Nintendo GameCube (Spielkonsole) Testbericht

Nintendo-gamecube-spielkonsole
ab 30,17
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Design:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Dominique1988

Ein quadratisches vergnügen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nintendo hat sich wie beim Vorgänger N64 wieder sehr viel Zeit mit dem Design der Hardware gelassen, nun muss sich Big N immerhin gleich mit zwei Konsolen messen, das heißt eine konkurrenzfähige Hardware muss geschaffen werden. Nintendo sah erst fast wie der sichere Sieger im Hardwareduell gegen Playstation 2 und Dreamcast aus, leider lesen sich die Harwarespezifikationen der X-Box noch besser. Natürlich kann man die reinen Zahlen schlecht vergleichen, die Hauptchips jeder Konsole sind immer Spezialanfertigungen, so dass die MHz-Zahl wohl kaum die eigentliche Leistung angibt, vergleichbar ist die Hardware-Power wohl eher an der Anzahl der darstellbaren Polygone, was man denn letztendlich an der Spielegrafik sieht.
Was steckt nun drin im Game Cube? Wichtig ist natürlich erstmal der Hauptprozessor, im Würfel befindet eine Spezialfertigung von IBM, der Hauptprozessor nennt sich „Gekko“. Getaktet ist dieser mit 485 MHz. Gut, mehr als die Playstation 2 aber weniger als die X-Box werden nun einige sagen. Der Vergleich hinkt, der IBM-Prozessor leistet pro Taktzyklus in einigen Bereichen mehr als die Hauptchips der PS2 oder der X-Box, ist also durchaus konkurrenzfähig. Ein kleiner Vorteil ist zudem, das der Chip keinen eigenen Kühler benötigt.
Weiter geht es mit dem Grafik-/Soundchip, einer Anfertigung von ATI und Nintendo, getauft „Flipper“. Getaktet mit 162 MHz, wieder das gleiche wie beim Hauptprozessor. Der Chip vereint sämtliche Grafik- und Soundfunktionen, als Grafikleistung werden 6-12 Millionen Polygone pro Sekunde angegeben. PS2 und X-Box protzen wieder mit weit höheren Zahlen, nur betrügt man hier etwas, die Daten spiegeln die Anzahl wieder, bei allen ausgeschalteten Zusatzfunktionen. Der Game Cube stellt dagegen dies 6-12 Millionen Polygone mit eingeschalteten Funktionen dar, für alle die es interessiert, nenn ich gern diese Bildbearbeitungsfunktionen: Nebel, Subpixel Anti-Aliasing, 8 Harware-Lichtquellen, Alpha Blending, Virtual Texture Design, Multitexturing, Bump-Mapping, Environment-Mapping, MIP-Mapping, Bilineares Filtering, Trilineares Filtering, Anisotropisches Filtering, Hardware Textur-Dekompression in Echtzeit [S3TC], Dekompression der Display-Liste in Echtzeit, HW 3-line Deflickering Filter. Einige dieser Funktionen verbessern schlicht und einfach die Grafik, wer die Bedeutung aller dieser Bergriffe wissen möchte, der darf mich gern fragen.
Was besitzt nun der Game Cube an Arbeitsspeicher? Insgesamt 40 MByte, aufgeteilt in einmal 16, die nur mit 81 Mhz getaktet sind, dieser Speicher wird für Musik, Musik-Effekte oder auch einige Spieldaten genutzt. Die 24 MByte RAM werden dagegen für das Ablegen von Grafikdaten verwendet. Auch hier besitzt Nintendo wieder eine Spezialtechnik, verwendet man hier doch 1T-RAM, was bedeutet, das eine Speicherstelle nur aus einem Transistor besteht. Als Vorteil ist natürlich die kurze Schaltzeit anzusehen, außerdem ist der Speicher günstiger wie herkömmlicher Cache-Speicher.
So, mit mehr Daten möchte ich Euch nicht quälen, diese sollte lediglich darstellen, dass der Game Cube durchaus mit zum Beispiel der X-Box mithalten kann, als Kurzfazit bleibt festzuhalten, Nintendo hat eine leistungsfähige Hardware gebaut.


Speicher: 40MB (X-Box: 64 MB PS2: 64 MB)

Festplatte: keine (X-Box: 8 GB PS2: keine vorhanden)

DVD fähig: Nein (X-Box: erst nach Kauf eines 50€ teuren „Playback-Kits“ PS2: ja)

Controller-Ports: 4 (X-box: 4 PS2: 2)

Preis Konsole/Spiel: ca. 250-300€/ ca. 50-60€ (X-Box: 479 € / 69 € PS2: 305 € / 59 €)

Wie man sofort sieht ist das GameCube von den technischen Daten her keineswegs beeindruckend, jedoch sehen die bisherigen Spiele wirklich um Längen besser aus. Außerdem überzeugte Nintendo schon immer durch perfekte Spielbarkeit und nicht durch Grafik. Wie immer hat die Nintendo Konsole ein Speicherproblem. Wie auch beim N64 ist verhältnismäßig wenig Speicher eingebaut, was schade ist, da dies nun wieder die Bremse der Konsole sein könnte. Ein weiteres Manko ist die „Nicht-DVD-Fähigkeit“ da die Konsole ihre „eigene“ DVD nutzen will, um Raubkopien zu entgehen. Es wird eine kleine DVD mit 1,5Ghz Speicher sein.

Am GameCube wird sowohl Sony, als auch Microsoft hart zu knabbern haben, denn die Preise sind, so geplant, konkurrenzlos günstig. Auch will Nintendo nun endlich sein Image ablegen nur für kleine Kinder da zu sein. Mit dem N64 fing es an und auf der GameCube sollen noch mehr „nur für Erwachsene Titel“ erscheinen.


die se Meinung ist dazu da damit ihr auch wisst was ihr kauft also ich finde PSX2 besser

7 Bewertungen