Tekken 4 (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von jan62
R U ready 2 rumble?
Pro:
Sehr gute Grafik, abwechslungsreich, Arenenbegrenzungen
Kontra:
kaum Innovationen, kein Tag-Team Modus mehr
Empfehlung:
Ja
Nach nunmehr 3, mehr oder weniger revolutionären, Vorgängern schickt Namco ab sofort seinen neusten Hit, Tekken 4, ins Rennen um die Fightspiel Vorherrschaft auf der Playstation 2 wieder an sich zu reißen.
Und das will schon was heißen. Seit Tekken Tag Tournament sind schon fast 2 Jahre vergangen und in denen hat sich ordentlich was getan im Fightspielgenre.
Neben dem ewigen Konkurrenten Dead or Alive 2 mischen nun auch Virtua Fighter 4 und MK: Deadly Alliance ordentlich im Ring mit.
Ob Tekken wirklich gegen die harte Konkurrenz bestehen kann erfahrt ihr im Folgenden Testbericht.
Allgemeines:
Tekken 4 ist momentan zum Preis von ca. 70 € im Laden zu haben. Ganz schön happig für ein Fightspiel! Wer aber die Augen offen hält kann das Spiel schon ab 40 € im Internet bekommen. Das Spiel wird auf einer DVD ausgeliefert. Außerdem liegt noch eine Bonus-DVD bei, die Trailer zu kommenden oder bereits erschienenen Sony Titeln beinhaltet.
Die Spielanleitung ist sehr schön gestaltet und enthält neben Erklärungen zu Spiel und Steuerung, des Weiteren auch Infos über die Hauptcharaktere.
Grafik:
Neben Spieldesign und Move Repertoire zählt bei einem Fightspiel natürlich ganz besonders die Grafik. Bei der Konkurrenz sieht es da schon sehr bescheiden aus. Dead or Alive 2 ist eine Dreamcast Umsetzung und bietet daher äußerst angestaubte Grafik. Virtua Fighter 4 könnte theoretisch überzeugen, nur trübt Kantenflimmern das ansonsten sehr gute Bild. Ganz anders bei Tekken. Sowohl Kämpfer als auch Arenen sind sehr schön modelliert und mit unglaublich detailreichen Texturen versehen worden. Und auch die Effekte können sich sehen lassen. Besonders das Wasser sieht atemberaubend gut aus. Des Weiteren entzücken wunderbare Licht-Schatten Effekte, Nebel, wehende Kleindung und Haare sowie teilweise zerstörbare Arenen. Auch sehr lobenswert sind die butterweichen Animationen der Kämpfer. Schon der Vorgänger konnte hier ja schon gewaltig punkten, doch Tekken 4 setzt dem noch mal ordentlich einen drauf. Die Kämpfer verziehen während des Kampfes sogar ihre Gesichter und man kann einzelne Muskelstränge erkennen. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck durch einen optionalen 60 Hz und Progressive Scan Modus. Letzterer wird zwar nur von aktuellen Hightech Geräten unterstützt, bietet auf diesen aber eine sehr gute Performance. Wer einen Fernseher besitzt der das 60 Hz Format unterstützt, kommt in den Genuss eines wesentlich schnelleren Spielablaufs. Grafisch verändert sich eigentlich nichts.
Im Großen und Ganzen kann man also sagen dass die Programmierer bei Namco ganze Arbeit geleistet haben.
Sound:
Tja, mit dem Sound ist das immer so eine Sache bei Fightspielen. Die Hintergrundmusik ist allenfalls nett und fällt diesmal sehr dezent aus. Die Schreie der Kämpfer dagegen wirken übertrieben und unrealistisch. In den Vorgänger war dass allerdings noch krasser der Fall (Man erinnere sich nur mal an den dramatischen Stöhn Laut von Nina Williams wenn man der Dame den Gar ausgemacht hat…:-D) Besonders in den Zwischensequenzen sind die englischen Schauspieler, die die Charaktere synchronisiert haben, teilweise etwas über ihr Ziel hinaus geschossen.
Alles in allem ist der Sound von Tekken 4 in Ordnung, allerdings auch nichts Besonderes. Nerven wie bei Dead or Alive 2 tut er zum Glück nicht.
Gameplay:
Was nützt die beste Grafik, wenn das Gameplay einfach nur schlecht ist? Diese Frage mussten sich Tekken Fans zum Glück noch nie stellen denn bis auf den uninspirierten Tag Ableger der Serie waren alle Teile echte Revolutionen. Eine Revolution ist Tekken 4 sicher nicht, allerdings haben die Entwickler bereits bekannte Spiel Elemente zu einem neuen genialen Mix zusammen gefügt. So stehen insgesamt 19 Kämpfer zur Wahl von denen 9 erst frei gespielt werden müssen. Hier ein Überblick der Spiel Modi:
Story/Arcade:
Man wählt einen Kämpfer und schon kann es losgehen. In Textform wird einem eine kurze Vorgeschichte zum gewählten Kämpfer geliefert. Danach tritt man nacheinander gegen eine Riege von Kämpfern an. Am Ende wartet dann Oberbösewicht HeiHachi Mishima. Ist dieser besiegt sieht man ein ca. 1 Minute langes Outro und das war es dann. Wählt man die Arcade Variante erwarten einen dieselben Gegner, nur wird auf den Story Ballast verzichtet.
Time Attack:
Hier muss man ähnlich wie im Story Modus gegen eine Vielzahl von Kämpfern nacheinander antreten, muss aber in einer festgelegten Zeit den Sieg davon tragen.
Survival:
Hier erwartet einen eine endlose Zahl an Kontrahenten. Die Lebensenergie wird nicht aufgefüllt und man muss solange versuchen durchzuhalten wie möglich.
Versus (2 Spieler Modus):
Jeder Spieler wählt einen Kämpfer und schon kann die Keilerei losgehen.
Battle Team (optional auch mit 2 Spielern):
Man wählt bis zu acht Kämpfer die dann der Reihe nach, einzeln gegeneinander antreten.
Tekken Force:
Man läuft durch eine 3-dimensionale Stage und wird laufend von schwachen „Dummy-Soldaten“ angegriffen, die es dann zu plätten gilt. Am Ende jeder Stage muss man gegen einen der Charaktere aus dem Hauptspiel antreten. Schon auf der niedrigsten Spielstufe kein leichtes Unterfangen.
So das waren die Spielmodi. Wer die Tekken Serie schon länger kennt, dem wird sicher aufgefallen sein, das sich in diesem Spiel kaum Innovationen verstecken. Das einzige neue Spielelement sind die begrenzten Arenen. Während man in den Vorgängern in sterilen Endlostages drauflos prügelte, kann man nun den Gegner gegen Wände schlagen, und diese teilweise sogar zerstören. Spektakuläre Ebenenwechsel wie bei Dead or Alive 2 sind leider nicht möglich. Der Tag-Team Modus aus dem Vorgänger ist nicht mehr enthalten was Multiplayern sauer aufstoßen könnte.
Fazit:
Alles in Allem ist Tekken 4 eine gelungene Fortsetzung der berühmten Serie, und Beat em`Up Fans bedenkenlos zu empfehlen. Für Singleplayer ist Tekken die neue Genre Referenz, denn bei aller Liebe kann Virtua Fighter 4 hier aus Mangel an Langzeitmotivation nicht mithalten. Auch die Grafik liegt gleichauf mit X-Box Champion DOA 3. Auf der Playstation 2 ist sie sowieso das absolut höchste der Gefühle.
Für Multiplayer bleibt Dead or Alive 2 die Genre Referenz da es als einziges Spiel neben einem gelungenen Versus Modus auch einen Tag-Team Modus mit Kooperationsfunktion bietet.
Trotzdem kann man zu diesem Spiel nur sagen! Kaufen Kaufen Kaufen.
Für eine weitere Fortsetzung würde ich mir aber mehr Innovationen wünschen.
Und das will schon was heißen. Seit Tekken Tag Tournament sind schon fast 2 Jahre vergangen und in denen hat sich ordentlich was getan im Fightspielgenre.
Neben dem ewigen Konkurrenten Dead or Alive 2 mischen nun auch Virtua Fighter 4 und MK: Deadly Alliance ordentlich im Ring mit.
Ob Tekken wirklich gegen die harte Konkurrenz bestehen kann erfahrt ihr im Folgenden Testbericht.
Allgemeines:
Tekken 4 ist momentan zum Preis von ca. 70 € im Laden zu haben. Ganz schön happig für ein Fightspiel! Wer aber die Augen offen hält kann das Spiel schon ab 40 € im Internet bekommen. Das Spiel wird auf einer DVD ausgeliefert. Außerdem liegt noch eine Bonus-DVD bei, die Trailer zu kommenden oder bereits erschienenen Sony Titeln beinhaltet.
Die Spielanleitung ist sehr schön gestaltet und enthält neben Erklärungen zu Spiel und Steuerung, des Weiteren auch Infos über die Hauptcharaktere.
Grafik:
Neben Spieldesign und Move Repertoire zählt bei einem Fightspiel natürlich ganz besonders die Grafik. Bei der Konkurrenz sieht es da schon sehr bescheiden aus. Dead or Alive 2 ist eine Dreamcast Umsetzung und bietet daher äußerst angestaubte Grafik. Virtua Fighter 4 könnte theoretisch überzeugen, nur trübt Kantenflimmern das ansonsten sehr gute Bild. Ganz anders bei Tekken. Sowohl Kämpfer als auch Arenen sind sehr schön modelliert und mit unglaublich detailreichen Texturen versehen worden. Und auch die Effekte können sich sehen lassen. Besonders das Wasser sieht atemberaubend gut aus. Des Weiteren entzücken wunderbare Licht-Schatten Effekte, Nebel, wehende Kleindung und Haare sowie teilweise zerstörbare Arenen. Auch sehr lobenswert sind die butterweichen Animationen der Kämpfer. Schon der Vorgänger konnte hier ja schon gewaltig punkten, doch Tekken 4 setzt dem noch mal ordentlich einen drauf. Die Kämpfer verziehen während des Kampfes sogar ihre Gesichter und man kann einzelne Muskelstränge erkennen. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck durch einen optionalen 60 Hz und Progressive Scan Modus. Letzterer wird zwar nur von aktuellen Hightech Geräten unterstützt, bietet auf diesen aber eine sehr gute Performance. Wer einen Fernseher besitzt der das 60 Hz Format unterstützt, kommt in den Genuss eines wesentlich schnelleren Spielablaufs. Grafisch verändert sich eigentlich nichts.
Im Großen und Ganzen kann man also sagen dass die Programmierer bei Namco ganze Arbeit geleistet haben.
Sound:
Tja, mit dem Sound ist das immer so eine Sache bei Fightspielen. Die Hintergrundmusik ist allenfalls nett und fällt diesmal sehr dezent aus. Die Schreie der Kämpfer dagegen wirken übertrieben und unrealistisch. In den Vorgänger war dass allerdings noch krasser der Fall (Man erinnere sich nur mal an den dramatischen Stöhn Laut von Nina Williams wenn man der Dame den Gar ausgemacht hat…:-D) Besonders in den Zwischensequenzen sind die englischen Schauspieler, die die Charaktere synchronisiert haben, teilweise etwas über ihr Ziel hinaus geschossen.
Alles in allem ist der Sound von Tekken 4 in Ordnung, allerdings auch nichts Besonderes. Nerven wie bei Dead or Alive 2 tut er zum Glück nicht.
Gameplay:
Was nützt die beste Grafik, wenn das Gameplay einfach nur schlecht ist? Diese Frage mussten sich Tekken Fans zum Glück noch nie stellen denn bis auf den uninspirierten Tag Ableger der Serie waren alle Teile echte Revolutionen. Eine Revolution ist Tekken 4 sicher nicht, allerdings haben die Entwickler bereits bekannte Spiel Elemente zu einem neuen genialen Mix zusammen gefügt. So stehen insgesamt 19 Kämpfer zur Wahl von denen 9 erst frei gespielt werden müssen. Hier ein Überblick der Spiel Modi:
Story/Arcade:
Man wählt einen Kämpfer und schon kann es losgehen. In Textform wird einem eine kurze Vorgeschichte zum gewählten Kämpfer geliefert. Danach tritt man nacheinander gegen eine Riege von Kämpfern an. Am Ende wartet dann Oberbösewicht HeiHachi Mishima. Ist dieser besiegt sieht man ein ca. 1 Minute langes Outro und das war es dann. Wählt man die Arcade Variante erwarten einen dieselben Gegner, nur wird auf den Story Ballast verzichtet.
Time Attack:
Hier muss man ähnlich wie im Story Modus gegen eine Vielzahl von Kämpfern nacheinander antreten, muss aber in einer festgelegten Zeit den Sieg davon tragen.
Survival:
Hier erwartet einen eine endlose Zahl an Kontrahenten. Die Lebensenergie wird nicht aufgefüllt und man muss solange versuchen durchzuhalten wie möglich.
Versus (2 Spieler Modus):
Jeder Spieler wählt einen Kämpfer und schon kann die Keilerei losgehen.
Battle Team (optional auch mit 2 Spielern):
Man wählt bis zu acht Kämpfer die dann der Reihe nach, einzeln gegeneinander antreten.
Tekken Force:
Man läuft durch eine 3-dimensionale Stage und wird laufend von schwachen „Dummy-Soldaten“ angegriffen, die es dann zu plätten gilt. Am Ende jeder Stage muss man gegen einen der Charaktere aus dem Hauptspiel antreten. Schon auf der niedrigsten Spielstufe kein leichtes Unterfangen.
So das waren die Spielmodi. Wer die Tekken Serie schon länger kennt, dem wird sicher aufgefallen sein, das sich in diesem Spiel kaum Innovationen verstecken. Das einzige neue Spielelement sind die begrenzten Arenen. Während man in den Vorgängern in sterilen Endlostages drauflos prügelte, kann man nun den Gegner gegen Wände schlagen, und diese teilweise sogar zerstören. Spektakuläre Ebenenwechsel wie bei Dead or Alive 2 sind leider nicht möglich. Der Tag-Team Modus aus dem Vorgänger ist nicht mehr enthalten was Multiplayern sauer aufstoßen könnte.
Fazit:
Alles in Allem ist Tekken 4 eine gelungene Fortsetzung der berühmten Serie, und Beat em`Up Fans bedenkenlos zu empfehlen. Für Singleplayer ist Tekken die neue Genre Referenz, denn bei aller Liebe kann Virtua Fighter 4 hier aus Mangel an Langzeitmotivation nicht mithalten. Auch die Grafik liegt gleichauf mit X-Box Champion DOA 3. Auf der Playstation 2 ist sie sowieso das absolut höchste der Gefühle.
Für Multiplayer bleibt Dead or Alive 2 die Genre Referenz da es als einziges Spiel neben einem gelungenen Versus Modus auch einen Tag-Team Modus mit Kooperationsfunktion bietet.
Trotzdem kann man zu diesem Spiel nur sagen! Kaufen Kaufen Kaufen.
Für eine weitere Fortsetzung würde ich mir aber mehr Innovationen wünschen.
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