OKAL Fertigteilhaus Bewertung

Okal-fertigteilhaus
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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Support & Service:  sehr gut
  • Montage:  sehr leicht
  • Ausstattung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von xannex

xannex sagt zu OKAL Fertigteilhaus

  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  durchschnittlich
  • Support & Service:  sehr schlecht
  • Montage:  durchschnittlich
  • Ausstattung:  durchschnittlich
Die Suche nach dem geeigneten Anbieter und das Lesen von vielen Erfahrungsberichten und Baublogs im Internet haben mich dazu bewegt, nun auch mal im Rahmen der Fertighaus-Herstellersuche eine Bewertung zu verfassen.

Doch nun von Anfang an:

Wir sind bisher noch auf der Suche nach "dem perfekten Grundstück", wollen uns aber vorab schon für einen Anbieter und Haustyp entscheiden und planerisch alles soweit "klar machen", dass wir sofort loslegen können, wenn das passende Grundstück gefunden ist. So nahmen wir zum Okal Verkäufer des Großraums Augsburg Kontakt auf und vereinbarten einen ersten Termin, um unsere Hauswünsche "auf Papier zu bringen" und um einen ersten groben Angebotspreis zu erhalten. Bereits telefonisch teilten wir dem Verkäufer Herrn G. mit, dass wir noch kein Grundstück hätten und schilderten unser Vorhaben. Diese Vorgehensweise stellte nach Auskunft von Herrn G. kein Problem für ihn dar, man könne sich trotzdem schon vorab zum Gespräch treffen.

Bereits zu Beginn des Gesprächs schilderten wir nochmals die Hürden der Grundstückssuche und teilten Herrn G. mit, dass wir praktisch bereits am Tag nach Grundstückserwerb zur Vertragsunterzeichnung bereit sein möchten um das Projekt dann zum Laufen zu bringen. Wir erklärten ihm, dass es für uns erstmal von grundlegender Bedeutung ist, ob unsere Haus- und Ausstattungswünsche überhaupt budgettechnich mit Okal umsetzbar sind.

In den darauf folgenden 2,5 Std Gespräch planten wir das Haus auf Wunsch von Herrn G. schon sehr detailliert Raum für Raum; anhand von sehr vielen kleinen Einzelfragen wollte Herr G. unser Traumhaus planen - dabei hatten wir eigentlich schon sehr konkrete Vorstellungen, wie "unser Haus" aussehen solle. Das Ergebnis sollte uns zu einem zweiten Termin am PC mit einer 3D Animation unseres Hauses gezeigt werden und auch ein erster Grundriss sollte erstellt werden. Hier wurde nochmal betont, dass wir nichts in Papierform erhalten, da wir (Gedächtniszitat) "... mit den Ideen nicht zu anderen Herstellern rennen sollen..." Wir waren also gespannt wie Herr G. unsere Ideen, die wir in seine Planung einfließen lassen wollten, umsetzen würde. Herr G. erwähnte in diesem Zusammenhang immer wieder, dass einige unserer Wünsche wie bspw. ein Luftraum im 1. OG erst nach Vertragsabschluss von einem Architekten durchkalkuliert werden müssten und er von vielen Preisen auskunftsgemäß keine Ahnung hätte und daher nichts Falsches sagen möchte. Des Weiteren bekamen wir die Auskunft, dass wir im 2. Gespräch wieder einige unserer Wünsche streichen müssten, um im Budget zu bleiben. Welche Wünsche umsetzbar sind, welche wir Streichen würden und für welche wir ggf. sogar nochmal unser Budget etwas angehoben hätten, wollten mein Freund und ich dann anhand der Kostenaufstellung von Okal/Herrn G. für uns entscheiden.

Auf Rückfragen unserseits, ob es denn möglich wäre, dass Bemusterungshaus zu einer Vorbemusterung zu besuchen um einen ersten Eindruck von der Qualität der verwendeten Ware zu bekommen und den finanziellen Mehraufwand, der ggf. beim Bemustern durch höherwertige Materialen auf uns zukommen könnte, erhielten wir die Auskunft, dass dies nicht umsetzbar wäre bzw. wir 1.500 Euro dafür zahlen müssten, die uns bei Vertragsabschluss wieder angerechnet würden. Das ist schade, denn bei anderen Herstellern ist dies teilweise selbstverständlich und macht sowohl den Hersteller als auch die Kostenstruktur transparenter.

Gegen Ende des Gesprächs entwickelte sich das Gespräch dann hin zum Thema "Hausvertrag". Uns war bzw. ist weiterhin nicht klar, wie man bei Okal einen Vertrag mit Festpreis unterschreibt und erst hinterher dann mit dem Architekten spricht, der Sonderwünsche wie beispielsweise einen Luftraum mit ggf. enormen Zusatzkosten errechnet. Ohne weitere Erläuterung von Herrn G. zu dieser Frage wurde uns deutlich gemacht, dass wir nach dem nächsten Präsentationstermin bei Gefallen schon einen Hausvertrag unterschreiben müssten. Wir erklärten Herrn G. daraufhin erneut (wie bereits zu Beginn unseres 2,5 Std. Gesprächs!), dass wir einen Hausvertrag erst nach Grundstückerwerb unterzeichnen werden und die Zeit bis dahin zum Angebotsvergleich genutzt werden solle. Daraufhin packte Herr G. fluchtartig die Unterlagen und beschriebenen Zettel zusammen, erklärte uns, dass das "So keinen Sinn mache..." und wir erst ein Angebot bekämen, wenn wir ein Grundstück haben, damit wir dann auch unterschreiben könnten.

Mein Freund und ich waren nach diesem Gesprächsverlauf wirklich sprachlos. Wir dachten, dass wir als interessierte Kunden mit einem reinen Hausbudget mit Keller von 450-500 TEuro auch für Okal interessant wären. Des Weiteren war es für uns bis dato selbstverständlich, dass man von zwei bis drei Anbietern Angebote einholt, Leistungen/Preise vergleicht und sich dann entscheidet. Da wir nun weiterhin keinerlei grobe Preisvorstellung eines Okal Hauses haben und auch vom Umgang mit interessierten Kunden abgeschreckt sind, werden wir uns sicherlich für einen anderen Anbieter entscheiden.

Fazit: Schade, wir werden uns nach anderen Anbietern umsehen!

6 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Phil123

    11.08.2014, 20:32 Uhr von Phil123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße vom Phil