu 10 Wochen dauern, bis sich der Hämoglobingehalt des Blutes normalisiert hat. Um die Eisenreserve im Körper wieder aufzufüllen, empfiehlt es sich, die Einnahme darüber hinaus fortzusetzen.
Als Neben wirkungen können, müssen aber nicht, Magen-Darm-Störungen und Verstopfung auftreten. Eine Schwarzfärbung des Stuhls ist eine unbedenkliche Nebenwirkung.
Eine Kapsel enthält als Wirkstoff 304,3mg Eisen(II)sulfat * 1 H20. Das entspricht 100mg zweiwertigem Eisen. Als sonstige Bestandteile enthält Vitaferro 100:
- Gelatine
- Glycerol
- Teilweise hydrierte Pflanzenöle
- Phospholipide aus Sojabohnen
- Rüböl
- Hydriertes Sojabohnenöl
- Gelben Wachs
- Farbstoffe E 124, E 171, E 172.
Um die sonstigen Bestandteile zu erklären, hier ein wenig Chemie:
Gelatine dürfte ja jedem bekannt sein. Hergestellt wird sie z. B. aus Kalbsfüßen, Schweineschwänzen und Schweineköpfen, Bindegewebe, Sehnen und Knorpel. Die darin enthaltenen Kollagene sind eine Untergruppe der Skleroproteine (Gerüsteiweißstoffe), ein Protein bzw. einfacher Eiweißkörper. Der schwedische Chemiker Jöns Jakob Berzelius (1749 - 1848) benannte 1838 die Eiweiße als \"Proteine\". \"Protos\" kommt aus dem Griechischen und bedeutet \"das Erste\". Proteine sind also Stoffe, die vor den Fetten und Kohlenhydraten die erste Stelle einnehmen.
Glycerol ist ein dreiwertiger Alkohol, der bei der Fettspaltung in Glycerin und Fettsäuren entsteht. Es dient als Gleitmittel.
Hydrierte Pflanzenöle und hydriertes Sojabohnenöl entstehen bei der Fetthärtung. Fein verteilter Nickel (Raney-Nickel) dient als Katalysator, wobei sich Wasserstoff an die Doppelbindungen der ungesättigten Carbonsäuren anlagern läßt. Kontrolliert angewendet, kann man Fetten die gewünschte Konsistenz geben.
Zu den Phospholipiden gehört zum Beispiel das Lecithin. Gewonnen wird Lecithin aus Ei, Sojabohnen oder Sonnenblumen. Lecithin dient als Katalysator, da es bewirkt, daß sich zwei nicht mischbare Phasen aus Fett und Wasser miteinander mischen. Durch die chemische Zwitterionenstruktur des Lecithins erfolgt eine Anlagerung an die Grenzflächen der beiden Phasen. Bewirkt wird dadurch eine Herabsetzung der Oberflächenspannung an der Phasengrenzfläche.
Hinter den Farbstoffen verbergen sich:
- Ponceau 4 R (E 124)
- Titandioxid (E 171)
- Eisenoxid (E 172).
Vitaferro gibt es in den Packungsgrößen:
- N1 20 Kapseln (10,85 DM / 5,11 Euro)
- N2 50 Kapseln (24,50 DM / 12,53 Euro)
- N3 100 Kapseln (42,55 DM / 21,76 Euro.
Pharmazeutischer Unternehmer ist:
HEXAL AG
Industriestr. 25
83607 Holzkirchen
Tel.: 08024 / 908 - 0
Fax: 08024 / 908 - 290.
Hergestellt wird Vitaferro von:
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben.
Bewerten / Kommentar schreiben