OBI Classic Hochglanzlack Testbericht

Obi-classic-hochglanzlack
Abbildung beispielhaft
ab 6,01
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Erfahrungsbericht von verenahartung

Ende gut alles gut!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Als Überraschung habe ich zusammen mit einer Freundin die Küche unserer Nachbarn renoviert, diese hatte das auch schwer nötig und so legten wir während sich meine Nachbarn für 5 Tage im Urlaub befanden richtig los.

Zuerst einmal haben wir überleg was man aus der bestimmt schon 25 Jahren alten Küche ohne hohe Kosten noch machen könnte. Grün von oben bis unten war diese Küche, und wer mich ein wenig kennt der weiß wie sehr ich diese Farbe liebe ;-). Was kann man also machen mit einer Küche die mit grünen Kacheln, einer grünen Küche selbst und auch noch dunkelgrüner Tapete mit weißen Blümchen bestückt ist???

Grün überall wohin das Auge blickt, wir sind uns also sofort im klaren darüber das etwas grün verschwinden muss, und da am besten die grüne Tapete dran glauben kann soll die erst mal weiß gestrichen und hinterher mit einem Effektschwamm bearbeitet werden.

So und der Rest? Was ist mir den grünen Schränken an sich, klar man könnte sie in einer anderen Farbe lackieren, doch welche Farbe passt schon zu den grünen Kacheln am Boden und über dem Herd?

Ich überlege mir schließlich man könnte die Küche doch auflockern indem man sie einfach mit Streifen in weiß kariert. OK das klingt nicht schlecht, also auf zum Obi um Wandfarbe und Lack für die Schränke zu besorgen. Doch da schon wieder das nächste Problem, wir haben die Qual der Wahl zwischen

a) Sprühlack oder Streichlack
b) welcher der Weißtöne soll es denn nun sein
c) Hochglanz oder Seidenmatt

Nach mehr oder weniger langen Debatten vor dem Lackregal bei Obi entschieden wir uns für den Universallack Classic von Obi und zwar für das Reinweiß(Hochglanz) in der Sprühversion. In meinem Leichtsinn nahm ich an das wir mit so einer Sprühflasche mit 400ml ja locker für die paar Streifen hinkommen müssten und das dies bestimmt auch schneller gehen würde als jeden Streifen einzeln zu bemalern. Mit samt unseren Utensilien die wir für unser Vorhaben benötigen gingen wir zu Kasse und zahlten ganz 6.49 Euro für besagten Sprühlack.

Nachdem wir nun also die Schränke gründlichst abgeschruppt hatten, damit sie auch von jeglichen Fettresten befreit waren find ich an die Schranktüren mit Klebeband in Längsstreifen zu unterteilen. Was für eine Sauarbeit das ist und wie viel Klebeband dafür draufgegangen ist, das könnt ihr euch mit Sicherheit vorstellen.

Nun endlich, nachdem ich alle umliegenden Gegenstände sorgfältig abgeklebt und so geschützt hatte begann ich mit dem besprühen der Türen, doch oh Schreck das deckt ja gar nicht richtig und so musste ich mindestens drei mal über jeden Streifen sprühen bevor ich mit meinem Ergebnis zufrieden war. Klar das bei der Menge an Lack die da auf einen Streifen muss die Dose sehr schnell leer war. Nach gerade mal der hälfte aller Längsstreifen zischte meine Dose nur noch wollte aber keine Farbe mehr von sich geben. Mist!!! Noch nicht mal die hälfte aller Streifen, sondern gerade mal ein viertel, denn schließlich mussten ja auch noch Querstreifen her, war fertig. Also wieder ab zu Obi und erst mal noch einen Sprühlack geholt, denn inzwischen hatte ich mir überlegt das es mit Sicherheit besser aussehen würde die Querstreifen in einer anderen Farbe (und man höre und staune) nämlich dunkelgrün zu gestalten. Und da die Farbe eh erst mal übernacht trocknen sollte verschoben wir die Farbwahl für die Querstreifen auf den nächsten Tag. Mit dem letzten Schauben der Sprühdose war auch mein letzter Längsstreifen fertig. Puh Glück gehabt, das hat ja so gerade hingehauen!!!

Am nächsten Tag stand und also wieder die Farbwahl bevor, einig das wir es bei den Querstreifen lieber mal mit Streichlack probieren wollen würden waren wir uns sofort.
Also kauften wir dieses mal die den Bruder vom Classic Hochsprühlack, nämlich den Classic Hochglanzlack zum streichen und zwar in einem tiefen Grün. Dazu nahmen wir einen dieser Schaumstoffroller mit, von denen ich schon früher einmal fürs streichen mit Lack, begeistert war. In so einem Pott befinden sich 375 ml des Lacks und gezahlt haben wir dafür diesmal nur 5,98Euro, und entschieden uns erst mal wieder nur eine Dose voll mitzunehmen.

Nach mühevoller Abklebearbeit der Querstreifen machte ich mich ans lackieren, und siehe da es ging wunderbar, nachdem der kleine Kunststoffroller einmal richtig schön mit dem Lack durchtränkt war reichte einmaligen überrollen und man sah nichts mehr durchschimmern.
Etwas mehr als die hälfte des Lacks brauchte ich dieses Mal nur um alle Streifen grün werden zu lassen. Die Farbe ließ sich also nicht nur hervorragend verarbeiten, sondern ich brauchte auch noch viel weniger als vom großen Bruder dem Sprühlack. Zeitlich gesehen dauerte die ganze Streichaktion genauso lange wie das Sprühen, wenn ich nicht sogar etwas schneller damit war denn schließlich musste ich nicht dreimal über die selben Stellen gehen.

Klar ist natürlich das beide Lacke egal ob Sprüh- oder Streichlack, tierisch stinken, nicht umsonst schreibt der Hersteller auf die Dose das man bei Innennutzung am besten das Fenster aufhaben sollte um nicht die ganzen Stoffe die in der Farbe enthalten sind einzuatmen. Ich glaube ohne das man das Fenster auf hat kann man den Duft auch nicht ertragen und bekommt mit Sicherheit fürchterliche Kopfscherzen, ganz besonders ich bin damit besonders anfällig.

Nachdem wir alle Schränke wieder von den Klebebändern befreit hatten ging’s wie vorher auch schon bei den Längsstreifen ans ausbessern von kleinen Schäden, denn an einigen Stellen hatten die Streifen sowohl beim Sprüh- als auch beim Streichlack etwas mehr Farbe abbekommen also notwenig. Der Lack ließ sich in noch relativ frischem zustand ohne Probleme mit Nagellackentferner abwischen, ist er allerdings einmal vollkommen durchgetrocknet dürfte es recht schwierig werden den Lack wieder abzubekommen.

Die Küche ist zwar immer noch etwas grün, aber besser wie vorher sieht sie alle mal aus, zum Schluss blieb uns nur noch zu hoffen und zu bangen das es auch unseren Nachbarn gefallen würde, denn die wussten von der ganze Aktion vorher nichts.

Zum Schluss möchte ich einmal hervorheben das ich von dem Streichlack sehr begeistert bin, der Preis von knapp 6 Euro ist bei der recht hohen Ergiebigkeit vollkommen ok und mit dem Ergebnis sowie mit der Verarbeitung bin ich vollkommen zufrieden, vom Sprühlack hingegen bin ich weniger begeistert, da dieser nicht so gut deckt und man daher viel mehr braucht als vom Streichlack und somit ist der Preis von fast 7 Euro nicht mehr ok, denn ich brauch mehr als doppelt soviel von diesem Lack und muss auch noch mehr zahlen. Punktabzug gibt es also für den Sprühlack, dem Streichlack würde ich volle Punktzahl geben

Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren
Liebe Grüße
Verena

PS: Unseren Nachbarn hat die Idee und auch das Ergebnis sehr gut gefallen, und deshalb wurden wir auch zum Raclette als Dankeschön eingeladen.

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