No Name Face - Lifehouse Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von CokeMan21
Mein bestes Album im Stall..ähh Schrank
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
*******
1. Band Info
2. Das Album
3. Meine Meinung
4. Fazit
1. Band Info:
*************
Ich weiss nicht, ob jeder Leser hier die Band Lifehouse überhaupt kennt, daher möchte ich eine kurze Biographie der Jungs beschreiben.
Heimat der Jungs ist Los Angeles.
Die Idee für eine Band hatte bereits 1996 Jason Wade, der bereits zu diesem Zeitpunkt Sänger, Songwriter und Gittarist war. Zusammen mit dem Bassisten Sergio Andrade gründete er damals die Band „Blyss“.
Komplettiert werden Lifehouse durch den Drummer Rick Woolstenhulme und den Gitarristen Stuart Mathis, der die band jedoch nur bei Live Auftritten unterstützt.
Am 18.06.2001 kam dann das Debütalbum der Band mit Namen „No Name Face“ in die Plattenläden und darüber möchte ich euch jetzt berichten.
2. Das Album:
*************
Zunächst, der Vollständigkeit halber eine kurze Beschreibung des Covers. Auf dem Cover sieht man eigentlich nur einen Türklopfer, welcher den Eingang eben zum „Lifehouse“ darstellen soll, so genau weiss ich das nicht. Auf dem oberen Rand der CD steht der Bandname.
Das Album besteht aus insgesamt 11 Songs, auf die ich jetzt im Einzelnen näher eingehe:
1. Hanging by a Moment
Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, dachte ich zunächst, dass es ein sehr langsames und ruhiges Lied ist, doch das wird einem spätestens nach genau einer Minute Spielzeit wieder ausgeredet. Es geht los mit langsamen Bassakkorden und dem ruhigen Gesang des Sängers, langsam setzt dann auch die Gitarre ein und eben nach einer Minute auch das Schlagzeug. Der Gesang wird schneller und etwas lauter im Refrain.
Als Opener für ein Album sehr gut geeignet, da die Neugier auf die folgenden Stücke sehr groß ist.
Ein wirklich klasse Song.
2. Sick Cycle Carousel
Auch dieser Song geht eher ruhig und beschaulich los, ein paar Gitarrenriffs und ruhiger Sänger, doch auch hier geht der Übergang recht fliessend in einen zügigen Rocksong über, bei dem auch der Bass, die Gitarre und das Schlagzeug die Hauptrolle spielen. Hat durch seinen einprägenden Refrain echten Ohrwurmcharakter.
3. Somebody Else´s Song
Ebenfalls sehr langsames Intro bei diesem Song, doch beginnt der Gesang beinahe mit dem ersten Akkord. Begleitet wird Jason Wade in den Strophen nur von Gitarre und zögerndem Schlagzeug, welches dann allerdings im Refrain, genau wie die Gitarre und der Bass lauter und schneller werden. Mir gefällt dieser Song ausnahmsweise nicht so ganz, weil dieser Gegensatz für mich persönlich zu groß ist.
4. Trying
Wohl einer der besinnlichsten und ruhigsten Songs auf dem Album, aber nichts desto trotz ein Knaller. Der Anfang, eigentlich, fast bis zur Mitte des Songs hört man Gesang, leises Keyboard und ein schüchternes Schlagzeug. Unterstützende Backgroundstimmen wirken besonders erholsam.
Dann zur Mitte des Songs wird der Gesang zwar etwas lauter, und auch die Gitarre zeigt was mehr Einsatz, aber es nimmt dem Song nicht seinen Charakter als ruhiger, einfühlsamer Rocksong. Ebenfalls ein sehr gut von mir.
5. Only One
Etwas flotter geht es da schon bei diesem Song zu. Wobei das eigentlich anfangs auch nicht zu erwarten ist. Gitarre und Schlagzeug in einem fast schon lustig klingenden Zusammenspiel verleiten zu dieser Vermutung. Doch je länger der Song geht, speziell der Refrain ist wieder sehr rockig und Instrumente setzen verstärkt in diesem Part ein. Allerdings ist hier, im Gegensatz zu dem Song Somebody Else´s Song, der Unterschied zwischen ruhiger und rockiger Passage nicht ganz so groß, daher kann ich auch diesen Song nur empfehlen.
6. Simon
Schon fast zur Tradition geworden, geht auch dieser Song sehr ruhig los, zarte Keyboardeinlagen unterstützt von leisen Gitarrenriffs, dann Wades Stimme, sie wird im Laufe des Songs etwas lauter, obwohl die Instrumente auf der gleichen Lautstärke bleiben. Erst wenn das Schlagzeug einsetzt, wird auch seine Stimme wieder etwas rockiger und lauter. Zumindest im Refrain. Kommt es wieder zur Strophe, wird alles wieder ruhiger.
Ich finde diesen Song nicht wegen der Melodie oder den Instrumenten toll, sondern wegen dem Text.
Wie in eigentlich jedem Text geht es um Liebe, allerdings will ich nicht den Text aufschreiben, denn den sollt ihr ja selber hören. Erstklassiges Lied.
7. Cling and Clatter
Endlich mal ein echter Rocksong, könnte man meinen, hört man sich diesen Song an und man hat Recht, nichts mit langsamen Akkorden, leisen Stimmen und besinnlicher Stimmung.
Hier wird uns demonstriert, dass Lifehouse auch anders kann. Flotte Instrumente, starkes Schlagzeug und kräftige Stimme vom Sänger verleihen diesem Song echten Charakter. Auch sehr gut.
8. Breathing
Mein absoluter Lieblingstrack auf der CD. Zwar haben wir hier wieder ein absolutes Liebeslied, was natürlich auch sehr besinnlich und ruhig ist, aber das Lied ist nur klasse. Ich kann es eigentlich kaum beschreiben, man muss es wirklich selbst hören.
Phänomenal. Absolutes Ohrwurmpotential.
9. Quasimodo
Danach geht es mit Quasimodo wieder sehr viel lauter und geballter weiter. Schnelles, Gitarrenlastiges Intro, verstärkt vom Schlagzeug und auch hier wieder recht zügiger Gesang.
Auch hier kann man wieder erkennen, dass Lifehouse sich nicht auf Lovesongs konzentriert haben, wobei der Text natürlich auch von Liebe handelt, allerdings ist das Paket drum herum nicht typisch Lovesong, sondern eher Rock.
10. Somewhere in between
Hier haben wir mal etwas anderes, nämlich eine Art Pop-Song, denn für Soft Rock ist es zu laut, teilweise zumindest und für einen echten Rocksong zu leise und ruhig. Auch hier haben wir wieder Backgroundstimmen, die den Song ebenfalls zu einem sehr einprägenden Werk machen. Sehr schöner Song.
11. Everything
Der letzte Track auf dem Album heisst Everything und ist mit Abstand das ruhigste Lied auf der CD. Da der Song über 6 Minuten geht und bis zur 4. Spielminute ein eintöniges Zusammenspiel von Gesang und Gitarre, sowie vereinzelt Bass und Drums vorherrscht, könnte man das zumindest denken, doch falsch gedacht. Zum Abschluss rocken die Jungs die letzten zwei Minuten noch mal richtig ab. Relativ unerwartet bei diesem Song. Doch nichts desto trotz ein klasse Song.
3. Meine Meinung:
*****************
Tja, sicher habe ich mich in meiner bisherigen Ausführung ziemlich deutlich gemacht, dass ich das Album einfach nur super toll finde und das ist kein Wunder. Ich finde diese Zusammenspiele von ruhigen Melodien und etwas härteren Passagen einfach nur toll und da Lifehouse das in ihrem Album sehr gut vereinigen, ist dieses Album für mich genau das Richtige.
Auch haben Lifehouse eine gewisse Ähnlichkeit mit Bands wie Nirvana, von der Musik her und Pearl Jam, da sich Jason Wades Stimme sehr mit der Stimme von Eddie Vedders, dem Sänger von Pearl Jam ähnelt. Und da ich Pearl Jam auch sehr gut finde, kann ich Lifehouse ja nicht schlecht finden….
Ich habe den Kauf dieses Albums jedenfalls nicht bereut.
Da es auch schon was älter ist, habe ich es in einem kleinen Plattenladen hier in Bonn für 11 €uros erstanden. Ich weiss nicht, in welcher Preiskategorie es bei den großen Kaufhäusern liegt, jedenfalls glaube ich nicht, dass es da sehr viel teurer ist.
4. Fazit:
*********
Das Fazit halte ich jetzt verhältnismäßig kurz
Jeder, der zugleich mal etwas für gemütliche Abende zu zweit oder für einen ausgelassenen Partyabend haben möchte, ist mit der Lifehouse CD sehr gut beraten. Gut, das mit den Partys ist etwas übertrieben, aber für die etwas munteren Stimmungen ist es dann schon auch gut geeignet.
Mir jedenfalls gefällt es sehr gut und ich höre es in fast jeder Gelegenheit. Dafür ist es echt gut.
Vielen Dank fürs Lesen
sagt
CokeMan21
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1. Band Info
2. Das Album
3. Meine Meinung
4. Fazit
1. Band Info:
*************
Ich weiss nicht, ob jeder Leser hier die Band Lifehouse überhaupt kennt, daher möchte ich eine kurze Biographie der Jungs beschreiben.
Heimat der Jungs ist Los Angeles.
Die Idee für eine Band hatte bereits 1996 Jason Wade, der bereits zu diesem Zeitpunkt Sänger, Songwriter und Gittarist war. Zusammen mit dem Bassisten Sergio Andrade gründete er damals die Band „Blyss“.
Komplettiert werden Lifehouse durch den Drummer Rick Woolstenhulme und den Gitarristen Stuart Mathis, der die band jedoch nur bei Live Auftritten unterstützt.
Am 18.06.2001 kam dann das Debütalbum der Band mit Namen „No Name Face“ in die Plattenläden und darüber möchte ich euch jetzt berichten.
2. Das Album:
*************
Zunächst, der Vollständigkeit halber eine kurze Beschreibung des Covers. Auf dem Cover sieht man eigentlich nur einen Türklopfer, welcher den Eingang eben zum „Lifehouse“ darstellen soll, so genau weiss ich das nicht. Auf dem oberen Rand der CD steht der Bandname.
Das Album besteht aus insgesamt 11 Songs, auf die ich jetzt im Einzelnen näher eingehe:
1. Hanging by a Moment
Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, dachte ich zunächst, dass es ein sehr langsames und ruhiges Lied ist, doch das wird einem spätestens nach genau einer Minute Spielzeit wieder ausgeredet. Es geht los mit langsamen Bassakkorden und dem ruhigen Gesang des Sängers, langsam setzt dann auch die Gitarre ein und eben nach einer Minute auch das Schlagzeug. Der Gesang wird schneller und etwas lauter im Refrain.
Als Opener für ein Album sehr gut geeignet, da die Neugier auf die folgenden Stücke sehr groß ist.
Ein wirklich klasse Song.
2. Sick Cycle Carousel
Auch dieser Song geht eher ruhig und beschaulich los, ein paar Gitarrenriffs und ruhiger Sänger, doch auch hier geht der Übergang recht fliessend in einen zügigen Rocksong über, bei dem auch der Bass, die Gitarre und das Schlagzeug die Hauptrolle spielen. Hat durch seinen einprägenden Refrain echten Ohrwurmcharakter.
3. Somebody Else´s Song
Ebenfalls sehr langsames Intro bei diesem Song, doch beginnt der Gesang beinahe mit dem ersten Akkord. Begleitet wird Jason Wade in den Strophen nur von Gitarre und zögerndem Schlagzeug, welches dann allerdings im Refrain, genau wie die Gitarre und der Bass lauter und schneller werden. Mir gefällt dieser Song ausnahmsweise nicht so ganz, weil dieser Gegensatz für mich persönlich zu groß ist.
4. Trying
Wohl einer der besinnlichsten und ruhigsten Songs auf dem Album, aber nichts desto trotz ein Knaller. Der Anfang, eigentlich, fast bis zur Mitte des Songs hört man Gesang, leises Keyboard und ein schüchternes Schlagzeug. Unterstützende Backgroundstimmen wirken besonders erholsam.
Dann zur Mitte des Songs wird der Gesang zwar etwas lauter, und auch die Gitarre zeigt was mehr Einsatz, aber es nimmt dem Song nicht seinen Charakter als ruhiger, einfühlsamer Rocksong. Ebenfalls ein sehr gut von mir.
5. Only One
Etwas flotter geht es da schon bei diesem Song zu. Wobei das eigentlich anfangs auch nicht zu erwarten ist. Gitarre und Schlagzeug in einem fast schon lustig klingenden Zusammenspiel verleiten zu dieser Vermutung. Doch je länger der Song geht, speziell der Refrain ist wieder sehr rockig und Instrumente setzen verstärkt in diesem Part ein. Allerdings ist hier, im Gegensatz zu dem Song Somebody Else´s Song, der Unterschied zwischen ruhiger und rockiger Passage nicht ganz so groß, daher kann ich auch diesen Song nur empfehlen.
6. Simon
Schon fast zur Tradition geworden, geht auch dieser Song sehr ruhig los, zarte Keyboardeinlagen unterstützt von leisen Gitarrenriffs, dann Wades Stimme, sie wird im Laufe des Songs etwas lauter, obwohl die Instrumente auf der gleichen Lautstärke bleiben. Erst wenn das Schlagzeug einsetzt, wird auch seine Stimme wieder etwas rockiger und lauter. Zumindest im Refrain. Kommt es wieder zur Strophe, wird alles wieder ruhiger.
Ich finde diesen Song nicht wegen der Melodie oder den Instrumenten toll, sondern wegen dem Text.
Wie in eigentlich jedem Text geht es um Liebe, allerdings will ich nicht den Text aufschreiben, denn den sollt ihr ja selber hören. Erstklassiges Lied.
7. Cling and Clatter
Endlich mal ein echter Rocksong, könnte man meinen, hört man sich diesen Song an und man hat Recht, nichts mit langsamen Akkorden, leisen Stimmen und besinnlicher Stimmung.
Hier wird uns demonstriert, dass Lifehouse auch anders kann. Flotte Instrumente, starkes Schlagzeug und kräftige Stimme vom Sänger verleihen diesem Song echten Charakter. Auch sehr gut.
8. Breathing
Mein absoluter Lieblingstrack auf der CD. Zwar haben wir hier wieder ein absolutes Liebeslied, was natürlich auch sehr besinnlich und ruhig ist, aber das Lied ist nur klasse. Ich kann es eigentlich kaum beschreiben, man muss es wirklich selbst hören.
Phänomenal. Absolutes Ohrwurmpotential.
9. Quasimodo
Danach geht es mit Quasimodo wieder sehr viel lauter und geballter weiter. Schnelles, Gitarrenlastiges Intro, verstärkt vom Schlagzeug und auch hier wieder recht zügiger Gesang.
Auch hier kann man wieder erkennen, dass Lifehouse sich nicht auf Lovesongs konzentriert haben, wobei der Text natürlich auch von Liebe handelt, allerdings ist das Paket drum herum nicht typisch Lovesong, sondern eher Rock.
10. Somewhere in between
Hier haben wir mal etwas anderes, nämlich eine Art Pop-Song, denn für Soft Rock ist es zu laut, teilweise zumindest und für einen echten Rocksong zu leise und ruhig. Auch hier haben wir wieder Backgroundstimmen, die den Song ebenfalls zu einem sehr einprägenden Werk machen. Sehr schöner Song.
11. Everything
Der letzte Track auf dem Album heisst Everything und ist mit Abstand das ruhigste Lied auf der CD. Da der Song über 6 Minuten geht und bis zur 4. Spielminute ein eintöniges Zusammenspiel von Gesang und Gitarre, sowie vereinzelt Bass und Drums vorherrscht, könnte man das zumindest denken, doch falsch gedacht. Zum Abschluss rocken die Jungs die letzten zwei Minuten noch mal richtig ab. Relativ unerwartet bei diesem Song. Doch nichts desto trotz ein klasse Song.
3. Meine Meinung:
*****************
Tja, sicher habe ich mich in meiner bisherigen Ausführung ziemlich deutlich gemacht, dass ich das Album einfach nur super toll finde und das ist kein Wunder. Ich finde diese Zusammenspiele von ruhigen Melodien und etwas härteren Passagen einfach nur toll und da Lifehouse das in ihrem Album sehr gut vereinigen, ist dieses Album für mich genau das Richtige.
Auch haben Lifehouse eine gewisse Ähnlichkeit mit Bands wie Nirvana, von der Musik her und Pearl Jam, da sich Jason Wades Stimme sehr mit der Stimme von Eddie Vedders, dem Sänger von Pearl Jam ähnelt. Und da ich Pearl Jam auch sehr gut finde, kann ich Lifehouse ja nicht schlecht finden….
Ich habe den Kauf dieses Albums jedenfalls nicht bereut.
Da es auch schon was älter ist, habe ich es in einem kleinen Plattenladen hier in Bonn für 11 €uros erstanden. Ich weiss nicht, in welcher Preiskategorie es bei den großen Kaufhäusern liegt, jedenfalls glaube ich nicht, dass es da sehr viel teurer ist.
4. Fazit:
*********
Das Fazit halte ich jetzt verhältnismäßig kurz
Jeder, der zugleich mal etwas für gemütliche Abende zu zweit oder für einen ausgelassenen Partyabend haben möchte, ist mit der Lifehouse CD sehr gut beraten. Gut, das mit den Partys ist etwas übertrieben, aber für die etwas munteren Stimmungen ist es dann schon auch gut geeignet.
Mir jedenfalls gefällt es sehr gut und ich höre es in fast jeder Gelegenheit. Dafür ist es echt gut.
Vielen Dank fürs Lesen
sagt
CokeMan21
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