Nightmare Before Christmas (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Seraphim.Annegret
Wenn Geister Weihnachten feiern wollen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schreib ich mal über einen viel zu wenig beachteten Animationsfilm. Für mich ist er seit ich ihn vor 4 oder 5 Jahren mal auf einem Spartensender gesehen hab, das absolute MUST zur Weihnachtszeit. Fast schon eine Tradition wie Plätzchen backen und heimlich das Haus nach Geschenken durchsuchen.
Die Rede ist von dem absolut süßen, skurrilen, lustigen und romantischen Animations-Musical aus der Feder von Tim Burton: „A Nightmare before Christmas“
Die Story:
Zuerst mal muss man erwähnen, dass in der Geschichte davon ausgegangen wird, dass es für jeden (amerikanischen) Feiertag ein spezielles Land gibt, in dem dieser das ganze Jahr über geplant und vorbereitet wird.
Wir begeben uns nun ins Halloween-Land. Gerade ist wieder ein erfolgreiches und schreckliches Halloween vorbei und die Bewohner dieses Landes (logischerweise eine Menge schräge Gestalten) feiern ausgelassen ihren Triumph. Das größte Lob erntet natürlich das Oberhaupt von Halloween-Land, der Kürbiskönig Jack Skellington.
Bald jedoch merkt man, dass Jack ganz und gar nicht mehr zufrieden ist mit dem was er so macht. Das ewige Spuken ödet ihn an und er sucht nach neuen Aufgaben. Während seiner ziellosen Wanderung durch einen Wald trifft er schließlich irgendwann auf eine Lichtung.
Auf dieser Lichtung sind Bäume mit Türen, die in je eines der Feiertagsländer führen. Jack öffnet die Weihnachtsbaum-Tür und wird ins Weihnachts-Land gezogen.
Dort angekommen ist Jack vollkommen überwältigt von dem bunten und emsigen Treiben dort. Er glaubt genau das gefunden zu haben was ihm bisher gefehlt hat. Und obwohl er nicht wirklich versteht was da vorgeht, beschließt er, dass genau so etwas seine neue Aufgabe sein wird.
Zurück in Halloween-Land versucht Jack nun seinen Untergebenen zu erzählen, was er da gesehen hat. Doch die halten es für das Thema eines neuen Halloween-Streiches. Um sie trotzdem zu begeistern erzählt ihnen Jack die Geschichte des furchtbaren Nicki Graus (im Original: Santy Claws) der des Nachts mit seinen „Brenntieren“ die Schlote ehrbarer Bürger entert. Die Halloweener sind entsprechend begeistert.
In seinem Haus grübelt Jack weiter über den tieferen Sinn von Weihnachten nach, er studiert Weihnachtsliteratur, seziert Teddybären, untersucht Früchte und Süßigkeiten unter dem Microscop etc. Schließlich kommt ihm die zündende Idee: Die Halloweener werden dieses Jahr das Weihnachtsfest übernehmen.
Sofort werden Aufgaben verteilt, ein verrückter Wissenschaftler soll Skellett-Rentiere konstruieren, es werden grausige Spielzeuge gebastelt (aus toten Ratten, Fledermäusen und Skorpionen) und die Puppe Sally, die heimlich in Skelett Jack verliebt ist soll ihm sein Nicky-Graus-Kostüm nähen. Sally ist auch die einzige die dem Vorhaben von Jack kritisch entgegensieht, denn sie hatte eine Vision in der das Ganze in einem Desaster endete.
Des weiteren werden die drei Kobolde Furcht, Angst und Schrecken angeheuert Nicky Graus zu entführen. Diese drei Kobolde arbeiten jedoch gegen Jack, denn ihr wahrer Chef ist Hoogie Boogie, ein insektenfressender Unhold, der Jack entmachten will. Deshalb bringen sie Nicky Graus zu Hoogie Boogie.
Zum Weihnachtsabend fährt Jack mit seinem Schlitten los und verteilt die Geschenke, die für die armen Kinder und ihre Familien zum Teil lebensbedrohlich werden. In seiner Euphorie bemerkt er nicht, dass Polizei und Militär gegen ihn mobil gemacht werden. Er hält die Schüsse auf ihn für Salut-Feuer. Bis er schließlich abgeschossen wird. Im Halloween-Land wird sofort die Nachricht von Jacks Tod verbreitet und Hoogie Boogie glaubt sich am Ziel.
Jack jedoch hat überlebt. Er erwacht auf einem Friedhof inmitten der Trümmer seines Schlittens und erkennt seinen fatalen Irrtum. Dass seine Aufgabe und sein Lebenswerk Halloween ist. Er eilt zurück ins Halloween-Land und befreit mit Sallies Hilfe Nicky Graus aus der Hand von Hoogie Boogie. Weihnachten ist gerettet, Jack und Sally gestehen sich ihre Liebe und die Vorbereitungen fürs nächste Halloween laufen an. Alle sind glücklich (na ja bis auf Hoogie Boogie, der ist tot)
Die Bewertung:
Als erstes wieder ein großes Lob an die Idee. Sowohl Halloween- als auch Weihnachts-Land sind mit viel Liebe zu Detail umgesetzt. Im Weihnachtsland laufen überall kleine, süße Wichtel herum, basteln Spielzeug, backen Plätzchen, füllen Strümpfe mit Süßigkeiten und singen Weihnachtslieder. Alles ist bunt und hell und fröhlich.
Im Halloween-Land laufen die skurrilsten Figuren in düsterer Landschaft herum. Trotzdem sind sie alle liebenswert. Das schwermütige Skelett Jack, das in seiner neuen Aufgabe vollkommen aufgeht, die Puppe Sally, die sich ständig irgendwelche Arme und Beine abtrennt und ihrem Erschaffer dem verrückten Professor dauernd Gift ins Essen mischt um ihm zu entwischen, der Bürgermeister mit dem Januskopf, der ständig im Stress ist usw. usw.
Auch die Animationen sind beeindruckend. Die Qualität kann sich in jedem Fall mit der von Wallace and Gromit messen.
Ein letztes großes Lob noch an die Musik. Die Lieder sind allesamt aufwändig ins Deutsche übersetzt und nicht einfach untertitelt worden. Besonders die Singstimme von Jack ist sehr schön und harmonisch. Die Lieder passen genau auf die gerade vorherrschende Stimmung und fügen sich harmonisch in die Handlung ein.
Für sehr junge Kinder ist der Film sicherlich zu gruselig, denn es laufen wie gesagt schon sehr skurrile Gestalten im Halloween-Land herum. Aber ansonsten ist „A Nightmare before Christmas“ eine wundervolle Alternative zu dem üblichen Weihnachtskitsch und belehrt hintersinnig über den Sinn von Weihnachten und den eigenen Platz im Leben.
Die Rede ist von dem absolut süßen, skurrilen, lustigen und romantischen Animations-Musical aus der Feder von Tim Burton: „A Nightmare before Christmas“
Die Story:
Zuerst mal muss man erwähnen, dass in der Geschichte davon ausgegangen wird, dass es für jeden (amerikanischen) Feiertag ein spezielles Land gibt, in dem dieser das ganze Jahr über geplant und vorbereitet wird.
Wir begeben uns nun ins Halloween-Land. Gerade ist wieder ein erfolgreiches und schreckliches Halloween vorbei und die Bewohner dieses Landes (logischerweise eine Menge schräge Gestalten) feiern ausgelassen ihren Triumph. Das größte Lob erntet natürlich das Oberhaupt von Halloween-Land, der Kürbiskönig Jack Skellington.
Bald jedoch merkt man, dass Jack ganz und gar nicht mehr zufrieden ist mit dem was er so macht. Das ewige Spuken ödet ihn an und er sucht nach neuen Aufgaben. Während seiner ziellosen Wanderung durch einen Wald trifft er schließlich irgendwann auf eine Lichtung.
Auf dieser Lichtung sind Bäume mit Türen, die in je eines der Feiertagsländer führen. Jack öffnet die Weihnachtsbaum-Tür und wird ins Weihnachts-Land gezogen.
Dort angekommen ist Jack vollkommen überwältigt von dem bunten und emsigen Treiben dort. Er glaubt genau das gefunden zu haben was ihm bisher gefehlt hat. Und obwohl er nicht wirklich versteht was da vorgeht, beschließt er, dass genau so etwas seine neue Aufgabe sein wird.
Zurück in Halloween-Land versucht Jack nun seinen Untergebenen zu erzählen, was er da gesehen hat. Doch die halten es für das Thema eines neuen Halloween-Streiches. Um sie trotzdem zu begeistern erzählt ihnen Jack die Geschichte des furchtbaren Nicki Graus (im Original: Santy Claws) der des Nachts mit seinen „Brenntieren“ die Schlote ehrbarer Bürger entert. Die Halloweener sind entsprechend begeistert.
In seinem Haus grübelt Jack weiter über den tieferen Sinn von Weihnachten nach, er studiert Weihnachtsliteratur, seziert Teddybären, untersucht Früchte und Süßigkeiten unter dem Microscop etc. Schließlich kommt ihm die zündende Idee: Die Halloweener werden dieses Jahr das Weihnachtsfest übernehmen.
Sofort werden Aufgaben verteilt, ein verrückter Wissenschaftler soll Skellett-Rentiere konstruieren, es werden grausige Spielzeuge gebastelt (aus toten Ratten, Fledermäusen und Skorpionen) und die Puppe Sally, die heimlich in Skelett Jack verliebt ist soll ihm sein Nicky-Graus-Kostüm nähen. Sally ist auch die einzige die dem Vorhaben von Jack kritisch entgegensieht, denn sie hatte eine Vision in der das Ganze in einem Desaster endete.
Des weiteren werden die drei Kobolde Furcht, Angst und Schrecken angeheuert Nicky Graus zu entführen. Diese drei Kobolde arbeiten jedoch gegen Jack, denn ihr wahrer Chef ist Hoogie Boogie, ein insektenfressender Unhold, der Jack entmachten will. Deshalb bringen sie Nicky Graus zu Hoogie Boogie.
Zum Weihnachtsabend fährt Jack mit seinem Schlitten los und verteilt die Geschenke, die für die armen Kinder und ihre Familien zum Teil lebensbedrohlich werden. In seiner Euphorie bemerkt er nicht, dass Polizei und Militär gegen ihn mobil gemacht werden. Er hält die Schüsse auf ihn für Salut-Feuer. Bis er schließlich abgeschossen wird. Im Halloween-Land wird sofort die Nachricht von Jacks Tod verbreitet und Hoogie Boogie glaubt sich am Ziel.
Jack jedoch hat überlebt. Er erwacht auf einem Friedhof inmitten der Trümmer seines Schlittens und erkennt seinen fatalen Irrtum. Dass seine Aufgabe und sein Lebenswerk Halloween ist. Er eilt zurück ins Halloween-Land und befreit mit Sallies Hilfe Nicky Graus aus der Hand von Hoogie Boogie. Weihnachten ist gerettet, Jack und Sally gestehen sich ihre Liebe und die Vorbereitungen fürs nächste Halloween laufen an. Alle sind glücklich (na ja bis auf Hoogie Boogie, der ist tot)
Die Bewertung:
Als erstes wieder ein großes Lob an die Idee. Sowohl Halloween- als auch Weihnachts-Land sind mit viel Liebe zu Detail umgesetzt. Im Weihnachtsland laufen überall kleine, süße Wichtel herum, basteln Spielzeug, backen Plätzchen, füllen Strümpfe mit Süßigkeiten und singen Weihnachtslieder. Alles ist bunt und hell und fröhlich.
Im Halloween-Land laufen die skurrilsten Figuren in düsterer Landschaft herum. Trotzdem sind sie alle liebenswert. Das schwermütige Skelett Jack, das in seiner neuen Aufgabe vollkommen aufgeht, die Puppe Sally, die sich ständig irgendwelche Arme und Beine abtrennt und ihrem Erschaffer dem verrückten Professor dauernd Gift ins Essen mischt um ihm zu entwischen, der Bürgermeister mit dem Januskopf, der ständig im Stress ist usw. usw.
Auch die Animationen sind beeindruckend. Die Qualität kann sich in jedem Fall mit der von Wallace and Gromit messen.
Ein letztes großes Lob noch an die Musik. Die Lieder sind allesamt aufwändig ins Deutsche übersetzt und nicht einfach untertitelt worden. Besonders die Singstimme von Jack ist sehr schön und harmonisch. Die Lieder passen genau auf die gerade vorherrschende Stimmung und fügen sich harmonisch in die Handlung ein.
Für sehr junge Kinder ist der Film sicherlich zu gruselig, denn es laufen wie gesagt schon sehr skurrile Gestalten im Halloween-Land herum. Aber ansonsten ist „A Nightmare before Christmas“ eine wundervolle Alternative zu dem üblichen Weihnachtskitsch und belehrt hintersinnig über den Sinn von Weihnachten und den eigenen Platz im Leben.
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