Naturpark Altmühltal Testbericht

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Erfahrungsbericht von elvi0108

Aktiv-Urlaub im Altmühltal

Pro:

Natur pur. Preisgünstige Urlaubsmöglichkeit.

Kontra:

das Wetter in Deutschland ist normalerweise kein Urlaubsrenner

Empfehlung:

Ja

Schroffe Felsen, lauschige Wälder, gemütliche Städte, ob zu Wasser oder zu Lande es gibt unzählige Möglichkeiten diese wunderschöne Flusslandschaft mitten in Bayern zu ergründen. Für Naturliebhaber ist das Altmühltal eine wahre Idylle, denn das gesamte Gebiet ist der größte deutsche Naturpark und sicherlich auch einer der schönsten. Unter den sanften Hügeln der Frankenhöhe schlängelt sich langsam dahingleitend die 90 Kilometer lange Altmühl, die diesem Landstrich ihren Namen gibt. Dieser Nebenfluss der Donau entspringt auf der Frankenhöhe, fließt durch das Keuperland der Fränkischen Alb und mündet bei Kehlheim in die Donau.

Ob man nun mit dem Rad, per Boot oder zu Fuß diese wunderschöne Landschaft erobert bleibt natürlich jedem einzelnen selbst überlassen. Alle Möglichkeiten sind völlig problemlos.

Wandern im Altmühltal:
Ein mehr als 3000 km langes gut ausgeschildertes Wegenetz sorgt dafür, dass man immer den richtigen Weg findet. Am bekanntesten ist der Altmühltalweg, der 160 km weit direkt am Fluss und über die Jurahochfläche führt (gleiche Strecke wie Radweg).
Besonders geschichtsträchtig ist der Limesweg, der von Gunzenhausen bis nach Kehlheim führt. Einst bildete er die Nordgrenze des römischen Weltreiches. Vorbei an restaurierten Wachtürmen und Kastellen sind es rund 110 Kilometer. Unterwegs besonders interessant ist das kleine Städtchen Kipfenberg, das noch ganz in „Altrömischer Hand“ zu sein scheint. Hier gibt es ein Römer- und Bajuwaren-Museum auf der Burg Kipfenberg.

Mit dem Rad unterwegs:
Das Radwegenetz umfasst mehr als 800 Kilometer. Da ist für jeden etwas dabei. Man kann ganz gemütlich direkt an der Altmühl entlang fahren oder auch mit etwas mehr Anstrengung die zahlreichen Seitentäler durchfahren. Die Wege sind hervorragend beschildert und überall laden Biergärten und schöne Gasthäuser zum Verweilen und Ausruhen ein. Besonders schön finde ich die Strecke zwischen Gunzenhausen und Kehlheim, die man gemütlich in drei Tagen fahren kann.

Mit dem Boot auf der Altmühl:
Selbst wenn man so etwas noch nie gemacht hat, auf der Altmühl sollte man es einmal probieren. Die Altmühl ist der langsamste Fluss Deutschlands und deshalb sind die rund 100 Kilometer bis zum Beginn des Main-Donau-Kanals (Töging) auch für Anfänger hervorragend geeignet. Es ist ein wunderschönes Erlebnis die Ruhe auf dem Wasser zu genießen oder auch mit einer ganzen Gruppe unterwegs zu sein und jede Menge Spaß zu erleben.

Rad- und Bootswanderungen kann man auch voll organisiert machen, z.B. von SAN-AKTIV-TOURS in Gunzenhausen (Tel.: 09831-4936) oder NATOUR in Weißenburg (Tel.: 09142-922929). Ansonsten gibt es in jedem Städtchen sehr gute Informationszentralen.

Übernachtungsmöglichkeiten:
Es gibt ein sehr gut gegliedertes Unterkunftsverzeichnis, das man sich z.B. vom Touristeninformationszentrum in Gunzenhausen kostenlos schicken lassen kann. Es reicht von der einfachsten privaten Unterkunft bis zum 4 Sterne Hotel und deckt den gesamten Raum des \"Naturparks Altmühl\" ab.

Allgemeines:
Als Startort für alle Unternehmungen entlang der Altmühl ist Gunzenhausen am besten geeignet. Das beschauliche Städtchen ist in den letzten ca. 10 Jahren zu einem richtigen kleinen Ferienort geworden, aber trotzdem noch immer gemütlich geblieben.

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