No one lives forever (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 19,37
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von Klops

Spannend wie ein Thriller!!!!!!!!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1.Einleitung
Vor einiger Zeit habe ich mir den Egoshooter No One Lives Forever von einem Freund ausgeliehen und ihn jetzt endlich durchgespielt. Was an dem Spiel so besonders ist, erfahrt ihr in meinem Bericht.

2.Story
Die ganze Story spielt in den 60er Jahren. Man schlüpft in die Rolle der UNITY Agentin Cate Archer. Die Organisation H.A.R.M. will die Welt erobern. Das muss natürlich verhindert werden. Es gibt immer wieder Wendungen in der Story und jede Mission liefert ein Teilchen zur Vollendung der Geschichte.
Die ganze Story ist sehr spannend inszeniert und man sollte sich wirklich keines der Videos in der Spielgrafik entgehen lassen, die es immer wieder vor, in und nach den Missionen gibt. Diese sehen sehr gut aus und der Inhalt dieser Videos ist wirklich spannend und bietet die eine oder andere Überraschung.

3.Grafik
Es ist eine Auflösung von 640 mal 480 bis zu 2048 mal 1536 Pixeln möglich. Die Grafik ist wirklich sehr gut. Einiges wirkt zwar ein bisschen eckig, aber das machen der Detailreichtum und die fantastischen Animationen allemal wieder weg.
Alles ist natürlich im Stil der 60er Jahre gehalten. Das fällt schon auf, wenn man die poppig bunten Menüs sieht. Häuser und Umgebungen sind dann größtenteils auch sehr im Stil der 60er Jahre gehalten.
Sehr gut finde ich, dass man das Spiel fast perfekt an seinen Computer anpassen kann. Das machen die vielen Grafikeinstellungen möglich, die man vornehmen kann.

4.Missionsdesign
In diesem Bezug kenne ich kaum ein Spiel, dass No One Lives Forever das Wasser reichen könnte. Das Missionsdesign ist insgesamt so ausgeklügelt und abwechslungsreich, dass man immer wieder etwas neues entdeckt und sich kaum „Das kenne ich doch schon“-Effekte einstellen. Einmal befinde ich mich in Ostberlin, dann wieder in Amerika, dann tauche ich in einem Schiff nach wichtigen Sachen und ein paar Missionen später bin ich dann im Weltraum. Außerdem gibt es eine Stelle an der man Motorrad fährt und einmal schwingt man sich auf ein Schneemobil. Einmal muss ich jemanden retten, das andere Mal geheime Informationen beschaffen.
Alle 15 Levels sind in Szenen unterteilt. Zwischen oder in den Szenen gibt es viele geskriptete Ereignisse, die das Spiel ungeheuer spannend und teilweise sogar dramatisch machen.

5.Sound und Synchronisation
Auch hier regiert Musik aus den 60er Jahren. Diese kommt sehr gut rüber und fügt sich ideal in das Ambiente der 60er ein.
Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht, es werden immer nur Untertitel eingeblendet, die teilweise sehr zur Belustigung dienen. Beispiel: „I am an American citizen“ („Ich bin ein amerikanischer Staatsbürger“) Übersetzung im Spiel: „Ich bin eine Amerikanerin“.
Solche Fehler wären wirklich nicht nötig gewesen, aber wer Englisch kann, hört halt bei der englischen Sprachausgabe zu.

6.Steuerung
Man kann die Steuerung frei belegen, so dass jeder seine ideale Steuerung findet. So was sollte normal Standard sein, ist es aber leider in vielen Spielen nicht.

7.Humorvoll oder total ernst?
Das ganze Spiel ist mit Humor durchzogen. Immer wieder kann man lustige Gespräche der Gegner belauschen. Da wird gelästert und gemeckert was das Zeug hält. Das i-Tüpfelchen: Ein Mann flirtet mit einer Ziege.
Zwischendurch findet man auch Geheimdienstgegenstände, die man aufsammeln muss, um am Ende ein besseres Ergebnis zu bekommen. Auch diese sind voll mit Witzen und Kuriositäten.
Im Grunde bleibt das Spiel aber ernst. Ich finde diese Szenen aber passend, da sie das ganze etwas auflockern.

8.Weiblicher James Bond?
Im ganzen Spiel sind Parallelen zu Agenten-Filmen zu sehen. Einiges ist aus James Bond entliehen, aber es gibt durchaus auch Elemente aus Austin Powers. Einige Szenen aus diesen Filmen wollte ich schon immer einmal spielen – jetzt ist es möglich.

9.Waffenarsenal und hilfreiche Erfindungen
Das Waffenarsenal ist nicht sehr besonders. Es gibt einige Pistolen (Sheperd Arms P38 9mm), Maschinengewehre (Hampton MPL 9mm SMG) und Sniper (Hampton-Karabiner). Außerdem gibt es noch das Angriffsgewehr AK-47 und einen Granatwerfer. Es gibt 3 Arten von Munition: Die normale Munition mit Metallummantelung, die Dum-Dum Geschosse, die größeren Schaden anrichten und zu guter letzt noch die Phosphor-Munition, die beim Aufprall anfängt zu brennen.
Viel lustiger und kurioser sind da die Erfindungen von Nicolas, dem Q (James Bond) von No One Lives Forever. Hier gibt es Sonnenbrillen, die als Fotoapparat oder als Minendetektor genutzt werden können oder Lippenstifte, die eine sehr explosive Wirkung haben. Die anderen Sachen müsst ihr selbst sehen.

10.Schwierigkeit
Auch diese ist anpassbar. Es gibt 4 Schwierigkeitsgrade. Das Spiel ist auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht zu schwer und nicht zu leicht. Man ist genau richtig gefordert.

11.Ausstattung
Das Spiel wird in einer DVD-Hülle geliefert, in der sich 2 CD’s befinden, (eine mit dem Spiel, die andere mit der Musik) was ein wenig gequetscht wirkt, wenn man bedenkt, dass auch noch eine kleine Anleitung hinein gestopft wurde. Diese ist ca. 40 Seiten dick und bietet einige Informationen zum Spiel allgemein, zu den Waffen und zu Cate Archer. Insgesamt aber nichts wirklich tolles.
Auf der Vorderseite der Packung ist Cate Archer abgebildet und man wird schon mal auf das poppig bunte Design des Spiels vorbereitet. In grüner Schrift prangt der Schriftzug No One Lives Forever neben Cate Archer. Die Rückseite bietet einige Infos zum Spiel und die üblichen Informationen zu Systemanforderungen usw.

12.Gegner KI
Die Gegner KI (Künstliche Intelligenz) ist sehr gut. Gegner sammeln sich in Gruppen und suchen Deckung. Oft machen sie es einem ganz schön schwer. Die Zwischen- und Endgegner sind ziemlich klug, auch wenn sie teilweise recht einfach zu besiegen sind. Zu gute halten muss man bei diesen Zwischen- und Endgegnern allerdings, dass man sie alle auf ein ganz bestimmte Weise besiegen muss, oder erst mal zu einer Waffe gelangen muss (was teilweise gar nicht so leicht ist).

13.Fazit
Das Spiel ist einfach genial. Man ist von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt und fiebert richtig mit. Man spielt praktisch seinen eigenen Thriller. Es kommt nie Langeweile auf, das Missionsdesign ist abwechslungsreich und die Grafik ist super. In diesem Spiel passt einfach alles. Daher mein Rat: Kauft es euch!!!!!!!
Der Preis liegt bei ca. 45 Euro.

Ciao, euer Klops.

Anmerkung: Bericht ist auch bei Ciao (ackerbauer) erschienen.

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