Niederlande Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von undertaker
Meine Fernsehzeitschrift war schuld,
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
dass ich nach Holland gefahren bin. Gut eigentlich nicht nach Holland, sondern in die Niederlande um es genau auszudrücken. Aber ich hoffe Ihr nehmt es mir nicht krumm, wenn ich im weiteren Bericht immer wieder mal von Holland spreche.
Ihr werdet Euch vielleicht fragen, was eine Fernsehzeitschrift mit den Niederlanden zu tun hat? Ganz einfach, ich wusste noch nicht wohin der nächste Urlaub gehen sollte, als in der Zeitschrift ein Bericht über Scheveningen zu lesen war. Ich habe diesen Bericht gelesen und wusste, da möchte ich auch einmal hin.
Also habe ich am nächsten Tag das Niederländische Büro für Tourismus in Köln angerufen und nachgefragt, ob es problematisch ist, im Juni, es war schon 1992, ein Zimmer in Scheveningen zu bekommen. Nein, sagte man mir, es ist absolut kein Problem. Also habe ich im Juni die Koffer gepackt und bin losgefahren. Da es doch ein ganz schönes Stück von Freiburg nach Scheveningen ist, dachte ich mir, ich machte einen Zwischenstop in Brühl und besuche einmal das Phantasialand.
Nach einem zweitägigen Stop ging es dann weiter Richtung Grenze und dann immer Richtung Den Haag. Ich hatte eine Karte dabei, auf der die Sehenswürdigkeiten eingezeichnet waren. So habe ich immer wenn eine Ausfahrt kam, geschaut was dort zu besichtigen war. So kam ich unter anderem an einem riesigen Safaripark vorbei. Also runter von der Autobahn und einmal quer durch den Park, mitten durch all die wilden Tiere. Sehr beeindruckend dabei waren die Löwen, die allerdings ein wenig faul in der Sonne lagen, und die Giraffen, die man durchs Schiebedach sehr gut betrachten konnte.
Dann ging es wieder zurück auf die Autobahn und gegen abend war Scheveningen tatsächlich erreicht. Also gleich zur Hotelinformation um ein Zimmer zu buchen. Das war allerdings nicht ganz einfach, denn in Den Haag und Scheveningen war ein Ärztekonkress und damit alles ausgebucht. Das hat mich schon geärgert, denn weshalb hatte ich extra beim Touristikbüro nachgefragt?
Nach längeren Telefongesprächen gelang es ihnen tatsächlich zwei Zimmer zu finden. Wozu zwei, fragt Ihr Euch? Der Aufenthalt war für eine Woche geplant und es gab kein Zimmer für eine Woche, also zuerst 4 Tage im Novotel, dann 3 Tage in einer kleinen Pension, die allerdings viel gemütlicher war, als das Novotel.
Am nächsten Tag ging es gleich los mit Ausflügen. Zunächst einmal nach Den Haag und dort ins Madurodam. Das ist ein Park in dem Holland in Miniatur zu sehen ist. So konnte man Holland in einem Tag anschauen..*grins*
Was mich eigentlich nach Scheveningen gezogen hat, war der alljährliche Sandburgenwettbewerb, wie es in meiner Fernsehzeitschrift geheissen hatte. Und dies Burg die ich da zu sehen bekam war absolut beeindruckend, sie hatte etwa eine Länge von 10!!! Metern und eine Höhe von 3!!! Metern. Und es war nicht nur einfach eine Burg, nein es wurde eine ganze Stadt nachgebildet mit allen Details. Leider hat die Natur das ihrige getan und am Ende der Woche begann die Burg einzustürzen. Wirklich Schade.
Zwei weitere Ausflüge führten nach Amsterdam und Rotterdam. Während ich in Rotterdam nur den Hafen und den Fernsehturm, vom dem aus allerdings doch einiges zu sehen war. In Amsterdam war doch mehr zu sehen, allerdings eine Krachtenfahrt gelang nicht, weil ich nirgendwo eine Anlegestelle für die Boote fand, ich weiss auch nicht weshalb.
Wieder zurück in Den Haag ging es zu der gerade stattfindenden „Floriade“. Etwas ähnliches wie eine Landes- oder Bundesgartenshow in Deutschland. Allerdings war es die fast 30DM Eintritt und die 10DM Parkgebühr absolut nicht wert, im Gegenteil, das war schon ganz schöner Nepp. Aber im Urlaub regt man sich ja nicht so schnell auf.
Nach dem Ende der Woche, ging die Fahrt weiter in den Norden, an der Küste entlang. Ein Besuch in Zandvoort, an der alten Formel 1 Rennstrecke, die man leider nicht besichtigen konnte und so blieb nur ein Blick von aussen. Dann ging die Reise nach Egmond aan Zee, wo die zweite Woche die Unterkunft sein sollte. Direkt am Meer, war ein kleines Hotel, dass auch wirklich ein Zimmer frei hatte.
Auch von diesem Ausgangspunkt, gab es weitere Ausflüge zu den Windmühlen und nach Volendam am Ijsselmeer, das früher ein Teil des Meeres war, aber vom Meer durch einen etwa 20 Kilometer langen Damm abgetrennt wurde und nun ein Süsswassersee ist. Über diesen Damm führt nun eine Autobahn, die wir natürlich auch befahren haben.
Dann ein Höhepunkt des Hollandaufenthalts: der Besuch des Käsemarktes von Alkmaar. Wobei dies eigentlich der Anlass war, nach Alkmaar zu fahren, allerdings war etwas anderes bedeutend schöner: da fand ich die Anlegestelle für die Boote, die eine Krachtenfahrt gemacht haben. Und ich glaube die war viel schöner, als in Amsterdam. Ich hatte mir zunächst gewundert, dass die Boote kein Dach hatten, wie in Amsterdam. Allerdings wurde mir bald klar, weshalb. So ging die Fahrt zu der niedrigsten Brücke von Alkmar, die nur etwa 70cm hoch ist. Ich dachte, der Kapitän zeigt uns das, aber weit gefehlt, wir fuhren darunter durch. Alle mussten sich fast ins Boot legen um den Kopf nicht zu verlieren, aber alle haben sich köstlich amüsiert.
Leider ging auch die zweite Woche viel zu schnell vorbei, und die Heimreise stand wieder an. Ich möchte sagen, dass es zwei sehr anstrengende Wochen waren, aber man hat natürlich sehr viel gesehen. Es waren keine Badeferien, die ich gemacht habe, wobei es sehr schöne Stände gibt, gerade in Schevenigen und Egmond aam Zee, sondern Holland erleben in zwei Wochen. Ich möchte auf jeden Fall, wieder einmal die Niederlande besuchen. ©undertaker
Ihr werdet Euch vielleicht fragen, was eine Fernsehzeitschrift mit den Niederlanden zu tun hat? Ganz einfach, ich wusste noch nicht wohin der nächste Urlaub gehen sollte, als in der Zeitschrift ein Bericht über Scheveningen zu lesen war. Ich habe diesen Bericht gelesen und wusste, da möchte ich auch einmal hin.
Also habe ich am nächsten Tag das Niederländische Büro für Tourismus in Köln angerufen und nachgefragt, ob es problematisch ist, im Juni, es war schon 1992, ein Zimmer in Scheveningen zu bekommen. Nein, sagte man mir, es ist absolut kein Problem. Also habe ich im Juni die Koffer gepackt und bin losgefahren. Da es doch ein ganz schönes Stück von Freiburg nach Scheveningen ist, dachte ich mir, ich machte einen Zwischenstop in Brühl und besuche einmal das Phantasialand.
Nach einem zweitägigen Stop ging es dann weiter Richtung Grenze und dann immer Richtung Den Haag. Ich hatte eine Karte dabei, auf der die Sehenswürdigkeiten eingezeichnet waren. So habe ich immer wenn eine Ausfahrt kam, geschaut was dort zu besichtigen war. So kam ich unter anderem an einem riesigen Safaripark vorbei. Also runter von der Autobahn und einmal quer durch den Park, mitten durch all die wilden Tiere. Sehr beeindruckend dabei waren die Löwen, die allerdings ein wenig faul in der Sonne lagen, und die Giraffen, die man durchs Schiebedach sehr gut betrachten konnte.
Dann ging es wieder zurück auf die Autobahn und gegen abend war Scheveningen tatsächlich erreicht. Also gleich zur Hotelinformation um ein Zimmer zu buchen. Das war allerdings nicht ganz einfach, denn in Den Haag und Scheveningen war ein Ärztekonkress und damit alles ausgebucht. Das hat mich schon geärgert, denn weshalb hatte ich extra beim Touristikbüro nachgefragt?
Nach längeren Telefongesprächen gelang es ihnen tatsächlich zwei Zimmer zu finden. Wozu zwei, fragt Ihr Euch? Der Aufenthalt war für eine Woche geplant und es gab kein Zimmer für eine Woche, also zuerst 4 Tage im Novotel, dann 3 Tage in einer kleinen Pension, die allerdings viel gemütlicher war, als das Novotel.
Am nächsten Tag ging es gleich los mit Ausflügen. Zunächst einmal nach Den Haag und dort ins Madurodam. Das ist ein Park in dem Holland in Miniatur zu sehen ist. So konnte man Holland in einem Tag anschauen..*grins*
Was mich eigentlich nach Scheveningen gezogen hat, war der alljährliche Sandburgenwettbewerb, wie es in meiner Fernsehzeitschrift geheissen hatte. Und dies Burg die ich da zu sehen bekam war absolut beeindruckend, sie hatte etwa eine Länge von 10!!! Metern und eine Höhe von 3!!! Metern. Und es war nicht nur einfach eine Burg, nein es wurde eine ganze Stadt nachgebildet mit allen Details. Leider hat die Natur das ihrige getan und am Ende der Woche begann die Burg einzustürzen. Wirklich Schade.
Zwei weitere Ausflüge führten nach Amsterdam und Rotterdam. Während ich in Rotterdam nur den Hafen und den Fernsehturm, vom dem aus allerdings doch einiges zu sehen war. In Amsterdam war doch mehr zu sehen, allerdings eine Krachtenfahrt gelang nicht, weil ich nirgendwo eine Anlegestelle für die Boote fand, ich weiss auch nicht weshalb.
Wieder zurück in Den Haag ging es zu der gerade stattfindenden „Floriade“. Etwas ähnliches wie eine Landes- oder Bundesgartenshow in Deutschland. Allerdings war es die fast 30DM Eintritt und die 10DM Parkgebühr absolut nicht wert, im Gegenteil, das war schon ganz schöner Nepp. Aber im Urlaub regt man sich ja nicht so schnell auf.
Nach dem Ende der Woche, ging die Fahrt weiter in den Norden, an der Küste entlang. Ein Besuch in Zandvoort, an der alten Formel 1 Rennstrecke, die man leider nicht besichtigen konnte und so blieb nur ein Blick von aussen. Dann ging die Reise nach Egmond aan Zee, wo die zweite Woche die Unterkunft sein sollte. Direkt am Meer, war ein kleines Hotel, dass auch wirklich ein Zimmer frei hatte.
Auch von diesem Ausgangspunkt, gab es weitere Ausflüge zu den Windmühlen und nach Volendam am Ijsselmeer, das früher ein Teil des Meeres war, aber vom Meer durch einen etwa 20 Kilometer langen Damm abgetrennt wurde und nun ein Süsswassersee ist. Über diesen Damm führt nun eine Autobahn, die wir natürlich auch befahren haben.
Dann ein Höhepunkt des Hollandaufenthalts: der Besuch des Käsemarktes von Alkmaar. Wobei dies eigentlich der Anlass war, nach Alkmaar zu fahren, allerdings war etwas anderes bedeutend schöner: da fand ich die Anlegestelle für die Boote, die eine Krachtenfahrt gemacht haben. Und ich glaube die war viel schöner, als in Amsterdam. Ich hatte mir zunächst gewundert, dass die Boote kein Dach hatten, wie in Amsterdam. Allerdings wurde mir bald klar, weshalb. So ging die Fahrt zu der niedrigsten Brücke von Alkmar, die nur etwa 70cm hoch ist. Ich dachte, der Kapitän zeigt uns das, aber weit gefehlt, wir fuhren darunter durch. Alle mussten sich fast ins Boot legen um den Kopf nicht zu verlieren, aber alle haben sich köstlich amüsiert.
Leider ging auch die zweite Woche viel zu schnell vorbei, und die Heimreise stand wieder an. Ich möchte sagen, dass es zwei sehr anstrengende Wochen waren, aber man hat natürlich sehr viel gesehen. Es waren keine Badeferien, die ich gemacht habe, wobei es sehr schöne Stände gibt, gerade in Schevenigen und Egmond aam Zee, sondern Holland erleben in zwei Wochen. Ich möchte auf jeden Fall, wieder einmal die Niederlande besuchen. ©undertaker
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