No Doubt Testbericht

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Erfahrungsbericht von cascarlo

Kein Zweifel - Empfehlenswert!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Informationen zu „No Doubt“:
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Als „No Doubt“ 1996 in Deutschland über Nacht einen Riesenhit hatten, dachte jeder an ein One-Hit-Wonder. Dabei gibt es „No Doubt“ seit 1987, von der charismatischen Frontfrau Gwen Stefani war freilich, damals noch nicht die Rede.

Erst als 1988 der damalige Sänger der Gruppe freiwillig aus dem Leben schied, wurde sie Mitglied der Band. „No Doubt“ waren damals musikalische Amateure und machten Ska Musik.

Der heute so typische Sound der Band bildete sich erst heraus, als die Band zunehmend vom Grunge der neunziger Jahre beeinflußt wurde. Im Vorprogramm der damals schon bekannten „Bush“ machten sich „No Doubt“ in den Staaten einen Namen.

1996 kam der endgültige Durchbruch. Die Single „Don´t speak“ wurde eine Welthit und auch ihre Platte „Tragic Kingdom“ wurde ein Megaseller und mit Platin ausgezeichnet. Im Frühjahr 2000 erschien dann endlich der Nachfolger „Return of Saturn“.

Die erste Single aus dem Album „Ex-Girlfriend“ wurde auch wieder zum weltweiten Hit.


Discographie:
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1992 No Doubt
1995 Beacon Street Collection
1995 Tragic Kingdom
2000 Return of Saturn
2001 Rock Steady


Informationen zur Platte:
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Genau 29 Jahre braucht der Saturn für eine Umrundung. Und 29 Jahre braucht der Mensch, um zu wissen, wo er im Leben hingehört. Genau so lange also bis der Saturn sich wieder an der Sternstelle befindet, an der er gerade rumschwebte, als dieser Mensch geboren wurde (Quelle: www.lautstark.de). Das war die offizielle Erklärung der Band zum Albumtitel.

„No Doubt“ haben sich für dieses Album 5 Jahre Zeit gelassen und das hat sich auch gelohnt. Die Gruppe legt mit dem Album wirklich eine reife Leistung ab. Freunde der ruhigen Stücke werden hier genau so fündig, wie Anhänger, die die rockige Seite bevorzugen.

Dazu noch die „kratzige“ Stimme von Gwen Stefani, die jedem Song ihrem Stempel aufdrückt. Am meisten fasziniert mich die Stilvielfalt des Albums. Glen Ballard, der Produzent des Albums hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet.

Auch die wenigen schwachen Songs des Albums haben zumindest das Potential interessant zu klingen. Man hat das Gefühl als würden sie ihre ganz persönlich Version des Grunge-Stils spielen. Ohne auf andere Einflüsse zu verzichten.


Zu den Titeln:
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1. Ex-Girlfreind (3:32)
Ein klasse Opener. Der Song fängt sehr ruhig an, um dann im Refrain quasi zu explodieren. Vollkommen zu Recht die erste Single-Auskopplung.

2. Simple kind of Life (4:16)
Ein ruhigr Rocksong der Marke „No Doubt“. Klingt alles sehr entspannt und relaxt.

3. Bathwater (4:02)
Überraschender Beginn mit Bläsern. Hier experimentieren sie wohl ein wenig. Das geht nicht ganz auf. Der Song haut einen nicht vom Hocker.

4. Six feet under (2:28)
Hier geht es wunderbar rockig weiter. Der Song macht wirklich Spaß. Leider nur ein wenig kurz.

5. Magics in the makeup
Wunderschöne ruhige Ballade. In dem Lied lernt man die andere Seite der Sängerin kennen. Gwen Stefanis Stimme kann so wunder voll leidend klingen.

6. Artificial sweetener (3:54)
Wieder ein ruhiger Song, der im Refrain sehr rockig ist. Ist nicht gerade mein Favorit.

7. Marry me (4:38)
Ruhiges Lied mit fast schon karibischer Stimmung. Bläser im Hintergrund. Erzeugt eine tolle Atmosphäre.

8. New (4:26)
Ziemlich popiger Song, der sehr eingängig ist. Lädt zum Tanzen ein. Der Refrain ist dann eher wieder für die Pogo-Freunde.

9. Too late (4:16)
Herrlich melancholisch. Es gilt im Prinzip das gleiche, wie bei „Magics in the makeup“. Das sind eindeutig die starken Momente der Band.

10. Comforting lie (2:52)
Wieder ein Stilbruch. Treibendes Schlagzeug. Die Stimme und der Refrain macht einem dan wieder klar, das man „No Doubt“ hört.

11. Suspension without suspense (4:10)
Schöne Ballade. Kling nicht sehr einfallsreich von mir, aber es gilt das gleiche wie bei Song 5 und 9. SORRY!!!

12. Staring problem (2:43)
Hier hört man ganz klar den Ska-Einfluss in Kombination mit harten Gitarren.

13. Home now (4:34)
Der Song klingt am Anfang sehr elektronisch. Mündet dann aber doch in einen schönen Rock Song

14. Dark blue (4:36)
Das ist für mich der Höhepunkt des Albums. Gwen Stefanis Stimme kommt in diesem ruhigen Song gut zur Geltung gepaart mit einem tollen Refrain.

Bonus-Track
15. Big Distriction (9:39)
Von der ersten bis zur 3 Minute hört man hier wieder einen tollen Songs in dem sich die Band mal so richtig austobt. Der Rest ist eher klassische Musik instrumental ohne Gesang.


Fazit:
***

Ein wirklich schönes Album, was vor allem durch seine Sti-Vielfalt besticht. Es macht Spaß die Band auf dieser Achterbahnfahrt zu begleiten. Das Album wird vielleicht nicht gerade als Meilenstein in die Musikgeschichte eingehen, ist aber absolut empfehlenswert.

Wer allerdings nur Top 10 – Pop Songs erwartet sollte lieber die Finger von dem Album lassen. Sie könnten mit diesem Album ein wenig überfordert sein.

27 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Rena50

    08.05.2002, 00:29 Uhr von Rena50
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wieder ein sehr gut gestalteter Bericht. Gruß Rena

  • SusanneRehbein

    07.05.2002, 23:46 Uhr von SusanneRehbein
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die Frisur von Gwen in "Ex-Girlfriend" fand ich so gut, daß ich mir zumindest die gleiche Farbe verpassen ließ. Klasse Band!