No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission (Adventure PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von t_durden
Swinging 60s Here I Come!
Pro:
Cate Archer, 60s Style, Verrückte Gegner, super K.I.
Kontra:
in easy zu easy und damit zu kurz, nicht so stylish wie Teil 1
Empfehlung:
Ja
Agentin in Geheimer Mission... ein Schelm wer da böses denkt.
Cate Archer ist zurück und sexier denn je. Zusammen mit ihren Kollegen geht\'s einmal mehr in den Kampf gegen die böseste Terror Organisation seit es britische Geheimagenten gibt.
1. Story
2. Grafik
3. Sound
4. Steuerung
5. Hardwareanforderungen
6. K.I. / Spieltiefe
7. Spielprinzip
8. Deutsche Version
9. Vergleich NOFL1 / NOFL2
10. Fazit
Story
-----------------------------
Die Zeit läuft unaufhaltsam weiter und nach dem Cate scheinbar H.A.R.M. (eine böse Organisation) im ersten Teil ausgeschaltet hat, macht sie sich wieder an ihr Tagewerk, aber das scheint nur die Ruhe vor dem Sturm gewesen zu sein, denn H.A.R.M. ist zurück und gemeiner denn je.
Cate arbeitet als Agentin für U.N.I.T.Y (das sind die Guten) und soll einmal mehr H.A.R.M. das Handwerk legen und dieses Mal wird es noch enger als zuvor, denn H.A.R.M. scheint eine neue Superwaffe kreiert zu haben.
NOLF2 ist genauso wie sein Vorgänger ein story-basierter First Person Shooter. In insgesamt 15 Leveln muss der Spieler Cate begleiten und neben diversen Aufgaben natürlich auch wild um sich schießen, aber halt! So wild wird hier gar nicht geschossen denn bei NOFL stehen Stealth Mission im Vordergrund, dazu aber später noch mehr.
Die Story selbst und damit der gesamte Spielablauf sind vollkommen linear. Das heißt man kommt nur dann weiter, wenn man bestimmte Dinge in den einzelnen Kapiteln, die teilweise aus 5 oder 6 kleinere Missionen bestehen, gelöst hat. So muss man zB. in einer Mission Stadtbewohner retten, verdrücken gilt hier nicht.
Dafür wird man als Spieler mit einer der wohl verrücktesten Story in einem Shooter entschädigt. Genauso wie Austin Powers bedient sich NOFL2 sehr vielen humoristischen Elementen um die wenige vorhandene Gewalt etwas aufzulockern und außerdem kommt es einfach gut rüber. Neben alten Bekannten wie Volkov, sind auch neue Leute mit von der Partie. Zum Beispiel ein französischer Auftragskiller, der im Grunde ein Zwerg auf einem Einrad ist der Pantomimen als Killer auf Cate los lässt oder wie wäre es mit dem üblen Oberbösewicht, der ein Muttersöhnchen ist? Noch nicht genug? Dann spielt es selber, ich will nicht alles verraten!
Die 15 Missionen lassen Cate mal wieder die gesamte Welt sehen. Angefangen von Japen, über die Sowjetunion bis in die USA und Indien sind mal wieder all die klassischen Locations für die 60s Agentenfilme dabei – James Bon lässt grüßen.
Grafik
-----------------------------
Die Grafik ist wie schon im ersten Teil sehr schön, aber bei weitem nicht perfekt und sehr Hardware fordernd. Verantwortlich dafür ist die Lith-Tec (damals) brandneue Jupiter Engine. Diese ermöglicht sehr schöne hoch auflösende Texturen und für damalige Verhältnisse beeindruckende Wassereffekte. Ansonsten kann die Grafik wie üblich bei hochwertigen Spielen voll und ganz überzeugen. Der Polygoncount ist hoch, es gibt viele Effekte und es sieht einfach nett aus. Dafür wird dann aber auch ein ziemlich leistungsstarker Rechner gefordert (sh. Hardware).
Sound
-----------------------------
Sound und Musik können wie die Grafik bei einem guten Rechner überzeugen. Ist der Rechner nicht ganz so gut klingen dagegen die Soundeffekte etwas scheppernd. Musikalisch versucht NOFL2 an den ersten Teil anzuknüpfen, schafft dies aber nicht ganz. Es fehlt das gewisse etwas, ein Titelthema zum Beispiel. Während NOFL1 noch mit einem Song, der den James Bond Titeln (von Tina Turner etc.) in nichts nachstand, aufwarten konnte, so fehlt das hier. Zwar ist die Musik ähnlich gut, im Grunde größtenteils auch nicht mehr als ein Remix vom ersten Teil, aber der Funke will nicht ganz rüber springen.
Steuerung
-----------------------------
Sicherlich ein nicht zu vergessender Teil des Spielspaßes beruht auf einer einfachen Steuerung. NOFL2 braucht sich da hinter anderen Shootern nicht zu verstecken. Im Grunde gibts nix neues sondern nur altbewährtes. Die Menüs werden über die Maus bedient und im Spiel kommt eine Kombination aus Tastatur und Maus zum Einsatz. Etwas anders ist allerdings das es kein Alt.-Feuer gibt, sondern standardmäßig mit der rechten Maustaste Aktionen durchgeführt werden (Türen öffnen, lesen, benutzen, aufnehmen, etc.), was wie ich finde sehr bequem ist und dem Spiel ein flüssigeres Gefühl gibt.
Hardwareanforderungen
-----------------------------
Auf die minimalen Hardwareanforderungen würde ich keinen großen Wert legen. Das kann meiner Meinung nach nur ein Scherz von Sierra sein. Ich habe NOFL 2 probeweise auf einem P3/800, mit 512MB RAM, 32MB Geforce 2 Pro getestet und konnte es selbst in 640x480 nur mit Rucklern, bei allem abgeschaltet was nur abgeschaltet werden konnte, spielen können.
Systemvoraussetzungen:
Windows® 98/98 SE/ME/2000/XP
DirectX 8.1 oder höher
Pentium® III 500Mhz oder gleichwertiger
128 MB RAM (256MB für Windows XP)
DirectX 8.1 kompatible Grafikkarte (32 MB)
1.2 GB freier Speicher
4x CD-ROM- oder DVD-Laufwerk
DirectX 8.1 kompatible Soundkarte (16-Bit)
56K-Modem für Mehrspielermodus
Ich persönliche würde einen Rechner nahe der 2GHz Grenze mit einer 128MB Grafikkarte und 1GB RAM empfehlen um in den vollen Genuss des Spiels in einer ansprechenden Auflösung zu kommen. Im übrigens sind auf einem obigen System die Ladezeiten lang genug um sich eine Tasse Kaffee zu kochen ;).
K.I. / Spieltiefe
-----------------------------
Hier gibt es nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil die K.I. gehört mit zum Besten was es bis dato gibt. Die Gegner sind extreme intelligent und verfolgen im Schnee zum Beispiel Fußspuren. Auch hilft teilweise einfaches schleichen nicht mehr um unerkannt vorbei zu kommen. Hier müssen ganz aktiv die Gegner abgelenkt werden – bravo kann ich da nur sagen. Was die Spieltiefe angeht sieht es ähnlich aus. Es muss geschlichen, gekrochen, abgelenkt, überlistet und gerätselt werden. Zwar halten sich die meisten Rätsel auf einem Kindergartenniveau (finde Draht X und du kannst Tor Y reparieren), aber es ist zumindest mehr als bei dem durchschnittlichen Shooter. Ansonsten sind die 15 Missionen auf einem einfachen Schwierigkeitsgrad relativ schnell durchgespielt Erst in den höheren Difficulties macht sich das Schleichen-Element als großes Problem bemerkbar, denn hier wurde wirklich und ich kann es nur noch einmal betonen, ganze Arbeit geleistet. Die Gegner sind intelligent und es macht Spaß sie abzulenken und zu versuchen an ihnen unerkannt vorbei zu kommen, sonst hat man eh keine Chance mehr, da mit Health Packs und Schutzwesten sehr ge-haushaltet werden muss.
Eine Neuheit sind die Erfahrungspunkte, die man für das Bestehen von Aufgaben, Sondermissionen oder das Lesen von Dokumenten bekommt. Diese können auf verschiedene Attribute wie Gesundheit, Panzerung, Treffsicherheit oder auch Schleichen angewandt werden und diese Verbessern. Anfangs sollte man vermehrt schauen das man seine Gesundheits- und Panzerungsanzeige nach oben pusht, da man diese später noch brauchen wird. Im übrigen, wer nicht alle Dokumente findet und liest, erfährt nur die halbe Story.
Spielprinzip
-----------------------------
Ich möchte noch einmal auf das Spielprinzip näher eingehen.
Alles beginnt mit einer einfachen Mission. Kein Intro, kein Vorspann, es geht direkt los. Jedes Kapitel ist dabei in mehrere kleinere Missionen unterteilt, die aber alle an der gleichen Location spielen. Die Übergänge werden meist mit einem kurzen Echtzeit-Video geschaffen oder auch mal nur in Textform. Vieles spielt sich im Spiel selbst ab, wenn man Geheimdokumente findet und liest. Dennoch kommen natürlich die stylischen Filme des ersten teils nicht zu kurz.
Das Spiel selbst gliedert sich in zwei Essentielle Aufgaben, der Beschaffung von Informationen und dem Lösen von Missionszielen. Nur durch zweites kommt man weiter in der Story und ersteres ermöglicht Cate Fähigkeiten auszubauen, was das Spiel etwas einfach werden lässt.
Nicht jede Mission ist eine reine Shooter-Mission. Viele Level sind auch Stealth Missionen in denen man anfangs überhaupt keine Waffe hat und sich wirklich einmal bemühen muss ungesehen von Punkt A nach B zu kommen. Bei der netten K.I. eine kleine Herausforderung, gerade für Leute die nur Ballern können!
Deutsche Version
-----------------------------
Im Gegensatz zur Englischen Version wurde die deutsche einmal mehr entschärft. Ein weiteres wichtiges Element des Spiels, auf das ich noch nicht eingegangen bin sind die toten Körper. Diese bleiben nämlich an Ort und Stelle wo der Gegner erschossen worden ist liegen und es liegt an Cate diese möglichst gut zu verstecken. Findet eine Wache einen toten Kollegen wird Großalarm ausgelöst und nach dem feindlichen Agenten respektive Cate als Agentin gesucht.
In der deutschen Version bleiben nun anstatt Gegner nur Rucksäcke liegen. Diese Tatsache alleine mag noch nicht allzu schmerzlich sein, wenn aber dann eine andere Wache mit dem Rucksack redet und sagt „los aufstehen, hier wird nicht geschlafen…was ist mit dir los“ kommt unfreiwillig Komik auf. Das ist meiner Meinung nach etwas schade, tut dem Spielprinzip aber nicht weh!
Vergleich NOFL1 und NOFL2
-----------------------------
Ich hatte es schon einmal angedeutet. So nett NOFL2 ist, es kommt nicht an den ersten Teil ran. Zum einen fehlt ein Titelthema und insbesondere ist die Story nicht mehr ganz so spitzfindig wie noch in NOFL1. Auch fehlt ein absolut skurriler Gegner wie die inbrünstige Valyrie aus Teil 1. Hier hat man sich leider nicht ganz so viel Mühe gegeben und da können dann auch die kleinen Highlights wie die pantomimische Darstellung von „Boss, wir haben da ein Problem“ oder der kleine Ski-Unfall nicht drüber hinweg täuschen das es sich nun mal nur um einen zweiten Teil handelt. Für sich alleine betrachtet ist NOFL2 aber auch weiterhin ein tolles Spiel mit einer wesentlich besseren K.I. als noch im ersten Teil!
Fazit
-----------------------------
Ich habe auf den ersten Teil hingefiebert wie auf wenige andere Spiele und war begeistert. Teil 2 musste ich auf Grund eines schlechteren Rechners erst eine Weile im Regal liegen lassen und bin froh das ich es getan habe, denn wenn man den ersten Teil kennt, dann ist Teil 2 eben nur Teil 2. Das man nicht noch ein zweites Mal das Rad erfinden würde war zwar auch mir klar, aber ich hätte erwartet man würde den ersten Teil noch einmal in Sachen Humor und Skurrilität toppen und genau das hat man nicht getan – schade eigentlich. Wer allerdings auf einen tollen Shooter mit spannenden Stealth Missionen steht, der wird sicherlich nicht enttäuscht – Spaß macht NOFL2 auf jeden Fall.
Noch zwei kleine Anmerkungen: die aktuell verkaufte Version hat keinerlei Bugs und ich konnte leider den Multiplayer Modus noch nicht testen, weswegen ich diese hier übergangen habe!
Copyright t_durden @ ciao / yopi 2003 - 2004
Cate Archer ist zurück und sexier denn je. Zusammen mit ihren Kollegen geht\'s einmal mehr in den Kampf gegen die böseste Terror Organisation seit es britische Geheimagenten gibt.
1. Story
2. Grafik
3. Sound
4. Steuerung
5. Hardwareanforderungen
6. K.I. / Spieltiefe
7. Spielprinzip
8. Deutsche Version
9. Vergleich NOFL1 / NOFL2
10. Fazit
Story
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Die Zeit läuft unaufhaltsam weiter und nach dem Cate scheinbar H.A.R.M. (eine böse Organisation) im ersten Teil ausgeschaltet hat, macht sie sich wieder an ihr Tagewerk, aber das scheint nur die Ruhe vor dem Sturm gewesen zu sein, denn H.A.R.M. ist zurück und gemeiner denn je.
Cate arbeitet als Agentin für U.N.I.T.Y (das sind die Guten) und soll einmal mehr H.A.R.M. das Handwerk legen und dieses Mal wird es noch enger als zuvor, denn H.A.R.M. scheint eine neue Superwaffe kreiert zu haben.
NOLF2 ist genauso wie sein Vorgänger ein story-basierter First Person Shooter. In insgesamt 15 Leveln muss der Spieler Cate begleiten und neben diversen Aufgaben natürlich auch wild um sich schießen, aber halt! So wild wird hier gar nicht geschossen denn bei NOFL stehen Stealth Mission im Vordergrund, dazu aber später noch mehr.
Die Story selbst und damit der gesamte Spielablauf sind vollkommen linear. Das heißt man kommt nur dann weiter, wenn man bestimmte Dinge in den einzelnen Kapiteln, die teilweise aus 5 oder 6 kleinere Missionen bestehen, gelöst hat. So muss man zB. in einer Mission Stadtbewohner retten, verdrücken gilt hier nicht.
Dafür wird man als Spieler mit einer der wohl verrücktesten Story in einem Shooter entschädigt. Genauso wie Austin Powers bedient sich NOFL2 sehr vielen humoristischen Elementen um die wenige vorhandene Gewalt etwas aufzulockern und außerdem kommt es einfach gut rüber. Neben alten Bekannten wie Volkov, sind auch neue Leute mit von der Partie. Zum Beispiel ein französischer Auftragskiller, der im Grunde ein Zwerg auf einem Einrad ist der Pantomimen als Killer auf Cate los lässt oder wie wäre es mit dem üblen Oberbösewicht, der ein Muttersöhnchen ist? Noch nicht genug? Dann spielt es selber, ich will nicht alles verraten!
Die 15 Missionen lassen Cate mal wieder die gesamte Welt sehen. Angefangen von Japen, über die Sowjetunion bis in die USA und Indien sind mal wieder all die klassischen Locations für die 60s Agentenfilme dabei – James Bon lässt grüßen.
Grafik
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Die Grafik ist wie schon im ersten Teil sehr schön, aber bei weitem nicht perfekt und sehr Hardware fordernd. Verantwortlich dafür ist die Lith-Tec (damals) brandneue Jupiter Engine. Diese ermöglicht sehr schöne hoch auflösende Texturen und für damalige Verhältnisse beeindruckende Wassereffekte. Ansonsten kann die Grafik wie üblich bei hochwertigen Spielen voll und ganz überzeugen. Der Polygoncount ist hoch, es gibt viele Effekte und es sieht einfach nett aus. Dafür wird dann aber auch ein ziemlich leistungsstarker Rechner gefordert (sh. Hardware).
Sound
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Sound und Musik können wie die Grafik bei einem guten Rechner überzeugen. Ist der Rechner nicht ganz so gut klingen dagegen die Soundeffekte etwas scheppernd. Musikalisch versucht NOFL2 an den ersten Teil anzuknüpfen, schafft dies aber nicht ganz. Es fehlt das gewisse etwas, ein Titelthema zum Beispiel. Während NOFL1 noch mit einem Song, der den James Bond Titeln (von Tina Turner etc.) in nichts nachstand, aufwarten konnte, so fehlt das hier. Zwar ist die Musik ähnlich gut, im Grunde größtenteils auch nicht mehr als ein Remix vom ersten Teil, aber der Funke will nicht ganz rüber springen.
Steuerung
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Sicherlich ein nicht zu vergessender Teil des Spielspaßes beruht auf einer einfachen Steuerung. NOFL2 braucht sich da hinter anderen Shootern nicht zu verstecken. Im Grunde gibts nix neues sondern nur altbewährtes. Die Menüs werden über die Maus bedient und im Spiel kommt eine Kombination aus Tastatur und Maus zum Einsatz. Etwas anders ist allerdings das es kein Alt.-Feuer gibt, sondern standardmäßig mit der rechten Maustaste Aktionen durchgeführt werden (Türen öffnen, lesen, benutzen, aufnehmen, etc.), was wie ich finde sehr bequem ist und dem Spiel ein flüssigeres Gefühl gibt.
Hardwareanforderungen
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Auf die minimalen Hardwareanforderungen würde ich keinen großen Wert legen. Das kann meiner Meinung nach nur ein Scherz von Sierra sein. Ich habe NOFL 2 probeweise auf einem P3/800, mit 512MB RAM, 32MB Geforce 2 Pro getestet und konnte es selbst in 640x480 nur mit Rucklern, bei allem abgeschaltet was nur abgeschaltet werden konnte, spielen können.
Systemvoraussetzungen:
Windows® 98/98 SE/ME/2000/XP
DirectX 8.1 oder höher
Pentium® III 500Mhz oder gleichwertiger
128 MB RAM (256MB für Windows XP)
DirectX 8.1 kompatible Grafikkarte (32 MB)
1.2 GB freier Speicher
4x CD-ROM- oder DVD-Laufwerk
DirectX 8.1 kompatible Soundkarte (16-Bit)
56K-Modem für Mehrspielermodus
Ich persönliche würde einen Rechner nahe der 2GHz Grenze mit einer 128MB Grafikkarte und 1GB RAM empfehlen um in den vollen Genuss des Spiels in einer ansprechenden Auflösung zu kommen. Im übrigens sind auf einem obigen System die Ladezeiten lang genug um sich eine Tasse Kaffee zu kochen ;).
K.I. / Spieltiefe
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Hier gibt es nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil die K.I. gehört mit zum Besten was es bis dato gibt. Die Gegner sind extreme intelligent und verfolgen im Schnee zum Beispiel Fußspuren. Auch hilft teilweise einfaches schleichen nicht mehr um unerkannt vorbei zu kommen. Hier müssen ganz aktiv die Gegner abgelenkt werden – bravo kann ich da nur sagen. Was die Spieltiefe angeht sieht es ähnlich aus. Es muss geschlichen, gekrochen, abgelenkt, überlistet und gerätselt werden. Zwar halten sich die meisten Rätsel auf einem Kindergartenniveau (finde Draht X und du kannst Tor Y reparieren), aber es ist zumindest mehr als bei dem durchschnittlichen Shooter. Ansonsten sind die 15 Missionen auf einem einfachen Schwierigkeitsgrad relativ schnell durchgespielt Erst in den höheren Difficulties macht sich das Schleichen-Element als großes Problem bemerkbar, denn hier wurde wirklich und ich kann es nur noch einmal betonen, ganze Arbeit geleistet. Die Gegner sind intelligent und es macht Spaß sie abzulenken und zu versuchen an ihnen unerkannt vorbei zu kommen, sonst hat man eh keine Chance mehr, da mit Health Packs und Schutzwesten sehr ge-haushaltet werden muss.
Eine Neuheit sind die Erfahrungspunkte, die man für das Bestehen von Aufgaben, Sondermissionen oder das Lesen von Dokumenten bekommt. Diese können auf verschiedene Attribute wie Gesundheit, Panzerung, Treffsicherheit oder auch Schleichen angewandt werden und diese Verbessern. Anfangs sollte man vermehrt schauen das man seine Gesundheits- und Panzerungsanzeige nach oben pusht, da man diese später noch brauchen wird. Im übrigen, wer nicht alle Dokumente findet und liest, erfährt nur die halbe Story.
Spielprinzip
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Ich möchte noch einmal auf das Spielprinzip näher eingehen.
Alles beginnt mit einer einfachen Mission. Kein Intro, kein Vorspann, es geht direkt los. Jedes Kapitel ist dabei in mehrere kleinere Missionen unterteilt, die aber alle an der gleichen Location spielen. Die Übergänge werden meist mit einem kurzen Echtzeit-Video geschaffen oder auch mal nur in Textform. Vieles spielt sich im Spiel selbst ab, wenn man Geheimdokumente findet und liest. Dennoch kommen natürlich die stylischen Filme des ersten teils nicht zu kurz.
Das Spiel selbst gliedert sich in zwei Essentielle Aufgaben, der Beschaffung von Informationen und dem Lösen von Missionszielen. Nur durch zweites kommt man weiter in der Story und ersteres ermöglicht Cate Fähigkeiten auszubauen, was das Spiel etwas einfach werden lässt.
Nicht jede Mission ist eine reine Shooter-Mission. Viele Level sind auch Stealth Missionen in denen man anfangs überhaupt keine Waffe hat und sich wirklich einmal bemühen muss ungesehen von Punkt A nach B zu kommen. Bei der netten K.I. eine kleine Herausforderung, gerade für Leute die nur Ballern können!
Deutsche Version
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Im Gegensatz zur Englischen Version wurde die deutsche einmal mehr entschärft. Ein weiteres wichtiges Element des Spiels, auf das ich noch nicht eingegangen bin sind die toten Körper. Diese bleiben nämlich an Ort und Stelle wo der Gegner erschossen worden ist liegen und es liegt an Cate diese möglichst gut zu verstecken. Findet eine Wache einen toten Kollegen wird Großalarm ausgelöst und nach dem feindlichen Agenten respektive Cate als Agentin gesucht.
In der deutschen Version bleiben nun anstatt Gegner nur Rucksäcke liegen. Diese Tatsache alleine mag noch nicht allzu schmerzlich sein, wenn aber dann eine andere Wache mit dem Rucksack redet und sagt „los aufstehen, hier wird nicht geschlafen…was ist mit dir los“ kommt unfreiwillig Komik auf. Das ist meiner Meinung nach etwas schade, tut dem Spielprinzip aber nicht weh!
Vergleich NOFL1 und NOFL2
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Ich hatte es schon einmal angedeutet. So nett NOFL2 ist, es kommt nicht an den ersten Teil ran. Zum einen fehlt ein Titelthema und insbesondere ist die Story nicht mehr ganz so spitzfindig wie noch in NOFL1. Auch fehlt ein absolut skurriler Gegner wie die inbrünstige Valyrie aus Teil 1. Hier hat man sich leider nicht ganz so viel Mühe gegeben und da können dann auch die kleinen Highlights wie die pantomimische Darstellung von „Boss, wir haben da ein Problem“ oder der kleine Ski-Unfall nicht drüber hinweg täuschen das es sich nun mal nur um einen zweiten Teil handelt. Für sich alleine betrachtet ist NOFL2 aber auch weiterhin ein tolles Spiel mit einer wesentlich besseren K.I. als noch im ersten Teil!
Fazit
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Ich habe auf den ersten Teil hingefiebert wie auf wenige andere Spiele und war begeistert. Teil 2 musste ich auf Grund eines schlechteren Rechners erst eine Weile im Regal liegen lassen und bin froh das ich es getan habe, denn wenn man den ersten Teil kennt, dann ist Teil 2 eben nur Teil 2. Das man nicht noch ein zweites Mal das Rad erfinden würde war zwar auch mir klar, aber ich hätte erwartet man würde den ersten Teil noch einmal in Sachen Humor und Skurrilität toppen und genau das hat man nicht getan – schade eigentlich. Wer allerdings auf einen tollen Shooter mit spannenden Stealth Missionen steht, der wird sicherlich nicht enttäuscht – Spaß macht NOFL2 auf jeden Fall.
Noch zwei kleine Anmerkungen: die aktuell verkaufte Version hat keinerlei Bugs und ich konnte leider den Multiplayer Modus noch nicht testen, weswegen ich diese hier übergangen habe!
Copyright t_durden @ ciao / yopi 2003 - 2004
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