Nintendo GameCube (Spielkonsole) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Zuverlässigkeit:
- Design:
Erfahrungsbericht von buckshot
Nintendo GameCube Test
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach Segas Dreamcast, der Playstation 2 und Microsoft Xbox, startet am 3. Mai auch Nintendo in die 128 Bit Konsolen-Ära. Dabei setzt die japanische Firma ihre Hoffnungen in einen kleinen, unscheinbaren Würfel - den GameCube. Wird es Nintendo damit gelingen ihr Kiddie-Image loszuwerden, um wieder an glorreiche SuperNES Zeiten anzuknüpfen?
Im Gegensatz zu multimedialen Zukunftsvisionen der Konkurrenz, konzentriert sich Nintendo bewusst auf das Wesentliche: pures Spielvergnügen ohne Wenn und Aber. DVD´s unterstützt der GameCube ebenso wenig wie Audio-CD`s. Zum Hardwarelauch werden, neben der 199 Euro teuren Konsole, rund zwanzig Games zum Preis von je 60 Euro in den Regalen stehen.
Schaut man sich den GameCube an, sticht neben seiner kleinen und kompakten Bauweise, vor allem die peppige Farbgebung auf Anhieb ins Auge. An der Frontseite wurden vier Controller-Ports sowie zwei Memory Card Slots platziert. Konzipiert als Top Loader, werden die Speichermedien über eine Klappe auf der Oberseite der Konsole ins Laufwerk eingelegt. Rückseitig befindet sich eine Schlaufe mit der sich der GameCube bequem tragen lässt, um beispielsweise bei Freunden einen Spiele-Abend zu verbringen. Daneben noch jeweils ein analoger und digitaler AV Ausgang zum Anschluss am TV Gerät oder HDTV. Erfreulicherweise verfügt der PAL GameCube, im Vergleich zu US- und japanischen Geräten, über einen RGB Ausgang für die bestmögliche Bildqualität am heimischen Fernseher. Auch ein 60Hz Modus ist integriert, der sich während des Bootvorgangs aktivieren lässt. Ein 56 Kbps Modem bzw. Breitband Adapter lassen sich mit entsprechenden Schnittstellen verbinden, die am Boden des kleinen Quaders versteckt sind. Hiermit werden zukünftig Online Spiele über das Internet ermöglicht. Mit den ersten netzwerkfähigen Titeln ist laut Nintendo jedoch nicht vor 2003 zu rechnen.
Im Inneren des GameCube sorgt ein „Gekko\" IBM Power Prozessor mit 485 MHz Taktfrequenz für ordentliche Rechenleistung. Der Arbeitsspeicher setzt sich aus 24 MB 100 MHz 1 T-SRAM und 16 MB DRAM zusammen. Ein mit 162 MHz getakteter ATI Grafikchip stellt weitere 2 MB als Frame Buffer sowie 1 MB Texturspeicher zur Verfügung. Generell arbeitet der GameCube mit 6-fach komprimierten Texturen, die er in Echtzeit (S3TC) dekomprimiert. Ein spezieller 101,25 MHz 16-Bit-DSP Soundprozessor erlaubt die Ausgabe von maximal 64 Kanälen bei einer Sampling Frequenz von 48 Khz in „Dolby PrologicII\".
Nintendo hat sich als Speichermedium für eine spezielle 8cm Optical Disc entschieden. Nicht zuletzt soll mit dieser Entscheidung Raubkopierern ein Riegel vorgeschoben werden, da für dieses Sonderformat keine Rohlinge im Handel erhältlich sind. Die kleine Disk verfügt über 1.5 Gigabyte Kapazität, was für den Großteil der Spiele ausreichen sollte. Da der GameCube zudem Diskwechsel unterstützt, stellen auch umfangreiche FMV-Sequenzen die Konsole vor keinerlei Probleme. Spielstände werden grundsätzlich auf Briefmarkengrossen 4 Mbit Digicards archiviert.
Beim Design des Controllers hat sich Nintendo von den drei Griffen des eigenwilligen N64-Pads verabschiedet und orientiert sich nun an einer handlicheren Formgebung. Geblieben sind auf der linken Seite sowohl ein analoger 3D-Stick, wie auch das digitale Steuerkreuz. Auf der rechten Seite wurden die gelben C-Buttons in einen Mini-Joystick gepackt, welcher die Aktionsmöglichkeiten in Spielen entscheidend erweitert. Da der Spielspaß nicht linear zur Anzahl der Knöpfe auf dem Joypad steigt, findet sich rechts ein zentraler großer Button, um den halbkreisförmig drei kleinere Support-Knöpfe angeordnet sind. Die Schultertasten wurden durch zwei analoge Abzüge ersetzt, was sich beim Einsatz in Rennspielen oder First Person Shootern bestens bewährt. Eine Rumblefunktion ist bereits fest in den Controller integriert und muss nicht mehr zugekauft werden.
Im Gegensatz zu multimedialen Zukunftsvisionen der Konkurrenz, konzentriert sich Nintendo bewusst auf das Wesentliche: pures Spielvergnügen ohne Wenn und Aber. DVD´s unterstützt der GameCube ebenso wenig wie Audio-CD`s. Zum Hardwarelauch werden, neben der 199 Euro teuren Konsole, rund zwanzig Games zum Preis von je 60 Euro in den Regalen stehen.
Schaut man sich den GameCube an, sticht neben seiner kleinen und kompakten Bauweise, vor allem die peppige Farbgebung auf Anhieb ins Auge. An der Frontseite wurden vier Controller-Ports sowie zwei Memory Card Slots platziert. Konzipiert als Top Loader, werden die Speichermedien über eine Klappe auf der Oberseite der Konsole ins Laufwerk eingelegt. Rückseitig befindet sich eine Schlaufe mit der sich der GameCube bequem tragen lässt, um beispielsweise bei Freunden einen Spiele-Abend zu verbringen. Daneben noch jeweils ein analoger und digitaler AV Ausgang zum Anschluss am TV Gerät oder HDTV. Erfreulicherweise verfügt der PAL GameCube, im Vergleich zu US- und japanischen Geräten, über einen RGB Ausgang für die bestmögliche Bildqualität am heimischen Fernseher. Auch ein 60Hz Modus ist integriert, der sich während des Bootvorgangs aktivieren lässt. Ein 56 Kbps Modem bzw. Breitband Adapter lassen sich mit entsprechenden Schnittstellen verbinden, die am Boden des kleinen Quaders versteckt sind. Hiermit werden zukünftig Online Spiele über das Internet ermöglicht. Mit den ersten netzwerkfähigen Titeln ist laut Nintendo jedoch nicht vor 2003 zu rechnen.
Im Inneren des GameCube sorgt ein „Gekko\" IBM Power Prozessor mit 485 MHz Taktfrequenz für ordentliche Rechenleistung. Der Arbeitsspeicher setzt sich aus 24 MB 100 MHz 1 T-SRAM und 16 MB DRAM zusammen. Ein mit 162 MHz getakteter ATI Grafikchip stellt weitere 2 MB als Frame Buffer sowie 1 MB Texturspeicher zur Verfügung. Generell arbeitet der GameCube mit 6-fach komprimierten Texturen, die er in Echtzeit (S3TC) dekomprimiert. Ein spezieller 101,25 MHz 16-Bit-DSP Soundprozessor erlaubt die Ausgabe von maximal 64 Kanälen bei einer Sampling Frequenz von 48 Khz in „Dolby PrologicII\".
Nintendo hat sich als Speichermedium für eine spezielle 8cm Optical Disc entschieden. Nicht zuletzt soll mit dieser Entscheidung Raubkopierern ein Riegel vorgeschoben werden, da für dieses Sonderformat keine Rohlinge im Handel erhältlich sind. Die kleine Disk verfügt über 1.5 Gigabyte Kapazität, was für den Großteil der Spiele ausreichen sollte. Da der GameCube zudem Diskwechsel unterstützt, stellen auch umfangreiche FMV-Sequenzen die Konsole vor keinerlei Probleme. Spielstände werden grundsätzlich auf Briefmarkengrossen 4 Mbit Digicards archiviert.
Beim Design des Controllers hat sich Nintendo von den drei Griffen des eigenwilligen N64-Pads verabschiedet und orientiert sich nun an einer handlicheren Formgebung. Geblieben sind auf der linken Seite sowohl ein analoger 3D-Stick, wie auch das digitale Steuerkreuz. Auf der rechten Seite wurden die gelben C-Buttons in einen Mini-Joystick gepackt, welcher die Aktionsmöglichkeiten in Spielen entscheidend erweitert. Da der Spielspaß nicht linear zur Anzahl der Knöpfe auf dem Joypad steigt, findet sich rechts ein zentraler großer Button, um den halbkreisförmig drei kleinere Support-Knöpfe angeordnet sind. Die Schultertasten wurden durch zwei analoge Abzüge ersetzt, was sich beim Einsatz in Rennspielen oder First Person Shootern bestens bewährt. Eine Rumblefunktion ist bereits fest in den Controller integriert und muss nicht mehr zugekauft werden.
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