Tekken 4 (PS2 Spiel) Testbericht

Tekken-4-ps2-spiel
ab 23,17
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5 Sterne
(16)
4 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Kerni_boy

Kloppt euch tot!!

Pro:

Tolle Grafik und Sound

Kontra:

Keine

Empfehlung:

Ja

Das Spiel habe ich beim Freund gespielt und ich liebe Kampfspiele.

Die Story

Vor zwei Jahren versuchte Heihachi Ogre zu fangen. Dieser Versuch schlug fehl, so dass er seinen Forschern befahl Blutproben, Hautteile sowie Huffragmente zu untersuchen, um seine Experimente fortzusetzen. Trotz allem schlug dieser Versuch fehl und Heihachi mußte von Neuem beginnen. Seine Biochemiker kamen zu dem Schluss, dass ihnen nur eine einzige Sache fehlte - und zwar das Devil Gene (Teufelsgen), damit Ogre\'s Code im menschlichen Körper überleben konnte. Also musste er jemanden suchen, der dieses Gen besitzt. Dieser jemand konnte nur Jin Kazama sein, welcher Ogre in Tekken 3 besiegte und von Heihachi verletzt wurde. Als er starb, verwandelte sich Jin in einen Teufel, gewann gegen Heihachi und floh. Niemand wußte, wo Jin sich aufhielt. Doch mittels Kazuya könnte er ihn vielleicht finden. Zwar starb dieser, doch er konnte wieder belebt werden. Also setzte die Mishima Zaibatsu das Imperium als Preis für den Gewinn des King of Iron Fist Tournament 4 ein, um Kazuya anzulocken. Denn obwohl dieser wußte, dass es nichts anderes als eine Falle sein konnte, nahm er teil und die Geschichte beginnt ...

Der Beginn und das Ende

Wie immer bei Tekken ist das Intro einfach nur als genial zu bezeichnen. Schnelle Sequenzen, gute Musik und tolle Grafik sind hier zu sehen und führt den Spieler erstmals in die Geschichte ein. Sobald man die Einführung hinter sich gebracht hat, kann man aus etlichen Punkten wählen. Der Trainings-Modus ist für Neueinsteiger und für Kenner der Vorgänger gleichermaßen zu empfehlen, da man nur so die neuen Moves kennenlernt, ohne dass ein Gegner den Spieler stören würde.

Als Hauptmodus ist bei Tekken 4 wieder einmal der Story-Modus integriert. Hier wählt man eine Figur und versucht das Turnier zu gewinnen. Vor jedem Kampf wird die Geschichte des jeweiligen Kämpfers erzählt und mittels Standbildern sowie Text erklärt. Anders als beim Abspann bewegt sich hier leider nichts, was aber nicht unbedingt negativ ist. Nach dem achten Kampf ist das Finale angesetzt, wobei man meist vor und nach dem Kampf ein schönes, langes Movie sehen. Jedoch sind nur bei den Hauptcharakteren wirklich einzigartige Filme vor dem Kampf zu sehen, nach dem Gewinn erwartet man aber meist volle zwei Minuten schöne Unterhaltung.

Die Charaktere

Zwanzig unterschiedliche Kämpfer erwartet der Spieler in Tekken 4, wobei hier nur die wirklich verschiedenen gezählt werden, denn zum Beispiel sind Kuma und Panda dieselben Charaktere mit anderem Aussehen. Wie bereits erwähnt, gibt es ein paar Hauptcharaktere und einige Lückenfüller.

Hier seht ihr alle Charaktere in Tekken 4:

Steve Fox, ein Preisboxer, will etwas über seine Vergangenheit erfahren und wird von der Mafia gejagt.

Hwoarang wiederum ist einfach nur langweilig und fühlt sich vom Turnier angesprochen, weil er wieder einmal Spaß haben will.

Von Kazuya wissen wir bereits, welche Motive er besitzt, und er nimmt teil, obwohl er weiß, dass alles nur eine Falle ist.

King\'s Vater und Mentor, Armor King, ist ermordet worden und King versucht Rache für ihn zu nehmen.

Nachdem Marshall Law eine eigene FranchiseKette aufgemacht hatte und diese in Konkurs gegangen ist, will er nun seinen Fehler im Turnier wieder vergessen machen.

Violet versucht seinen Kampfroboter Combot (auch spielbar) bekannt zu machen, muss am Ende aber gegen ihn wegen fehlerhafter Programmierung antreten.

Die beiden neuen Charaktere möchten ich euch natürlich auch genauer vorstellen: Diese sind Christie Monteiro, welche von Eddie trainiert wurde, wodurch man ein mehr als gleichwertiger Ersatz für ihn ist. Weil er jedoch plötzlich verschwunden ist, nimmt sie am Turnier teil, um ihn zu finden.

Andererseits:Craig Marduk, ein professioneller Kämpfer, wiederum hat während eines Kampfes einen Gegner getötet und wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt. Zwei Jahre später wurde er plötzlich freigelassen und fand ein Ticket sowie eine Einladung zum King of the Iron Fist 4 vor, wo er natürlich gleich teilnahm.

Die restlichen Kämpfer sind Panda (Kuma), Bruce, Nina Williams, Paul Phoenix, Ling, Yoshimitsu, Lei Wulong, Julia Chang, Lee Chaolan, Jin Kazama und natürlich Heihachi.

Bonusspiel

Im Spiel enthalten ist der allerseits beliebte Tekken Force Mode. Bei diesem speziellen Modus spielt man den jeweils gewählten Charakter in einer Art Final Fight durch 4 verschiedene Levels, um am Schluß Heihachi gegenüber zu treten. Seltsamerweise kommt dieser selbst dann zum Vorschein, wenn man mit Heihachi spielt. Jedenfalls ist Tekken Force sehr schwer und nur mit etwas Glück zu schaffen, wobei die neue Arena eine schöne Belohnung für das Durchspielen ist.

Technische Kämpfe

Die Grafik von Tekken 4 ist wirklich schön, besonders im 60 Hertzmodus. Wenn man einen sehr guten Fernseher mit Progressiv Scan besitzt, kann man diesen Modus einschalten und noch bessere Grafik genießen. Auch das Problem mit dem Kantenflimmern wurde recht gut gelöst, denn man kann das Bild entweder auf scharf stellen, so dass die Hintergründe und Kämpfer zwar sehr gut aussehen, aber doch unter dem Flimmern zu leiden haben, oder auch auf weich, wodurch alles ein klein wenig verwaschener aussieht, aber die Augen nicht belastet. Die Charaktere sind generell als sehr detailliert zu bezeichnen. Bei den Hintergründen wechseln sich jedoch Top und Flop ab. Während weitläufige Arenen sehr gut aussehen (Strand, Wald usw.) und mit guten Wassereffekten aufwarten, geben die geschlossenen (Parkgarage usw.) nicht viel Grund zur Freude. So bleibt eine extreme Verbesserung zu Tekken Tag Tournament vorhanden. Am Spitzenreiter Dead Or Alive 3 kann dieses Spiel jedoch keinesfalls herankommen. Dies ist jedoch auch der Hardware zu verdanken. Leider passt sich der Sound nicht ganz an die Bildqualität an. Auch wenn bei den Intros und Zwischensequenzen gute Musik und Sprachausgabe gewählt wurden (teils japanisch, teils englisch), so hört sich die Hintergrundmusik mehr als uninspiriert an. Die Treffer klingen jedoch wiederum nett.

Zu zweit prügeln

Ein Kampfspiel wie Tekken 4 macht zwar auch im Einzelspielermodus viel Spaß (besonders durch den \"Force Mode\"), zu zweit ist dieses Spiel jedoch noch besser. Jeder Spieler hat ein Team und im Team sind zwei Kämpfer, die man während des Kampfes auswechseln kann.

6 Bewertungen