Nur noch 60 Sekunden (VHS) Testbericht

Nur-noch-60-sekunden-vhs-actionfilm
ab 25,30
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

Erfahrungsbericht von Sandra15

Ganz nach meinem Geschmack

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Informationssuchende,

Als absoluter Fan von Nicolas Cage, war dieser Film einfach ein Muß.
Allerdings war ich etwas skeptisch, ob dieser Film auch hält was er verspricht.
Desweiteren stellte sich mir die Frage, ob dieser Film an die Erfolge der anderen Cage- Filme anknüpfen kann.

Ehe ich jetzt aber meine Schlüsse ziehe, erst mal etwas zum Film selbst:

Er benötigt gerade mal 60 Sekunden, um einen Wagen zu knacken, zu starten und auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Memphis Raines (Nicolas Cage) ist ein Auto-Freak, der alle Tricks kennt und seinen Lieblingsflitzer, einen 67er Shelby Mustang GT 500, zu dem er ein fast erotisches Verhältnis hat, zärtlich »Eleanor« nennt. Damit aber sein jüngerer Bruder Kip (Giovanni Ribisi) nicht auch noch auf die schiefe Bahn kommt, musste Memphis seiner besorgten Mutter vor einigen Jahren hoch und heilig versprechen, den gefährlichen Job aufzugeben. Kip hat sich aber trotzdem vom bewunderten großen Bruder abgeguckt, wie man kriminell wird und schnell zu Geld kommt, und lässt sich mit dem brutalen britischen Gangster Raymond Calitri (Christopher Eccleston) auf einen selbstmörderischen Deal ein. Als die Aktion jedoch voll in die Hosen geht und Kip und seine Kiddie-Kumpel (Scott Caan, William C. Scott) die versprochenen Fahrzeuge, die nach Südamerika »exportiert« werden sollen, nicht liefern können, droht Calitri, ihn zu liquidieren. Eine Chance gibt es allerdings noch, Kips Leben zu retten: Der große Bruder Memphis, einst der beste Autoknacker westlich des Mississippis, muss wieder aktiv werden und die 50 Luxus-Limousinen auf Teufel komm raus organisieren. In einer einzigen Nacht - mehr Zeit hat er nicht, um seinen Bruder vor dem Schlimmsten zu bewahren. Memphis trommelt seine alte Gang zusammen: Otto Halliwell (Robert Duvall), der so etwas wie ein Ersatzvater für ihn war und ihm die große Kunst des Klauens beibrachte. »Die Sphinx« (gespielt vom ehemaligen britischen Profi-Fußballer Vinnie Jones), ein schweigsamer Typ, der auch in den gefährlichsten Situationen die Nerven behält. Und die Mechanikerbraut und fetzige Ferrari-Lady Sara »Sway« Wayland (Angelina Jolie), eine wilde, sexy Schönheit, auf die Memphis schon immer scharf war und der er nun zwischen Knautsch- und Knutschzone näher kommt. Frage: »Was hast du lieber, Sex oder das Gefühl, ein Auto zu knacken?« Antwort: »Sex, während ich ein Auto knacke!«
Weil auf der Wunschliste Calitris ausschließlich exklusive Automarken stehen, klauen Memphis und seine Crew den steinreichen Bewohnern eines noblen Stadtviertels alles, was gut und teuer ist und mindestens 250 PS unter der Motorhaube hat: Aston Martins, Cadillacs, Ferraris, Lamborghinis, zwei Jaguars, eine Rolls Royce Stretch Limousine und fünf Porsches. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn zwei übereifrige Detectives (Delroy Lindo & Timothy Oliphant) und eine von Bande zu allem entschlossenen Straßenräubern (angeführt von Rapper-Kultstar Master P.) versuchen, Memphis den Coup gründlich zu vermasseln.

Preis:
Der Eintrittspreis zu diesem Film lag im Cine Star bei 12 DM.

Fazit:
Ich war total begeistert. Der Film ist ein explosiver Action- Kracher.
Nicolas Cage spielt einen coolen Typ, der es gewaltig krachen läßt.
Angereichert wird der Film durch sensationelle Stunts, die zum großen Teil von Nicolas selbst ausgeführt wurden. Desweiteren gibt es spektakuläre Verfolgungsjagden, Kämpfe Mann gegen Mann und natürlich Motor gegen Motor.
Es gibt zwar auch noch paar negative Aspekte, die aber im Gesamtwerk untergehen und deshalb nicht erwähnenswert sind.
Bei diesem Film heißt es: Nicht nachdenken, einfach nur genießen.

Euer Rene

10 Bewertungen