No one lives forever (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von just4ikarus
From Cate, with Love
Pro:
Grafik, Sound, Sprachausgabe, Spielwitz, Style
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Viele denken ja, dass die 80er Jahre, so, wie sie in GTA Vice City zu sehen sind, das durchgestylteste Jahrzehnt waren. Doch das Spiel \"No One Lives Forever\" zeigt, dass auch die 60er Jahre knallbunt und durchgestylt waren. Cate Archer, ihres Namen die beste Agentin der UNITY muss in diesem Spiel Morde aufklären und einen Terroristen schnappen. Hört sich jetzt wahrscheinlich nach staubtrockener Ego-Shooter-Kost an, doch mit NOLF (= No One Lives Forever) erwartet dich eine der humorigsten, spannendsten und unterhaltsamsten Games ever.
Liebesgrüße aus Marokko ...
... aus Ost-Berlin, aus Hamburg, aus Bremen, London, der Karibik, Nordamerika und auch aus dem Weltall ... diese Orte / Städte müssen von dir besucht werden. Um auf die Story einmal zu sprechen zu kommen:
Wie jeder andere Geheimdienst auch, hat der englische Geheimdienst (mit Namen UNITY) auf der ganzen Welt seine Agenten versteckt. Doch als plötzlich einer nach dem anderen getötet wird, schickt UNITY ihre beste Agentin in den Kampf gegen den Terrorismus ... naja, wahrscheinlich war James Bond nicht aufzufinden. Die UNITY schickt deshalb die Kleinganovin Cate Archer auf die Reise rund um die Welt. Und während ihrer Aktionen erfährt sie, dass die Terrororganisation HARM die ganze Menschheit zerstören möchte ... außer sie bekommen ganz Australien, 50 Millionen Pfund und einen eigenen Feiertag.
Wie man vielleicht hier schon gesehen hat: das ganze Spiel ist voll von humorigen Anspielungen an James Bond und Austin Powers. Doch während all dieser lustigen Missionen sterben Freunde von dir, und du wirst an deine Kindheit erinnert ... und man merkt, dass Cate nicht das schöne Agentenleben hatte ...
Wie schon gesagt, besucht man in den 20 Kapiteln (die in zwei bis fünf Einzellevels unterteilt sind) viele Städte auf der ganzen Welt. Naja, eigentlich entsprechen sie nicht den Original-Städten ... doch jede Stadt hat ihren eigenen Style, und gerade dass gefällt, denn kein Ort ähnelt den anderen.
Die Missionen gestalten sich sehr unterschiedlich: muss man einerseits jemanden beschützen und Angreifer sofort zur Strecke bringen, soll man andererseits wiederum eine Person töten. Eine unglaublich lustige Mission ist z.B. jene, in der du aus dem Flugzeug springst, und dann versuchst, einem Gegner den Fallschirm wegzuschnappen. Während der Missionen bekommen sie immer wieder Anweisungen von der Obrigkeit ... und so entstehen nie Szenen, in denen man nicht mehr weiter weiß. So bekommt man z.B. Anweisungen, wo welcher Gegner auftaucht, da man diese sofort töten muss.
Grafisch, soundtechnisch ... einfach nur klasse!
NOLF arbeitet meist mit grellen Neonfarben ... passend zu den 60er Jahren. Ja, ich denke, dass man NOLF sicherlich in einem Atemzug mit GTA Vice City nennen kann. Die Grafik ist wirklich unglaublich gelungen, die Texturen sind wunderschön, die Gesichter sind halbwegs detailliert, die Gegner sind einfallsreich designt, und die Waffen sind auch gelungen ...
Und jedes Level bietet wirklich seine Eigenheiten: so laufen in Marokko Affen und Hühner herum ... und solche Dinge passieren wirklich in fast allen Szenerien ... doch Vorsicht ... schieße nie auf einen Affen ...
In der mir vorliegenden Game of the Year - Edition wurde die eigentliche (früher auch in der deutschen Version) benutzte, englische Sprachausgabe durch eine neue, deutsche Sprachausgabe ersetzt. Die Stimmen passen zu den Charakteren, und sie unterstreichen die Herkunft z.B. des Schotten oder der Opernsängerin!
Die Waffengeräusche und Kampfgeräusche sind auch einfach nur sehr gut, und die Dialoge, die man führt (à la Multiple Choice - Verfahren) sind stets witzig und man erfährt einige Informationen! Und das unglaubliche für mich ist, dass viele der Charaktere über irgendwelche Dinge sprechen, und man sich einfach danebenstellen kann, um den Konversationen zu lauschen.
Russisches Roulette
Naja, die Waffenauswahl ist wirklich grandios ... und auch Cate hat einen Erfinder (à la Q) ... und der hat einige Überraschugnen parat.
Natürlich gibt es die Pistole (mit Schalldämpfer), Scharfschützengewehre (und die braucht man sicher), Maschinengewehre und für Unterwasser-Kämpfe natürlich auch eine Harpune. Es gibt für jede Waffe unterschiedliche Munition wie z.B. Giftgaspatronen oder Feuerpatronen, die dann natürlich noch um einiges effektiver sind als die normalen.
Zu den ausgefallenen Waffen zählen u.a. die Laser Weapon, die die Gegner sofort verschwinden lässt. Oder auch der Haarspray-Gasbrenner, der explosive Lippenstift, der Roboterhund oder eine einfache Gegner-Ablenk-Münze. Naja, einige dieser Spezialwaffen sind nicht wirklich brauchbar, doch um sie einmal (zum Spaß) einzusetzten, sind sie wirklich lustig.
Doch bei diesen Gegnern ist so ein Waffenarsenal wirklich nötig: sie verhalten sich unglaublich intelligent ... benutzt man nämlich eine Waffe ohne Schalldämpfer und erschießt einen Gegner, dann rennen von allen Seiten seine Kollegen herzu, und so muss man sich gegen eine riesige Schar, fast menschlich denkender Gegner durchschlagen/-schießen.
In den Innenrräumen ist wie in Splinter Cell schleichen angesagt, denn die Gegner hören wirklich sehr gut, und wenn man läuft, kommen dir mit Sicherheit tausende Gegner entgegen! Sollten die Gegner einen toten Kollegen finden, wird ebenfalls der Alarm eingeschaltet ... und das bedeutet ja bekanntlich nichts Gutes!
Die Steuerung ist eigentlich typisch für einen Ego-Shooter. Das Fadenkreuz bewegt man mit der Maus, und mit einigen Tastenkürzel springt, läuft und kriecht man!
Alone in the Dark?
Nein, das Spiel hat einen Multiplayer mit den Modis Capture the Flag und Deathmatch. Und über das Internet bzw. das Netzwerk kann man sich mit 15 anderen durch insgesamt 5 Levels kämpfen. Jeder der 47 im Spiel vorkommenden Charaktere kann man auswählen ... selbst die dicke Opersängerin Inge!
Um das Spiel spielen zu können. braucht man einen Computer mit mindestens 350 Mhz, 64 MB Arbeitsspeicher und einer 8 MB Grafikkarte. Am besten wäre die empfohlene Hardware mit 550 MHz, 128 MB RAM und einer 16 MB Grafikkarte.
Fazit: Die 60er Jahre roquen!
Ich habe das Spiel anfangs von einem Freund geschenkt bekommen (bei ihm lag es bei einer Grafikkarte bei). Und ich habe das Spiel wirklich durchgespielt, es war einfach so fesselnd und spannend!
Und als ich dann die Game of the Year - Edition in meinem Lieblings-Spielekauf-Lokal sah, kaufte ich mir dann auch diese, um auch die deutsche Synchronisation zu hören. Und ich war ein zweites Mal von diesem Spiel begeistert: die Grafik, der Sound, die Sprachausgabe, die Gegner-KI, usw ... das Spiel ist einfach nur genial!
Der 60er Jahre Flair kommt unglaublich gut rüber, und deswegen habe ich mir auch den zweiten Teil gekauft ... der ja dann später, bekanntlich in der PC PowerPlay-Erstausgabe auch dabei war! Einfach nur klasse!
Also: Kauft euch das Spiel! Wer \"James Bond - Nightfire\" gemocht hat, und endlich mal eine Frau spielen möchte (die ja nicht so oft die Hauptcharaktere in einem Spiel sind), der sollte sich dieses Spiel zulegen ... und ja, auch der zweite Teil ist einfach nur super.
Somit: Austin Powers ist tot, hoch lebe Cate Archer
Liebesgrüße aus Marokko ...
... aus Ost-Berlin, aus Hamburg, aus Bremen, London, der Karibik, Nordamerika und auch aus dem Weltall ... diese Orte / Städte müssen von dir besucht werden. Um auf die Story einmal zu sprechen zu kommen:
Wie jeder andere Geheimdienst auch, hat der englische Geheimdienst (mit Namen UNITY) auf der ganzen Welt seine Agenten versteckt. Doch als plötzlich einer nach dem anderen getötet wird, schickt UNITY ihre beste Agentin in den Kampf gegen den Terrorismus ... naja, wahrscheinlich war James Bond nicht aufzufinden. Die UNITY schickt deshalb die Kleinganovin Cate Archer auf die Reise rund um die Welt. Und während ihrer Aktionen erfährt sie, dass die Terrororganisation HARM die ganze Menschheit zerstören möchte ... außer sie bekommen ganz Australien, 50 Millionen Pfund und einen eigenen Feiertag.
Wie man vielleicht hier schon gesehen hat: das ganze Spiel ist voll von humorigen Anspielungen an James Bond und Austin Powers. Doch während all dieser lustigen Missionen sterben Freunde von dir, und du wirst an deine Kindheit erinnert ... und man merkt, dass Cate nicht das schöne Agentenleben hatte ...
Wie schon gesagt, besucht man in den 20 Kapiteln (die in zwei bis fünf Einzellevels unterteilt sind) viele Städte auf der ganzen Welt. Naja, eigentlich entsprechen sie nicht den Original-Städten ... doch jede Stadt hat ihren eigenen Style, und gerade dass gefällt, denn kein Ort ähnelt den anderen.
Die Missionen gestalten sich sehr unterschiedlich: muss man einerseits jemanden beschützen und Angreifer sofort zur Strecke bringen, soll man andererseits wiederum eine Person töten. Eine unglaublich lustige Mission ist z.B. jene, in der du aus dem Flugzeug springst, und dann versuchst, einem Gegner den Fallschirm wegzuschnappen. Während der Missionen bekommen sie immer wieder Anweisungen von der Obrigkeit ... und so entstehen nie Szenen, in denen man nicht mehr weiter weiß. So bekommt man z.B. Anweisungen, wo welcher Gegner auftaucht, da man diese sofort töten muss.
Grafisch, soundtechnisch ... einfach nur klasse!
NOLF arbeitet meist mit grellen Neonfarben ... passend zu den 60er Jahren. Ja, ich denke, dass man NOLF sicherlich in einem Atemzug mit GTA Vice City nennen kann. Die Grafik ist wirklich unglaublich gelungen, die Texturen sind wunderschön, die Gesichter sind halbwegs detailliert, die Gegner sind einfallsreich designt, und die Waffen sind auch gelungen ...
Und jedes Level bietet wirklich seine Eigenheiten: so laufen in Marokko Affen und Hühner herum ... und solche Dinge passieren wirklich in fast allen Szenerien ... doch Vorsicht ... schieße nie auf einen Affen ...
In der mir vorliegenden Game of the Year - Edition wurde die eigentliche (früher auch in der deutschen Version) benutzte, englische Sprachausgabe durch eine neue, deutsche Sprachausgabe ersetzt. Die Stimmen passen zu den Charakteren, und sie unterstreichen die Herkunft z.B. des Schotten oder der Opernsängerin!
Die Waffengeräusche und Kampfgeräusche sind auch einfach nur sehr gut, und die Dialoge, die man führt (à la Multiple Choice - Verfahren) sind stets witzig und man erfährt einige Informationen! Und das unglaubliche für mich ist, dass viele der Charaktere über irgendwelche Dinge sprechen, und man sich einfach danebenstellen kann, um den Konversationen zu lauschen.
Russisches Roulette
Naja, die Waffenauswahl ist wirklich grandios ... und auch Cate hat einen Erfinder (à la Q) ... und der hat einige Überraschugnen parat.
Natürlich gibt es die Pistole (mit Schalldämpfer), Scharfschützengewehre (und die braucht man sicher), Maschinengewehre und für Unterwasser-Kämpfe natürlich auch eine Harpune. Es gibt für jede Waffe unterschiedliche Munition wie z.B. Giftgaspatronen oder Feuerpatronen, die dann natürlich noch um einiges effektiver sind als die normalen.
Zu den ausgefallenen Waffen zählen u.a. die Laser Weapon, die die Gegner sofort verschwinden lässt. Oder auch der Haarspray-Gasbrenner, der explosive Lippenstift, der Roboterhund oder eine einfache Gegner-Ablenk-Münze. Naja, einige dieser Spezialwaffen sind nicht wirklich brauchbar, doch um sie einmal (zum Spaß) einzusetzten, sind sie wirklich lustig.
Doch bei diesen Gegnern ist so ein Waffenarsenal wirklich nötig: sie verhalten sich unglaublich intelligent ... benutzt man nämlich eine Waffe ohne Schalldämpfer und erschießt einen Gegner, dann rennen von allen Seiten seine Kollegen herzu, und so muss man sich gegen eine riesige Schar, fast menschlich denkender Gegner durchschlagen/-schießen.
In den Innenrräumen ist wie in Splinter Cell schleichen angesagt, denn die Gegner hören wirklich sehr gut, und wenn man läuft, kommen dir mit Sicherheit tausende Gegner entgegen! Sollten die Gegner einen toten Kollegen finden, wird ebenfalls der Alarm eingeschaltet ... und das bedeutet ja bekanntlich nichts Gutes!
Die Steuerung ist eigentlich typisch für einen Ego-Shooter. Das Fadenkreuz bewegt man mit der Maus, und mit einigen Tastenkürzel springt, läuft und kriecht man!
Alone in the Dark?
Nein, das Spiel hat einen Multiplayer mit den Modis Capture the Flag und Deathmatch. Und über das Internet bzw. das Netzwerk kann man sich mit 15 anderen durch insgesamt 5 Levels kämpfen. Jeder der 47 im Spiel vorkommenden Charaktere kann man auswählen ... selbst die dicke Opersängerin Inge!
Um das Spiel spielen zu können. braucht man einen Computer mit mindestens 350 Mhz, 64 MB Arbeitsspeicher und einer 8 MB Grafikkarte. Am besten wäre die empfohlene Hardware mit 550 MHz, 128 MB RAM und einer 16 MB Grafikkarte.
Fazit: Die 60er Jahre roquen!
Ich habe das Spiel anfangs von einem Freund geschenkt bekommen (bei ihm lag es bei einer Grafikkarte bei). Und ich habe das Spiel wirklich durchgespielt, es war einfach so fesselnd und spannend!
Und als ich dann die Game of the Year - Edition in meinem Lieblings-Spielekauf-Lokal sah, kaufte ich mir dann auch diese, um auch die deutsche Synchronisation zu hören. Und ich war ein zweites Mal von diesem Spiel begeistert: die Grafik, der Sound, die Sprachausgabe, die Gegner-KI, usw ... das Spiel ist einfach nur genial!
Der 60er Jahre Flair kommt unglaublich gut rüber, und deswegen habe ich mir auch den zweiten Teil gekauft ... der ja dann später, bekanntlich in der PC PowerPlay-Erstausgabe auch dabei war! Einfach nur klasse!
Also: Kauft euch das Spiel! Wer \"James Bond - Nightfire\" gemocht hat, und endlich mal eine Frau spielen möchte (die ja nicht so oft die Hauptcharaktere in einem Spiel sind), der sollte sich dieses Spiel zulegen ... und ja, auch der zweite Teil ist einfach nur super.
Somit: Austin Powers ist tot, hoch lebe Cate Archer
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