No one lives forever (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von letsthommes
Der weibliche James Bond!!!!!!
Pro:
viele Paralellen zu James Bond; lustige Hintergrundgeschichte; lustige Extras; viel Humor;
Kontra:
für Anfänger zu schwer; schwacher Multiplayer;
Empfehlung:
Ja
Sicher ist jedem klar, dass man zumindest nach heutigen Erkenntnissen nicht für immer leben kann, aber das gewisse Oberbösewichte auch nur wenige Tage leben dürfen ist dem britischen Geheimdienst klar und dieser schickt seine beste Agentin (!!!) gegen den übermächtigen Feind. Im Ego-Shooter No one lives forever von Monolith, dessen Nachfolger schon in der Mache ist, kämpfen sie in allen Regionen der Welt als adrette Agentin Cate Archer gegen Scharen von intelligenten Gegnern. Dabei gibt es grafische und spielerisch viele Anspielungen an Agenten-Filme aus den 60ern und Austin Powers.
Zur Story:
Die klingt irgendwie nach der eines James Bond Films namens „Der Hauch des Todes“. Über den Globus verteilt werden reihenweise Agenten des britischen Geheimdienstes umgelegt. Um zu erfahren, was oder wer dahintersteckt schickt England nicht James Bond sondern die ehemalige Kleinganovin Cate Archer nach Marokko. Von dort aus reist sie um die halbe Welt und findet heraus, dass die Terrororganisation Harm die ganze Menschheit vernichten will, wenn sie nicht ganz Australien, 50 Millionen Pfund und einen eigenen Feiertag bekommen. Während des ganzen Spiels verlieren sie gute Kollegen, werden öfters an ihre Kindheit erinnert und erleben trotz dem lustigen Szenario immer noch viele ernstzunehmende Situationen. Aber der Humor kommt natürlich nicht zu kurz.
Zum Spiel:
Während des ganzen Spiels kommt wie gesagt der Humor nicht zu kurz. Mal plaudern sie mit abgedrehten Persönlichkeiten, dann begegnen sie verrückten Zwischengegnern, wie der bescheuerten Opersängerin Inge. Die Story des Spiels sollten sie auch nicht vergessen. Das ganze Spiel führt sie durch rund 20 Kapitel mit je zwei bis fünf Einzellevels von Marokko über Ost-Berlin (Das Spiel spielt in den 60ern), Hamburg, Bremen, London, die Karibik, Nordamerika bis hin zu einer riesigen Weltraumstation. Viele der Orte, besonders die Städte entsprechen nicht dem Original. Dafür ist die Atmosphäre immer passend. Die Levels sind meistens riesiggroß aber selten verzweigt und auf mehreren Wegen lösbar. Die Gegner gehen intelligent vor und sind immer in der Überzahl. Neben einem großen Waffenarsenal stehen ihnen eine Menge unbrauchbarer Extras und einige Fahrzeuge zur Verfügung. Schleichen ist in Gebäuden oder in überwachten Gebieten immer angesagt, da Gegner überall lauern und schnell alle im Level alarmiert sind. Nur selten sind sie im Team unterwegs.
Die Missionen:
Das Missionsdesign ist sehr unterschiedlich. Mal müssen sie wichtige Personen eliminieren oder unversehrt durch einen gefährlichen Level führen. Ein anderes Mal müssen sie unerkannt einen wichtigen Gegenstand klauen oder einen mit Gegnern vollgestopften Level bereinigen. Die Levels sind wie gesagt meistens riesengroß und die Waffen welche sie darin benutzen sind meist vorgeschrieben. Passend zum jeweiligen Szenario wurden die Levels mit Texturen bester Qualität beklebt. Mal ballern sie einem Wissenschaftler den Weg durch ein Labor frei, ein anderes Mal versuchen sie im freien Fall aus einem Flugzeug einem Gegner den Fallschirm zu klauen. Was aber am ehesten an einen James Bond Film erinnert ist das Level auf der Weltraumstation wo sie nur knapp dem Tod entkommen. Auch während der Missionen können sie zwischen den vier Schwierigkeitsgraden wechseln. Sackgassen gibt es kaum, da sie ständig Nachrichten von der Obrigkeit erhalten.
Die Waffen:
Neben der Standardpistole mit Schalldämpfer und zwei unterschiedlichen Maschinengewehren finden sich auch Scharfschützengewehr zum Snipen und eine Harpune im Waffenarsenal. Etwas ausgefallener ist da schon die Super Atomic Laser Weapon, mit der sie die Gegner ein wenig brutzeln können. Ein Großteil der Waffen besitz mehrere Patronenarten. So können sie mit nicht gerade gefährlichen Dumdumgeschossen den Gegner zurückwerfen anstatt ihm gleich den Gar aus zu machen. Mit Giftgaspatronen können sie ohne großes Blutvergießen größere Gegnerscharen eliminieren. Ein anderer Teil der Ausrüstung besteht aus netten aber kaum brauchbaren Extras, wie einschläferndes Parfüm, eine Miniseilwinde oder ein Roboterhund. Nur wenige dieser Gegenstände brauchen sie wirklich. Wachen kann man auch schnell mit ein paar dahingeworfenen Münzen ablenken.
Die Gegner:
Die verhalten sich äußerst intelligent, ja fast menschlich. Mal verschanzen sie sich hinter Tischen oder warten so lange geduckt, bis sie vorbeigehen und dann die Kugel bekommen. Dabei muss man erwähnen, dass Cate nicht all zu viele Kugeln aushält und Medikits sehr selten zu finden sind. In größerer Entfernung stehen die Gegner meist in größeren Gruppen beieinander, während sie bei ihrem Näherkommen auseinandergehen, um sie von allen Seiten beschießen zu können. In Innenlevels müssen sie die ganze Zeit schleichen, da die Gegner besonders gut hören und schnell die ganze Gegnerschar des Levels alarmieren. In einigen Levels lassen sich Gegner auch mit Säure auflösen, werden aber sonst von Kameraden schnell bemerkt und der Alarm wird aktiviert. Wenn sie nicht grade kämpfen plaudern die Gegner auch miteinander. Die Zwischengegner sind da schon etwas härter als die auch in niedrigeren Schwierigkeitsgraden schon schweren Gegner. Meist müssen sie durch Spezialbehandlung a la Stromschlag oder Plattwalzung ausgeschaltet werden. Die wohl bescheuertste Zwischengegnerin ist die Opernsängerin Inge, die an eine Wikingerfrau verpackt mit einer Mülltonne erinnert.
Zur Grafik:
Alle Personen im Spiel sind dank Lithtech 2.5 Engine, welche auch mit der Quake 3 Engine gut mithalten kann, sehr gut animiert und detailliert texturiert. Die Levels sind auch trotz ihrer teils sehr großen Weite noch gut desingt und mit vielen Details versehen. Die Waffen samt Animation sind auch heute noch sehr ansehlich. Nur wenige Personen sind mit Absicht etwas überdimensioniert in ihren Maßen. Die vielen Zwischensequenzen verlaufen ebenfalls größtenteils in der Spielengine.
Zum Sound:
Während des Spiels läuft immer die passende Hintergrundmusik. Gegner plaudern miteinander über alles mögliche und rufen sich gegenseitig, wenn sie sie sehen. Die wenigen Dialoge die sie führen müssen sind oft sehr witzig und es ist eigentlich unwichtig in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Phrasen herunterlabern. Waffen und Kampfgeräusche sind sehr authentisch und die Geräuschkulisse ist gut gelungen.
Zur Steuerung:
Gesteuert wird Ego-Shooter typisch mit der Maus. Die wenigen sonstigen Befehle werden über Tastaturshortcuts aktiviert. Fahrzeuge sind ebenfalls leicht zu steuern. Durch die Dialoge kommen sie auch ohne Probleme. Die Menüs sind allesamt sehr übersichtlich. Die deutsche Version hat englische Sprachausgabe aber deutsche Untertitel.
Zum Multiplayer:
Da bietet sich leider nicht sehr viel an. Für Deathmatch und Capture the Flag finden sich lediglich je fünf Levels, die aber mit einem Leveleditor selbst erstellt werden können. Über Internet und LAN können sich bis zu 16 Spieler als jeder der 47 im Spiel erscheinenden Charaktere beschießen was das Zeug hält. Leider sind die Levels nicht gerade übersichtlich und die Auswahl bis heute nicht sehr groß.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 350 Mhz, 64 MB RAM und eine 8 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 550 Mhz, 128 MB RAM und eine 16 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 800 Mhz, 256 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Fazit:
Wer einen Teil der James Bond Atmosphäre, welche noch nicht auf dem PC zu spüren war mal erleben möchte sollte sich No one lives forever besonders wegen der abgefahrenen Geschichte und den netten Extras anschaffen.
LETSTHOMMES
Zur Story:
Die klingt irgendwie nach der eines James Bond Films namens „Der Hauch des Todes“. Über den Globus verteilt werden reihenweise Agenten des britischen Geheimdienstes umgelegt. Um zu erfahren, was oder wer dahintersteckt schickt England nicht James Bond sondern die ehemalige Kleinganovin Cate Archer nach Marokko. Von dort aus reist sie um die halbe Welt und findet heraus, dass die Terrororganisation Harm die ganze Menschheit vernichten will, wenn sie nicht ganz Australien, 50 Millionen Pfund und einen eigenen Feiertag bekommen. Während des ganzen Spiels verlieren sie gute Kollegen, werden öfters an ihre Kindheit erinnert und erleben trotz dem lustigen Szenario immer noch viele ernstzunehmende Situationen. Aber der Humor kommt natürlich nicht zu kurz.
Zum Spiel:
Während des ganzen Spiels kommt wie gesagt der Humor nicht zu kurz. Mal plaudern sie mit abgedrehten Persönlichkeiten, dann begegnen sie verrückten Zwischengegnern, wie der bescheuerten Opersängerin Inge. Die Story des Spiels sollten sie auch nicht vergessen. Das ganze Spiel führt sie durch rund 20 Kapitel mit je zwei bis fünf Einzellevels von Marokko über Ost-Berlin (Das Spiel spielt in den 60ern), Hamburg, Bremen, London, die Karibik, Nordamerika bis hin zu einer riesigen Weltraumstation. Viele der Orte, besonders die Städte entsprechen nicht dem Original. Dafür ist die Atmosphäre immer passend. Die Levels sind meistens riesiggroß aber selten verzweigt und auf mehreren Wegen lösbar. Die Gegner gehen intelligent vor und sind immer in der Überzahl. Neben einem großen Waffenarsenal stehen ihnen eine Menge unbrauchbarer Extras und einige Fahrzeuge zur Verfügung. Schleichen ist in Gebäuden oder in überwachten Gebieten immer angesagt, da Gegner überall lauern und schnell alle im Level alarmiert sind. Nur selten sind sie im Team unterwegs.
Die Missionen:
Das Missionsdesign ist sehr unterschiedlich. Mal müssen sie wichtige Personen eliminieren oder unversehrt durch einen gefährlichen Level führen. Ein anderes Mal müssen sie unerkannt einen wichtigen Gegenstand klauen oder einen mit Gegnern vollgestopften Level bereinigen. Die Levels sind wie gesagt meistens riesengroß und die Waffen welche sie darin benutzen sind meist vorgeschrieben. Passend zum jeweiligen Szenario wurden die Levels mit Texturen bester Qualität beklebt. Mal ballern sie einem Wissenschaftler den Weg durch ein Labor frei, ein anderes Mal versuchen sie im freien Fall aus einem Flugzeug einem Gegner den Fallschirm zu klauen. Was aber am ehesten an einen James Bond Film erinnert ist das Level auf der Weltraumstation wo sie nur knapp dem Tod entkommen. Auch während der Missionen können sie zwischen den vier Schwierigkeitsgraden wechseln. Sackgassen gibt es kaum, da sie ständig Nachrichten von der Obrigkeit erhalten.
Die Waffen:
Neben der Standardpistole mit Schalldämpfer und zwei unterschiedlichen Maschinengewehren finden sich auch Scharfschützengewehr zum Snipen und eine Harpune im Waffenarsenal. Etwas ausgefallener ist da schon die Super Atomic Laser Weapon, mit der sie die Gegner ein wenig brutzeln können. Ein Großteil der Waffen besitz mehrere Patronenarten. So können sie mit nicht gerade gefährlichen Dumdumgeschossen den Gegner zurückwerfen anstatt ihm gleich den Gar aus zu machen. Mit Giftgaspatronen können sie ohne großes Blutvergießen größere Gegnerscharen eliminieren. Ein anderer Teil der Ausrüstung besteht aus netten aber kaum brauchbaren Extras, wie einschläferndes Parfüm, eine Miniseilwinde oder ein Roboterhund. Nur wenige dieser Gegenstände brauchen sie wirklich. Wachen kann man auch schnell mit ein paar dahingeworfenen Münzen ablenken.
Die Gegner:
Die verhalten sich äußerst intelligent, ja fast menschlich. Mal verschanzen sie sich hinter Tischen oder warten so lange geduckt, bis sie vorbeigehen und dann die Kugel bekommen. Dabei muss man erwähnen, dass Cate nicht all zu viele Kugeln aushält und Medikits sehr selten zu finden sind. In größerer Entfernung stehen die Gegner meist in größeren Gruppen beieinander, während sie bei ihrem Näherkommen auseinandergehen, um sie von allen Seiten beschießen zu können. In Innenlevels müssen sie die ganze Zeit schleichen, da die Gegner besonders gut hören und schnell die ganze Gegnerschar des Levels alarmieren. In einigen Levels lassen sich Gegner auch mit Säure auflösen, werden aber sonst von Kameraden schnell bemerkt und der Alarm wird aktiviert. Wenn sie nicht grade kämpfen plaudern die Gegner auch miteinander. Die Zwischengegner sind da schon etwas härter als die auch in niedrigeren Schwierigkeitsgraden schon schweren Gegner. Meist müssen sie durch Spezialbehandlung a la Stromschlag oder Plattwalzung ausgeschaltet werden. Die wohl bescheuertste Zwischengegnerin ist die Opernsängerin Inge, die an eine Wikingerfrau verpackt mit einer Mülltonne erinnert.
Zur Grafik:
Alle Personen im Spiel sind dank Lithtech 2.5 Engine, welche auch mit der Quake 3 Engine gut mithalten kann, sehr gut animiert und detailliert texturiert. Die Levels sind auch trotz ihrer teils sehr großen Weite noch gut desingt und mit vielen Details versehen. Die Waffen samt Animation sind auch heute noch sehr ansehlich. Nur wenige Personen sind mit Absicht etwas überdimensioniert in ihren Maßen. Die vielen Zwischensequenzen verlaufen ebenfalls größtenteils in der Spielengine.
Zum Sound:
Während des Spiels läuft immer die passende Hintergrundmusik. Gegner plaudern miteinander über alles mögliche und rufen sich gegenseitig, wenn sie sie sehen. Die wenigen Dialoge die sie führen müssen sind oft sehr witzig und es ist eigentlich unwichtig in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Phrasen herunterlabern. Waffen und Kampfgeräusche sind sehr authentisch und die Geräuschkulisse ist gut gelungen.
Zur Steuerung:
Gesteuert wird Ego-Shooter typisch mit der Maus. Die wenigen sonstigen Befehle werden über Tastaturshortcuts aktiviert. Fahrzeuge sind ebenfalls leicht zu steuern. Durch die Dialoge kommen sie auch ohne Probleme. Die Menüs sind allesamt sehr übersichtlich. Die deutsche Version hat englische Sprachausgabe aber deutsche Untertitel.
Zum Multiplayer:
Da bietet sich leider nicht sehr viel an. Für Deathmatch und Capture the Flag finden sich lediglich je fünf Levels, die aber mit einem Leveleditor selbst erstellt werden können. Über Internet und LAN können sich bis zu 16 Spieler als jeder der 47 im Spiel erscheinenden Charaktere beschießen was das Zeug hält. Leider sind die Levels nicht gerade übersichtlich und die Auswahl bis heute nicht sehr groß.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 350 Mhz, 64 MB RAM und eine 8 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 550 Mhz, 128 MB RAM und eine 16 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 800 Mhz, 256 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Fazit:
Wer einen Teil der James Bond Atmosphäre, welche noch nicht auf dem PC zu spüren war mal erleben möchte sollte sich No one lives forever besonders wegen der abgefahrenen Geschichte und den netten Extras anschaffen.
LETSTHOMMES
23 Bewertungen, 1 Kommentar
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31.08.2005, 16:36 Uhr von Nicoleoprz
Bewertung: sehr hilfreichwirklich interessant an, auf PS2 würde ich es spielen, PC mag ich nicht so gerne wegen der Steuerung ;o) GLG Nici
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