Angstspiel (Taschenbuch) / Jonathan Nasaw Testbericht
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Erfahrungsbericht von heliopolis
Wer an Phobien leidet ..
Pro:
Der Autor - Schreibstil - Thema - Charakterbeschreibungen - auch Unterhaltsam
Kontra:
Wer zuerst die "Geduld der Spinne" ließt, wird etwas naja, nicht entäuscht sein, aber die Erwartungen werden nicht ganz erfüllt
Empfehlung:
Ja
Bevor wir nach Thailand geflogen sind, habe ich als erstes die Buchhandlung aufgesucht. Da ich mit dem Autoren schon vertraut bin, (andere Bücher) habe ich gleich direkt nach diesem gefragt. Angstspiel. Schon der Titel läßt erahnen, dass es hier nicht um Prinzen, Zuckerstangen und Tralala geht.
Geschichte:
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Seine größte Angst kriecht in ihm hoch, wenn er Gefiedertes Getier sieht. Es ist nicht die normale Angst, die einem langsam den Rücken hochschlängelt. Nein. Es ist die Sorte von Angst, die das Herz rasen läßt, die die Hände schwitzen läßt, die Sorte von Angst, wenn man sich ihr nicht entziehen kann, ist man der Ohnmacht sehr nahe.
Doch was passiert, wenn man einen Phobiker mit seiner Angst konfrontiert. Ja, nicht langsam an etwas heranführen. Nicht Tag um Tag einen Schritt weiter geht. Sondern ihn indirekt von der Phobie befreien wollend, in dem man ihn ins kalte Wasser wirft. Eigentlich ist man auch gar nicht daran interessiert, solche Menschen von ihrem Phobien zu heilen. Eher erlösen. Sich an derr Angst des anderen Laben, sich sozusagen daran aufzugeilen. Man weiß ganz genau, das man das Opfer nicht mehr gehn lassen kann. Denn schließlich kann man sich an dessen Tod auch noch erfreuen.
Pender, der Alte Kriminalhase und FBI-Special Agent steht kurz vor seiner Pension. Während zeitgleich Abruzzi, Investigative Spezialist Linda Abruzzi, in die Abteilung für Serienkiller eingebürgert wird. Sie leidet an Multiples Sklerose und wird daher in diese Abteilung verlegt, da diese sowieso bald geschlossen würde und sie auch nicht mehr all zu viel Falsch machen könnte. Bevor Pender jedoch seine Rente genießen kann und sich den schönen Dingen der Welt widmet, wie Golf,
übergibt er noch einen Brief an Abruzzi.
In diesem Brief schreibt eine Phobikerin, dass sie sich regelmäßig mit einer Gruppe trifft, die ebenfalls an Angstphobien leidet. Doch das seltsame ist, wie sie findet, dass einige Selbstmord begonnen haben. Was an sich nicht unbedingt unter ihren Umständen ungewöhnlich wäre. Doch die Art der Selbstmorde, kann sie so nicht akzeptieren. Eine Person mit Höhenangst würde niemals von einem Hochhaus springen. Oder eine weitere Person mit der Phobie Angst vor dem Ersticken würde sich niemals in der Wanne ertränken.
Da Pender der Brief nicht mehr aus dem Kopf geht, verschiebt er sein Golfspiel und will Dorie, die diesen Brief verfasst hat, einen Besuch abstatten, doch diese ist schon in den Fängen des Mörders.
Daten zum Buch
Das Buch hat 430 Seiten und auf dem Cover sieht man ein im Schatten verschwundenes Frauengesicht. Der Fall ist Hyene und wurde von Ulstein sehr gut ins Deutsche Übersetzt. Die Schrift ist gut leserlich.
Daten zum Schreibstil
Wie immer kann man Nasaw`s Werke sehr gut lesen. Alles ist sehr verständlich und keine Komplizierten zu lang geratenen Sätze. Das weiß ich sehr an diesem Autor zu schätzen. Er kann sehr gut Situationen aller Art umschreiben. So kann man sich ziemlich gut in die Geschichte reinversetzen. Er weiß, wie man wichtige Personen ins Licht rückt und wie man sie so beschreibt, das dem Leser die Vorstellung von einer Person oder einer Situation erleichtert wird und dennoch bleibt immer etwas Platz für eigene Fantasie.
Daten zum Autor
Man kann schon behaupten, dass er sich den Genres des Horrors und des Psychothrillers gewidmet hat. Mit Geduld der Spinne, schaffte er es unter die Besten. Doch es gibt noch weitere Bücher, solcher Art:
Seelenesser
Blutdurst
Geduld der Spinne ( TOP)
Reich der Schatten
Der Autor lebt in den USA ( Kalifornien) und schreibt hoffentlich noch viele gute Geschichten dort.
Kritik zum Buch
Ganz klar ist, wer mit dem Buch, die Geduld der Spinne begonnen hat, wird hier etwas, nur ein kleines Bisschen entäuscht sein. Man erwartet wieder, zuminderst ging es mir so, diese Gewaltartigen und Perversen Szenen, doch hier beginnt alles etwas langsamer. Aber doch eine gute Idee.
Klappentext
FÜR IHN IST ES EIN SPIEL. ER TÖTET MENSCHEN, DIE AN PHOBIEN LEIDEN, AUF DIE ART UND WEISE, DIE SIE AM MEISTEN FÜRCHTEN. SEIT JAHRZEHNTEN SCHON IST ER AUF DER JAGD.
AM LETZTEN ARBEITSTAG VOR SEINER PENSIONIERUNG ERHÄLT FBI-SPECIAL-AGENT PENDER EINEN ENTSCHEIDENDEN HINWEIS AUF DEN WAHNSINNIGEN SERIENKILLER.
Mein Fazit
Auf jeden Fall sollte jeder Fan von Thriller und Horrorbüchern, dieses Werk in den Händen halten. Es ist, auch wenn etwas langsam im Anfang, ein sehr gelungener Thriller mit einem noch nicht so ausgelutschten Thema.
45 Bewertungen, 12 Kommentare
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05.03.2007, 22:57 Uhr von mousebear
Bewertung: sehr hilfreichLG mousebear
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18.02.2007, 13:38 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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02.02.2007, 16:55 Uhr von golfgirl
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüsse dani
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10.01.2007, 14:16 Uhr von swissflyer
Bewertung: sehr hilfreich=-= SH =-=
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10.01.2007, 13:08 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh :-)
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10.01.2007, 02:20 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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10.01.2007, 00:24 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich* ~~ * Lieben Gruß Anita * ~~ *
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10.01.2007, 00:09 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichLG Anett
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09.01.2007, 23:53 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreich~~ SH. Gruß, Ralf ~~
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09.01.2007, 21:53 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichuiiii :)
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09.01.2007, 21:38 Uhr von MichiStephan
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg
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09.01.2007, 21:15 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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