Naßrasierern von Wilkinson Testbericht

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Erfahrungsbericht von katze35

Das Beste ist gerade gut genug !!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hier der Protector 3 D von Wilkinson

Wie in einer bekannten Werbung (es ging um Cornflakes), die jüngst einen Menschen zeigten, der nach dem Aufstehen das Charisma eines Neandertalers besaß, so öder ähnlich beschreibt mein ungepiercter, 13-einhalb-jähriger Liebling, den mittlerweile wohl alle kennen, mein morgendliches Erscheinungsbild. Klagen viele Frauen über ihre „Morgentoilette“ zur Gestaltung eines kunstwerkähnlichen Äußeren, so ist die morgendliche Rasur eine Pflicht für den Herren, sofern er nicht gerade in einem Beruf tätig ist, der ihn vor Kunden oder Kollegen abschirmt. Die Stoppeln lassen sich sowohl mittels elektrischer Hilfe, wie auch mit der guten alten mechanischen Art entfernen, nämlich mit dem Nassrasierer.

Seit nunmehr 25 Jahren nutze ich ausschließlich die Nassrasierer des Herstellers Wilkinson aus Wuppertal. Warum, weshalb oder wieso immer nur Wilkinson weiß ich nicht und kann es auch nicht erklären. Vielleicht aus Bequemlichkeit oder gar doch wegen der Qualität ?? Es begann sicher mit der einfachen Standardklinge, die man selbst in der Kantine der Bundeswehr kaufen konnte. Diese entwickelten sich immer weiter bis zum heutigen Tag. Waren früher die „Doppelklingen“ eine Besonderheit, so müssen es zur gründlichen Rasur heute schon 3fach Klingen sein. Vom starren Rasierkopf ging die Entwicklung über den elastischen, bis hin zum Schwingkopfrasierer, der sich jeder Gesichtskontur anpasst.

Zur Klinge:

Drei Edelstahlklingen (natürlich aus dem Nachbarort Solingen) bieten einen optimalen Rasureffekt. Die Klingen sind mehrfach gehärtet und recht langlebig. 3 – 4 Wochen bieten sie guten Rasierkomfort. Das typische Microgitter über den Klingen sorgt seit Jahren dafür, dass ich selbst im verschlafenen Zustand keine Blessuren im Gesicht erlitt.

Zum Griff:

Eine Mischung aus Edelstahl und Kunststoff lässt den Rasierer recht edel aussehen. An der Ergonomie hat sich in den letzten Jahren nichts geändert, warum auch. Der Rasierer liegt gut in der Hand und er hat die richtige Länge. Da es sich nicht um einen „Fäustel“ handelt, hält man ihn bekanntermaßen nicht in der Handinnenfläche, sondern geschickt zwischen Daumen und den Fingern.

Das System:

Hier findet sich die Erklärung für die Bezeichnung 3 D : Es handelt sich um ein Nassrasiersystem mit dreidimensionaler Beweglichkeit. Die Klinge schwingt nicht nur vor und zurück, sondern auch seitwärts, wodurch ein optimaler Kontakt zwischen Klinge und Haut erreicht wird.

Der Preis:

Es ist nicht die Anschaffung des Rasierers der mit 2 Ersatzklingen um die 5 Euro kostet. Vielmehr sind es die Klingen, die nachgekauft werden müssen und einem Tränen in die Augen treiben. So kostet der Satz mit 8 Klingen satte 8 Euro.

Die genannten Preise sind Durchschnittspreise, so dass sie sich um 0,50 Euro nach oben und unten bewegen können, je nach dem wo man sie gerade kauft.

Fazit:

Meine Erfahrung lässt mich dieses Gerät als sehr empfehlenswert bezeichnen. Andere Anbieter (hier sei vor allem Gilette hervorgehoben) bieten sicher vergleichbare Qualität und die Preise unterscheiden sich nicht wesentlich. Eine gute Rasur ist auch für meinen Beruf wichtig, da ich häufig in Kontakt mit Kunden komme und gepflegt aussehen möchte. Selbst meine Frau scheut sich nicht, zu meinem Rasierer zu greifen, wenn Achsel- oder Beinhaare entfernt werden sollen.

Eure Katze

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