Naturpark Hardangervidda Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Qualle
Erholung in gigantischer Natur
Pro:
schöne Landschaft
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich einmal ein paar Zeilen schreiben über einen den deutschen Touristen vielleicht nicht so bekannten Teil Norwegens. Oslo, Bergen, das Nordkap, der Geierangerfjord, die Lofoten und Lillehammer sind doch sehr vielen bekannt. Den Hardanger Fjord und die Hardangervidda habe ich vor meinem Urlaub 1999 eigentlich nicht weiter gekannt. Aber wer einmal hier war, die Natur liebt, der verliebt sich auch sehr schnell in diese Gegend.
Sehr viel steht in meinem Reiseführer nicht über dieses Gebiet. Doch in Norwegen gibt es genügend Informationsbüros, wo man sich vor Ort über interessante Reiseziele Material besorgen kann.
Weitaus bekannter als der Hardangerfjord ist der etwas südlich gelegene Geirangerfjord. Doch mein Bericht beschränke ich auf den Hardangerfjord, die Hardangervidda und deren Umgebung.
Wie schon in den Jahren zuvor kamen wir nach Skandinavien und es stellte sich herrliches Wetter ein. Bekannte, die schon einige Tage länger am Hardangerfjord in einer komfortablen Hütte wohnten, freuten sich über den Sonnenschein, der sich nun nach den warmen aber trüben Tagen einstellte.
Von dem Fährhafen Larvik über Kongsberg und Rodberg fuhren wir mit unserem Auto hinauf auf das Hochplateau nach Geilo. Geilo ist einer der größten Wintersportorte in Norwegen. Er liegt fast 800 Meter hoch und verfügt über Lifte, Pisten und Loipen. Doch wir sind hier im Sommer und da sieht es alles etwas ruhig aus.
Nur erwähnen möchte ich noch, das es von Geilo eine Bergbahn bis zur Küstenstadt Bergen gibt.
Die Hardangervidda ist eine ca. 7500 Quadratkilometer große Hochfläche mit einer durchschnittlichen Höhe von 1200 bis 1600 Meter über Null.
Im Sommer sieht diese Gegend auf dem ersten Blick etwas öde und trostlos aus. Bäume wachsen hier oben kaum noch. Nur hin und wieder sind flache Sträucher zu sehnen. Ein Großteil des Gebietes ist ein Naturschutzgebiet. Irgendwo an der Hauptstrasse lassen wir unser Auto stehen und laufen ein Stück durch die Natur. Nun sehen wir auch die kleinen Blumen und niedrigen Pflanzen, die im Sommer einen Flur über die seinige Hochebene ausbreiten.
Entlang der Hauptstraße stehen öfter Schutzhütten, kleine Stände mit Souvenirs und einem Imbiß und manchmal sind auch kleine Dörfer.
Die Straße schlängelt sich durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Wir sehen schneebedeckte hohe Berge, Fahren vorbei an kleinen und Großen Schneefeldern, azurblauen, eisig kalten Seen und grünen Wiesen.
Doch irgendwann verlassen wir die Hochebene und es geht hinab ins Tal. Wie fast überall in Norwegen gibt es auch hier sehr viele Brücken und Tunnel. Ein Tunnel ist mir in besonderer Erinnerung geblieben. Ganz normal fahren wir in die Erde hinein. Und nun geht es wie auf einer Spirale nach unten. Ich weiß nicht mehr wie viele Runden wir im Kreise gefahren sind, bis wir einige hundert Meter weiter unten wieder das Tageslicht erblickten. Es ist keine gute Strecke, t für welche, denen dabei schlecht wird.
Nun, die nächsten Tage unseres Urlaubes verbrachten wir auf einem Zeltplatz am Hardangerfjord. Wir zelten (für 120 Kronen ca. 15 Euro pro Übernachtung für drei Personen) im Ferienort Norheimsund direkt am Hardangerfjord.
Hier haben wir Möglichkeiten zum Baden im Fjord, unweit weg im Ort ist auch eine Schwimmhalle für die nicht so abgehärteten. Außerdem bietet der Fluß gute Angelmöglichkeiten. Wer möchte kann sich auch ein kleines Motorboot oder Ruderboot ausleihen. Den Preis weiß ich nicht mehr. Mir dem Motorboot sind wir Angeln gefahren und haben auch einige Seitenarme der Fjorde besucht. Hier ist es im Sommer fast den ganzen Tag hell.
Vom Zeltplatz am Hardangerfjord haben wir auch einige schöne Au8sflüge unternommen. Hier möchte ich einige sehenswerte Ziele, die wir fast alle auch besucht haben nennen.
da wären:
· Die norwegische Großstadt Bergen. . Zu ihr führt eine sehr romantische Straße über viele Brücken und mehr als dreißig Tunnel.
· Die Gletscher, die von Zeltplatz zu sehen sind, haben wir nicht besucht, ich möchte sie nur kurz erwähnen.
z.B. der Hardangerjokulen Gletscher mit seiner höchsten Erhebung von 1876 NN.
und der Folgefonna bei Jondal
· In der Nähe von Eidfjorden befindet sich das Kraftwerk Sima. Hier lohnt sich ein Besuch. Wir fahren auf einen schön gelegenen Parkplatz und warten auf eine deutsche Führung. Vor uns liegt ein mächtiger Felsen, der unten auf Meeresspiegel mit Bäumen bewachsen ist. Unsere Kinder verbringen die Wartezeit mit Ballspielen auf einer gepflegten Wiese. Das Tal des Eidfjord ist von hohen Bergen eingeschlossen. Nun endlich geht es in den Berg. Mit einem großen Buß fahren wir mit vielen anderen Besuchen gut 700 Meter in das Innere des Berges. Und hier, von außen nicht sichtbar befindet sich eines der größten Wasserkraftwerke Europas. Es ist ein gewaltiges „Bauwerk“, was hier in der Erde ist. man kann es nicht besxchreiben. man muß es sehen. Die Führung dauert eine Stunde und dann fahren wir mit dem Bus wieder aus dem Berg.
· Nachdem wir im Berg waren geht es nun mit unserem Auto hinauf auf den Berg. Hier, gleich in der Nähe des Kraftwerkes bei Simdalen liegt der Hof Kjeädsen. Er liegt wie ein Adlerhorst an einer 600 Meter hohen Bergwand. Diese Hof ist im Winter abgeschlossen von der Umwelt. Hinauf führt eine schmale Straße. Dabei geht es durch einen engen unbeleuchteten Tunnel. Jede Volle Stunde nach oben und zur Halben Stunde ist er für die Abfahrt freigegeben. Von oben hat man einen herrliche Blick auf das Land. Es gibt viele Wanderwege, Wasserfälle und den benannten Hof. Als wir im Sommer da oben waren, wurde gerade von den steilen Wiesen Heu geerntet. Es wurde wie vor langer Zeit mit Säcke und Seilen nach oben gezogen.
· Alles konnten wir in den paar Tagen Urlaub nicht erkunden, aber erwähnen möchte ich noch den Wasserfall Steindalsfossen. Hier gelangt man auf einem Wanderweg hinter den Wasserfall. Bei regen ist es dann der einzige trockene Ort am Wasserfall.
Nun Es gibt noch sehr viel zu sehen am Hardangerfjord. Man kann hier gut drei Wochen Urlaub verleben, ohne das es langweilig wird. Doch uns zog es nach vier Tagen weiter ins Land.
Schlußbemerkung:
Für jeden, den die Natur liebt ist der Hardangerfjord und die Hardangervidda ein sehr interessantes Reiseziel. Man erreicht es im Sommer von Oslo bequem an einem Tag. Es ist wird hier nicht nur Natur geboten. Einige Orte um den Fjord haben sich zu interessanten Urlauberorten mit vielen Museen, Einkaufsmöglichkeiten und einigen mehr entwickelt. Die Unterkunft ist erschwinglich. Die Lebensmittel sind wie fast überall in Norwegen etwas teurer als sonst in Europa.
Die Natur ist einzigartig schön. Das Wetter, nun dazu kann ich nicht viel sagen, denn wir kennen das Gebiet nur bei strahlend blauem Himmel. Soll aber nicht immer so sein. Schon zeitig im Herbst kehrt der Winter hier ein.
Ich werde irgendwann, so das es die Gesundheit zuläßt, wieder einmal hierherkommen.
Sehr viel steht in meinem Reiseführer nicht über dieses Gebiet. Doch in Norwegen gibt es genügend Informationsbüros, wo man sich vor Ort über interessante Reiseziele Material besorgen kann.
Weitaus bekannter als der Hardangerfjord ist der etwas südlich gelegene Geirangerfjord. Doch mein Bericht beschränke ich auf den Hardangerfjord, die Hardangervidda und deren Umgebung.
Wie schon in den Jahren zuvor kamen wir nach Skandinavien und es stellte sich herrliches Wetter ein. Bekannte, die schon einige Tage länger am Hardangerfjord in einer komfortablen Hütte wohnten, freuten sich über den Sonnenschein, der sich nun nach den warmen aber trüben Tagen einstellte.
Von dem Fährhafen Larvik über Kongsberg und Rodberg fuhren wir mit unserem Auto hinauf auf das Hochplateau nach Geilo. Geilo ist einer der größten Wintersportorte in Norwegen. Er liegt fast 800 Meter hoch und verfügt über Lifte, Pisten und Loipen. Doch wir sind hier im Sommer und da sieht es alles etwas ruhig aus.
Nur erwähnen möchte ich noch, das es von Geilo eine Bergbahn bis zur Küstenstadt Bergen gibt.
Die Hardangervidda ist eine ca. 7500 Quadratkilometer große Hochfläche mit einer durchschnittlichen Höhe von 1200 bis 1600 Meter über Null.
Im Sommer sieht diese Gegend auf dem ersten Blick etwas öde und trostlos aus. Bäume wachsen hier oben kaum noch. Nur hin und wieder sind flache Sträucher zu sehnen. Ein Großteil des Gebietes ist ein Naturschutzgebiet. Irgendwo an der Hauptstrasse lassen wir unser Auto stehen und laufen ein Stück durch die Natur. Nun sehen wir auch die kleinen Blumen und niedrigen Pflanzen, die im Sommer einen Flur über die seinige Hochebene ausbreiten.
Entlang der Hauptstraße stehen öfter Schutzhütten, kleine Stände mit Souvenirs und einem Imbiß und manchmal sind auch kleine Dörfer.
Die Straße schlängelt sich durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Wir sehen schneebedeckte hohe Berge, Fahren vorbei an kleinen und Großen Schneefeldern, azurblauen, eisig kalten Seen und grünen Wiesen.
Doch irgendwann verlassen wir die Hochebene und es geht hinab ins Tal. Wie fast überall in Norwegen gibt es auch hier sehr viele Brücken und Tunnel. Ein Tunnel ist mir in besonderer Erinnerung geblieben. Ganz normal fahren wir in die Erde hinein. Und nun geht es wie auf einer Spirale nach unten. Ich weiß nicht mehr wie viele Runden wir im Kreise gefahren sind, bis wir einige hundert Meter weiter unten wieder das Tageslicht erblickten. Es ist keine gute Strecke, t für welche, denen dabei schlecht wird.
Nun, die nächsten Tage unseres Urlaubes verbrachten wir auf einem Zeltplatz am Hardangerfjord. Wir zelten (für 120 Kronen ca. 15 Euro pro Übernachtung für drei Personen) im Ferienort Norheimsund direkt am Hardangerfjord.
Hier haben wir Möglichkeiten zum Baden im Fjord, unweit weg im Ort ist auch eine Schwimmhalle für die nicht so abgehärteten. Außerdem bietet der Fluß gute Angelmöglichkeiten. Wer möchte kann sich auch ein kleines Motorboot oder Ruderboot ausleihen. Den Preis weiß ich nicht mehr. Mir dem Motorboot sind wir Angeln gefahren und haben auch einige Seitenarme der Fjorde besucht. Hier ist es im Sommer fast den ganzen Tag hell.
Vom Zeltplatz am Hardangerfjord haben wir auch einige schöne Au8sflüge unternommen. Hier möchte ich einige sehenswerte Ziele, die wir fast alle auch besucht haben nennen.
da wären:
· Die norwegische Großstadt Bergen. . Zu ihr führt eine sehr romantische Straße über viele Brücken und mehr als dreißig Tunnel.
· Die Gletscher, die von Zeltplatz zu sehen sind, haben wir nicht besucht, ich möchte sie nur kurz erwähnen.
z.B. der Hardangerjokulen Gletscher mit seiner höchsten Erhebung von 1876 NN.
und der Folgefonna bei Jondal
· In der Nähe von Eidfjorden befindet sich das Kraftwerk Sima. Hier lohnt sich ein Besuch. Wir fahren auf einen schön gelegenen Parkplatz und warten auf eine deutsche Führung. Vor uns liegt ein mächtiger Felsen, der unten auf Meeresspiegel mit Bäumen bewachsen ist. Unsere Kinder verbringen die Wartezeit mit Ballspielen auf einer gepflegten Wiese. Das Tal des Eidfjord ist von hohen Bergen eingeschlossen. Nun endlich geht es in den Berg. Mit einem großen Buß fahren wir mit vielen anderen Besuchen gut 700 Meter in das Innere des Berges. Und hier, von außen nicht sichtbar befindet sich eines der größten Wasserkraftwerke Europas. Es ist ein gewaltiges „Bauwerk“, was hier in der Erde ist. man kann es nicht besxchreiben. man muß es sehen. Die Führung dauert eine Stunde und dann fahren wir mit dem Bus wieder aus dem Berg.
· Nachdem wir im Berg waren geht es nun mit unserem Auto hinauf auf den Berg. Hier, gleich in der Nähe des Kraftwerkes bei Simdalen liegt der Hof Kjeädsen. Er liegt wie ein Adlerhorst an einer 600 Meter hohen Bergwand. Diese Hof ist im Winter abgeschlossen von der Umwelt. Hinauf führt eine schmale Straße. Dabei geht es durch einen engen unbeleuchteten Tunnel. Jede Volle Stunde nach oben und zur Halben Stunde ist er für die Abfahrt freigegeben. Von oben hat man einen herrliche Blick auf das Land. Es gibt viele Wanderwege, Wasserfälle und den benannten Hof. Als wir im Sommer da oben waren, wurde gerade von den steilen Wiesen Heu geerntet. Es wurde wie vor langer Zeit mit Säcke und Seilen nach oben gezogen.
· Alles konnten wir in den paar Tagen Urlaub nicht erkunden, aber erwähnen möchte ich noch den Wasserfall Steindalsfossen. Hier gelangt man auf einem Wanderweg hinter den Wasserfall. Bei regen ist es dann der einzige trockene Ort am Wasserfall.
Nun Es gibt noch sehr viel zu sehen am Hardangerfjord. Man kann hier gut drei Wochen Urlaub verleben, ohne das es langweilig wird. Doch uns zog es nach vier Tagen weiter ins Land.
Schlußbemerkung:
Für jeden, den die Natur liebt ist der Hardangerfjord und die Hardangervidda ein sehr interessantes Reiseziel. Man erreicht es im Sommer von Oslo bequem an einem Tag. Es ist wird hier nicht nur Natur geboten. Einige Orte um den Fjord haben sich zu interessanten Urlauberorten mit vielen Museen, Einkaufsmöglichkeiten und einigen mehr entwickelt. Die Unterkunft ist erschwinglich. Die Lebensmittel sind wie fast überall in Norwegen etwas teurer als sonst in Europa.
Die Natur ist einzigartig schön. Das Wetter, nun dazu kann ich nicht viel sagen, denn wir kennen das Gebiet nur bei strahlend blauem Himmel. Soll aber nicht immer so sein. Schon zeitig im Herbst kehrt der Winter hier ein.
Ich werde irgendwann, so das es die Gesundheit zuläßt, wieder einmal hierherkommen.
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