No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission (Adventure PC Spiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Magickatrin

Cate Archer, die Superspionin ist zurück

Pro:

siehe Bericht

Kontra:

siehe Bericht

Empfehlung:

Ja

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Systemanforderungen:
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Windows 98/ME/2000/XP
Directx 8.1
Pentium III 500 MHz oder gleichwertige CPU (empfohlen 1GHz)
128 MB RAM (bei Windows XP 256 MB)
32 MB Direct3D-kompatible Grafikkarte mit Unterstützung fürT&L, 32 Bit-Farben und Directx 8.1-kompatibler Treiber (empfohlen 64 MB)
1,4 GB Festplattenspeicher (1,7 für komplette Installation)
4fach-CD-ROM Laufwerk
16 Bit Directx 8.1-kombatible Soundkarte
56k Moden oder lokales Netzwerk für Multiplayer
Maus und Tastatur für die Steuerung

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Handlung
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No One Lives Forever 2 spielt in den 60er Jahren, wobei die Handlung ca. 2 Jahre nach dem 1.Teil spielt.

Cate Archer, die charmante Superspionen ist zurück. Und erneut steht sie vor der schwierigen Aufgabe den Schurken der Organisation H.A.R.M. das Handwerk zu legen, wie schon im ersten Teil von No One Lives Forever.

Da man bei H.A.R.M. bestens die Fähigkeiten von Cate Archer kennt, beschließt man sie zu beseitigen, damit sie nicht noch einmal die Pläne der Organisation vereiteln kann. Und so beginnt das 1.Kapitel auch gleich sehr dramatisch und trägt den Namen „Cate Archer muss sterben“. Um Cate zu beseitigen hat man einige gefährliche Killer angeheuert.

Natürlich überlebt Cate das 1.Kapitel des Spieles, was wohl auch nicht anders erwartet werden dürfte. Und so kämpft sie sich weiter durch insgesamt 15 Kapitel, die jeweils in mehre Level unterteilt sind.

Aber die Aufgabe ist nicht nur sich gegen H.A.R.M. zu behaupten. Zusätzlich hat Cate noch eine äußerst wichtige Mission zu erfüllen. Man hat von geheimen Plänen in Russland erfahren, deren Durchführung unbedingt verhindert werden muss, denn sonst droht eine nukleare Katastrophe. Also jede Menge Arbeit für die Superspionen...

Die Schauplätze sind dabei sehr abwechslungsreich: Japan, Sibirien, USA, Indien, Antarktis, UNITY Hauptquartier und sogar unter Wasser.

Wer bereits den 1.Teil kennt, der wird bald ein paar bekannte Charaktere wiedererkennen, was mir persönlich gut gefallen hat.

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Waffen / Inventar
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Nahmampf-Waffen:
Katana, ein japanisches Schwert
Tulwar, indischer Säbel
Betäubungsgewehr, getarnt als Lidschattenstift

Lautlose Waffen:
Bärenfalle, halten Gegner für kurze Zeit gefangen
Schuriken, kleine japanische Ninja-Wurfsterne
Armbrust, hierfür gibt es 4 verschiedene Pfeile: Normal, Feuer, Gift und Explosiv

Pistolen:
Automatische McAllister-Pistole.32, ausrüstbar mit Schalldämpfer
CT-180-Mehrzweckwerfer, unentbehrliche und vielseitige Waffe (z.B. um Kameras auszuschalten, Roboter mit Elektroimpulsen zu zerstören oder Gegner zu betäuben)

Schwere Waffen:
Sturmgewehr AK-47, kann neben normaler Munition auch Phosphorgeschosse aufnehmen und verschießen
Gordon-9-mm Maschinenpistolen
RFA-Bolt-Action-Gewehr, Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr, kann mit Schaldämpfer ausgerüstet werden
Kampfschrotgewehr

Weitere Waffen:
Handgranaten
Betäubungsgranaten
Schlafgranaten
Zeitbomben, nur an bestimmten Stellen anzubringen
Mechanisches Kätzchen, ist eine Art Zeitbombe die sich an die Fersen der Gegner haftet und dann explodiert
Bananenschale, darauf können Gegner ausrutschen und so außer Gefecht gesetzt werden

Geräte:
Münze, zum Ablenken der Gegner
Codeknacker, als Puderdose ganz raffiniert getarnt, geeignet um verschlüsselte Nachrichten zu dekodieren oder Sicherheitseinrichtungen auszuschalten
Dietrich, sieht aus wie ein Nagelclipper, zum Schlösserknacken
Mini-Schweißgerät, getarnt als Haarspraydose zum aufschweißen von Schlössern
Kamera, gut versteckt im Design eines Lippenstiftes
Sprühdose mit Rucksackentsorger, damit werden Spuren beseitigt

Ausrüstung:
Munitionskisten, können verschiedene Munition enthalten (aber es gibt eine begrenzte Menge die Cate mit sich herumtragen kann und daher nicht immer aufnehmbar)
Verbandszeug, gibt 10 Gesundheitspunkte zurück
Erste-Hilfe-Kasten, gibt 25 Gesundheitspunkte zurück
Körperpanzerung: schützt vor Gesundheitsschäden und ist kann mit 10 Punkten (leichte Panzerung) und 25 Punkten (schwere Panzerung) erneuert werden

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Gegner:
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Ninjas: Mit ihnen macht Cate bereits im 1 .Level Bekanntschaft. Es sind ziemlich unangenehme Gegner, die urplötzlich von Dächern springen können oder sich in einer Rauchwolke verschwinden.

Soldaten: Diese russischen Soldaten tauchen vermehrt in Sibirien auf. Sie sind eigentlich kein Problem für Cate.

H.A.R.M. Wachen: Ihnen ist relativ leicht beizukommen, selbst wenn sie in größerer Anzahl auftauchen.

Wachen H-A.R.M. Indien: Im Prinzip gilt für sie das gleiche wie für die anderen Wachen von H.A.R.M., nur haben diese mitunter als Waffe Tulwars.

Pantomimen: Ziemlich gemeine und fiese Gegner. Sie sehen eher unscheinbar aus und bewegen sich in der typischen Pantomimen-Art. Aber sie sind recht gefährlich und äußerst zäh.

Supersoldaten: relativ langsam in ihren Bewegungen marschieren sie mechanisch voran, ihre Feuerkraft ist aber gewaltig

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Grafik:
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Die Grafik ist recht nett anzuschauen, bietet sehr viele Details und schöne Effekte wie zum Beispiel Schatten oder Schneeflocken und tolle Explosionen. Überhaupt sehen die Umgebungen sehr schön aus, so detailliert wie sie sind. Sehr beeindruckend ist zum Beispiel ein Level, bei dem ein mächtiger Wirbelsturm tobt. Hier fliegen Wohnwagen durch die Gegend und aufgewirbeltes Laub. Das verleiht dem Spiel natürlich eine ganz besonders stimmungsvolle Kulisse. Auch die verschieden Spielcharaktere sind vom optischen Erscheinungsbild gelungen, besonders Cate Archer mit ihren schicken Outfit, ganz im Stil der 60er Jahre, was man aber leider nur in den Videosequenzen beobachten kann, da man ja in der „Ich-Perspektive“ spielt. Der einzige Kritikpunkt bei der Grafik ist das eckige Aussehen der Spielcharaktere.

Es gibt auch zahlreiche Videosequenzen zu bewundern, diese unterscheiden sich in der Grafik eigentlich kaum vom normalen Spiel.

Um in den Genuss aller Details und Effekte zu kommen, muss man natürlich über die entsprechende Hardware verfügen. Bei den Grafikkarten unterstützt leider nicht jeder Chip alle möglichen Effekte. Aber auch die CPU spielt natürlich eine große Rolle, denn ist sie zu langsam läuft das Spiel möglicherweise nicht mehr flüssig genug. Da bleibt dann nur die Detaileinstellung zu verringern und bestimmte Effekte ganz auszuschalten. Das entsprechende Menü ist leicht erreichbar und die Auswirkungen der verschiedenen Einstellungen werden auch in Kurzfassung erklärt. Außerdem kann man nach dem ändern der Grafikeinstellungen ein kurzes Testvideo abspielen, so sieht man sofort ab das Spiel flüssig läuft oder nicht.

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Sound:
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Die Hintergrundmusik des Spiels ist ja fast schon so was wie ein Markenzeichen für No One Lives Forever, einfach optimal passend für die 60er Jahre, nicht sehr abwechslungsreich, aber trotzdem einfach toll.

Die Waffengeräusche klingen sehr realistisch und tragen ganz wesentlich zur stimmungsvollen Atmosphäre des Spieles bei.

Weniger gelungen ist die Synchronisation. Ob das allerdings nur ein Makel in der deutschen Fassung ist vermag ich nicht zu sagen, denn ich kenne nun mal nur das deutsche Spiel.

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Steuerung:
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Die Steuerung ist sehr gut und man hat sie recht schnell im Griff. Die Belegung der Maus und die Tastaturbelegung kann den persönlichen Vorlieben angepasst werden. Sehr hilfreich ist auch die Karte mit der Standartbelegung, die dem Handbuch beigelegt wurde.

Die Waffen- und Geräteauswahl kann entweder mit dem Scrollrad der Maus erfolgen oder man trifft sie mit Druck auf die Nummerntasten (ist bereits voreingestellt).

Außerdem kann jederzeit das Menü aufgerufen und die Missionen eingesehen werden.

Im Menüpunkt Spieler können Cates Fertigkeiten angepasst werden, zum Beispiel wie schnell sie Geräte benutzen kann, ihre Widerstandsfähigkeit oder wie genau sie ziehen kann.

Die Menüs sind auf jeden Fall sehr übersichtlich und leicht verständlich dargestellt.

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Spielspass:
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Der Spielspass ist von der bis zur letzten Mission 100% garantiert. Die KI der Gegner ist wirklich gut und damit auch eine Herausforderung für den Spieler. Ihr Verhalten ist recht unterschiedlich. So wird zum Beispiel erst Alarm ausgelöst und Verstärkung geholt wenn Cate entdeckt wird, in anderen Situationen aber greifen die Gegner sofort an. Und auch die Bewegungen der Gegner sind recht geschickt, denn sie stellen sich eigentlich kaum offen als Zielscheibe hin bei Schießereien, sondern gehen gekonnt in Deckung und machen es Cate nicht immer leicht.

Auch wenn die deutsche Synchronisation nicht so gut gelungen ist, die teilweise witzigen Sprüche tragen doch erheblich zum niemals langweilig werdenden Spielspass bei.

Die Auswahl an Waffen und anderen Gegenständen ist also wirklich enorm groß, allerdings behält man einmal erworbene Waffen oder sonstiges Inventar nicht automatisch im nächsten Level, sondern man beginnt stets mit einer recht kleinen Ausrüstung. Gefundene Schutzpanzer und Erste-Hilfe-Kästen bzw. Verbandszeug kann nicht eingesammelt werden zur Aufbewahrung. Man kann sie nur aufnehmen um den Maximalwert herzustellen.

Man die Missionen in der Regel durch unterschiedliche Vorgehensweise lösen und trägt auch erheblich für einen längeren Spielspaß bei. Entweder erledigt man die Aufträge in echter Agentenmanier und geht mit Bedacht zu Werke, das heißt schleichen und nicht entdeckt werden, Überwachungskameras lahm legen und keine Spüren hinterlassen. Oder wenn man es besonders actionmäßig mag, dann geht man mit voller Feuerkraft los, ist in einigen Situationen allerdings recht schwierig auf diese Weise als Spieler zu überleben. Im H.A.R.M. Quartier in Indien sogar unmöglich, da die Mission als fehlgeschlagen gilt wenn Cate entdeckt wird. Auch kann nicht wahllos auf alles geballert werden, was Cate über den Weg läuft. In Indien beispielsweise ist neben H.A.R.M. auch noch die Polizei hinter ihr her da sie zu diesem Zeitpunkt als Mörderin gilt. Aber weder Polizei noch Zivilisten dürfen zu schaden kommen. Hier erweist sich dann die Bananenschale als witzige, aber wirkungsvolle Waffe. Nur sollte man dann auf der Hut sein nicht selbst in diese Falle zu tappen, was mir im Eifer des Gefechts aber schon passiert ist. Aber es ist auf jeden Fall witzig und ich finde es sehr originell.

An Fahrzeugen die der Spieler selbst steuern kann steht leider nur ein Schneemobil zur Verfügung.

Für reichlich Spielspaß ist also bestens gesorgt. Getrübt wird der nur ein wenig von den ewig dauernden Ladezeiten.

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Multiplayer:
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Bis zu vier Spieler können im Internet oder LAN zusammen spielen. Das Multiplayer-Spiel im Internet habe ich inzwischen schon mehrfach gespielt und will daher auch etwas näher darauf eingehen. Für mich war es eine Premiere übrigens, den bislang hatte ich nie den Multiplayer-Modus von Spielen getestet.

Im Multiplayer spielt man einen Agenten der UNITY, allerdings ist es nur möglich kooperativ zu spielen. Insgesamt gibt es 5 Kapitel, deren Handlung hinter dem Geschehen des Einzelspieles stattfindet. Da die Orte aber bereits von den Einzelspielerkampagnen bekannt sind besteht die Abwechslung natürlich nur darin das man andere Aufträge zu erfüllen hat. Aber mir macht es großen Spaß eine Multiplayer-Partie im Internet zu spielen, der Spielspaß ist jedoch nur von kurzer Dauer. Die 5 Missionen sind relativ schnell durchgespielt, wobei mir eine Mission ganz besonders gefallen hat, die Rettung von Cate. Es ist eigentlich auch die einzige Mission die etwas schwieriger ist, denn man muss nicht nur auf sein eigenes Leben acht geben, sondern auch Cate muss beschützt werden. Da sie bewusstlos gefunden wird muss sie getragen werden. Dabei kann man nicht gleichzeitig auch eine Waffe tragen. Daher ist es äußerst nützlich noch 1-3 Mitstreiter zu haben die Deckung geben können.

Per Knopfdruck kann die Chatfunktion aktiviert werden, so kann man sich mit seinen Mitstreitern austauschen.

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Fazit:
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Ich denke schon an der Ausführlichkeit des Berichtes kann man wohl meine Begeisterung für dieses Game erkennen. Es macht einfach riesigen Spaß, bietet eine gute Grafik und ist sehr abwechslungsreich. Die Atmosphäre im gesamten Spiel ist einfach toll und lässt niemals lange Weile aufkommen. Daher bekommt No One Lives Forever 2 von mir auch eine Kaufempfehlung und die verdiente Bewertung mit allen Sternen.

58 Bewertungen, 6 Kommentare

  • Mondlicht1957

    13.07.2007, 01:28 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH LG pet

  • Baby1

    09.07.2007, 14:56 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Anita

  • rubio2000

    29.04.2007, 02:39 Uhr von rubio2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sturmgewehr etc. - ist nix für mich. LG

  • anonym

    20.04.2007, 20:21 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Damaris

  • blackangel63

    18.04.2007, 22:03 Uhr von blackangel63
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und LG..Anja

  • Zzaldo

    07.01.2007, 20:15 Uhr von Zzaldo
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein sh von mir für Dich. LG Stephan