No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission (Adventure PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von felix.heller
Cate Archer ist zurück im genialen Ego-Shooter NOLF2
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Cate Archer ist wieder da. Nach dem ersten Teil \\\"No One Lives Forever\\\" ist nun im November 2002 der zweite Teil erschienen.
Neuerungen
Die erste Neuerung ist sofort sichtbar: Die Grafik wurde mächtig aufpoliert und das schreit nach guter Hardware. Ich habe das Spiel trotzdem mit einem Duron 900 MHz, 256 MB RAM und einer GeForce 2 MX-400 (64 MB) ruckelfrei in einer Auflösung von 800x600 mit mittleren Details spielen können. Das sieht dann schon ganz nett aus, aber perfekt ist es natürlich nicht.
Im Gegensatz zu NOLF 1 kann man nun um Ecken schauen, sodass man für Überwachungskameras und Feinde relativ unsichtbar bleibt, wenn man nicht zu lange um die Ecke schaut.
Die Zwischensequenzen sind endlich etwas kürzer, aber immer noch ziemlich lustig. Oft erkennt man Parallelen zu James Bond, außerdem werden Sowjets und Amerikaner gleichermaßen auf den Arm genommen.
Neu ist auch, dass man nicht immer alle Tools ausprobieren muss. Cate nimmt automatisch das richtige Werkzeug, wie z. B. einen Schweißbrenner in Form von Haarspray, einen Decoder oder ein Werkzeug zum Schlösserknacken.
Es gibt nun ein Skill-System, das später noch erklärt wird.
Grafik
Wie oben schon erwähnt, ist die Grafik hübscher geworden. Das Gras schaut bei näherer Betrachtung zwar sehr zweidimensional aus, aber trotzdem wirken die Levels hübsch. Ob Schneelevel, geheime Unterwasser-Basis oder russisches Forschungsgebäude in der Antarktis, die Levels sind ziemlich abwechslungsreich. In den 15 Missionen kommt man jedoch an manchen Plätzen mehrmals vorbei, jedoch zu unterschiedlichen \\\"Anlässen\\\".
Musik
Am Anfang wirkt die Musik noch richtig passend zu den Missionen, später jedoch, wenn man schon wieder ein Level mit demselben Musikstück spielen muss, wird die Musik langweilig. Ein bißchen mehr Abwechslung zum Ende hin hätte nicht geschadet.
Story
Der Schwierigkeitsgrad der Missionen steigt natürlich von Mission zu Mission, jedoch gibt\\\'s teilweise Fehler: So finde ich den Endgegner in einem hohen Level einfacher als einen Endgegner in einem mittleren Level.
Die Geschichte selbst ist haaresträubend und ziemlich komisch. Um nicht zu viel zu verraten, sage ich nur, dass es natürlich ein gutes Ende gibt und dass sich einem mehrere Endgegner in den Weg stellen. Die Story wird zum Ende hin immer spannender, sodass man unbedingt weiterspielen möchte. Auch das typische \\\"Diesen Gegner noch\\\"-Gefühl stellt sich in den höheren Levels sehr schnell ein, denn man möchte unbedingt weiterkommen.
Skill-System
Vollkommen neu ist das Skill-System in NOLF2. Das bedeutet, dass Cate Archer ihre Fähigkeiten Schleichen, Leben, Tragen, Rüstung, Waffen, Schießen, Gegenstände und (Durch)Suchen verbessern kann. Für 1.000 Punkte kann man die Werte um ein Level erhöhen, später kostet\\\'s 2.000 Punkte, danach 3.000 usw. Verbesserungen erhöhen z. B. die mögliche Lebensenergie oder vermindern das Wackeln beim Zielen mit Sniper-Gewehren oder tote Soldaten oder Schreibtische werden schneller durchsucht.
Skill-Punkte erhält man, wenn man bestimmte Missionsziele erfüllt oder wenn man z. B. wichtige Briefe findet. Deswegen sollte man in jedem Level alles durchsuchen, um möglichst viele Nebenziele zu finden und somit möglichst viele Skill-Punkte zu bekommen.
Humor
Ich kenne keinen Ego-Shooter, bei dem ich mehr gelacht habe. Entweder über die wirklich coolen Gespräche zwischen den Gegnern oder über die Videosequenzen und den Missionsverlauf. Auch das Durchsuchen von Schubladen oder Zetteln hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, denn falls man nichts Relevantes findet (= keine Skill-Punkte), findet man z. B. Zeitschriften namens \\\"Kameraden ohne Kleider\\\" und ähnliches.
Auch der Kalte Krieg wird auf den Arm genommen, so gibt\\\'s bei den Russen immer wieder lustige Mitteilungen, die man finden kann. Ob Verfolgungsjagd auf dem Dreirad oder Inder, die über Hochzeiten und Boshaftigkeit reden, in fast jedem Level gibt\\\'s was zu Lachen.
FAZIT
Ego-Shooter- und Action-Fans werden NOLF2 sicherlich lieben, genauso wie alle, die schon den Vorgänger super fanden. Mit abgedrehter Story und oft verrückten Waffen und meistens liebevoll gestalteten Levels macht das Spiel viel Spaß. Leider ist\\\'s nach 15 Missionen schon aus, besonders lange habe ich dafür nicht gespielt (ca. 25 Stunden).
Neuerungen
Die erste Neuerung ist sofort sichtbar: Die Grafik wurde mächtig aufpoliert und das schreit nach guter Hardware. Ich habe das Spiel trotzdem mit einem Duron 900 MHz, 256 MB RAM und einer GeForce 2 MX-400 (64 MB) ruckelfrei in einer Auflösung von 800x600 mit mittleren Details spielen können. Das sieht dann schon ganz nett aus, aber perfekt ist es natürlich nicht.
Im Gegensatz zu NOLF 1 kann man nun um Ecken schauen, sodass man für Überwachungskameras und Feinde relativ unsichtbar bleibt, wenn man nicht zu lange um die Ecke schaut.
Die Zwischensequenzen sind endlich etwas kürzer, aber immer noch ziemlich lustig. Oft erkennt man Parallelen zu James Bond, außerdem werden Sowjets und Amerikaner gleichermaßen auf den Arm genommen.
Neu ist auch, dass man nicht immer alle Tools ausprobieren muss. Cate nimmt automatisch das richtige Werkzeug, wie z. B. einen Schweißbrenner in Form von Haarspray, einen Decoder oder ein Werkzeug zum Schlösserknacken.
Es gibt nun ein Skill-System, das später noch erklärt wird.
Grafik
Wie oben schon erwähnt, ist die Grafik hübscher geworden. Das Gras schaut bei näherer Betrachtung zwar sehr zweidimensional aus, aber trotzdem wirken die Levels hübsch. Ob Schneelevel, geheime Unterwasser-Basis oder russisches Forschungsgebäude in der Antarktis, die Levels sind ziemlich abwechslungsreich. In den 15 Missionen kommt man jedoch an manchen Plätzen mehrmals vorbei, jedoch zu unterschiedlichen \\\"Anlässen\\\".
Musik
Am Anfang wirkt die Musik noch richtig passend zu den Missionen, später jedoch, wenn man schon wieder ein Level mit demselben Musikstück spielen muss, wird die Musik langweilig. Ein bißchen mehr Abwechslung zum Ende hin hätte nicht geschadet.
Story
Der Schwierigkeitsgrad der Missionen steigt natürlich von Mission zu Mission, jedoch gibt\\\'s teilweise Fehler: So finde ich den Endgegner in einem hohen Level einfacher als einen Endgegner in einem mittleren Level.
Die Geschichte selbst ist haaresträubend und ziemlich komisch. Um nicht zu viel zu verraten, sage ich nur, dass es natürlich ein gutes Ende gibt und dass sich einem mehrere Endgegner in den Weg stellen. Die Story wird zum Ende hin immer spannender, sodass man unbedingt weiterspielen möchte. Auch das typische \\\"Diesen Gegner noch\\\"-Gefühl stellt sich in den höheren Levels sehr schnell ein, denn man möchte unbedingt weiterkommen.
Skill-System
Vollkommen neu ist das Skill-System in NOLF2. Das bedeutet, dass Cate Archer ihre Fähigkeiten Schleichen, Leben, Tragen, Rüstung, Waffen, Schießen, Gegenstände und (Durch)Suchen verbessern kann. Für 1.000 Punkte kann man die Werte um ein Level erhöhen, später kostet\\\'s 2.000 Punkte, danach 3.000 usw. Verbesserungen erhöhen z. B. die mögliche Lebensenergie oder vermindern das Wackeln beim Zielen mit Sniper-Gewehren oder tote Soldaten oder Schreibtische werden schneller durchsucht.
Skill-Punkte erhält man, wenn man bestimmte Missionsziele erfüllt oder wenn man z. B. wichtige Briefe findet. Deswegen sollte man in jedem Level alles durchsuchen, um möglichst viele Nebenziele zu finden und somit möglichst viele Skill-Punkte zu bekommen.
Humor
Ich kenne keinen Ego-Shooter, bei dem ich mehr gelacht habe. Entweder über die wirklich coolen Gespräche zwischen den Gegnern oder über die Videosequenzen und den Missionsverlauf. Auch das Durchsuchen von Schubladen oder Zetteln hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, denn falls man nichts Relevantes findet (= keine Skill-Punkte), findet man z. B. Zeitschriften namens \\\"Kameraden ohne Kleider\\\" und ähnliches.
Auch der Kalte Krieg wird auf den Arm genommen, so gibt\\\'s bei den Russen immer wieder lustige Mitteilungen, die man finden kann. Ob Verfolgungsjagd auf dem Dreirad oder Inder, die über Hochzeiten und Boshaftigkeit reden, in fast jedem Level gibt\\\'s was zu Lachen.
FAZIT
Ego-Shooter- und Action-Fans werden NOLF2 sicherlich lieben, genauso wie alle, die schon den Vorgänger super fanden. Mit abgedrehter Story und oft verrückten Waffen und meistens liebevoll gestalteten Levels macht das Spiel viel Spaß. Leider ist\\\'s nach 15 Missionen schon aus, besonders lange habe ich dafür nicht gespielt (ca. 25 Stunden).
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