No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 11,74
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Erfahrungsbericht von Makoma

Töten, Töten und nochmal Töten

Pro:

Super Grafik und das Spielvergnügen ! WooooW!

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Cate Archer ist die beste PC-Spionin. Aber auch wir sind auf Zack: Eine spielerisch fast fertige Version des Superhit-Nachfolgers (mit zwölf von 16 Levels) konnten wir aufspüren und vorab testen.

Ein Höhlenlabyrinth tief unter der Erde. In dem Versteck versammeln sich die Verbrecher-Genies der Organisation H.A.R.M., um globale Schandtaten auszuhecken. Schon einmal hatte die Schurkentruppe die Welt mit explodierenden Politikern in Atem gehalten; doch dann kam die englische Agentin Cate Archer und vermasselte den schönen Plan. So geschehen in No One Lives Forever, bis heute einer der besten 3D-Shooter für den PC. Nun präsentiert Entwickler Monolith den Nachfolger No One Lives Forever 2, und H.A.R.M. steht wieder in Saft und Kraft. Die Agenda der Verbrechergruppe: 1. Das geheime Projekt Omega vollenden, 2. Die Welt beherrschen, 3. Cate Archer ausschalten!

Spion im Schatten Ninja-Kämpferinnen patrouillieren durch eine kleine japanische Siedlung und hüpfen lautlos von Hausdach zu Hausdach. Cate Archer, Agentin des Geheimdienstes Unity, drückt sich in eine dunkle Ecke - der Übermacht ist sie im offenen Kampf nicht gewachsen. Deshalb greift die Ex-Diebin tief in die Trickkiste. Kniff Nummer 1: Schleichen. Auf leisen Sohlen huscht Cate hinter ahnungslosen Gegnern vorbei und taucht im Rücken einer Wache auf, um sie mit dem Elektroschocker zu betäuben. Den schlaffen Körper versteckt sie in einer Seitengasse. Unterwegs stößt Cate eine herumstehende Flasche um - nicht gut. Alle Ninjas in der Um-gebung haben das Klirren gehört und eilen herbei, um nach dem Rechten zu sehen.

Zeit für Kniff Nummer 2: Verstecken. Ein Auge-Icon meldet geeignete Schlupfwinkel, in denen Cate nach ein paar Sekunden im Schatten verschwindet. Das macht sie zwar für ahnungslose Wachen unsichtbar, aufgeschreckte Feinde stöbern aber auch eine verborgene Spionin auf. Dann hilft Kniff Nummer 3: Ablenken. Cate kramt eine Münze aus der Tasche und schnippt sie zur gegenüberliegenden Mauer. Den abgelenkten Gegnern kann Cate leicht in den Rücken fallen. Weil Munition meistens knapp und die feindliche Übermacht oft erdrückend ist, muss Cate zwangsläufig manchen Feinden ausweichen, anstatt sie umzulegen.Im Auge des Sturms Die weltläufige Agentin trudelt von einer spektakulären Mission in die nächste. In Ohio steigt Cate Archer in ein vernageltes Haus ein, um die Bruchbude nach Informationen zu durchsuchen. Als sie das Dokument in der Garage entdeckt, dringt ein Überfallteam in das Gebäude ein. Cate flüchtet auf einen verlassenen Trailerpark - hier wütet ein Wirbelsturm. Wohnwagen werden umgerissen, Möbel fliegen durch die Luft, Zaunlatten durchlöchern ein Auto wie Geschosse. In einem vermeintlich sicheren Haus wird Cate vom Tornado in die Luft gerissen und kämpft im Auge des Sturms gegen ihre Rivalin Isako.

Im Laufe der 16 Missionen (zwölf konnten wir spielen) geht viel schief: Ein Informant erscheint nicht am Treffpunkt, oder Cates Pilot wird entführt. Damit Sie sich in den weitläufigen Levels orientieren können, zeigt ein Kompass immer die nächsten Zielpunkte. Gesucht: Cate Archer Wo Feinde sind, da wird geschossen? Weit gefehlt. Auf dem Missionsplan der englischen Superspionin stehen anspruchsvollere Aufgaben ganz oben. So müssen Sie in einer brennenden Stadt Zivilisten aus Notlagen befreien, während Soldaten nach Ihnen suchen. Ein Polizist hängt Fahndungsposter mit Ihrem Konterfei auf - folgen Sie ihm heimlich, und reißen Sie die Dinger wieder ab. Um ein Passwort zu erfahren, soll Cate das Telefon in einem Hotelzimmer verwanzen. Viele der Aufgaben bekommen Sie erst während des Einsatzes, manche sind optional. Wenn Sie ein Extraziel in die Luft sprengen, erhalten Sie Bonuspunkte für Ihre Agenten-Ausbildung. Denn Cate verbessert jezt mit zunehmender Erfahrung ihre Fähigkeiten!

Agenten im Training Selbst Superagentinnen können noch besser werden. Cate darf ihre Eigenschaften in sieben Lernkategorien aufpolieren. Als Wissens-Währung dienen Erfahrungspunkte, die nach erfolgreich absolvierten Missionszielen auf dem Konto landen. Wie wär\'s mit besserer Schussfähigkeit? Dadurch steigt die Treffergenauigkeit; Laufschwankung und Rückstoß nehmen ab. Lebensenergie und Panzerung lassen sich ebenso ausbauen wie Suchgeschwindigkeit, Heimlichkeit, Umgang mit Spezialgeräten, Waffeneffizienz und Tragkraft. Jede Fähigkeit dürfen Sie in fünf Stufen steigern, die Meisterklassen sind entsprechend kostspielig. So passen Sie Cate an Ihren Spielstil an: Wer gern ballert, erweitert lieber den Munitionsvorrat, wer die Zielgenauigkeit erhöht, kann die knappen Patronen effizienter nutzen.

Angriff der Pantomimen Die Gegner sind ebenso skurill wie abwechslungsreich und schlau: In der Cafeteria des Geheimdienst-Hauptquartiers fallen urplötzlich Männer durch das Glasdach - das Gebäude wird überfallen! Die Eindringlinge entpuppen sich als weiß geschminkte Pantomimen, Mitglieder einer französischen Elite-Schule für Kunst und Mord. Auf der Suche nach Cate Archer schleichen die schweigenden Killer mit theatralischen Tapsern durch die Gänge, bei Gegenfeuer ziehen sie sich - gelernt ist gelernt! - an einem unsichtbaren Seil zur Seite. Ganz anders indische Polizisten: Die korpulenten Gesetzeshüter kommen breitbeinig auf Sie zugestolpert und müssen immer mal wieder Verschnaufpausen einlegen. Kein Vergleich zur Grazie der Ninja-Damen, die Cate mit leichtfüßigen Sprungattacken zu Boden strecken. (CS)

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