Need for Speed Underground 2 (PC Rennspiel) Testbericht

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ab 15,33
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von Jassmen

Frau am Steuer...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

...das wird teuer. Aber nicht bei Need for Speed Underground 2.

NFSU2 ist der Nachfolger des Spiels \"Need for Speed Underground\" und kommt aus der Spielereihe \"Need for Speed\" von EA Games. Dort gibt es u. a. auch noch \"Need for Speed Porsche\" oder \"Need for Speed: Hot Pursuit\".

Preis:
Der Preis liegt um die 45 EUR.

Systemanforderungen:
Mindestens Pentium III 933 MHZ, 128 MB RAM (256 MB bei XP), Windows 98/ME/2000/XP, 1 GB Festplatte
Grafikkarte: mind. 32 MB RAM, DirectX 9.0
Mein System: AMD Athlon 2000+, 512 DDR-RAM; Grafikkarte: Geforce 4 MX420
Ich spiele das Spiel mit der Auflösung 800*600, die Details sind fast alle auf \"hoch\" eingestellt. Damit lässt sich das Spiel flüssig spielen, das Laden/Speichern geht schnell.

Grafik:
Es sieht ganz nett aus, aber an eine Grafikpracht à la Half-Life 2 kommt es nicht heran. Aber die Spiegelungen vom Auto auf der Straße sehen schon toll aus. Auch die Autos sehen fast realistisch aus, allerdings nur das eigene oder das der Konkurrenten. Die unbeteiligten Fahrzeuge, die in der Stadt unterwegs sind, sehen dagegen eher einfallslos los.
Im dritten Level kann man dann auch in die Berge fahren und dann von oben auf die beleuchtete Stadt gucken. Das ist eine super Ansicht.
Irgendwann fährt man auch am Flughafen Rennen und da sieht es schon irre aus, wenn direkt über einem ein Flugzeug startet oder landet.

Sound:
Der Soundtrack ist mal wieder erste Sahne, wie eigentlich bei fast allen EA Games. Es gibt Songs u. a. von Xzibit, Snoop Dogg feat. The Doors, Paul Van Dyk, Queens of the Stone Age. Auch der Sound vom Auto kommt gut und realistisch rüber, sei es nun wenn man mit quietschenden Reifen anfährt oder aber eine neue Auspuffanlage einbaut. Dann wird auch die Änderung hörbar, satt nur sehbar.

Gameplay/Inhalt:
Das Spiel spielt in der Stadt „Bayview“ (vermute mal, es soll Los Angeles sein, da anstatt „Hollywood“ „Bayview“ auf dem Berg steht).
Man beginnt als unbekannter Fahrer und muss sich dann hocharbeiten bzw.- fahren um bekannt und berühmt zu werden.
Als erstes wird man von Rachel begrüßt und bekommt auch gleich mal deren aufgemotzten Wagen geliehen. Rachel gibt einem während des Spiels Tipps und informiert einen über neu eingetroffene Tunig-Teile, neue Autos usw.
Da man nun Rachels Wagen hat, kann man ein wenig die Stadt erkunden und schon ein paar Rennen fahren. Es ist aber nur ein kleiner Teil befahrbar, da die Wege zu den anderen Stadtteilen erstmal freigespielt werden müssen. Rachel lotst einen zu einem Autohändler, wo man sich nun sein eigenes Auto aussuchen darf z. B. den Peugeot 206. Es gibt natürlich noch nicht alles Autos zu fahren, da man diese nach und nach frei spielt. Danach kann man dann die ersten Rennen fahren und Geld verdienen um damit dann sein Auto aufzumotzen.

Es gibt folgende Rennen (man muss übrigens immer Erster werden, um das Rennen abzuschließen. Meistens fährt man gegen 4 oder 6 Konkurrenten):

Drag: dieses ist eine gerade Strecke, wo man möglichst den richtigen Zeitpunkt zum hochschalten finden muss um zu gewinnen. Allerdings wird angezeigt, wann der richtige Zeitpunkt ist, d. h. man muss zum richtigen Zeitpunkt die Taste drücken. Das ist die einzige Rennart, wo man selbst schalten muss!

Drift: dort muss man möglichst gut durch die Kurven driften, um eine hohe Punktzahl zu erreichen. Hier fährt man entweder 3 oder 4 Runden oder aber eine kurvenreiche Strecke den Berg hinab (Downhill Drift). Bei dem Downhill Drift fährt man alleine und versucht die vorgegebene Punktzahl zu knacken.

Sprint: hier gilt es so schnell wie möglich von A nach B zu kommen

Street X: bei diesem Renntyp muss man schnellstmöglich gegen seine Konkurrenten seine 4 Runden absolvieren.

URL: dort tritt man gegen 6 Konkurrenten an, so ähnlich wie Formel 1.
Hat man ein URL Rennen gewonnen, kann man sich ein neues Auto beim Händler aussuchen.

Outrun-Rennen: Hier kann man einen seiner Konkurrenten direkt auf der Straße zu einem Rennen auffordern. Die Strecke gibt dabei der Führende vor. Hat man 300m Vorsprung, hat man das Rennen gewonnen.

Für jedes Rennen bekommt man Geld und Rufpunkte.
Ebenso bekommt man für das Gewinnen von Rennen neue Tuningteile dazu.

Cruist man durch die Stadt, sieht der Bildschirm vor einem wie folgt aus:
links oben befindet sich das SMS-Menü. Dort kann man alle wichtigen Infos abrufen, die nach und nach eintreffen wie z. B. neue Tuningteile verfügbar usw. Unten links befindet sich eine kleiner Kartenauschnitt, wo die Rennen und die Werkstätten, Tuningshops usw. eingezeichnet sind. In der Mitte hat man dann sein Auto, dass man durch die Stadt steuert. Rechts oben ist der Kontostand sichtbar. Rechts unten ist ein Tachometer, welches anzeigt, wie schnell man fährt und wieviel Nitro man noch zur Verfügung hat.
Die Karte lässt sich vergrößern mit Druck auf die Taste „M“. Dort sieht man dann die ganze Stadt mit allen Rennen und Shops. Links neben der Karte ist eine Legende: die ganze Autohändler sind mit einem hellblauen Punkt auf der Karte eingezeichnet, die Drift-Rennen sind mit einem gelben Ring gekennzeichnet. Sponsorenrennen sind mit einem „X“ gekennzeichnet, Fototermine für Zeitschriften und DVD sind mit einem Stern gekennzeichnet. Für Faule kann man dann das GPS-System aktivieren, welches einem dann den Weg zu dem jeweiligen Event oder Shop zeigt. Am Anfang ist GPS-System ganz hilfreich, wenn man sich in der Stadt noch nicht so gut auskennt.

Nach einer gewissen Zeit bekommt man dann Sponsorenverträge angeboten. Hat man sich für eines entschieden, muss man diverse Anforderungen (verschiedene Rennen gewinnen; sein Auto für 3 DVD fotografieren lassen o. ä.) um die Prämien zu kassieren.
Über die Taste „T“ kann man sich seinen Spielstand anzeigen lassen: wieviele Rennen man gewonnen hat, wieviel Prozent der verfügbaren Tuningteile man bereits frei gespielt hat usw.

Die Tuningshops, Werkstätten, Autohändler und Lackierereien sind etwas versteckt. Rachel gibt einem aber Hinweise wo sich die Shops ungefähr verstecken. Gekennzeichnet sind diese durch große Lampen, die entweder blau, rot, grün oder gelb strahlen. Dort befindet sich dann der Shop. Nachdem man ihn das erste Mal betreten hat, erscheint er danach auf der Stadtkarte.

Fährt man zu einem Autohändler und sucht sich ein neues Auto aus, landet das alte in einer Garage. Dort kann man dann bei Bedarf die Autos wieder wechseln. Leider muss man bei dem neuen Auto wieder bei 0 anfangen und es auftunen.

Steuerung:
Man steuert sein Auto entweder über die Tastatur oder über ein Lenkrad (wenn man eins besitzt). Vermutlich lässt sich das Spiel auch über ein Gamepad spielen, aber dass habe ich noch nicht ausprobiert. Die Tasten kann man frei wählen. Ich nehme immer die Pfeiltasten, da ich es so am einfachsten finde. Man kann auch noch einstellen, ob man nun mit manueller Gangschaltung oder Automatik fahren möchte.

Multiplayer:
Es gibt auch einen Multiplayer-Modus. Den habe ich allerdings nicht ausprobiert, da ich kein ISDN bzw. DSL-Anschluß habe.

Fazit:
Es macht einfach Spass, durch die Stadt zu cruisen und den geilen Soundtrack zu genießen. Man hat fast unendliche Möglichkeiten sein Auto nach und nach zu verändern. Wer wollte nicht schon mal blinkende Neonlichter unter seinem Auto haben? Im Gegensatz zum Vorgänger kann man sich nun die Rennen in der Reihenfolge aussuchen, die einem am besten gefällt. Ich liebe die Drift-Rennen, also mache ich diese immer zuerst, bevor ich die anderen fahre.
Der Suchtfaktor bei mir ist hoch, da man natürlich neugierig ist, welche Autos oder welche Tuningteile es noch gibt. Daher muss man ja immer mehr Rennen fahren um diese freizuschalten.

Negativ:
Es regnet ziemlich häufig in dieser Stadt. Fast in jedem Rennen fängt es an zu regnen, dadurch sollen sich die Fahreigenschaften ändern. Davon habe ich allerdings noch nichts mitbekommen. Die Unterteilung der Schwierigkeitsgrade ist auch nicht sehr gelungen. Auf Stufe \"Leicht\" hat man meistens 20 Sekunden Vorsprung vor seinen Gegnern. Auf Stufe \"Mittel\" wird es dann allerdings ziemlich schwer, seinen Gegnern überhaupt noch hinterher zu kommen. In der Anfangsphase des Spiels hat man dann fast keine Chance.
Falls das irgendein EA-Games Mitarbeiter zufällig liest: Warum kann man sich am Anfang nicht aussuchen, ob man Mann oder Frau ist? Es spielen ja nicht nur Männer dieses Spiel und ich finde es etwas doof, dass man immer nur mit den männlichen Formen angesprochen wird.

Wer ein realistisches Rennspiel erwartet ist hier fehl am Platze, wer allerdings mal gerne sein Traumauto aufmotzen und damit dann Rennen gewinnen will, der sollte sich das Spiel kaufen.

Trotzdem gibt es 5 Sterne von mir.

Vielen Dank fürs lesen, bewerten und evtl. kommentieren.
Sollte noch irgendwas an dem Bericht fehlen, dann bitte Info.

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